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Geschrieben von: fhh - 12.06.2019, 18:06 - Forum: Unsortiertes Ablegen von Links - Keine Antworten

Kurzer Beitrag über Mietdemonstranten. Die Sendung dürfte schon einige Jahre alt sein (hochgeladen 2015, aber mir sieht es eher nach 2010 oder noch weiter zurückliegend aus). Hier werden zwei junge Mädchen gezeigt, die sich wenig bei diesem Job denken: es ist schnell verdientes Geld und man ist an der frischen Luft (was will man/frau mehr).  
Ob es heute solche Berichte im ZDF noch gibt?

Ich bin ein Mietdemonstrant
https://www.youtube.com/watch?v=KmEgJEYexYw


Ergänzung:

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/jo...61768.html

Das Thema war 2007 aktuell. Der Spiegel schrieb auch über dieses Geschäft, behauptete jedoch, das Geschäft sei eine Luftnummer, gehe gegen Null.

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  Fährverkehr nach Wangerooge stundenlang eingestellt
Geschrieben von: Stafford - 10.06.2019, 13:49 - Forum: News Ticker - Antworten (2)

8.6.

GROSSER POLIZEIEINSATZ BEENDET

Fährverkehr nach Wangerooge stundenlang eingestellt


WANGEROOGE /HARLESIEL Ein großer Polizeieinsatz auf Wangerooge ist am Samstagabend gegen 19.20 Uhr beendet worden. Während des Einsatzes wurde der Fährverkehr zwischen der Nordseeinsel und Harlsesiel stundenlang eingestellt. Zeugen berichten, dass schwer bewaffnete SEK-Beamte drei Personen auf einer Fähre festgenommen haben. Ein Sprecher des LKA Niedersachsen widersprach Gerüchten, wonach es sich bei den Festgenommenen um die drei gesuchten RAF-Terroristen Ernst-Volker StaubBurkhard Garweg und Daniela Klette handelt.

Ein Hubschrauber kreiste während des Einsatzes für längere Zeit über der Nordseeinsel. Insgesamt sollen rund 30 Beamte im Einsatz gewesen sein. Die Hintergründe sind weiterhin unklar: Auf Anfrage dieser Zeitung wollte die Polizei Wilhelmshaven vorerst keine Details bekanntgeben: „Aus ermittlungstaktischen Gründen und um das laufende Verfahren nicht zu gefährden, können aktuell keine weiteren Auskünfte erteilt werden.“

#Harlesiel. Wegen eines #Polizeieinsatzes konnten 2 #Wangerooge#Fähren nicht pünktlich ablegen. Weitere Angaben können aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden. /sv
— Polizei Wilhelmshaven/Friesland (@Polizei_WHV_FRI) 8. Juni 2019

Die Polizei bestätigte, dass die „polizeilichen Maßnahmen, bei denen Kräfte aus Niedersachsen eingesetzt waren“, für ein ein anderes Bundesland stattfanden.
Der Fährverkehr zwischen Harlsesiel und Wangerooge wurde – offenbar auf behördliche Anordnung – gegen 14.30 Uhr eingestellt. Nach NWZ-Informationen wurde an Bord nach mindestens einer Person gesucht. Auch auf der Insel wurde laut der Quelle nach einer Person gefahndet.
Auf Twitter berichteten Nutzer von langen Wartezeiten am Fähranleger. Demnach mussten Passagiere die Schiffe verlassen...............

https://www.nwzonline.de/friesland/blaul...07560.html

Kommentar:

- Dass der Einsatz schon gestern stattfand aber erst heute bekannt wurde lässt vermuten dass es die Polizei wieder nicht gelungen ist den Einsatz und vor allem dessen Zweck geheim zu halten. Denn von alleine kommt selbst die Bild nicht darauf, dass ein Einsatz in Niedersachen mit einem Verbrechen in Hessen in Verbindung stehen würde.

-Vereinzelt wurde bereits darüber berichtet, allerdings wurden Zusammenhänge mit 3 gesuchten RAF-Terroristen hergestellt. Und jetzt das??? Und dann NUR bei Bild-"Abo"??? Ist ja wie beim Ping-Pong hier. Man vermutet linke Terroristen (deshalb Spezialbeamte) und findet den Mörder von L?

Huh Spiegel-online hatte letzte Woche relativ neue Fahndungsfotos der Terroristen veröffentlicht und Ermittler um Mithilfe bei der Fahndung gebeten. Und zwar am 5.6.
"Das könnte auch ihr Nachbar sein" > https://www.spiegel.de/panorama/justiz/r...71061.html

"Bei der Suche nach drei früheren Mitgliedern der Roten Armee Fraktion (RAF) haben die zuständigen Ermittler in Niedersachsen weitere Fahndungsfotos veröffentlicht."
-----------------------------------------------------------------------------
SEK-Beamte hätten dann aus der Menge der überraschten Urlauber zwei Männer und eine Frau abgeführt. Die Männer seien sofort weggebracht worden, die Frau sei noch länger am Hafen festgehalten worden. Anschließend sei das Schiff durchsucht worden, bevor es drei Stunden verspätet ablegen durfte..........
https://www.nwzonline.de/wangerooge/wang...07560.html

Die Schilderung ist so detailreich, dass eine Fehlwahrnehmung der Zeugen eher unwahrscheinlich ist. Die hatten von der Fähre ja auch einen hervorragenden Blick auf die Ereignisse.

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  Hubertus Knabe
Geschrieben von: Stafford - 10.06.2019, 08:35 - Forum: statisch - Antworten (4)

Deutschland Staatssicherheit


Linke Doppelmoral
10. Juni 2019

Linken-Politiker treten in der Öffentlichkeit gern besonders angriffslustig auf. Kritik an der politischen Konkurrenz erfolgt meistens aggressiv und von oben herab. An das eigene Handeln werden indes andere Maßstäbe angelegt. Hier wird großzügig über Versäumnisse und Fehler hinweggesehen. Vier Beispiele für linke Doppelmoral.

