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Offizieller Start des neuen nuklearen Wettrüstens - Druckversion

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Offizieller Start des neuen nuklearen Wettrüstens - Rundumblick - 03.02.2019

Offizieller Start des neuen nuklearen Wettrüstens

Zitat:Nach den USA tritt auch Russland vom INF-Vertrag zurück und kündigt die Entwicklung von landgestützten Hyperschall-Marschkörpern mittlerer Reichweite an
Die New York Times schrieb gerade, dass die Aufkündigung des INF-Vertrags zu einem neuen nuklearen Wettrüsten führen könne. Der ist freilich schon lange im Gange - und auch in neuen Dimensionen (Hyperschallwaffen erzwingen Wettrüsten der autonomen Systeme). Der Einsatz war der Beschluss der USA, 2002 aus dem ABM-Abkommen auszutreten, um das Raketenabwehrschild aufzubauen - und das auch direkt in Russlands Grenzen in Polen und Rumänien (zuvor: Tschechische Republik). Immer hieß es verschleiernd, was in Moskau selbstverständlich nicht ernst genommen werden konnte, das Raketenabwehrschild sei nur gegen Nordkorea und Iran gerichtet.
In Rumänien und später in Polen wird, worauf der russische Außenminister Lawrow heute noch einmal <x>hinwies::http://en.kremlin.ru/events/president/news/59763<x> zum Abschuss der SM-3-Raketen das landgestützte Mark 41 Vertical Launching System (VLS) verwendet. Der Hersteller Lockheed Martin schwärmt von dessen "offener Architektur", die die für viele defensive und offensive Raketen verwendet werden kann: "Das System ist so angelegt, dass jede Rakete in jede Zelle passt, eine Fähigkeit beispielloser Flexbilität."
Neben Raketen des Typs SM-2, SM-3 oder SM-6 lassen sich auch mit Nuklearsprengköpfen ausrüstbare Tomahawk- Raketen abfeuern, die mit ihrer Reichweite von 1300 bis 2500 km vom INF-Abkommen verboten wären. Die Amerikaner haben, was Moskau lange monierte, zwar keine neue landgestützte Mittelstreckenrakete gebaut, aber eben an der Grenze bereits in Rumänien ein System installiert, mit dem sich solche abfeuern lassen.
Auch wenn die USA - und in Gefolgschaft der Rest der Nato - Russland für die Aufkündigung des INF-Vertrags einseitig verantwortlich machen, da es dem Ultimatum nicht nachkam, die 9M729 zu vernichten, und Verhandlungen verweigerte, ist davon auszugehen, dass die USA seit Jahren nur nach einem Vorwand gesucht haben, den INF-Vertrag ebenso wie zuvor den ABM-Vertrag auszuhebeln. Da Russland und die USA schon seit Jahren in ein Wettrüsten verstrickt sind und zunehmend die Atomwaffen "modernisieren", aber auch nach Möglichkeiten suchen, Raketenabwehrsysteme zu verbessern und dazu wie die USA die Militarisierung des Weltraums beginnen oder diese durch Entwicklung neuer Marschflugkörper oder Hyperschallraketen auszutricksen, war das Interesse beider Staaten gering, an dem Vertrag festzuhalten.....


weiter > https://www.heise.de/tp/features/Offizieller-Start-des-neuen-nuklearen-Wettruestens-4296635.html

Kommentare:

Dumm gelaufen!
Russland nimmt die Herausforderung der USA an. Wer konnte das ahnen?

