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2017: 1. Jahrestag - Druckversion

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2017: 1. Jahrestag - Test2 - 16.12.2017

Zitat:Braune Störaktionen am Breitscheidplatz?

Die rechtsextreme Szene will den Jahrestag des islamistischen Terroranschlags in Berlin für ihre rassistische Hetze nutzen.

Neonazis wollen am kommenden Dienstag das offizielle Gedenken an die Opfer des Terroranschlags auf dem Berliner Breitscheidplatz vor einem Jahr stören. Am 19. Dezember 2016 war ein islamistischer Terrorist mit einem LKW auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gerast. Elf Menschen starben, Dutzende wurden verletzt. Seitdem versuchen immer wieder rechte und rechtsextreme Gruppierungen den Anschlag für ihre rassistischen Proteste zu nutzen, führen regelmäßig Versammlungen im direkten Umfeld des Tatorts durch. (bnr.de berichtete)

Zum ersten Jahrestag des islamistischen Anschlags am kommenden Dienstag meldete der Berliner NPD-Vize Sebastian Schmidtke unter dem Motto „Die Grenzen schließen - nicht die Weihnachtsmärke“ eine Kundgebung in unmittelbarer Nähe des Anschlagsortes an. Beworben wird die Versammlung nicht nur durch Berliner NPD-Strukturen, sondern auch durch die Organisatoren der regelmäßigen „Merkel muss weg“-Protestreihe unter der Bezeichnung „Wir für Deutschland“ (WfD) um Enrico Stubbe.

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RE: 2017: 1. Jahrestag - Blaubär - 16.12.2017

Hier ein Foto vom Weihnachtsmarkt: http://bc01.rp-online.de/polopoly_fs/people-walk-past-concrete-barriers-erected-1.7229772.1511795275!httpImage/2738883163.jpg


RE: 2017: 1. Jahrestag - MachtdurchWissen - 19.12.2017

Ein paar Eindrücke von heute vom Breitscheidplatz:

Erst mal auf einen Glühwein bei Susanne Wollenschläger am Promi Treff. Ihr Glühweinstand ist deutlich breiter als beim letzten Mal. Er hat seinen Platz mit der Kartoffelchipsbude getauscht. Richtung Budapester Str gibt es diese Jahr keine roten Zäune, aber Betonsperren. In Frau Wollenschlägers Stand unterhielt ich mich mit zwei älteren Berliner Damen, die, wie sie sagten jedes Jahr am Montag in diesem Stand gewesen sein. Nur letztes Jahr nicht. Na, dann wohl Glück gehabt. Ein ZDF Team kam vorbei und stellte ein paar Fragen zum Sicherheitsgefühl, der allgemeinen Befindlichkeit etc.
Frau W. war ja letztes Jahr an dem Tag auch nicht da. Aber ihr Mitarbeiter Rene, der damals vom LKW erfasst worden und schwer am Bein verletzt worden sei. Bis heute behindert. Aber heute auch nicht am Stand. Das war also nicht sehr ergiebig. 

Auf den Glühwein folgte eine Tüte Kartoffelchips an der ebenso genannte Bude. Die beiden Mädchen darin waren letztes Jahr ein paar Meter weiter beschäftigt ausserhalb der Fahrtroute des LKw und konnten deshalb nichts sagen. Schade. 

Auf zum Harzer Glühweintreff auf einen selbigen. Das Personal war sehr schnippisch „ unsere Bude wurde letztes Jahr zerlegt“, macht aber keine spezifische Aussage über ihre letztjährige Anwesenheit.

Mit dem zweiten Glühwein intus, gings zur Bratwurstbude auf der Lkw Strecke. Einen Meter Bratwurst im Bauch und um die Information reicher, dass der BratwurstBudenbetreiber am 19.12.2016 auch nicht da war, ging ich nunmehr mit vielen lebenswichtigen Nährstoffen angereichert zu Axel Kaiser in die Weihnachtsterassen. Da war richtig Remmi Demmi, mit viel C—Prominenz von diesen Topf hüpfen und Sack schlagen, oder so ähnlich Sendungen.  Auch die FDP, vertreten durch eine Hamburger Abgeordnete und der Weisse Ring waren am Start und riefen in einer umfangreichen Weihnachtsmarktrede, die sich nur mit dem Terroranschlag vom letzten Jahr befasste, zur Spende für die 80 (!) Opfer auf. Der Klingelbeutel ging herum und füllte sich. Das war nur mit einem weiteren Glühwein zu ertragen. Diesmal mit Schuss. 