Von Hubertus Knabe
In diesen Tagen macht die Linkspartei einmal wieder von ihrer Lieblingsmethode Gebrauch – kräftig auszuteilen, um von eigenen Fehlern und Versäumnissen abzulenken. Dieser schon zu DDR-Zeiten praktizierte Kniff aus der Mottenkiste politischer Propaganda erweist sich offenbar auch heute noch als wirksam.
Meister dieser Technik ist immer noch der heimliche Dauervorsitzende der Linkspartei, Gregor Gysi. 30 Jahre nach dem Sturz der SED-Diktatur lässt er sich derzeit bei diversen Jubiläumsveranstaltungen als Star der Friedlichen Revolution feiern. Nach Auftritten bei der Berliner Zeitung und der Baden-Württembergischen Staatsbank ist er diese Woche beim Göttinger Literaturherbst eingeladen – als Auftakt zum Schwerpunkt „30 Jahre Mauerfall“.
Für Kenner der DDR-Geschichte sind Gysis Auftritte erstaunlich. Denn 1989 stand der einstige Spitzenkader der SED auf der anderen Seite der Barrikade. Er durfte zwar, wie der Göttinger Veranstalter anführt, auf der legendären Großdemonstration vom 4. November 1989 auf dem Berliner Alexanderplatz sprechen. Doch was er dort sagte, war alles andere als ein Aufruf zum Umsturz: Er bezeichnete die DDR-Verfassung als „gut“, verteidigte die führende Rolle der SED und warb um Vertrauen für den neuen Staats- und Parteichef Egon Krenz.
(.....)
Gysi, Bartsch, Nord, Dehm – vier Beispiele für linke Doppelmoral. Wie es scheint, gibt es sogar einen kausalen Zusammenhang zwischen eigenen Verfehlungen und überzogener Kritik an anderen. Denn Politiker mit einem intakten moralischen Wertesystem bevorzugen es, selbst im Streit mit politischen Gegnern sachlich zu bleiben. Insofern ist man gut beraten, bei denen, die besonders lautstark über andere herziehen, besonders misstrauisch zu sein.

Dass die Bremer Grünen sich jetzt dafür entschieden haben, mit der Partei von Gysi und Co eine Regierung bilden zu wollen, könnte der Partei deshalb noch auf die Füße fallen. Denn wer grün wählt, legt häufig besonders strenge Maßstäbe an die Politik an. Sollten die Grünen die ehemalige Staatspartei der DDR nun erstmals in einem westdeutschen Bundesland an die Macht bringen, könnte dies viele Wähler verschrecken, vor allem mit Blick auf eine von manchen bereits herbeigeträumte grün-rot-rote Koalition auf Bundesebene. Der Höhenflug der Öko-Partei könnte deshalb ebenso schnell wieder zu Ende sein, wie er begonnen hat – denn wer möchte schon gern, dass Dreistigkeit siegt.

Der Beitrag erschien in ähnlicher Form am 9. Juni 2019 in „Welt am Sonntag“.
(1) Bundesarchiv, Bild 183-1990-0318-042 / Senft, Gabriele / CC-BY-SA 3.0
(2) https://commons.wikimedia.org/wiki/File:...),_MdB.jpg
(3) Bundesarchiv, Bild 183-1989-1201-046 / Waltraud Grubitzsch (geb. Raphael) / CC-BY-SA 3.0 
(4) https://commons.wikimedia.org/wiki/File:...55615).jpg (Ausschnitt)

ganz hier > https://hubertus-knabe.de/linke-doppelmoral/

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  Hochhaus brennt in Warschau
Geschrieben von: Blaubär - 09.06.2019, 03:32 - Forum: dynamisch - Keine Antworten

Video: https://www.stern.de/panorama/hochhausbr...46206.html

Könnte dieser Brand für die 9/11 Diskussion hilfreich sein?

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  Regierungspräsident Lübcke offenbar durch Kopfschuss getötet
Geschrieben von: Stafford - 02.06.2019, 23:56 - Forum: News Ticker - Antworten (58)

Regierungspräsident Lübcke offenbar durch Kopfschuss getötet

Noch ist vieles unklar um den Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU). Das hessische Landeskriminalamt (LKA) teilte am Sonntag in Wiesbaden mit, dass es Ermittlungen aufgenommen habe. Darüber, in welche Richtungen diese Untersuchung geht, wollten weder die zuständige Staatsanwaltschaft Kassel noch das LKA Auskunft geben.

Lübcke wurde tot im Garten seines Wohnhauses in Wolfhagen-Istha aufgefunden. Nach Medienberichten wies die Leiche am Kopf eine Schusswunde auf, eine Waffe sei nicht gefunden worden. Am Sonntag kreiste fast den ganzen Tag über ein Polizeihubschrauber über dem Ort, das Gebiet um Lübckes Haus wurde weiträumig abgesperrt.......

https://www.hessenschau.de/politik/regie...n-100.html

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  Systempresse: Der Putsch der Kognitionspsychologen
Geschrieben von: Stafford - 30.05.2019, 11:02 - Forum: dynamisch - Keine Antworten

Systempresse: Der Putsch der Kognitionspsychologen

Es wird interessant beim Thema „menschengemachter Klimawandel“. Die Systempresse bringt ihre Kognitionspsychologen in Stellung. Erst der SPIEGEL in Gestalt von Christian „Schrotti“ Stöcker – und nun die ZEIT in Gestalt von Stephan Lewandowsky. Kognitionspsychologie ist, bar jeglicher Lyrik auf ihren Kern reduziert, die Wissenschaft von der Manipulierbarkeit der menschlichen Wahrnehmung. Es geht um „Desinformation“. Nicht wegen des Klimas findet der Aufzug der Psychomanipulateure in der Mainstreampresse statt, sondern weil der Systempresse siedend heiß einfällt, wie wichtig der „menschengemachte Klimawandel“ für ihre eigene Glaubwürdigkeit inzwischen ist. Schließlich haben sie selbst dieses Märchen lange genug erzählt. Und zwar mit zunehmender Intensität. Also bombardieren die üblichen Verdächtigen in verräterischer Eintracht die Hirne ihrer Leserschaft nun mit ihren „Kognitionspsychos“. Es darf nicht wahr sein, was wahr ist. 

Es wird aufregend. Wir scheinen an einen Punkt in der Abwehr des kulturmarxistischen Kriegs gegen die Wahrheit als solche zu kommen, bei der die abgefeimteste Lüge, nämlich die vom  „menschengemachten Klimawandel“, in Gefahr ist, als das entpuppt zu werden, was sie eben ist: Ein Instrument zur Umgestaltung der Wirklichkeit. Wenn der „menschengemachte Klimawandel“ fällt, dann hat das kulturmarxistisch konstruierte Konzept von Wahrheit einen derartig schweren Treffer erhalten, daß als nächstes ein Dominoeffekt einsetzt, der die ganze Basis der Existenz von Blättern wie z.B. SPIEGEL und ZEIT zertrümmern wird, und damit die Existenz des größten Teils der bewußtseinsbildenden Medien in Deutschland. Das Dogma von der generellen Benachteiligung der Frau in der westlichen Welt wird fallen. Das Gleichheitsdogma wird fallen. Gender-Mainstreaming wird fallen (In Norwegen bereits 2011 geschehen). Ein Baustein nach dem anderen wird aus dem Fundament der kulturmarxistischen Herrschaft über das Massenbewußtsein herausbrechen.