Ein paar Unterschiede gibt es allerdings schon
1. Historische
Als der Vertrag ausgehandelt wurde, konnte man sich offenbar nicht darauf einigen, dass er fuer alle Raketen gelten soll. Der Kompromiss lag dann bei den landgestuetzten.
Offenbar glaubten die Amis, dass sie mit ihrer umfagreichen Marine und den zumindest vorbereiteten Tomahawks einen Vorteil verhandelt haetten.
Ob die russische Verhandlungsmannschaft das uebersehen hat, oder ob ihre Analyse war, dass die landgestützen die groessere Bedrohung fuer eine Zweitschlagskapazitaet waere, kann ich nicht sagen.
2. Die Vertragseinhaltung
Waehrend sich die Amis darauf konzentrierten, zu pokern und zu tricksen
- den 500 km Radius naeher an die Russischen Zentren heranzutragen
- die seegestuetzten Systeme landtauglich zu machen und dual use Systeme zu installieren (sowohl Abwehrraketen als auch Tomahawks)
haben die Russen seegestuetzte Raketen entwickelt, die auch von kleineren Schiffen abgeschossen werden koennen - die Kalibr. Abschuesse vom Kaspischen (Binnen-) Meer auf Ziele in Syrien haben die Brauchbarkeit nachgewiesen. Wenn dieses Zeugs von Flüssen und Seen aus abgeschossen werden kann, ist die juristische Beschraenkung auf nicht-landgestuetzte nahezu irrelevant. Man braucht sie also gar nicht brechen.
Eine ernsthafte Gefahr fuer Kontinentalamerika stellen sie trotzdem nicht dar.
Ganz anders sieht es allerdings umgekehrt aus. Die Entwicklung und Stationierung landgestützter Raketen dieser Klasse in den "Vorhoefen" der Russen senkt die Reaktionszeit genauso oder noch mehr als in den 80-ern ab und es Entsteht die Gefahr, dass da jemand ein Erstschlagsfaehigkeit herbeifantasieren koennte. Das gilt auch fuer die Stationierung maritimer Systeme an Land in Polen und Rumaenien.
Die bestehenden seegestuetzten amerikanischen Systeme werden wohl nicht aus der Ostsee oder dem Schwarzen Meer eingesetzt werden koennen, die lassen sich ueberwachen oder sogar sperren.
Eine Entwicklung von INF brechenden landgestuetzten Raketen haette fue die Russen wohl mehr Nach- als Vorteile, da bis auf Alaska kein Stueck USA dadurch zu erreichen waere, wohingegen die "weit vorn" statinierten Raketen dieser Klasse durch die USA eine echte Bedrohung darstellen.
Man muesste schon Canada und Mexiko als Stationierungslaender gewinnen...

Möchte diesen Kommentar hier undokumentiert teilen-Eine Lehrstunde für den Michl
Die Bundesrepublik hat unter Merkel, Gauck und Steinmeier alles, aber auch alles getan, um die Beziehungen zu Russland zu zerstören und Misstrauen und Hass zu säen. Auf solche Vasallen und Marionetten konnten sich Bush, Albright, Trump; Bolton und alles Kriegshetzer und Kriegstreiber aus den USA verlassen. Dazu kommt ein geisteskranker NATO-Generalsekretär aus Norwegen und nun aus Dänemark. Dazu kommen die Atlantiker aus der BRD unter denen sich nicht nur Grüne, sondern sogar Linke befinden, die zusammen mit dem Statthalter Grenell Neujahr feiern. Die Entwicklung zeigt und sagt alles. Sie haben alles zerstört, rücken gegen Russland vor, schaffen Soldaten und Material in den Osten, wollen einen Erstschlag durch einen Raketenschirm ("gegen iranische Raketen"!) möglich machen und bereiten einen Angriff (siehe Reden von General Hodges) vor. Sie zerstören alles ohne auch nur ein Fünkchen dafür zu tun, dass es etwas Anderes, etwas Neues gibt. SIE WOLLEN WIRKLICH KRIEG! Und mittendrin die Merkel-Gauck-Steinmeier-Republik!
Seitdem Angela Merkel Bundeskanzlerin ist, hat sie die zuvor in vielen Jahren geknüpften vertrauensvollen Beziehungen zu Russland zerstört. Alles was zuvor geschah, der Fall des Eisernen Vorhangs, die Auflösung der Sowjetunion, die Auflösung des Warschauer Paktes, der Beitritt der DDR zur BRD, der Abzug der sowjetischen/russischen Soldaten - die letzten russischen Panzer haben 1992 Deutschland verlassen, der letzte russische Soldat 1994 -, die Beziehungen zu der Zeit, wurde von Angela Merkel vernichtet. Sie hat auf Lügen und Hetze basierend Hass gegen Russland gesät und alles getan um die Beziehungen zum Kalten Krieg zu wandeln. Geholfen haben ihr ein Bundespräsident Joachim Gauck, der für Russland nur Lügen, Hetze, Streit und Hass übrig hatte. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit war er die Sperrspitze für Sanktionen und Boykott. Und der derzeitige Bundespräsident? Er hat in seiner politischen Laufbahn den Angriff auf Jugoslawien (Kanzleramtsminister) und den von den USA durchgeführten Umsturz in der Ukraine (Außenminister) mit zu verantworten.