Bei der Musik in dem Laden stiess der Alkohol aber an die Grenzen seiner Möglichkeiten. Also wieder raus und den Hollitzer Weg rückwärts zurück durch die Budengasse.

Dabei viel meinen glasigen Augen noch auf, dass alle Buden unter diesen rot weissen Planen durchweg ein festes Dach hatten (Spanplatte). Im letzten Jahr schienen sie eher leichter gebaut. 

Zuletzt auf einen Lumumba als Absacker bei Susanne W. in ihrem schönen neuen Tempel und dann ins Hotel getorkelt. Soweit ausser Spesen fast nix gewesen. Aber ein sehr schöner Weihnachtsmarkt. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall. 

Die Polizei fuhr gegen Abend schon schweres Gerät auf, gegen 22:00 wurde der gesamte Bereich „für eine Veranstaltung“ zum Sicherheitsbereich deklariert.

Mal sehen, was die morgige Gedenkfeier als Info bringt. Sofern sie überhaupt öffentlich zugänglich ist. 

PS: Die Lichterketten hängen überall höher als 4 Meter.

Photos reiche ich nach.


RE: 2017: 1. Jahrestag - nereus - 19.12.2017

@MachtdurchWissen berichtet: Frau W. war ja letztes Jahr an dem Tag auch nicht da. Aber ihr Mitarbeiter Rene, der damals vom LKW erfasst worden und schwer am Bein verletzt worden sei. Bis heute behindert. Aber heute auch nicht am Stand. Das war also nicht sehr ergiebig.
..
Die beiden Mädchen darin waren letztes Jahr ein paar Meter weiter beschäftigt ausserhalb der Fahrtroute des LKw und konnten deshalb nichts sagen.
..
Auf zum Harzer Glühweintreff auf einen selbigen. Das Personal war sehr schnippisch „ unsere Bude wurde letztes Jahr zerlegt“, macht aber keine spezifische Aussage über ihre letztjährige Anwesenheit.


Irgendwie kommt mir das alles sehr seltsam vor.

Wenn man so etwas – also etwas Außergewöhnliches - erlebt hat, dann läuft den meisten Menschen doch der Mund über.
Dann ist man geradezu froh, wenn nachgefragt wird und man plaudert zum x-ten Male die „Ereigniskette“ herunter. Auch wenn man nur indirekt betroffen war.
Der (vermeintliche) Täter ist tot, also wo ist jetzt das Problem?  Huh
Und selbst wenn der LKW 50  oder 100 m entfernt „einschlug“ ist das Thema absolut präsent. Die sogenannten Gafferstaus bei Straßen-Unfällen sind legendär.

Aber in Berlin hat keiner was gesehen, oder will nichts sagen und die, die alles gesehen haben wollen, antworten auf Nachfrage nicht oder sind nur kurz angebunden.

Irgendetwas ist da faul – aber was genau?  Confused

Kann es sein, daß die Nicht-Reaktion der "Regierigen" etwas damit zu tun haben könnte?
Man weiß genau um den Show-Anteil - wie groß dieser auch immer gewesen sein mag - und wollte sich nicht in Haftung nehmen lassen.

Allerdings hätte man das deutlich professioneller lösen können und 12 Kondolenzschreiben in der Unterschriftenmappe sind doch nun wirklich das allerkleinste Problem.
Das hätte 1,5 Minuten gedauert und fertig.

Warum hat die Kanzlerin bzw. ihr Umfeld diesen Gau nicht umschifft?
Es gab sogar jüdische Opfer! Da ist sie doch sonst immer ganz vorne dabei.
Und jetzt die Schote mit den Billig-Tickets - die maximal zurückerstattet werden.

Das riecht schon fast nach Boykott von innen heraus aus oder ist dieser Staatsapparat inzwischen so verkrustet, das er permanent über seine eigenen Beine stolpert?

mfG
nereus


RE: 2017: 1. Jahrestag - Test2 - 19.12.2017

DER MERKWÜRDIGE ANSCHLAG AUF EINEM WEIHNACHTSMARKT IN BERLIN, EIN JAHR SPÄTER
Zitat:Vor genau einem Jahr, am 19.12.2016, fand der vermeintliche Anschlag am Breitscheidplatz in Berlin statt. Ich habe mir keine zwei Wochen später Gedanken darüber gemacht und bemerkt – wie nach jedem dieser angeblichen islamistischen Anschläge – dass Vieles nicht zusammenpasst. Wer meinen Artikel noch nicht gelesen hat, ist herzlich eingeladen, es jetzt nachzuholen.