Das Fundament

Der gesamte linke Medienmainstream fußt in seiner Existenz auf dem ersten Axiom der deutschen Sozialpsychologie. Es lautet: „Menschen konstruieren ihre eigene Realität.“ In der Konsequenz wäre dann, wenn das kulturmarxistische Konzept von Realität (Realität als Synonym für Wahrheit) kollabiert, das zweite fundamentale Axiom der Sozialpsychologie zugleich ein Hinweis auf die Täterschaft der etablierten Sozialpsychologie als Manipulateur der Realität (Wahrheit). Das zweite Axiom: „Das gesamte Erleben und Verhalten wird von sozialen Beziehungen beeinflusst„. Die Wechselwirkung, die zwischen den Produzenten von Medienmeinung, ihrer Berichterstattung, ihren Kommentaren einerseits und den Konsumenten ihrer Produkte andererseits besteht, darf man durchaus in einem erweiterten Sinne als eine soziale Beziehung begreifen. Das Dauerabonnement einer ganz bestimmten Zeitung dokumentiert eine Bindung des Abonnenten an ein ganz bestimmtes Medienerzeugnis, mithin also eine an die Leute, die es produzieren. Wer beispielsweise die „Süddeutsche Zeitung“, die ZEIT oder den SPIEGEL abonniert hat, findet dort, was er gern hat: Die Bestätigung seines eigenen Weltbildes. Das ist schon insofern interessant, als daß er ja keine anderen Medien konsumiert, als beispielsweise der Autor dieser Zeilen. Diese „soziale Medienbindung“ wurde durch die Existenz von Blogs, Vlogs und alternativen Medien im Digitalzeitalter erheblich geschwächt. Mit dieser Schwächung einher ging ein Verlust an Deutungshoheit sowohl für die Politik,  als auch für die sog. klassischen Medien.

Wer Medienkritiken schreibt und sich mit den im klassischen Mainstream verbreiteten Nachrichten generell auseinandersetzt, konsumiert ebenfalls „Süddeutsche Zeitung“, den SPIEGEL und oft genug auch die ZEIT. Der wesentliche Unterschied zwischen dem klassischen Abonnenten eines „Lieblingsblattes“ und dem Autor dieser Zeilen scheint darin zu bestehen, daß meinereiner nicht nach einer sozialen Beziehung sucht, sondern nach Wahrheit.

Lüge ist Wahrheit

Nicht zufällig bestreitet meinereiner seit Jahren die Gültigkeit des ersten Axioms der Sozialpsychologie wie folgt: Es mag sein, daß Menschen sich eine eigene Realität konstruieren, an der einen Realität für alle ändert das aber überhaupt nichts. Anders ausgedrückt: Ob –  oder ob nicht –  Menschen sich ihre eigene Realität konstruieren, ist hinsichtlich der Realität völlig irrelevant. Reality doesn´t give a shit about individual opinions. Jede persönlich konstruierte Realität resultiert letztlich in nichts anderem als einer persönlichen Meinung. Und für Meinungen gilt dasselbe wie für Arschlöcher: Jeder hat eines. Für die eine Realität ist das aber ohne jede Relevanz. Ohne eine objektive Realität – und das wird gern unter den Tisch fallen gelassen – gibt es auch die objektive Lüge nicht mehr. Wahrheit und Lüge vermischen sich zu Meinung. Wenn die je individuelle Meinung aber auch noch unter dem Label „Demokratie“ gleichberechtigt mit jeder anderen zu sein hat, dann wurde wahr, was George Orwell in seiner Dystopie „1984“ geschrieben hat: Lüge ist Wahrheit.

Ein schöner Beweis für den kulturmarxistischen Schwachsinn ist ja, daß dieselben Leute, die predigen, der Mensch konstruiere sich seine Realität selbst, auch diejenigen sind, die völlig alogisch darauf bestehen, ihre Behauptung sei die objektive, eine Wahrheit dazu. Sie selbst scheinen sich also ihre jeweilige Realität nicht selbst zu konstruieren. Da lachen sogar die Hühner.

Es ist absolut kein Zufall, daß es dieser Tage ausgerechnet die übliche Desinformantenmeute ist, die in schöner Eintracht Kognitionspsychologen hervorzaubert, um, anstatt über die Realität bzw. die Inexistenz eines menschengemachten Klimawandels zu debattieren, die Metaebene anzusteuern: Die Wahrnehmung der Debatte über den angeblich „menschengemachten Klimawandel“. Ganz ordinär: SPIEGEL und ZEIT versuchen sich in der Eröffnung von Nebenkriegssschauplätzen. Die einzige Frage von Relevanz ist aber nach wie vor die, ob es den menschengemachten Klimawandel gibt oder nicht. Und diese Frage wird dann, wenn wirklich Interesse an ihrer Klärung besteht, von Klimatologen völlig unideologisch geführt. Keinesfalls sind Kognitionspsychologen zuständig für Klimaforschung.

Wer diese Frage aus welchen Gründen wie behandelt, ist lediglich insofern interessant, als daß es Indizien für die wahren Absichten hinter der Debatte liefern würde. Verräterisch ist in diesem Zusammenhang, daß es ausgerechnet Christian „Schrotti“ Stöcker gewesen ist, der vor wenigen Tagen bei Twitter „dekretierte“: Redet nicht länger mehr mit „Klimaleugnern“! Übersetzung: Ihr sollt nicht erkennen, daß …

Die Angst vor dem Sieg der objektiven Wahrheit über die je individuellen „Wahrheiten“ scheint inzwischen immens geworden zu sein bei unserem SPIEGEL-Kognitions-Schrotti. Allerorten wird aufgerüstet: Rezo, Greta, zu wenig „Klima“ im EU-Wahlkampf usw.usf. – Klima, Klima all day long. Gerade diese massenmediale Aufmunitionierung ist ein Indiz dafür, daß dem Medien-Mainstream klar ist, was hier wirklich auf dem Spiel steht für die „Klimagläubigen“: Nicht das Klima, sondern ihre eigene Glaubwürdigkeit, mithin also ihre eigene Zukunft als Medien. Gesellschaftliche Ächtung droht.

Das vierte Reich?

Die medialen Methoden werden brutaler und undurchsichtiger. Das Rezo-Video ist ein professionelle Produktion der ströer-media. Der 28-jährige Rezo, der in seinem Video eher wie 18 „rüberkommt“ und auch so infantil spricht, wird gehostet bei TUBE ONE. Dieses Unternehmen kreiert crossmedial sogenannte Social Influencer Kampagnen. Das Vermarktungsteam dort arbeitet mit den größten Werbekunden der Industrie zusammen und bietet neben der Konzeption, Strategieentwicklung und Produktion alle anderen Assets an, die man für erfolgreiches Influencer Marketing braucht. TUBE ONE ist Teil der Unternehmensgruppe ströer. Die ströer -media wiederum ist ein Co-Unternehmen von WPP. Das ist die größte Werbeagentur weltweit und beschäftigt mehr als 203.000 Mitarbeiter. Der Inhaber von WPP trifft sich regelmäßig mit George Soros, um Werbekampagnen zu planen, unter anderem gegen den Brexit 2017/18. Registriert ist WPP übrigens in St. Helier auf der Kanalinsel Jersey, einer Steueroase. George Soros und der Inhaber von WPP sind beide eng mit Goldman & Sachs verbunden. Auch die „CO2-Heilige“ Greta Thunberg wird von WPP betreut.