Der 3. Weltkrieg ist nicht mehr zu verhindern
und er wird mit der Zerstörung Europas enden (mindestens). Oder sagen wir es anders: Er ist dann nicht zu verhindern, wenn Deutschland noch länger als Marionette der Transatlantiker agiert, und wie bitte schön soll sich das ändern?
Dass sie genau wissen, was sie da tun, zeigt die Meldung von heute:
Nato-Generalsekretär Stoltenberg bedauert das Ende des INF-Vertrags. Er sei gut für die europäische Sicherheit gewesen. Aber Geheimdienstinformationen hätten seit langer Zeit gezeigt, dass Russland den Vertrag verletzt.
Welch unfassliche Heuchelei! Es sind ausschließlich Nato und USA, die konsequent seit Jahren auf den Vertrag scheißen und die konsequent die Kriegsvorbereitungen gegen Russland vorantreiben.
Da die deutschen Quislinge wissen, dass diese Politik beim Volk nicht gut ankommt, geben sie in ihren Verlautbarungen die Friedenstauben, die leider gezwungen sind bei diesem Spiel mitzumachen wegen dem pöhsen, pöhsen Puhtin, diesem üblen Diktator, dem Knechter aller Russen usw usw.
Liebe Sahra Wagenknecht: Wann gibst du endlich Butter bei die Fische und verlässt diesen linken Sauhaufen, der im Augenblick nur noch davon träumt mit sozialdemokratischen und grünen Kriegsverbrechern in eine Koalition zu treten? Wir brauchen jetzt sofort eine Alternative zum regierenden Abschaum.

(der letzte Post macht klar, worum es die ganze Zeit ging. Die NATO-Erstschlagskapazitäten so effektiv wie möglich zu gestalten und an Russlands Grenzen zu rücken. Daher Russland-Dämonisierung, Integrity-Iniative,Atlantic-Council, Skripal, NATO-Grüne, NATO-Außenminister in D und vieles, vieles mehr. Auf breiter Front)

Das letzte Wettrüsten
Meines Erachtens war der kalte Krieg eine Periode des Wohlstands, Stabilitaet und der Sicherheit. (Obwohl es Voerfaelle gab wie die Kubakrise, Stansislaw Petrow ...)
Heute sind die Vorzeichen ganz andere:
- Fortgeschrittenere Waffensysteme, frueher hatte man noch eine halbe Stunde Reaktionszeit, heute nur noch Minuten (u.a. dank dem "Abwehrschirm" in Osteuropa). Ein Petrow haette sich in der heutigen Zeit vielleicht fuer den Abschuss der ICBMs entschieden.
- Die westlichen Gesellschaften befinden sich im freien Fall und Maechte wie China, Russland und Indien werden sich nicht mehr vom Wertewesten diktieren lassen. Der Wertewesten wird seinerseit sehr unreif darauf reagieren nicht mehr der Kolonialherr der Welt zu sein.
- Fast keine Gegenwehr mehr aus der Zivilgesellschaft gegen die Kriegstreiber und Globalisten. Der Poebel hat seine Rolle als Konsumvieh akzeptiert und klinkt sich zunehmend aus der Partizipation in der Politik aus. Frueher gab es eine aktive Friedensbewegung, heute ist das gruene Gesindel in der vordersten Reihe der Kriegstreiber. Die Huren der Propaganda werden das ihrige dazu tun, das die Situation immer schoen explosiv bleibt.


RE: Offizieller Start des neuen nuklearen Wettrüstens - Rundumblick - 03.02.2019

INF-Vertrag : „Die SPD spielt Putin in die Hände“

Im Koalitionsstreit über Konsequenzen aus dem bevorstehenden Aus des INF-Vertrages zum Verzicht auf atomare Mittelstreckenwaffen verschärft sich der Ton. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak warf führenden SPD-Politikern Naivität vor. „Sozialdemokraten wie Lars Klingbeil und Stephan Weil schüren mit ihren Äußerungen Misstrauen gegenüber der Nato und spielen mit ihren naiven Sprüchen Putin in die Hände“, sagte Ziemiak der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Die Nato müsse geschlossen bleiben, forderte Ziemiak. „Auch Deutschland muss deutlich machen, dass alle Optionen auf dem Tisch bleiben. Russlands Verletzung des INF-Vertrages darf am Ende des Tages nicht durch naive deutsche Außenpolitik belohnt werden.“ Nachdem die Vereinigten Staaten sich am Freitag aus einem der wichtigsten Abrüstungsverträge mit Russland zurückgezogen hatten, hatte die Regierung in Moskau diesen Schritt am Samstag ebenfalls erklärt.....

weiter > https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/cdu-spd-spielt-putin-in-die-haende-16021952.html?GEPC=s3


RE: Offizieller Start des neuen nuklearen Wettrüstens - A.Hauß - 03.02.2019

Um es noch etwas klarer zu fassen: ein und dieselbe Rekete ist für Russland etwas anderes als für die USA - und darum ging es schon damals beim "Doppelbeschluss"-Quatsch. Eine Rakete mit 2.500 km Reichweite (um mal den Mittelwert einer Mittelstreckenrakete zu nehmen) kann von x NATO-Staaten aus abgefeuert fast alle Großstädte des Riesenlandes Russland erreichen incl. Moskau.
Um ebenso Los Angeles oder Washington, New York oder Chikago zu erreichen, müssten die USA von mehreren "Kubas" umringt sein (und da waren ja bekanntlich die Raketen zu Kennedys Zeiten -parallel zu denen in der Türkei) abgebaut worden. Langestützt ist Russland somit einseitig verwundbar mit den verflixt schnellen und mobilen Dingern - die USA sind es nicht. Die Interkontinentalraketen bilden ein Gleichgewicht des Schreckens auf allen Seiten - und da spiele ja auch die Chinesen mit, seegestützt dito.

