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2015 im März - Germanwings - Druckversion

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RE: 2015 im März - Germanwings - nereus - 04.07.2019

Frontal 21 fakt News.

Auf der Website Andreas.Lubitz.com, wo der Vater um Gerechtigkeit für seinen Sohn kämpft, gibt es einen aktuellen Beitrag zu einer Sendung von Frontal 21 im Juni.

In dem Beitrag wird die Aussage gemacht: “ Andreas Lubitz sass minutenlang alleine im Cockpit, hatte die Türe von innen verriegelt, den Flugkapitän ausgeschlossen“.

Wie wir bereits im August 2018 aufzeigten, hatte Andreas Lubitz nachweisbar die Cockpittüre nicht von innen verriegelt.
Bemerkenswert ist aber, dass sie von Besatzungsmitgliedern nicht von aussen geöffnet werden konnte, trotz bekanntem Notfallcode, der im Bedarfsfall, wenn z. B. die Tür von innen nicht geöffnet wird, am Keypad der Cockpittüre eingegeben werden kann.

Herr van Beveren, der in unserem Auftrag ein Gutachten über den Germanwings Absturz erstellte, hatte erfahren, dass es kurz nach dem Unfall Hinweise, aus Kreisen der Germanwings, gab, dass dieses Keypad bereits zu einem früheren Zeitpunkt eine Fehlfunktion beim Versuch die unbeabsichtigt zugefallene Cockpittür am Boden durch Eingabe des Notfallcodes zu öffnen, aufwies.
Dies ist ein wichtiger Hinweis, dem man doch vielleicht einmal hätte nachgehen sollen.


Quelle: https://andreas-lubitz.com/de/2019/07/01/zum-frontal-21-beitrag-vom-18-06-2019/

Das ist hoch interessant!  Exclamation

Damit könnte sich ein neues/alternatives Szenario ergeben.
Ein "Fume Event" befiel den Co-Piloten ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als der Kapitän mal dringend „für kleine Jungs“ verschwand.
Nach einigen Minuten versuchte er zurück ins Cockpit zu gelangen.
Der Co-Pilot konnte nicht reagieren und der Kapitän scheiterte an der defekten Notfall-Funktion und so nahm das Schicksal seinen verheerenden Lauf.
Damit wäre der Axt-Einsatz plausibel und die verzweifelten Versuche die Tür irgendwie aufzukriegen.
Aber eben nicht weil der "Selbstmörder" sich einschloss, sondern weil die Technik in diesem Fall DOPPELT versagte.

Als die Franzosen sahen, was sich da an ihrem Himmel zusammenbraute, schossen sie die Maschine aus Notwehr in einer menschenleeren Gegend ab.
Eine furchtbare, allerdings nachvollziehbare Entscheidung.
Nur eine graue Theorie?  Huh

mfG
nereus


RE: 2015 im März - Germanwings - diedienichtimmerlacht - 06.07.2019

Deine These halte ich für gut möglich, sofern man man noch klärt, inwieweit sich so ein Fume Event rein auf das Cockpit beschränken kann, statt auf den ganzen Flieger. So generell bin ich schon immer der Meinung, da oben ist irgendwas ungewöhnliches passiert (technisch), die MIGs Mirage* steigen auf, bekommen keinen Kontakt und die Entscheidung zum Abschuss wird getroffen.

Was auch erklärt, warum so blitzschnell alle möglichen Politiker vor Ort waren und warum schon unmittelbar nach dem Absturz verkündet wurde, dass es keine Überlebenden gibt. Statistisch gesehen gibts ja fast immer Überlebende...

Ich erinnere auch nochmal daran, dass es vor dem Abflug Gerüchte gab, dass die Besatzung (oder Teile davon) den Flieger nicht besteigen wollte. Vermutlich wussten sie von technischen Risiken durch mangelnde Wartung.

Offiziell wirds verschwiegen, denn "Teile dieser Antworten könnten die Bevölkerung ja verunsichern".....

Was hätte es gebracht die Wahrheit zu sagen? Es wäre ein Riesen Schaden enstanden für Airbus und die in der Bevölkerung hätte es wohl tatsächlich zu großer Verunsicherung geführt.

* Edit INP


RE: 2015 im März - Germanwings - weckrieden - 07.07.2019

@diedienichtimmerlacht

blitzschnell ist immer nur eine Übung, sonst nichts. Politiker sind viel beschäftigte Personen.


RE: 2015 im März - Germanwings - A.Hauß - 07.07.2019

In diesem Strang schwirren derzeit zu viele Konjunktive rum.
Eine Tür, die von außen nicht aufgeht, ist ja von innen durchaus zu öffnen. Ein Flugzeug, das seit hunderten von Kilometern an Höhe verliert, hat keine Türprobleme. Eine Alarmrotte schießt keine Jets ab, weil Türen klemmen.

Schon in Barcelona war dies und das faul: Zahl der Passagiere z.B. Dann die Zeitdivergenzen, das Verschweigen der Alarmrotte. Dann die nicht gefundenen Handys aller Passagiere usw.. Dann die Lügen über Lubitz. All das wg. einiger technischer Mängel- die ja leicht wegerklärbar waären.?