Aber wie kommt der Youtuber Rezo rüber? – Ein junger Mann, der nichts weiter als seine persönlichen Recherchen über die CDU zum Besten gibt. Klimawandel, untergegangene Landstriche – wo, wann, wie hießen die? – Fehlanzeige. Keine Info dazu. Auch keine Info zu Rezos Hintergrund. Keine Info von correctiv, die so ein sensationell erfolgreiches Video ja wenigstens einmal einem Faktencheck hätten unterziehen können, nichts dergleichen. Stattdessen packt der gesamte gleichgeschaltete Medien-Mainstream den Zeigefinger aus und „berichtet“ vom mysteriösen Erfolg eines „zivilgesellschaftlich engagierten jungen Menschen“.

Aber was ist jetzt correctiv nochmal? Ach ja, ein gemeinnütziges Recherchekollektiv zum Nutzen der Gesellschaft – oder so ähnlich. Was machen sie stattdessen? Sie behaupten, seriöse Nachrichtenseiten wie jouwatch hätten eine Falschmeldung verbreitet, als sie vermuteten, die Grünen könnten letztlich der Auftraggeber für Rezos Video gewesen sein. Verbunden mit ihrem „Faktencheck“ in den sozialen Netzwerken: eine algorithmengesteuerte Herunterregelung von jouwatch, opposition24.de und allen anderen Seiten, die lediglich diesen Verdacht geäußert hatten. correctiv „korrigiert“, wo es nichts zu korrigieren gibt. Niemand hatte behauptet, daß die Grünen hinter dem Video stecken. Eine Verdachtsäußerung ist etwas anderes als eine Tatsachenbehauptung.

Das alles passiert in einem Umfeld, in dem hysterisch von Haßrede und Fake-News geplappert wird und von der Notwendigkeit, endlich dagegen vorzugehen. Gezielt wird dabei auf den politischen Gegner und niemanden sonst. Dabei ist das System längst dazu übergegangen, wie alle totalitären System zuvor, sich seine eigenen Jubelperser zu schaffen, Kinder für seine Propaganda zu mißbrauchen (FFF) –  und Ikonen zu stilisieren, wie hier der „stern“ auf seinem neuesten Titelbild. „Unser nächster Kanzler?“, fragt der Stern. „Nächster Kanzler“ wäre auch das gewesen, was der „stern“, hätte es ihn damals gegeben, 1932 auf seinen Titel gekritzelt hätte. Samt Fragezeichen. Flankiert wird das Ganze von der Lobhudelei auf die Grünen seitens des ARD-Chefredakteurs Rainald Becker in den Tagesthemen. Totale Gleichschaltung, die schwer an die Methoden im Dritten Reich erinnert.

undefinedDas vierte Reich und sein Führer in spe? – Foto: Screenshot stern

Der deutsche Hype um die Grünen verläuft – wieder einmal – konträr zur Entwicklung in Resteuropa. Deutschland befindet sich erneut auf einem Sonderweg und gibt allerweil wieder den europäischen Superklugscheißer. Das heißt, daß die ganze schöne Kohle, die in den vergangenen Jahrzehnten ausgegeben wurde, um sich im Ausland „Liebe“ einzukaufen, für die Katz´gewesen ist. Die Österreicher hassen uns heute mehr als noch letztes Jahr, seit sich die subjektivistische Meinungsmafia aus Politik und Medien so vehement in die Angelegenheit mit dem Ibiza-Video eingemischt hat, als sei der Anschluß Österreichs wieder einmal bereits vollzogen. Und wie er schaut, der Führer in spe, auf dem stern-Titel: Den Blick in die Ferne gerichtet, am Betrachter vorbei. Ein Visionär, ganz entrückt und in sich gekehrt. Er sieht etwas, das wir nicht sehen. Ist er womöglich der Vorseher? – Geschichte wiederholt sich. Erst als Tragödie und in der Wiederholung als Farce. Es ist zum Davonlaufen. War Hitler zu seiner Zeit nicht so etwas wie ein deutscher Gott? Ein Erlöser? – Doch, so wurde er wahrgenommen. Und genau so ist Habeck auf dem stern-Titel porträtiert.

Unglaublich wichtig: Der „menschengemachte“ Klimawandel

Interessant ist, daß die sog. „Klimabefürworter“ (Stöcker, Thunberg, Merkel, Rahmstorf und Millionen Gleichgesinnter) die Skeptiker als „Leugner“ bezeichnen. Leugner sind Häretiker. „Häresie!“ ist ein Vorwurf in Glaubensfragen. Skepsis hingegen ist die Grundlage sowohl der Wissenschaft als auch die Grundhaltung des Konservativen dem Neuen gegenüber. Und noch interessanter ist, daß die „Klimabefürworter“ bei ihrer Schmähung der Skeptiker als „Klimaleugner“ insinuieren, diese würden den Klimawandel leugnen. Das ist einfach infam und sonst gar nichts. Kein „Klimaleugner“ leugnet den Klimawandel. Er bestreitet lediglich, daß er „menschengemacht“ ist. Das ist nämlich das, worauf es ankäme. „Anthropogen“ (menschengemacht) muß er aber sein, der Klimawandel, damit er in der „gesellschaftlichen Debatte“ so wirkt, wie er soll. Aber noch nicht einmal dem wollen die „Klimabefürworter“ in der „Klimadebatte“ noch Rechnung tragen. Recht eigentlich müßten „Klimabefürworter“ dann, wenn sie selbst die Debatte korrekt bezeichnen wollten, nicht von Klimaleugnern, sondern wenigstens von „Anthropogenleugnern“ reden, ganz neutral aber von „Anthropogenskeptikern“. Daran können sie nicht interessiert sein, denn ihnen geht es darum, ein zivilreligiöses Dogma festzuzurren. Ein Klimawandel, der nicht anthropogenen Ursprungs ist, wäre völlig nutzlos im Sinne der „Klimabefürworter“.

Während jeder Debatte vergeht aber Zeit. Je mehr Zeit vergangen ist, in welcher man sich auf „menschengemacht“ festgelegt hatte und reale, sauteure Maßnahmen veranlaßte (Energiewende, E-Mobilität etc.pp.), desto weniger kann man auch zurückrudern in dem Fall, daß man falsch gelegen hätte. Es besteht auf Seiten der „Klimabefürworter“ inzwischen ein handfestes, sehr materialistisches Interesse daran, daß an den „menschengemachten Klimawandel“ geglaubt wird. Würde der „menschengemachte Klimawandel“ medial abstürzen, dann würden diejenigen mit abstürzen, die ihn jahrelang propagiert hatten.

