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2015 im März - Germanwings - Druckversion

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RE: 2015 im März - Germanwings - nereus - 30.03.2017

@A.Hauß

Dann sollten wir uns ggf. thematisch aufteilen.
Eine Gruppe kümmert sich um die Flug- und Radardaten, eine andere um die echte und erdichtete Gesundheit des Co-Piloten, eine dritte um mögliche alternative Ursachen und eine Gruppe um Zeugenaussagen zu allen Belangen, um dazu mal eine mögliche Gruppierung zu formulieren.
Nur so kann man Struktur in die Debatte bekommen oder es geht weiter wie zuvor.

Ich hätte übrigens noch eine ganz andere Idee.
Sollten wir nicht Widersprüche und Ergebnisse der Recherchen soweit sie eindeutig und z.B. vom Forums-Master als diese anerkannt wurden – Big Grin @INP - Herrn van Beveren zu senden, denn der hat deutlich mehr Einfluß als wir und er könnte mit seinen Leuten (Handwerg, Dressel, Schweizer usw.) noch besser das offizielle Gutachten anfechten, wenn wir ihm zusätzlich Munition liefern.

Andernfalls kocht man doch immer nur im eigenen Saft und so gäbe vielleicht eine kleine „ideelle Belohnung“, wenn die Klage am Ende auch durch unsere Mithilfe Erfolg hätte.
Es geht mir hier nicht um Öffentlichkeit sondern um öffentliche Wirkung!

Eine Anfrage bei Herrn van Beveren könnte dazu nicht schaden, um zu wissen, inwiefern das sinnvoll ist und benötigt würde oder ob er auch so bestens informiert ist, weil er ohnehin andere Quellen anzapfen kann. 

Ich werfe das jetzt mal als Idee in die Runde ohne zu wissen, ob das anderen Schreibern akzeptabel erscheint.
Derartige Ergebnisse müßten natürlich zuvor auf Herz und Nieren geprüft werden - das ist mir schon klar.
Aber vielleicht wäre das auch ein gewisser Motivationsschub für manchen hier.

mfG
nereus


RE: 2015 im März - Germanwings - A.Hauß - 30.03.2017

" Eine Anfrage bei Herrn van Beveren könnte dazu nicht schaden, um zu wissen, inwiefern das sinnvoll ist und benötigt würde oder ob er auch so bestens informiert ist, weil er ohnehin andere Quellen anzapfen kann. "

Nur zu. Wenn Sie`s machen, nicke ich.

>Das mit dem Aufteilen ist so ne Sache: es hat doch jeder zu allem eine Idee, und manchmal fliegen einem Infos aus anderen Ecken zu. Das Forum ist und bleibt ein Sammelsurium. Ich glaube an keine Strukturierung.


RE: 2015 im März - Germanwings - INP - 30.03.2017

Ich gehe zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass Vater Lubitz und v. Beveren deutlich mehr Erkenntnisse und auch Bewertungen haben als wir.
In der PK wurden "nur" die für den Layman einfachen Dinge angesprochen ohne Theorien was passiert sein könnte...
Ja die Akten geben bestimmt deutliche Hinweise, verifizieren oder falisifizieren Erklärungsmodelle, aber sie dürften auch absichtlich so aufgebaut worden sein -
Vater Lubitz ist kein dummer und auch kein mittelloser Mensch, jemand bei dem man durchaus annehmen muss, dass er anfängt Steine umzudrehen.

Es wäre mir ein Fest das Gutachten von v. Beveren lesen zu dürfen, gerne selbstverständlich auch die offiziellen Ermittlungsakten. Smile

Eine Kontaktaufnahme würde ich sehr begrüßen.

INP


RE: 2015 im März - Germanwings - nereus - 31.03.2017

@A. Hauß und @INP

Ihr/Euer Wunsch sei mir Befehl.  Tongue

Nach einem ersten erfolglosen Versuch konnte vorhin die 2. Anfrage an Herrn van Beveren abgeschickt werden.
Allerdings bitte ich ein wenig um Geduld, denn viel beschäftigte Personen lassen sich mitunter Zeit bei Antworten, falls denn überhaupt eine kommt.

Gestern kam mir noch ein Charite-Professor vor die Youtube-Linse, der Interessantes zu berichten wußte.
Im Morgenmagazin befragte Dunja Halali den Rechtsmedinziner Prof. Dr. Michael Tsokos zu den Möglichkeiten der Identifikation der Leichen bzw. Leichenteile wegen des Absturzes der Germanwings Maschine.
Darauf sagte Herr Tsokos sinngemäß: Diese Identifizerung sei nicht so kompliziert, da es weder eine Explosion noch einen Brand gegeben habe.

