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Orwells 1984 – bekannt wie der bunte Hund! - Druckversion

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Orwells 1984 – bekannt wie der bunte Hund! - Rundumblick - 03.10.2017

Cassandro sagte:
3. Oktober 2017 
Orwells 1984 – bekannt wie der bunte Hund! Wer aber hat es tatsächlich gelesen? Klar, es wird immer wieder zitiert, insbesondere mit bzw. wegen dem neusprech à la Krieg ist frieden etc. pp.
In seiner Gänze haben es jedoch nur wenige gelesen, schon gar nicht verstanden. Das es geradezu eine detaillierte Betriebsanleitung für die Verwaltung des finalen, des ultimativen Fascho-Staates ist? Einfach das Buch zur Hand nehmen, irgendwo aufschlagen und zu lesen beginnen …
EIch habe es mal wieder gemacht, am Tag nach Las Vegas, auch in Erinnerung vom Weihnachtsmarkt zu Berlin, dem Co-Piloten von Germanwings, 9/11 sowieso, Nizza, Paris 11/13.
Als einfach mal aufgeblättert, in der mir vorliegenden Ausgabe Seite 208, einfach mal so:
„Und die Verschwörung - die Organisation? Gibt es die? Oder ist
bloß eine Erfindung der Gedankenpolizei?“

„Nein, es gibt sie wirklich. Wir nennen sie die Bruderschaft.
Sie werden nie viel mehr über die Bruderschaft erfahren,
als daß sie existiert und Sie ihr angehören.“

O’Brien, Winston und Julia! Dem wahren Kenner von 1984 werden die Namen geläufig sein. Will deshalb auch nicht mehr verraten um was es in der zufällig aufgeblätterten Szene geht. Möchte nur ein paar Zeilen hier anführen.
„Sie sind bereit, ihr Leben zu opfern?“
„Ja.“
„Sie sind bereit, Morde zu begehen?“
„Ja.“
„Sabotageakte zu verüben, die vielleicht den
Tod von Hunderten unschuldiger Menschen
herbeiführen?“
„Ja.“
„Ihr Land an fremde Mächte zu verraten?“
„Ja.“
„Sie sind bereit, zu betrügen, zu fälschen,zu erpressen,
Kinder zu korrumpieren, Drogen in Umlauf zu bringen,
zur Prostitution zu animieren, Geschlechtskrankheiten
zu verbreiten - kurz: alles zu tun, was zur Demoralisierung
beiträgt und die Macht der Partei schwächt?“
„Ja.“
„Wenn es beispielsweise unseren Interessen dienlich
wäre, einem Kind Schwefelsäure ins Gesicht zu schütten, -
wären Sie dazu bereit?“
„Ja.“
„Sind Sie bereit, Ihre bisherige Identität aufzugeben und
ihr Leben als Kellner oder Hafenarbeiter zu beschließen?“
„Ja.“
„Sind sie bereit, sich zu trennen und einander nie mehr
wiederzusehen?“
„Nein!“ protestierte Julia.