Nur aus diesem Grund versucht beispielsweise der Kommunikationswissenschaftler, Kognitionspsychologe und SPIEGEL-Kolumnist Christian „Schrotti“ Stöcker immer verzweifelter, die angeblich drohende“Klimakatastrophe“ in immer grelleren Farben an die Wand zu malen. Der Mann ist 46 Jahre alt, im universitären Umfeld bestens etabliert, er muß noch zwanzig Jahre durchhalten, und Schrotti Stöckers gesamte Lebensplanung wäre Schrott, gäbe es a) – den anthropogenen Faktor beim Klimawandel nicht, und würde b) – die Kognitionspsychologie hinsichtlich ihrer beabsichtigten Anwendbarkeit endlich entlarvt werden, als das, was sie ist: Ein Instrument zur Manipulation der Massen per Nudging in der milden Form – und als Framing in der Hardcore-Version. Der Mann weiß genau, als was man ihn bezeichnen würde, flöge auf, was er tatsächlich treibt, und wäre die Allgemeinheit noch des alten deutschen Wortschatzes mächtig: Als „Galgenstrick“ nämlich. Christian „Schrotti“ Stöcker wäre am Ende. Das und nichts anderes erklärt sein „Dekret“ bei Twitter: Diskutiert nicht mit Klimaleugnern! Übersetzung: Erkennt nicht, wer ich bin!

Das Lügengebäude zerbröselt an allen Ecken und Enden

Ein anderes Dogma, das schwer gefährdet ist, wenn erst einmal die „Methode anthropogen“ im Zusammenhang mit „Klimawandel“ als Gehirnwäsche aufgeflogen wäre, ist beispielsweise das von der generellen Benachteiligung der Frauen in der westlichen Welt. Dieses Dogma dient u.a. der Installierung von Frauen in wichtigen öffentlichen – und wirtschaftlich bedeutenden Positionen. Man kann es leider nicht anders sagen: Wer glaubt, daß die Besetzung öffentlicher Ämter und wirtschaftlich einflußreicher Positionen mit Frauen dem Gedanken geschuldet sei, Frauen müsse entlang des etablierten Kulturmarxistenschnacks  von ihrer jahrhundertelangen Unterdrückung durch böse Männer kompensatorische Gerechtigkeit widerfahren, der ist ein recht eindimensionaler Tölpel. Es geht einzig darum, welche Wirkung Frauen in öffentlichen Ämtern und den Schlüsselpositionen der Wirtschaft entfalten. Daß die anders ist als bei Männern, wissen genau diejenigen am besten, die mit Vehemenz eine Geschlechtergleichheit behaupten. Deswegen behaupten sie sie ja: Damit nicht herauskommt, was sie selbst wissen. Schließlich brauchen sie die installierte Illusion zur Erreichung der wahren Ziele hinter der „Gleichstellung“.

Nicht jede Frau – aber Frauen im allgemeinen – haben einen ausgeprägteren Hang zum Subjektivismus, was unter biologischen Gesichtspunkten auch durchaus sinnvoll ist.Damit wären wir dann wieder beim Thema. Subjektivismus, das Gefühl, das Empfinden, die emotionale Intelligenz, die sog. „menschliche Gesellschaft“ und alles das: Alles das ist klasse, ohne daß es sich an einer objektiven Realität auszurichten hätte. Der tatsächliche Effekt ist auch der gewünschte: Durch die Absenz einer objektiven Realität wird eine Gesellschaft insgesamt intellektuell wehrlos gegen Indoktrination. Mit Gerechtigkeit für die Frauen hat das nicht das geringste zu tun. Und daß es nie um Gerechtigkeit für Frauen ging, beweist die beredte Schweigsamkeit beim Import solcher Männer, die bekanntlich einen Scheißdreck auf Frauenrechte und Emanzipation geben.

Ich habe vor zwanzig Jahren schon behauptet, daß Alice Schwarzer nicht die hellste Kerze auf der Torte ist. Heute hat sie es wahrscheinlich endlich selbst eingesehen. Die feministische Entklötung der Gesellschaft war Voraussetzung für die Schaffung jener Zustände, die wir heute konstatieren müssen – und über die nun ausgerechnet Frau Schwarzer jammert. Sie hat sich einfach instrumentalisieren lassen. Das war kein größeres Problem für männliche Kulturmarxisten. Die angebliche Frauenbefreiung aus den Zwängen des Patriarchats war nichts weiter als eine genialische Frauenverarschung. Weil man´s mit ihnen saugut machen kann. Daß man das saugut machen kann, wenn man clever und Mann ist, darf man natürlich nicht zugeben. Wegen Dogma & Chauvinismus, you know?

Korrelation

Interessant ist dabei eine andere, während der vergangenen 50 Jahre parallel laufende Entwicklung. Die Universitäten erlebten eine wahre Soziologenflut ab den Siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Alles drängte in die sog. Geschwätzwissenschadften wie Psychologie, Sozialpsychologie und Soziologie. Soziologengeplapper gilt heute immer als „wissenschaftlich“. Die Biologen hingegen wurden zu Losern. Was sie zu vermelden haben, ist heute zumeist nicht mehr „wissenschaftlich“, sondern „biologistisch„. Woher kennen wir diese „Istismen“ und wozu dient ihre Einführung in den Sprachgebrauch? –  Zur Pseudodifferenzierung. Der Biologe wäre ja ok, aber wenn er in gesellschaftspolitischen Zusammenhängen biologisch argumentiert anstatt soziologisch, dann wird er schneller vom Biologen zum Biologisten als er schauen kann.

Der Kognitionspsychologe wird zum Maurermeister

Der Kognitionspsychologe, also Leute wie Stöcker im SPIEGEL oder aktuell Stephan Lewandowsky in der ZEIT, ist heute so etwas wie der Maurermeister zur Fassadenrenovierung. Mit wissenschaftlichen Fakten läßt sich die verfallende Fassade des kulturmarxistischen Systems nicht mehr schön herrichten. Das „menschengemachte“ am Klimawandel wackelt und wird fanatisch verteidigt, die ach-so-wichtige Gleichberechtigung der Frau samt ihrem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung wurde per Islamisierung  zur Disposition gestellt, da es in Form der Migranten ein neues, interessanteres Ersatzproletariat gibt. Mißliebige Meinungsäußerungen werden zensiert, Dissidenten werden markiert – und deswegen mörtelt der Kognitionspsychologe dem Realisten heute den Schnack von seiner Wahrnehmung in die Fresse, daß der Kognitionszement bloß noch so durch die Gegend spritzt. Und alle fallen darauf herein. Jedenfalls so lange, bis sie begriffen haben, was hier eigentlich vor sich geht. Und das ist der Punkt. Der Kognitionspsychologe ist die letzte Patrone, die der Kulturmarxismus in der subjektivistischen Pseudodemokratie noch im Lauf hat. Realwissenschaftlich gibt es da nichts mehr zu retten. Die digitalisierte Informationsgesellschaft wird der Indoktrination unweigerlich ein Ende setzen. Nur noch alte Leute lesen gedruckte Zeitungen und schauen sich die Sendungen von ARD und ZDF an. Die klassischen Indoktrinationsinstrumente verlieren an Einfluß.