Quelle: https://youtu.be/16UJu-aig04

Daraus ergibt sich die Frage, wie kam aber dann der Ruß auf den FDR, der auch noch in der Erde steckte?
So schaute das Teil aus.

[Bild: germanwingsfdr1_0.jpg?itok=-0Mw-wKG&time...1428067389]

Quelle: http://www.ainonline.com/aviation-news/air-transport/2015-04-03/fdr-confirms-germanwings-co-pilot-set-autopilot-crash

Ist denn Ruß auch als natürliches Mineral in alpinen Regionen zu finden?   Big Grin  

mfG
nereus


RE: 2015 im März - Germanwings - nereus - 18.04.2017

Damit es nicht untergeht - keine Antwort von Herrn van Beveren

Ich schrieb am 31.03.2017.

Nach einem ersten erfolglosen Versuch konnte vorhin die 2. Anfrage an Herrn van Beveren abgeschickt werden.
Allerdings bitte ich ein wenig um Geduld, denn viel beschäftigte Personen lassen sich mitunter Zeit bei Antworten, falls denn überhaupt eine kommt.


Dabei hatte ich in etwa 14 Tage im Visier.
Nun sind fast 3 Wochen vergangen und ich denke die Sache hat sich erledigt.
Herr van Beveren hat wohl keinen Bedarf und das sollte man akzeptieren.

Einen weiteren Versuch halte ich für nicht zielführend, da ich selber weiß, wie es ist, wenn man genervt wird.

Leider ist auch auf der angekündigten Website https://www.andreas-lubitz.com/ außer einem Gebet noch nichts zu lesen.
Zu Germanwings gibt es also aktuell nichts Neues und in der L-Presse ist das Thema schon lange durch.

Allerdings hat sich hier auch jemand mit dem Thema beschäftigt und teilweise sehr interessante Gedanken aufgeschrieben.
Bei Interesse bitte hier entlang:

https://consiliarius.wordpress.com/2017/03/24/guenter-lubitz-wir-sind-auf-der-suche-nach-der-wahrheit/

https://consiliarius.wordpress.com/2015/03/28/was-merkel-den-opfern-verschweigt-akte-4u9525/

mfG
nereus


RE: 2015 im März - Germanwings - A.Hauß - 18.04.2017

Der Einfachheit halber zitiere ich mich noch einmal - ich hatte Bezug auf den Zwischenbericht genommen:
"Am 24. März 2015 zerschellte ein Flugzeug der Lufthansa-Tochter an einer französischen Bergwand, so etwa Viertel vor 11 Uhr (wahlweise 10.41, 10.48, auch gerne mal 10.53) mit so etwa 150 Menschen an Bord (davon mehr oder weniger Deutsche), ziemlich schnell und mit so etwa 8 km Sinkflug oder 18 oder Sturzflug, der 10.30 Uhr oder 10.45 Uhr begann, aus ziemlich etwaigen Gründen."
Überall, wo hier 10 steht, steht nun im Abschlussbericht 9, das ist also nicht die Zeitdifferenz, um die es geht.(UTC+1)

"Um 09:40 Uhr wurde die DETRESFA Notfallphase ausgelöst, da weder Funk- noch
Radarkontakt bestand. " besagt der Abschlussbericht. In der Darstellung des Inhalts des CVR hört sich das plausibel an, da ja zuvor noch gute 5 Minuten versucht worden sei, Kontakt zum Flugzeug aufzunemen.
Kurz: 9.41 Alarm, 9.48 Aufstieg einer Mirage aus Orange, und um 10:01 Überflug der Unfallstelle.
Also eine recht plausible Darstellung auf den ersten Blick.