Winston und Julia, trotz totaler Naivität und Blauäugigkeit bereit sich einzubringen gegen das herrschende System des großen Bruders und seiner Partei. Und wem öffnen sie sich? Ausgerechnet dem Vertreter dieses Systems.
Egal welchen brennpunktverdächtigen Vorfall, welchen belegten oder auch nur angeblichen Terroranschlag, man sich etwas genauer ansieht, über die Lippen schlüpft immer ein Fragezeichen. Das dürfte sogar gewollt sein.
Weiter unten im Melder heute ist ein beachtenswertes Video wieder eingestellt. Wie auch immer man zu dem dort zum Spektakel am Weihnachtsmarkt Gesagten stehen mag, Vertreter der offiziellen Version dürften es schwer haben so einige Aspekte zu widerlegen. Aber das ist ja meist so der Fall! Es heißt dann eben: Papperlapapp, auch wenn ein dreißig Meter langer Sattelschlepper sich nicht in voller Fahrt knicken kann um an diversen Hindernissen vorbeizukommen, irgendwie wird er es schon geschafft haben, der Anfänger hinter dem Lenkrad Wenn es der einzige Aspekt gewesen wäre, ok, dann gab es eben irgendeinen Grund, der es zufällig möglich gemacht hat. Wenn es aber nicht nur eine solche „Seltsamkeit“ zu bedenken gilt, sondern Unzählige, dann wird – in Summe – die offizielle Version zum Märchen, zur Fiktion. Und anstatt sich am Gesamtwerk zu reiben, geilt man sich konsequent und ohne Unterlass an einzelnen Kleinigkeiten auf und schiebt denjenigen, der die Augenbrauen hebt in die Ecke des Verschwörungstheoretikers ab. Und selbst in Fällen, die längst als echte Verschwörung entlarvt und belegt sind, will man es einfach nicht wahrhaben.
Jetzt also Las Vegas! The lonely wolf – der einsame Wolf! Na klar doch! Davor geht ihnen – wen ich meine, dürfte klar sein – gehörig die Muffe. Im Land der Freien gibt es schließlich mindestens zweihundert Millionen Schusswaffen, davon ein erkleckliches Quantum an automatischen Kriegs-Kanonen. 200.000.000? Wenn nur jeder hunderttausende Besitzer glaubt seinem Zorn oder seiner Wut wegen irgendetwas Ausdruck verleihen zu müssen, na denn mal Prost. Wieviel einsame Wölfe hätten wir dann allein in gods own country? So einsam wären die gar nicht mehr.
Über den grünen Klee wird er gelobt, der Barry Lando, Ex-CBS-Produzent einer einschlägigen Nachrichtensendung in den Staaten. Mit seinem Buch „Deep Strike“ dürfte er es tatsächlich geschafft haben, so manchem Transatlantiker in West und Ost (bis kurz vor dem Ural) zu feuchten Träumen zu verhelfen. Irgendwann muß er das Machwerk zur Weltenrettung ja geschrieben haben kurz vor der Drucklegung. Was bedeutet, da steckt mehr dahinter als der Wunsch als Vater der Gedanken. Streckenweise hatte ich den Eindruck, mit dieser Story sollte ein Drehbuch zur Verfügung gestellt werden. Da gibt es sogar Vorgänge und Aspekte, die zwischenzeitlich genau so eingetreten sind, wie beschrieben bzw. vorgegeben. Nur der letzte Akt fehlt noch, steht also noch in den Sternen.
Erinnere mich gut, dass ich kurz vor dem berühmtesten 11. September aller Zeiten, ein Buch lesen durfte, in dem es um so etwas ging wie kurz darauf bei „America under attack“. Die Handlung als Verschwörung zu bezeichnen, wäre untertrieben gewesen. Es ging um den finalen Staatsstreich während eines landesweiten Manövers der Luftstreitkräfte, ein ferngesteuerter Jumbo soll Unheil stiften. Auch da Handlungsstränge die einem alsbald wieder unterkommen sollten.
Alles nur Zufall? Ein jeder Vorfall hat mit dem anderen, den anderen nüscht zu tun? Obwohl uns doch Mausfeld ohne Unterlass von der Fraktionierung kündet? Lando in seinem Werk scheint da dann doch schon mehr zu wissen. Panama-papers, Russia-Hacking, fake-news, Twitter-policy, das und vieles andere mehr in epischer Breite in voller Nutzanwendung offengelegt, teilweise direkt à la Guttenberg per copy&paste übernommen. Langley und Fort Meade ein tolles Team! Und dann wird einem weis gemacht, dort hinter den Glasfassaden würden nur gelangweilte Menschen zu Abertausenden sitzen und doch nur Sudokus lösen?
Wir werden verarscht und zwar ohne Unterlass und das seit Jahren und Jahrzehnten. Eine Chance, dagegen etwas zu unternehmen hat die Menschheit sowieso nicht mehr. Jetzt, wo es sogar den einsamen Wölfen an den Kragen gehen soll? Das kann ja jeder sein. Womit wir wieder bei Orwell wären, siehe oben!

Das Video:

Berlin-Breitscheidplatz






RE: Orwells 1984 – bekannt wie der bunte Hund! - Jens Niestroj - 03.10.2017

Die andere Seite des tiefen Staates hat A. Huxley (Schöne neue Welt) schon 1946 beschrieben:

Natürlich muss der neue Totalitarismus nicht notwendig dem alten gleichen. Das Regieren mit Knüppeln und Exekutionskommandos, mit künstlichen Hungersnöten, Massenverhaftungen und -deportationen ist nicht nur inhuman (was ja keinen mehr sonderlich kümmert), sondern erwiesenermaßen ineffizient - und im Zeitalter der Hochtechnologie ist Ineffizienz Sünde wider dem Heiligen Geist.

Der wahrhaft effiziente totalitäre Staat wäre der, in dem eine allmächtige Exekutive von Politbossen und ihrem Heer von Managern die Bevölkerung aus Sklaven kontrolliert, die man nicht zwingen muss, weil sie ihr Sklavendasein liebt. Sie dazu zu bringen, es zu lieben ist in den heutigen totalitären Staaten Aufgabe der Propagandaministerien, Zeitungsredaktionen und Lehrern.