UNS GEHT DAS ALLES sehr viel an: sollten Irrsinnige meinen, sie hätten nun technisch eine Erstschlagskapaiztät und sie könnten sozusagen straflos siegen - dann haben wir den 5-minuten-Krieg. Und Schichtende.

Zuvor aber wird das alles noch erpresserisch gegenüber sowohl Russland als auch uns - den Stationierungsländern.
Zahlen werden eh wir - mit all den grünenn Scheinchen, die man in den USA so gerne druckt und uns für den Exportüberschuss mit REALEN Waren entlohnt.

Das Dollarsystem muss fallen, die USA auf Normalniveau gesenkt, Europa und andere Regionen gestärkt und das System kollektiver Sicherheit UNO ausgebaut. Anfangen muss das alles mit klaren Ansagen in Richtung D.C., jeder deutsche Politiker gehört dahingehend befragt und fixiert.


RE: Offizieller Start des neuen nuklearen Wettrüstens - A.Hauß - 04.02.2019

Das Problem bei historischen Zäsuren ist es, dass sie selten als solche wahrgenommen werden, wenn sich ihr Inhalt nicht sofort auf die Menschen fühlbar auswirkt. Beispiele: nicht als Stalingrad zum feutschen fesaster wurde, sondern schon ein jahr zuvor, als weder Moskau noch Leningraf eingenommen werden konnten: da war der Krieg für die Nazis verloren. Helmut Schmid konnte noch durch das Scherenfenrohr einen Blick auf die Kreml-Kuppeln erhaschen.
Bleiben wir beim ollen Helmut: der war auch bei den Nürnberger Prozessen gegen die Widerständler des 20.Juli 44 dabei und durfte Freysler in Aktion zuschauen. Sein Durchhaltewillen ward gestärkt. Bleiben wir beim ollen Helmut: nicht als unser alter Kämpe Scholl-Latour mit der Verfassung der islamischen Republik Iran im Jackett mit dem Ayatollah das Flugzeug nach Teheran bestieg, begann der iranische Gottesstaat. Sondern als sich Helmut auf der wunderschönen Karibik-Insel Gouadeloupe mit Gleichgesinnten traf und beschloss, den Ayatollah machen zu lassen, bevor die Tudeh-Partei dort das Zepter in die Hand nahm.

So isses nun mit den Mittelstreckenraketen. Klar dorch: da gab es den Vorlauf mit der Stationierung vom "Abwehr-Schirm" (der zufällig faktisch aus Raketen besteht und nicht aus Schirmseide). Aber jetzt geht es zur Sache, von Stafford zutreffend betitelt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Redstone_(Rakete)
Diese auf "Jupiter-C"-aufgemitzten Teile, so ist es verschämt zu lsenen bei Wikipedia, sind uintrennbar mit der sog. "Kuba-Krise" verbunden:
"In der Bundesrepublik Deutschland standen vier mobile Abschussrampen mit der dazugehörigen Ausrüstung und je einer Rakete zum Nachladen. Redstones waren auch in Italien und der Türkei stationiert, aus der Türkei wurden sie nach der Kubakrise abgezogen. "
Wer weiss das schon?

Sollte man aber wissen. Es geht nur um die Kleinigkeit, dass wir damals gerade haarscharf am 3.wk vorbeischrammten - und dass Deutschland das erste Schlachtfeld gewesen wäre.

Liebe Leute: das Forum hier heisst Geomatiko: Geo steht für Geopolitik. Ich hoffe, hier findet sich genügend Interesse dafür.


RE: Offizieller Start des neuen nuklearen Wettrüstens - Rundumblick - 04.02.2019

Berlin setzt auf Sieg

Kündigung des INF-Vertrages ungünstig für das deutsche Weltmachtstreben. Aber nur auf den ersten Blick