Man muß also die digitalisierte Debatte auf eine andere Ebene heben. Und da – in der Postfaktizität – könnte der Kognitionspsychologe eventuell nützlich sein, so, wie er es in der Werbewirtschaft schon immer gewesen ist. Es gilt, die Kontrolle über die Realitätswahrnehmung zu erringen. Neues Motto: Bekämpft die, die euch erzählen, ihr würdet euch außerhalb der Realität aufhalten. Gewünschtes Ergebnis: Ein realer Kampf um irrelevante Meinungen, der einen wirksamen Kampf gegen die Indoktrination in der realen Sache vermeidet. Der inszenierte und irrelevante Glaubenskrieg zur Umgehung des realen und relevanten Infokriegs. Das Waffenarsenal wird gerade aufgefüllt.

Der Newsguard und das betreute Denken – oder: Den Bock zum Gärtner machen

Seit kurz vor der EU-Wahl gibt es ein neues Browser-Tool, den News-Guard (Nachrichtenwächter). So, wie er hier von meedia vorgestellt wird, sieht das auf den ersten Blick alles sehr nach Transparenz und Nachvollziehbarkeit aus. Künstliche Intelligenz, die es offensichtlich nicht effizient genug schafft, Fake-News zu identifizieren, wird ersetzt durch menschliche Intelligenz – genauer: durch Journalisten. Die kreieren nach total fairen Kriterien Kurzinfos zu Nachrichtenseiten, die dem Internetnutzer dann ein Rating der Nachrichtenseite anzeigen, die er gerade aufruft. Und jetzt kommt´s:

Die Leitung des deutschen Teams übernimmt Alina Fichter. Von Februar 2018 an war sie Mitglied der Zeit-Online-Chefredaktion, davor beim Bayerischen Rundfunk und Redakteurin bei der Zeit und der Süddeutschen Zeitung. In ihrer neuen Rolle als Chefberaterin prüft sie die Anwendung der Qualitätskriterien in Deutschland. Dies erledigt sie gemeinsam mit Medienwissenschaftler Florian Meißner, der als beratender Redakteur tätig sein wird. Das Duo checkt künftig alle Bewertungen und Mediensteckbriefe.
Das ist total irre. Wir, also jouwatch und alle freien Medien, werden künftig von Leuten nach Wahrheitsgehalt „zertifiziert“, die selbst für die Lügenpresse arbeiten. So etwas wollen sie dem Internetnutzervolk in diesem  Idiotenland als Instanz für die faire Bewertung von Nachrichtenseiten vor die Nase setzen. Es ist nicht mehr zu fassen. Die Lügenpresse adelt sich selbst zum Nachrichtenwächter. Das ist praktisch so etwas wie ein Ermächtigungsgesetz, ein glatter Putsch gegen Wahrheit und Informationsfreiheit, die Unterstellung einer geistigen Umnachtung bei deutschen Nachrichtenkonsumenten samt der Behauptung, er bedürfe des betreuten Denkens...................

weiter > https://www.journalistenwatch.com/2019/0...er-putsch/

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  Bilderberg 2019
Geschrieben von: Stafford - 28.05.2019, 21:14 - Forum: dynamisch - Antworten (4)

Es ist mal wieder ein Bilderbergtreffen, diesmal in Montreaux, Schweiz

und diesmal wird die Annegret "eingenordet"