Aber man achte auf das hier:
"1.8 Navigationshilfen
Das Luftfahrzeug war in Radarkontakt während es durch spanischen und französischen
Luftraum flog. Das bordseitige System befand sich im Mode S Enhanced Surveillance
(EHS), d. h. die Radardaten, die vom Luftfahrzeug übermittelt wurden, enthielten
nicht nur die Position, sondern auch eine Reihe von Parametern, wie die eingestellte
Höhe, den Rollwinkel, die Geschwindigkeit über Grund, und den missweisenden
Steuerkurs. Dadurch haben die Lotsen auf ihren Monitoren sichtbare Informationen
über die bevorstehende Entwicklung des Flugweges des Luftfahrzeugs unter ihrer
Kontrolle und können auf Abweichungen vom zugewiesenen Flugweg reagieren.
24. März 2015 Alle französischen zivilen Radarstationen sind Mode-S EHS konform, aber im März
2015 wurden die übertragenen Parameter des Modes S noch nicht auf den Monitoren
der französischen Lotsen angezeigt. Das heißt, die Veränderungen der eingestellten
Höhe auf dem Flug von Düsseldorf nach Barcelona und während des Unfallfluges
wurden den Lotsen in Frankreich nicht angezeigt."
Das Flugzeug informierte, aber die Infos kamen nicht an. Da die Route nicht verlassen wurde, schien alles zu stimmen.
Bullshit.
ES (ES!!!) wurde Alarm ausgelöst (statt zu sagen Herr x oder Herr Y löste aus) "da weder Funk- noch
Radarkontakt bestand"? Soeben lasen wir noch, "nur" die Transponderdaten hätten gefehlt bzgl. der Flughöhe etc.. Radarkontakt bestand also erstens sowieso - und ist es zweitens glaubhaft, dass vor 2 jahren über die wichtige Frage der Höhe - also die Zuweisung der sluts von normalerweise 1.000 Fuß, nur Funk-Kontrolle besteht? Und das bezieht sich allein auf die zivile Kontrolle. was ist mit der militärischen?
Ausweislich des Abschlussberichts hatten auch die Militärs versucht, Funkkontakt zu bekommen. Warum denn nur die im CVR angeblich aufgezeichneten Anrufe der Militätrs, wenn da nicht "etwas los war".

Anders gesagt: uns wird suggeriert, dass das frz. Militär die sieben Minuten zwischen 9.34 und 9.41 der Hampelei der zivilen Fluglotsen zugeschaut hätte (obwohl man sich funkmäßig schon eingemischt hatte), womöglich ebenso blind bzgl. der Höhe wie die Zivilen, und dann erst mal so weitere 7 Minuten später eine Mirage hoch geschickt, die dann leider zu spät kam? Da gehört in Orange nachgefragt! Die Zeit zwischen angeblich 9.34 und 9.48 bis zum scramble ist eine Viertelstunde, die nichts mit den 5 Minuten zu tun hat, die normalerweise laut frz. Protokoll passend wären.
Um 9:41 sei der Aufschlag schon erfolgt, nachdem ca. 9:32/34 der Sinkflug aus 10 km Höhe begonnen habe - laut Grafik exakt bei Erreichen des frz. Festlandes. Da musste ja alles und jeder zu spät kommen, nicht wahr?

Die Zeiten stimmen nicht mit den ursprünglich genannten Zeiten überein, und auffällig ist die Verschiebung des gesanten geschens weg vom Mittelmeer - wo doch mitten über dem Meer alles begonnen habe.
Wie glaubwürdig wirkt ein höfliches Klopfen des Kapitäns bei einem Sturzflug aus 10 km Höhe in 7 Minuten? Wie glaubwürdig ein Alarmsart der Mirage, nachdem die Kiste schon sieben Minuten zuvor abgestürzt - also weg vom Radar war?

Wo sind die fragen des van Beveren dazu?


RE: 2015 im März - Germanwings - Rosi Nannte - 18.04.2017

(18.04.2017, 11:43)nereus schrieb: Damit es nicht untergeht - keine Antwort von Herrn van Beveren

Ich schrieb am 31.03.2017.

Nach einem ersten erfolglosen Versuch konnte vorhin die 2. Anfrage an Herrn van Beveren abgeschickt werden.
Allerdings bitte ich ein wenig um Geduld, denn viel beschäftigte Personen lassen sich mitunter Zeit bei Antworten, falls denn überhaupt eine kommt.


Dabei hatte ich in etwa 14 Tage im Visier.
Nun sind fast 3 Wochen vergangen und ich denke die Sache hat sich erledigt.
Herr van Beveren hat wohl keinen Bedarf und das sollte man akzeptieren.

Einen weiteren Versuch halte ich für nicht zielführend, da ich selber weiß, wie es ist, wenn man genervt wird.

Leider ist auch auf der angekündigten Website https://www.andreas-lubitz.com/ außer einem Gebet noch nichts zu lesen.
Zu Germanwings gibt es also aktuell nichts Neues und in der L-Presse ist das Thema schon lange durch.

Allerdings hat sich hier auch jemand mit dem Thema beschäftigt und teilweise sehr interessante Gedanken aufgeschrieben.
Bei Interesse bitte hier entlang:

https://consiliarius.wordpress.com/2017/03/24/guenter-lubitz-wir-sind-auf-der-suche-nach-der-wahrheit/

https://consiliarius.wordpress.com/2015/03/28/was-merkel-den-opfern-verschweigt-akte-4u9525/

mfG
nereus
Aus dem 2. link:
Absturz 10:40
Hollande Rede über die Opfer 10:51
Handelsblatt Artikel über Hollandes Rede 10:49

Die haben Hellseher beim Handelsblatt?