Der INF-Vertrag ist Geschichte. Nachdem US-Präsident Donald Trump und sein Außenminister, Ex-CIA-Chef Michael Pompeo, am Freitag offiziell mitgeteilt hatten, die Vereinigten Staaten stiegen aus dem Abkommen aus, hat Russlands Präsident Wladimir Putin am Sonnabend die Konsequenzen gezogen und die Vereinbarung ebenfalls ausgesetzt. Damit verbleibt nun noch ein halbes Jahr, bis der jetzt gekündigte Vertrag in aller Form ungültig wird. Und während ausgerechnet die NATO behauptet, die nächsten sechs Monate nutzen zu wollen, um weiter zu verhandeln und das Abkommen vielleicht in letzter Sekunde doch noch zu retten, hat die Debatte über die nächsten Aufrüstungsschritte längst begonnen. Strategen erwägen nicht zuletzt die Stationierung nuklearer Mittelstreckenraketen in Europa.
Festzuhalten bleibt zunächst: Washington hat die Aufkündigung des INF-Vertrags mutwillig herbeigeführt. Verträge zu sprengen, die die US-Handlungsfreiheit in welcher Hinsicht auch immer einschränken, ist fester Bestandteil der machtpolitischen Strategie der Trump-Administration (siehe Spalte rechts). Entsprechend hat die US-Regierung Moskau zuletzt unerfüllbare Forderungen vorgelegt, etwa diejenige – so hat es Sergej Netschajew, der russische Botschafter in Deutschland, geschildert –, sämtliche Daten aus den vergangenen zehn Jahren »zu allen Tests von Flugkörpern«, die laut US-Behauptungen den INF-Vertrag brechen könnten, an Washington zu übergeben. Nach der zu erwartenden Ablehnung dieser Zumutung hat die Trump-Administration das Gegenangebot aus Moskau zurückgewiesen, US-Fachleute könnten zu Inspektionen vor Ort sowie zum Datentausch nach Russland reisen, um die US-Vorwürfe zu klären. Das sei unzureichend, hieß es ohne weitere Begründung aus Washington.
Unbewiesene Vorwürfe
Fast von selbst versteht sich, dass Washington bis heute keinen Beleg für Moskaus angeblichen Verstoß gegen das INF-Abkommen präsentiert hat. »Ob Russland den Vertrag gebrochen hat, ist bislang noch nicht bewiesen«, konstatierte am Freitag auf faz.net sogar der Exchef vom Dienst des Reservistenmagazins Loyal und jetzige FAZ-Redakteur Lorenz Hemicker. Unbewiesene Vorwürfe haben sich allerdings längst zum standardmäßig gebrauchten Instrument entwickelt, mit dem westliche Aggressionen gegen Russland und in wachsendem Maße auch gegen China legitimiert werden. 
(.....)
Mögliches Schlachtfeld
Was tun? Kanzlerin Angela Merkel hat angekündigt, Berlin werde alles versuchen, um den INF-Vertrag zu retten. Allerdings sind die Erfolgsaussichten dafür gleich null, weil Washington das Abkommen ja abschütteln will. Alternativ schlug Mölling am 31. Januar in einem zusammen mit General a. D. Heinrich Brauß verfassten DGAP-Papier vor, selbst in die Offensive zu gehen und die NATO-Aufrüstung gegen Russland »weiter substantiell« zu stärken. Eine Option sei dabei die »Entwicklung und Aufstellung landgestützter, zielgenauer und hochwirksamer konventioneller Mittelstreckenwaffen in Europa, die russische Führungseinrichtungen bedrohen« und vielleicht gar »die militärische Handlungsfähigkeit Russlands lähmen können«. Auch über »Cyberoperationen« solle man nachdenken, fordert Mölling. Letzten Endes dürfe man sogar »die Entwicklung landgestützter nuklearer Mittelstreckenwaffen und ihre Stationierung in Europa ... nicht von vornherein ausschließen«. Damit wären Berlin und die EU zwar eng an die Vereinigten Staaten gebunden; dafür wäre aber, wenn es schon nicht anders geht, ein Sieg im Machtkampf gegen Russland denkbar. Dass dies um den Preis geschieht, Europa erneut zu einem möglichen Schlachtfeld in einem Nuklearkrieg zu machen, nähme die Bundesregierung wohl erneut in Kauf.
»Souveränitätskrieger«: So nannte ein Kommentator der US-Denkfabrik »Council on Foreign Relations« den am 9. April 2018 ins Amt berufenen Nationalen Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, bereits vorab im März 2018. Bolton hat nie verhehlt, dass er von multinationalen Organisationen nichts hält und internationale Verträge ablehnt. So äußerte er bereits im Jahr 2000, Rüstungskontrolle sei eine »Theologie«, die er nicht möge. 2011 schrieb er im Wall Street Journal, sie sei »während des Kalten Krieges gewissenhaft entwickelt worden«. Nicht zuletzt den INF-Vertrag hat Bolton stets für schädlich gehalten, und in seiner Zeit als US-Botschafter bei den Vereinten Nationen von August 2005 bis Dezember 2006 soll er erklärt haben: »Wenn ich den Sicherheitsrat neu gestalten könnte, dann gäbe es nur ein ständiges Mitglied: die Vereinigten Staaten«.
Bolton hat in der Trump-Administration beste Unterstützung gefunden. Auch diese ist nicht bereit, sich durch die Mitgliedschaft in multinationalen Organisationen oder durch internationale Verträge politisch binden zu lassen. Im August 2017 etwa erklärte sie ihren Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen; im Oktober 2017 kündigte sie die Beendigung ihrer Mitgliedschaft in der UNESCO an. Im Mai 2018 folgte die Aufkündigung des Atomabkommens mit Iran, im Juni 2018 die Mitteilung, man trete aus dem UN-Menschenrechtsrat aus. Im Oktober 2018 schließlich teilte Trump mit, Washington werde sich aus dem internationalen Postabkommen zurückziehen. Jetzt geht’s mit der Suspendierung des INF-Vertrags auch an die Abrüstungsabkommen. Den ABM-Vertrag hatte schon Trumps Vorvorgänger George W. Bush im Dezember 2001 gekündigt; die Chancen, dass der New-START-Vertrag verlängert wird, sind faktisch gleich null. Die Logik leuchtet machtpolitisch ein: Im Kampf helfen Regeln dem Schwächeren; die Macht des Stärkeren hingegen setzt sich bei Regellosigkeit leichter durch.