RE: 2015 im März - Germanwings - diedienichtimmerlacht - 07.07.2019

Zitat:Schon in Barcelona war dies und das faul: Zahl der Passagiere z.B. Dann die Zeitdivergenzen, das Verschweigen der Alarmrotte. Dann die nicht gefundenen Handys aller Passagiere usw.. Dann die Lügen über Lubitz. All das wg. einiger technischer Mängel- die ja leicht wegerklärbar waären.?

Herr Hauß, was wollen Sie damit sagen, ich verstehe nicht ganz....

@weckrieden:
Zitat:blitzschnell ist immer nur eine Übung, sonst nichts. Politiker sind viel beschäftigte Personen.

auch hier verstehe ich nicht was du damit meinst...


RE: 2015 im März - Germanwings - nereus - 07.07.2019

A. Hauß schreibt: In diesem Strang schwirren derzeit zu viele Konjunktive rum.

Das ist ein nicht zu vermeidendes Phänomen, wenn man sich mit Dingen befaßt, die halbgar oder sogar irreführend berichtet werden.
Der Mainstream bezeichnet so etwas gerne als VT. Wink

Eine Tür, die von außen nicht aufgeht, ist ja von innen durchaus zu öffnen.

Wenn der Co-Pilot nicht handlungsfähig ist, dann ist die Öffnung von innen sehr wohl ein Problem.

Ein Flugzeug, das seit hunderten von Kilometern an Höhe verliert, hat keine Türprobleme.

Ein Flugzeug das nicht mehr gesteuert werden kann, kann alle möglichen Probleme haben. Das Türproblem wird sogar im offiziellen Bericht erwähnt, nur wird es eben dort als perfider Akt eines Selbstmörders geframt.

Eine Alarmrotte schießt keine Jets ab, weil Türen klemmen.

Wegen klemmender Türen sicher nicht.
Eine Alarmrotte schießt jedoch ein Flugzeug ab, welches sich unkontrolliert durch den Luftraum bewegt, auf Anfragen nicht reagiert und dabei in die Nähe von Städten oder gar Atomkraftwerken gelangen könnte.

Schon in Barcelona war dies und das faul: Zahl der Passagiere z.B. Dann die Zeitdivergenzen, das Verschweigen der Alarmrotte. Dann die nicht gefundenen Handys aller Passagiere usw.. Dann die Lügen über Lubitz. All das wg. einiger technischer Mängel- die ja leicht wegerklärbar wären?

Nehmen wir einmal an, das Fume Event traf mit dem Türproblem zusammen, dann könnte es eben diesmal nicht mehr gereicht haben das Flugzeug sicher zu landen.
Allerdings gab es zuvor mehrere kritische Ereignisse, die auch Eingang in die Medien fanden, siehe u.a. hier:

Wie gefährlich Fume Events sein können, zeigt ein Zwischenfall einer Germanwings-Maschine aus dem Jahr 2010. Die Piloten hatten damals während der Landung einen stechenden Brandgeruch bemerkt und daraufhin die Sauerstoffmasken angelegt. Zudem klagten beide über Übelkeit. Der Airbus konnte jedoch sicher in Köln landen.
..
Auf einem Flug von San Francisco nach London Heathrow meldeten die Piloten über Funk einen medizinischen Notfall, da sich mehrere Passagiere und auch Teile des Kabinenpersonals über Unwohlsein klagten. Später wurden 20 Crewmitglieder, darunter auch zwei Piloten und fünf Passagiere, mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
..
Auch Lufthansa geriet bereits wegen möglicher Fume Events in die Schlagzeilen, so gleich doppelt bei einem Airbus A321. So kam es zunächst auf einem Flug von Frankfurt nach Dubrovnik zu einem Zwischenfall, bei dem starker Ölgeruch wahrnehmbar war. Einer der Piloten gab an, nicht mehr in der Lage zu sein die Maschine zu landen. Die Maschine landete sicher, jedoch fühlten sich beide Piloten danach nicht mehr in der Lage zu fliegen und mussten zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.


Quelle: https://www.ra-poeppel.de/fume-events-kundigung-aerotoxisches-sydrom/

Diese Art Schadensereignis  ist ja nicht erfunden, sondern existiert real, siehe z.B. hier: https://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/umweltmedizin/article/955837/fume-events-nicht-alles-simulanten.html

Die Betroffenen beklagen seit vielen Jahren dieses Problem, nur  werden sie kaum gehört.
Die möglichen finanziellen "Verwerfungen" in solchen Fällen könnten gigantisch werden und Fluglinien in den Konkurs treiben, weil nicht nur die Hinterblieben entschädigt werden müßten sondern bei Bekanntwerden sich ggf. ein nicht zu unterschätzender Anteil von Passagieren andere Airlines sucht oder gar das Verkehrsmittel wechselt.
Es besteht also durchaus Interesse, daß Problem offiziell möglichst auf kleiner Flamme zu kochen.

Ob meine oben aufgestellte These wahrscheinlich ist, bleibt natürlich Spekulation, aber bislang war das Türproblem, wie es von Herrn Lubitz geschildert wurde, unbekannt.
Und jetzt gäbe es einen plausiblen Grund für das Verschlossensein, die sogar den offiziellen Ereignisablauf zumindest teilweise stützt.

mfG
nereus