RE: 2015 im März - Germanwings - Rundumblick - 03.05.2017

Germanwings-Absturz: Vater von Andreas Lubitz stellt Teile von Gutachten online

Abstract des Gutachtens
2017.03.30_Abstract Gutachten 4U9525
2017.03.30_Conclusio Gutachten 4U9525


RE: 2015 im März - Germanwings - Rundumblick - 03.05.2017

Germanwings-Absturz: Lubitz-Gutacher spekuliert über verunreinigte Kabinenluft
Die Ermittler haben das ausdrücklich ausgeschlossen, trotzdem präsentiert der Gutachter der Lubitz-Familie jetzt eine alternative Theorie zur Ursache des Germanwingsabsturzes. Zu den Ergebnissen der Ermittler passt sie nicht.

(FAZ)


RE: 2015 im März - Germanwings - nereus - 05.05.2017

Erst einmal herzlichen Dank für das Einstellen der beiden Dokus.

Herr van Beveren tendiert eindeutig zur giftigen Kabinenluft, einem Phänomen, welches seit mindestens zwei Jahrzehnten beharrlich ignoriert wird.
Ob das nun ein Steckenpferd des Experten ist oder eine gefährliche Unterlassung von Airbus lasse ich mal offen.
Hinzu kommt der Unwille von Behörden die Untersuchungen fachlich und sachlich korrekt vornehmen zu lassen.

Leider kann man in den gesperrten PDF-Dateien keine Texte herauskopieren.
Die Zitate separat abzuschreiben und dann ggf. zu kommentieren ist extrem mühsam.
Ich weiß aber, daß es Fachleute gibt, die solche Dateien wieder entsperren können.
Haben wir eventuell eine solche Fachkraft an Bord und könnte man sich diese Dateien danach irgendwo downloaden?
Als Forumslink darf es so etwas natürlich unter gar keinen Umständen geben.  Wink
Ist nur mal so ne Frage.  Huh

Der Staatsanwalt Kumpa hatte in Rekordzeit die französischen Akten gelesen, die schlappe 17.100 Seiten umfassten und mehrsprachig sind.
Bei einer überschlägigen Lesezeit von 2 Minuten je Seite hätte das etwa 71 Tage Lesestoff am laufenden Band bedeutet.
Merkwürdigerweise hatte er das wohl schon nach 60 Tagen Dauerkonsum geschafft und wollte das Verfahren einstellen.
Wer Aktenstudium kennt, weiß, daß man da öfters zurückschlagen muß, um Zusammenhänge zu verstehen und sich natürlich auch Notizen dazu machen muß.
Selbst wenn man diese auf Band spricht, braucht das alles seine Zeit.
Und wenn dann auch noch fremdsprachige Texte auftauchen, dauert es noch viel länger.
Und 60 Tage ohne Pause lesen ist zumindest erstaunlich.  Rolleyes

Ein wenig verwirrend finde ich die sich widersprechenden Angaben zur Einstellung der Flughöhe.
Offiziell soll Selbstmörder Andreas Lubitz den Drehschalter in einer Sekunde von 38.000 Fuß auf 100 Fuß gestellt haben.
Eigene Versuche von Herrn van Beveren am Flugsimulator ergbrachten Zeiten zwischen 1,5 und 2,2 Sekunden und darüber hinaus hätte Co-Pilot Lubitz, der Rechtshänder war, den Schalter mit der linken Hand betätigen müssen (der dann auch noch gezogen werden muß), was die eine Sekunde noch mehr erschüttert.

Mit Verwirrend meine ich, warum hat man eine unmögliche Zeit ins Protokoll schreiben lassen, wenn dort auch ohne Not 2,5 Sekunden hätten stehen können.
Warum falsch faken, wenn man doch auch richtig faken könnte?
War das ein Wink von Leuten, die offiziell auf Linie bleiben müssen aber dennoch Signale nach außen senden wollen oder ist das nur Dummheit?

Mysteriös ist auch der Aspekt des Nichteinlassens des zurückkehrenden Kapitäns.
Die offzielle Version geht von bewußtem Aussperren aus, was TvB zumindest in Frage stellt. Da aber der Weggang des Kapitäns nicht speziell erwähnt wird, gehe ich davon aus, daß der Weg zum stillen Örtchen von beiden Parteien als real angenommen wird.
Doch warum konnte dann der Kapitän nicht wieder an seinen Arbeitsplatz?
Wenn Lubitz nur außer Gefecht gesetzt wurde, hätte er auch den Zugang nicht dauerhaft blockieren können.
Unklar bleibt daher, was passierte wirklich im Cockpit bzw. im Bereich davor?

mfG
nereus