Montreux, 30 May - 2 June 2019
BOARD
Castries, Henri de (FRA), Chairman, Steering Committee; Chairman, Institut Montaigne
Kravis, Marie-Josée (USA), President, American Friends of Bilderberg Inc.; Senior Fellow, Hudson Institute
Halberstadt, Victor (NLD), Chairman Foundation Bilderberg Meetings; Professor of Economics, Leiden University
Achleitner, Paul M. (DEU), Treasurer Foundation Bilderberg Meetings; Chairman Supervisory Board, Deutsche Bank AG
PARTICIPANTS
Abrams, Stacey (USA), Founder and Chair, Fair Fight
Adonis, Andrew (GBR), Member, House of Lords
Albers, Isabel (BEL), Editorial Director, De Tijd / L'Echo
Altman, Roger C. (USA), Founder and Senior Chairman, Evercore
Arbour, Louise (CAN), Senior Counsel, Borden Ladner Gervais LLP
Arrimadas, Inés (ESP), Party Leader, Ciudadanos
Azoulay, Audrey (INT), Director-General, UNESCO
Baker, James H. (USA), Director, Office of Net Assessment, Office of the Secretary of Defense
Balta, Evren (TUR), Associate Professor of Political Science, Özyegin University
Barbizet, Patricia (FRA), Chairwoman and CEO, Temaris & Associés
Barbot, Estela (PRT), Member of the Board and Audit Committee, REN (Redes Energéticas Nacionais)
Barroso, José Manuel (PRT), Chairman, Goldman Sachs International; Former President, European Commission
Barton, Dominic (CAN), Senior Partner and former Global Managing Partner, McKinsey & Company
Beaune, Clément (FRA), Adviser Europe and G20, Office of the President of the Republic of France
Boos, Hans-Christian (DEU), CEO and Founder, Arago GmbH
Bostrom, Nick (UK), Director, Future of Humanity Institute, Oxford University
Botín, Ana P. (ESP), Group Executive Chair, Banco Santander
Brandtzæg, Svein Richard (NOR), Chairman, Norwegian University of Science and Technology
Brende, Børge (NOR), President, World Economic Forum
Buberl, Thomas (FRA), CEO, AXA
Buitenweg, Kathalijne (NLD), MP, Green Party
Caine, Patrice (FRA), Chairman and CEO, Thales Group
Carney, Mark J. (GBR), Governor, Bank of England
Casado, Pablo (ESP), President, Partido Popular
Ceviköz, Ahmet Ünal (TUR), MP, Republican People's Party (CHP)
Champagne, François Philippe (CAN), Minister of Infrastructure and Communities
Cohen, Jared (USA), Founder and CEO, Jigsaw, Alphabet Inc.
Croiset van Uchelen, Arnold (NLD), Partner, Allen & Overy LLP
Daniels, Matthew (USA), New space and technology projects, Office of the Secretary of Defense
Davignon, Etienne (BEL), Minister of State
Demiralp, Selva (TUR), Professor of Economics, Koç University
Donohoe, Paschal (IRL), Minister for Finance, Public Expenditure and Reform
Döpfner, Mathias (DEU), Chairman and CEO, Axel Springer SE
Ellis, James O. (USA), Chairman, Users’ Advisory Group, National Space Council
Feltri, Stefano (ITA), Deputy Editor-in-Chief, Il Fatto Quotidiano
Ferguson, Niall (USA), Milbank Family Senior Fellow, Hoover Institution, Stanford University
Findsen, Lars (DNK), Director, Danish Defence Intelligence Service
Fleming, Jeremy (GBR), Director, British Government Communications Headquarters
Garton Ash, Timothy (GBR), Professor of European Studies, Oxford University
Gnodde, Richard J. (IRL), CEO, Goldman Sachs International
Godement, François (FRA), Senior Adviser for Asia, Institut Montaigne
Grant, Adam M. (USA), Saul P. Steinberg Professor of Management, The Wharton School, University of Pennsylvania
Gruber, Lilli (ITA), Editor-in-Chief and Anchor "Otto e mezzo", La7 TV
Hanappi-Egger, Edeltraud (AUT), Rector, Vienna University of Economics and Business
Hedegaard, Connie (DNK), Chair, KR Foundation; Former European Commissioner
Henry, Mary Kay (USA), International President, Service Employees International Union
Hirayama, Martina (CHE), State Secretary for Education, Research and Innovation
Hobson, Mellody (USA), President, Ariel Investments LLC
Hoffman, Reid (USA), Co-Founder, LinkedIn; Partner, Greylock Partners
Hoffmann, André (CHE), Vice-Chairman, Roche Holding Ltd.
Jordan, Jr., Vernon E. (USA), Senior Managing Director, Lazard Frères & Co. LLC
Jost, Sonja (DEU), CEO, DexLeChem
Kaag, Sigrid (NLD), Minister for Foreign Trade and Development Cooperation
Karp, Alex (USA), CEO, Palantir Technologies
Kerameus, Niki K. (GRC), MP; Partner, Kerameus & Partners
Kissinger, Henry A. (USA), Chairman, Kissinger Associates Inc.
Koç, Ömer (TUR), Chairman, Koç Holding A.S.
Kotkin, Stephen (USA), Professor in History and International Affairs, Princeton University
Kramp-Karrenbauer, Annegret (DEU), Leader, CDU
Krastev, Ivan (BUL), Chairman, Centre for Liberal Strategies
Kravis, Henry R. (USA), Co-Chairman and Co-CEO, Kohlberg Kravis Roberts & Co.
Kristersson, Ulf (SWE), Leader of the Moderate Party
Kudelski, André (CHE), Chairman and CEO, Kudelski Group
Kushner, Jared (USA), Senior Advisor to the President, The White House
Le Maire, Bruno (FRA), Minister of Finance
Leyen, Ursula von der (DEU), Federal Minster of Defence
Leysen, Thomas (BEL), Chairman, KBC Group and Umicore
Liikanen, Erkki (FIN), Chairman, IFRS Trustees; Helsinki Graduate School of Economics
Lund, Helge (GBR), Chairman, BP plc; Chairman, Novo Nordisk AS
Maurer, Ueli (CHE), President of the Swiss Federation and Federal Councillor of Finance
Mazur, Sara (SWE), Director, Investor AB
McArdle, Megan (USA), Columnist, The Washington Post
McCaskill, Claire (USA), Former Senator; Analyst, NBC News
Medina, Fernando (PRT), Mayor of Lisbon
Micklethwait, John (USA), Editor-in-Chief, Bloomberg LP
Minton Beddoes, Zanny (GBR), Editor-in-Chief, The Economist
Monzón, Javier (ESP), Chairman, PRISA
Mundie, Craig J. (USA), President, Mundie & Associates
Nadella, Satya (USA), CEO, Microsoft
Netherlands, His Majesty the King of the (NLD)
Nora, Dominique (FRA), Managing Editor, L'Obs
O'Leary, Michael (IRL), CEO, Ryanair D.A.C.
Pagoulatos, George (GRC), Vice-President of ELIAMEP, Professor; Athens University of Economics
Papalexopoulos, Dimitri (GRC), CEO, TITAN Cement Company S.A.
Petraeus, David H. (USA), Chairman, KKR Global Institute
Pienkowska, Jolanta (POL), Anchor woman, journalist
Pottinger, Matthew (USA), Senior Director, National Security Council
Pouyanné, Patrick (FRA), Chairman and CEO, Total S.A.
Ratas, Jüri (EST), Prime Minister
Renzi, Matteo (ITA), Former Prime Minister; Senator, Senate of the Italian Republic
Rockström, Johan (SWE), Director, Potsdam Institute for Climate Impact Research
Rubin, Robert E. (USA), Co-Chairman Emeritus, Council on Foreign Relations; Former Treasury Secretary
Rutte, Mark (NLD), Prime Minister
Sabia, Michael (CAN), President and CEO, Caisse de dépôt et placement du Québec
Sanger, David E. (USA), National Security Correspondent, The New York Times
Sarts, Janis (INT), Director, NATO StratCom Centre of Excellence
Sawers, John (GBR), Executive Chairman, Newbridge Advisory
Schadlow, Nadia (USA), Senior Fellow, Hudson Institute
Schmidt, Eric E. (USA), Technical Advisor, Alphabet Inc.
Scholten, Rudolf (AUT), President, Bruno Kreisky Forum for International Dialogue
Seres, Silvija (NOR), Independent Investor
Shafik, Minouche (GBR), Director, The London School of Economics and Political Science
Sikorski, Radoslaw (POL), MP, European Parliament
Singer, Peter Warren (USA), Strategist, New America
Sitti, Metin (TUR), Professor, Koç University; Director, Max Planck Institute for Intelligent Systems
Snyder, Timothy (USA), Richard C. Levin Professor of History, Yale University
Solhjell, Bård Vegar (NOR), CEO, WWF - Norway
Stoltenberg, Jens (INT), Secretary General, NATO
Suleyman, Mustafa (GBR), Co-Founder, Deepmind
Supino, Pietro (CHE), Publisher and Chairman, Tamedia Group
Teuteberg, Linda (DEU), General Secretary, Free Democratic Party
Thiam, Tidjane (CHE), CEO, Credit Suisse Group AG
Thiel, Peter (USA), President, Thiel Capital
Trzaskowski, Rafal (POL), Mayor of Warsaw
Tucker, Mark (GBR), Group Chairman, HSBC Holding plc
Tugendhat, Tom (GBR), MP, Conservative Party
Turpin, Matthew (USA), Director for China, National Security Council
Uhl, Jessica (NLD), CFO and Exectuive Director, Royal Dutch Shell plc
Vestergaard Knudsen, Ulrik (DNK), Deputy Secretary-General, OECD
Walker, Darren (USA), President, Ford Foundation
Wallenberg, Marcus (SWE), Chairman, Skandinaviska Enskilda Banken AB
Wolf, Martin H. (GBR), Chief Economics Commentator, Financial Times
Zeiler, Gerhard (AUT), Chief Revenue Officer, WarnerMedia
Zetsche, Dieter (DEU), Former Chairman, Daimler AG