ganz hier > https://www.jungewelt.de/artikel/348423.inf-vertrag-berlin-setzt-auf-sieg.html


RE: Offizieller Start des neuen nuklearen Wettrüstens - Rundumblick - 04.02.2019

INF-Vertrag durch USA gekündigt: Deutsche Politiker fordern neue US-Atomraketen in Europa
Nun machen die USA wenig überraschend die Drohung wahr und steigen aus dem INF-Vertrag aus. Was bedeutet das für Europa und was sind die Hintergründe?
Der INF-Vertrag war der letzte von mehreren Abrüstungsverträgen des Kalten Krieges. Er verbietet den USA und Russland landgestützte Atomraketen mit einer Reichweite von 500 bis 5.500 Kilometer. Der Vertrag ist vor allem für Europa wichtig, denn solche Raketen erreichen ihr Ziel in wenigen Minuten, man hat also praktisch keine Vorwarnzeit und damit auch keine Zeit, über eine Reaktion nachzudenken. Das erhöht die Gefahr eines „Atomkrieges aus versehen“, wenn eine Seite etwas fälschlicherweise als Rakete erkennt und darauf hin ihre eigenen Raketen losschickt, einfach weil es keine Zeit mehr zum Nachdenken und Analysieren gibt.
Diese Gefahr betrifft Europa und Russland, die innerhalb der Reichweite dieser Raketen liegen, die USA hingegen sind nicht betroffen, denn die entsprechenden Raketen fliegen nicht bis in die USA. Deshalb sollten Russland und Europa hier eigentlich an einem Strang ziehen, aber die Europäer machen ihrer Rolle als „Schoßhunde der USA“ alle Ehre und nicken in der Nato jeden Vorschlag der USA ab, auch wenn er die Sicherheit in Europa ohne Not verschlechtert. Hierbei wird auch eine Show für das Volk abgezogen, wenn die Europäer heucheln, sie wollten den Vertrag erhalten, bei einer Abstimmung in der UNO aber mit den USA gegen eine Debatte über das Thema stimmen. Natürlich wurde darüber in den deutschen Medien kein Wort berichtet, als sich diese Geschichte Ende Oktober 2018 zutrug. Der deutsche Leser hätte ja die Doppelzüngigkeit der Bundesregierung allzu leicht erkennen können, da verschweigen die deutschen kritischen Qualitätsmedien das Thema lieber komplett.
Nun besteht also die Gefahr eines neuen atomaren Wettrüstens in Europa. Und kaum haben die USA angekündigt, in einem halben Jahr aus dem Vertrag auszusteigen, da rufen schon die ersten europäischen Politiker nach neuen US-Atombomben in Europa. Immerhin halten die USA sich an die Kündigungsfrist von sechs Monaten, zwischendurch sah es so aus, als wollten die USA diese Kündigungsfrist ignorieren und sofort aus dem Vertrag aussteigen.
Der Spiegel berichtet heute zum Beispiel, dass der polnische Außenminister umgehend nach neuen US-Atomraketen für Europa gerufen hat: „Als Reaktion auf ein Ende des INF-Vertrags über das Verbot landgestützter Mittelstreckenwaffen fordert der polnische Außenminister Jacek Czaputowicz die Stationierung amerikanischer Atomraketen in Europa. „Es liegt in unserem europäischen Interesse, dass amerikanische Truppen und Atomraketen auf dem Kontinent stationiert sind“, sagte Czaputowicz dem SPIEGEL.
(....)
Nun ist Röttgen als Schrafmacher bekannt. Er war einer der lautesten Verfechter einer deutschen Beteiligung an der illegalen Irak-Krieg der USA 2003 und forderte von Russland, die Al-Qaida nahestehenden Gruppen in Syrien nicht anzugreifen. Und nicht nur das, er war auch der Meinung, Deutschland sollte sich an möglichen Angriffen der USA und Frankreichs in Syrien beteiligen, auch mit dem Risiko, dabei in direkten Konflikt mit russischen Truppen zu geraten. Sogar einen Verstoß gegen das Völkerrecht und gegen das deutsche Grundgesetz nahm er dabei in Kauf.
Ein Mann, der mit solchen Forderungen durch die Gegend läuft, ist in meinen Augen ein Sicherheitsrisiko.
Generell sitzen die Falken momentan in der CDU. Ich habe mich gefreut, als bekannt wurde, dass Elmar Brok endlich in den Ruhestand geht und nicht mehr für die Europawahl aufgestellt wurde. Denn auch dieser Mann ist ein wandelndes Sicherheitsrisiko, wie man im Spiegel lesen kann: „Auch der CDU-Europaabgeordnete Elmar Brok hält es für falsch, frühzeitig Optionen vom Tisch zu nehmen. Sollte Russlands Präsident Wladimir Putin weiterhin jede Zusammenarbeit ablehnen, „müsste man notfalls auch über eine atomare Nachrüstung in Europa nachdenken“, fordert Brok.
Die SPD zeigt sich bisher zurückhaltender, als die CDU, man wird die Reaktionen noch abwarten müssen. Am neugierigsten bin ich jedoch auf die Reaktion der (oliv-)Grünen, die sich einerseits als Pazifisten geben, aber oft am lautesten nach Militäreinsätzen rufen und diese hinter „humanitären Notwendigkeiten“ zu verbergen suchen.
Einen Überblick über die Abrüstungsverträge der Vergangenheit und Details zum INF-Vertrag finden Sie hier.