In der Print-Ausgabe der taz, die liegt freundlicherweise im Kaffeehaus meiner Wahl aus, habe ich nun den zweiseitigen Bericht Schaut auf diese Namen: Breitscheidplatz – ein Jahr nach dem Anschlag gelesen. Ich habe mir gleich mal die drei Fotos der Hinterbliebenen genauer angesehen. Was auffällt ist, dass als Quellen Agentur Focus, dpa und Der Spiegel angegeben wurden. Das bedeutet, dass diese Bilder von der taz zugekauft wurden. Mit den Bildern kommen für gewöhnlich auch die zugehörigen Texte. Vielleicht gab es ein Bild-Text-Package. Es ist demnach aus dem Artikel nicht ersichtlich, wie viel die beiden taz-Redakteure eigenständig recherchiert und wie viel sie abgeschrieben haben. Falls diese Packages in all den anderen Redaktionsstuben Deutschlands die Runde gemacht haben, dann mag es auf der Hand liegen, dass wir aus den daraus entstehenden Artikeln nichts Neues erfahren werden.


Was ist also an diesem 19. Dezember 2016 gegen 20 Uhr wirklich geschehen? Liest man die Zeitungen oder guckt in Wikipedia nach, ist es einfach: Islamistischer Terrorist – Lkw – Weihnachtsmarkt – 12 Tote – 70 Verletzte. Mehr muss man nicht wissen. So ist es eigentlich bei all diesen Events. Es ändern sich nur die Zahl der Toten und Verletzten, der Rest läuft nach dem selben Script ab. Nothing new under the sun, wenn man so will.

.. weiter bei RKB..



RE: 2017: 1. Jahrestag - Rundumblick - 20.12.2017

Gespenstisches Gedenken: Merkel am Breitscheidplatz

[Bild: 20171219_115248.jpg?fit=1700%2C756]

[Bild: 20171219_1134110.jpg?fit=1700%2C756]

[Bild: 20171219_113259.jpg?fit=1700%2C756]

[Bild: 20171219_115107.jpg?fit=1700%2C756]

heute breidtscheid platz, absperrung 1 km im radius, verkehrschaos, sicherheitsbeamte ohne ende

https://philosophia-perennis.com/2017/12/19/gespenstisches-gedenken/

(kam das so rüber?)


RE: 2017: 1. Jahrestag - MachtdurchWissen - 20.12.2017

[attachment=686][attachment=685][attachment=687]
So sahs vom Bikini Haus aus. Sichtschutzwände, Polizei ohne Ende, Scharfschützen auf dem Dach des Upper West


RE: 2017: 1. Jahrestag - Rundumblick - 20.12.2017

dann passt ja auch die Collage beim Propagandamelder:

[Bild: image-1228607-galleryV9-stgm-1228607.jpg?zoom=2]


[Bild: 10926394_1021084301242299_16154878443120...jpg?zoom=2]


RE: 2017: 1. Jahrestag - Rundumblick - 20.12.2017

[Neue Zürcher Zeitung]
Zu spät, zu leise
Zum Jahrestag des Berliner Terroranschlags. Am Jahrestag des Berliner Terroranschlags ringt die deutsche Staatsführung mit sich und ihrem Versagen. Aber eine Politik, die jedes Pathos schmäht, macht sich auch in der Trauer klein. Als Mahnmal bleibt ein kleiner Riss im Boden vor der Gedächtniskirche. Als das alte, private Mahnmal verschwindet, das an die Toten vom Breitscheidplatz erinnert, ist keine Kamera da. Es ist der Montagabend vor dem Gedenktag, 364 Tage nachdem Anis Amri mit einem Sattelzug über den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche raste und elf Menschen totfuhr.......


RE: 2017: 1. Jahrestag - Kuddel™ - 20.12.2017

Weiß die Berliner Piratenpartei mehr...?
"Die Piratenpartei Berlin hatte am Montag »eine lückenlose Aufklärung der Umstände und der Beteiligung von Geheimdiensten in der Angelegenheit Anis Amri« gefordert. Es stelle sich »mehr und mehr heraus, dass Anis Amri möglicherwiese als Lockvogel der amerikanischen Geheimdienste eingesetzt wurde, um sie zu den Hintermännern des IS zu führen«, erklärte Simon Kowalewski, Landesvorsitzender der seit 2016 nicht mehr im Abgeordnetenhaus vertretenen Partei. »Das bedeutet wiederum, dass aus taktischen Überlegungen heraus das Leben unserer Mitmenschen vom Breitscheidplatz aufs Spiel gesetzt und auch verloren wurde.«"

Quelle: https://www.jungewelt.de/artikel/323952.ein-riss-und-viele-fragen.html