ganz hier > https://www.anti-spiegel.ru/2019/inf-vertrag-durch-usa-gekuendigt-deutsche-politiker-fordern-neue-us-atomraketen-in-europa/


RE: Offizieller Start des neuen nuklearen Wettrüstens - Adelheid - 04.02.2019

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP00119_020119.pdf

Welchen Stellenwert haben die dringend notwendige Kündigung des Truppenstationierungsvertrages und die ebenso dringende Erhaltung des INF-Vertrages für die Weichensteller in der deutschen Friedensbewegung?
Unterschätzen die Weichensteller in der Friedensbewegung die wachsende Kriegsgefahr oder leiten sie diese zerstrittene Bewegung absichtlich auf "Nebenkriegsschauplätze" um?

Wir haben in der LUFTPOST immer wieder begründet, warum es dringend notwendig wäre, den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung zur Kündigung des aus dem Jahr 1954 stammenden "Vertrages über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland", des so genannten Truppenstationierungsvertrages (s.https://de.wikipedia.org/wiki/Aufenthaltsvertrag und https://www.auswaertiges-amt.de/blob/241738/437ac3ab7bc1f06f6a66039695c3256b/vertragstextbgbl-data.pdf), zu
bewegen und dieses Anliegen zu einer zentralen Forderung der gesamten deutschen
Friedensbewegung zu machen......



Gepriesen werden nur die Kriegstreiber!
Von Paul Craig Roberts
Institute for Political Economy, 27.12.18

Der bekannte US-Publizist Dr. Paul Craig Roberts fordert die US-Amerikaner und die
Russen dazu auf, sich nicht von den Kriegstreibern gegeneinander aufhetzen zu lassen.


http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP00919_210119.pdf


Zitat:Zu Beginn des Jahres 2019 nach Christus hat die Welt nur noch eine Führungspersönlichkeit,
und das ist Wladimir Putin, der Präsident Russlands.
Die westlichen Staaten werden nicht mehr von starken Führungspersönlichkeiten regiert,
sondern nur noch von Vasallen der Oligarchie und deren Knechten.
Donald Trump wollte das nicht sein, und vielleicht schafft er es ja doch noch,
aus dem Kurs auszubrechen, in den ihn der militärisch-sicherheitstechnische Komplex,
die Demokratische Partei und die sich prostituierenden Medien zwingen wollen...



RE: Offizieller Start des neuen nuklearen Wettrüstens - PrayingMantis - 05.02.2019

Zitat:„Rückkehr eines Atomkriegs“ - Interview mit Rainer Braun (IPB /Natwiss)

Nach Aufkündigung des INF-Vertrags durch die USA und dessen Zustimmung durch Nato-Länder warnt das russische Außenministerium in Moskau vor einer möglichen Konfrontation. Auch der Friedensnobelpreisträger „International Peace Bureau“ sowie andere Friedensinitiativen warnen vor einem Atomkrieg in Europa.

PodCast: SNA Radio



RE: Offizieller Start des neuen nuklearen Wettrüstens - Rundumblick - 05.02.2019

Russland: Verteidigungsministerium kündigt Erhöhung der Reichweite landgestützter Raketensysteme an

Das russische Verteidigungsministerium gab die Entwicklung einer landgestützte Version des schiffgestützten Lenkwaffensystems Kalibr in Auftrag und erweitert gleichzeitig die Palette der sich in Entwicklung befindlichen landgestützten Raketensysteme. Das teilte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Dienstag bei einem Briefing im Verteidigungsministerium in Moskau mit.
Die Ankündigung erfolgt als Reaktion auf den Rückzug der USA aus dem INF-Vertrag.
"Die USA haben am 2. Februar die Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus dem INF-Vertrag eingestellt. Gleichzeitig arbeiten sie aktiv an der Herstellung von Bodenraketen mit einer Reichweite von über 500 Kilometern, was über die vereinbarten Grenzen hinausgeht", sagte Schoigu.
"2019 und 2020 müssen wir eine landgestützte Version des Langstreckenraketensystems Kalibr entwickeln, das seine Wirksamkeit in Syrien bewiesen hat", sagte er.
"Es ist wichtig, die Reichweite der heute im Einsatz stehenden landgestützten Raketensysteme zu erweitern", schloss er.
Am 2. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin die Absicht Moskaus an, die Einhaltung des Vertrags über die Kurz- und Mittelstreckenwaffensysteme (INF) als "symmetrische Antwort" auf die Entscheidung Washingtons auszusetzen.....

weiter > https://deutsch.rt.com/kurzclips/83726-russland-verteidigungsministerium-kuendigt-erhoehung-reichweite-raketen-an/


RE: Offizieller Start des neuen nuklearen Wettrüstens - Adelheid - 06.02.2019

[Bild: frieden_krieg.jpg]
Einladung zur 2. Aktionskonferenz –
einem Austausch-, Vernetzungs- und Strategie-Treffen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Friedenfreundinnen und Friedensfreude,

125.000 Unterschriften, erfolgreiche Aktionstage vom 1.-4.11.2017,
vielfältige gesellschaftliche Unterstützung sind eine gute Grundlage zu überlegen
und zu beraten, wie es weiter gehen soll mit unserer Kampagne „abrüsten statt aufrüsten“.

Der Verteidigungsetat mit einer Steigerung von über 12% und die weiter angekündigten Erhöhungen für die nächsten Jahre verlangen einen verstärkten Einsatz für Abrüstung.
Gemeinsam sollten wir überlegen, was wir gemeinsam planen und durchführen können.
Was trauen wir uns zu, was ist gemeinsam möglich sind nur einige Fragen für eine
intensive Diskussion.
Wie nutzen wir die Wahlen zum EU-Parlament, können wir insgesamt unseren Widerstand international stärker vernetzen?

Deswegen möchten wir euch einladen zur

2. Aktionskonferenz von „abrüsten statt aufrüsten“
am 10.02.2019 nach Frankfurt/Main
Beginn 11.00 bis gegen 17.30 Uhr
Ort: DGB Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Straße 69/77 (Nähe Hauptbahnhof)

Als Tagesordnung möchten wir euch vorschlagen:

11.00 bis 11.15 Begrüßung
11.15 bis 12.15 „Abrüsten“ in gesellschaftlichen und sozialen Diskursen mit
einem Vertreter des DGB
einer Aktiven von „unteilbar“
einer internationalen Mitstreiterin

Nachfragen und Diskussion
12.15 bis 12.35 Wo stehen wir mit unserer Kampagne und Gedanken zum „wie weiter“
(Koordinierungskreis abrüsten)
12.35 bis 13.30 Diskussion
13.30 bis 14.30 Mittagspause
14.30 bis 16.00 Arbeitsgruppen
Bündnispolitik
Aktionen
internationale Zusammenarbeit
Öffentlichkeitsarbeit
Graswurzel-Lobbying

16.15 bis 17.30 Berichte und Verabredungen
Diese können auch schon Überlegungen zu den Haushaltsdiskussionen im Deutschen
Bundestag im Herbst 2019 umfassen
17.30 Schlusswort

Mit freundlichen Grüßen
Arbeitsausschuss der Kampagne „abrüsten statt aufrüsten”

Der Arbeitsausschuss der „Initiative abrüsten statt aufrüsten“ besteht aus Personen der
folgenden Organisationen: Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), ver.di, der Naturfreunde
Deutschlands, der Friedensbewegung u.a. aus der Kooperation für den Frieden und dem
Bundesausschuss Friedensratschlag.