Teilnehmer Deutschland

Boos, Hans-Christian (DEU), CEO and Founder, Arago GmbH
Döpfner, Mathias (DEU), Chairman and CEO, Axel Springer SE
Jost, Sonja (DEU), CEO, DexLeChem
Kramp-Karrenbauer, Annegret (DEU), Leader, CDU
Leyen, Ursula von der (DEU), Federal Minster of Defence
Teuteberg, Linda (DEU), General Secretary, Free Democratic Party
Zetsche, Dieter (DEU), Former Chairman, Daimler AG (Ex-Daimler-Chef Zetsche führt nun Aufsichtsrat bei Tui 

https://www.bilderbergmeetings.org/press...rticipants

Eri Wahn
Besonders interessant zwei Politikerinnen aus Deutschland: AKK zum Vorsingen (?). Das Ergebnis kennen wir schon aus anderen Gesangsveranstaltungen: "Allemagne zéro points", da sie meiner Meinung nach gute Ansätze zeigt "Zensur für vom Wahrheitsministerium nicht orchestrierte Öffentlichkeitsarbeit insbesondere vor Wahlen", aber in der Umsetzung viel zu Plump daherkommt. Die andere Personalie ist das neue Poster Girl von der FDP. Wahrscheinlich wird hier die FDP auf ihre NWO-Zukunft eingeschworen. Allerdings machen die Liberalalas das schon selbst: Macron, Quote, EUdSSR, (marktliberaler) Klimaschutz, ...

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  Das Rezo-Video
Geschrieben von: Stafford - 28.05.2019, 13:17 - Forum: dynamisch - Antworten (54)

[Bild: DSC08875.preview.jpg]

Recherche: Welche PR-Agenturen das Rezo-Video als lange geplante Aktion zur EU-Wahl platziert haben

Es geistert die Frage durch das Internet, ob das Rezo-Video Teil einer koordinierten Kampagne war. Diese Frage habe ich mal untersucht und habe dabei viel bemerkenswertes herausgefunden.

Ich muss es gleich zu Beginn sagen, manchmal bin ich schockiert, wie beeinflussbar auch ich bin. Ich war eine Woche lang der Meinung, dass Rezo kaum Teil einer Kampagne sein kann, denn es muss ja auch junge Leute geben, die den etablierten Parteien und ihrer Politik kritisch gegenüber stehen. Dass er die Grünen aus seiner Kritik ausdrücklich ausgenommen hat, obwohl sie ebenfalls für all die Dinge stehen, die er kritisiert hat, habe ich seinem politischen Halbwissen zugeschrieben.
Eine Mail eines Lesers hat mich eines Besseren belehrt. Und es ist so einfach, herauszufinden, wer hinter Rezo steht, dass ich gestern laut „Schei…!!!“ geschrien habe, so habe ich mich über mich selbst geärgert, dass ich es nicht selbst sofort entdeckt habe. Normalerweise mache ich solche einfachen Überprüfungen bei jedem Thema automatisch, aber ich war von seinem Video so beeindruckt, dass ich es dabei nicht getan habe.
Also machen wir es nun gemeinsam, kommen Sie mit auf eine kleine und einfache Recherche. Wenn man sich den YouTube-Kanal von Rezo anschaut und dort auf „Kanalinfo“ geht, sieht man etwas ungewöhnliches. Er hat ein Impressum. Das ist auf YouTube sehr selten und das Impressum von Rezo ist dort auch nicht zu lesen, sondern als Link angegeben. Wer darauf klickt, der kommt auf die Seite von TubeOne.
Da ist es also plötzlich gar nicht mehr Rezo, sondern eine Firma namens TubeOne, die für seine Inhalte verantwortlich ist und über sich selbst schreibt: „TUBE ONE ist das Social Influencer Network der STRÖER Content Group.“
Wir erfahren also, dass TubeOne zur Ströer-Gruppe gehört, dazu gleich mehr, zunächst zu der Frage, was TubeOne macht. TubeOne wirbt damit, dass es Influencern und solchen, die es werden wollen, professionell hilft. Dabei bietet TubeOne das „Rundherum-Wohlfühl-Programm“ an. Es geht los beim technischen Hosting, geht über das Management der Karriere der Influencer, die Vermarktung der Inhalte und es beeinhaltet auch Hilfe bei der Produktion von Inhalten. Und sie helfen, eine Kampagne erfolgreich zu machen.
Das ist doch schon mal interessant. Ein bisher weitgehend unpolitischer Blogger macht ein politisches Video, das eine Woche vor der Wahl die Schlagzeilen beherrscht und hinter ihm steht eine Marketing-Agentur, die sich genau auf solche medialen Kampagnen spezialisiert hat.
Und diese Agentur ist Teil eines Medienkonzerns, der Ströer-Gruppe. Und die ist kein kleiner Verein, es ist einer der größten Vermarkter von Werbung, angefangen von Plakaten in ganz Deutschland, aber seit einigen Jahren auch sehr aktiv im Internet. Die Gruppe hat einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro und über 12.000 Angestellte. Und was ich gar nicht wusste, zur Ströer-Gruppe gehört eine der reichweitenstärksten Nachrichten-Websiten Deutschlands: t-online. Die haben t-online 2016 zu 100% übernommen.
Diese Information findet sich auf Wikipedia auf den Seiten über Ströer und t-online und ist mit entsprechenden Quellen belegt. Bei Wikipedia muss man immer die Quellen prüfen, wenn man einen Artikel liest, denn oft bestätigen die angegebenen Quellen nicht den Artikel-Text. Bei Wikipedia ist bekanntermaßen Vorsicht geboten, Quellenprüfung ist unerlässlich.
Nun wird es noch interessanter. Eine Agentur von Ströer (TubeOne) fördert die Kampagnen von Rezo und eine andere Tochter von Ströer (t-online) unterstützt das Video mit Artikeln und macht es bekannt. Auf t-online ergibt die Suchanfrage „Rezo“ im Archiv fast 50 Artikel, in denen es um Rezo geht, 13 Mal taucht sein Name sogar in der Überschrift auf und 15 Mal sein Foto. Beim Spiegel ergibt eine solche Suchanfrage nur ca. 30 Ergebnisse, wobei sein Name nur drei Mal in der Überschrift genannt wird.
(.....)
Sie sehen also, dass das Rezo-Video keine Arbeit ist, die er spontan gemacht hat, weil ihm vor ein paar Tagen der Kragen wegen der Politik der CDU geplatzt ist. Das hat er (oder wer auch immer) lange geplant und vorbereitet und dann die Veröffentlichung so gelegt, dass das Video (mit Hilfe von t-online) in der Woche vor der Wahl die Schlagzeilen beherrscht.

Jetzt wäre es interessant, wenn jemand belegbare Informationen zu folgender Frage hätte: Wer hat den EU-Wahlkampf für die Grünen organisiert? Gibt es da eine Verbindung zur Ströer-Gruppe, vielleicht zu einer der Konzerntöchter des Unternehmens?
Denn die Frage ist ja, warum macht die Ströer-Gruppe so eine Kampagne zur Unterstützung der Grünen, bei der mindestens zwei Tochterfirmen (TubeOne und t-online) des Konzerns offensichtlich koordiniert zusmmengearbeitet haben? Das Prinzip war einfach: Rezo macht das Video (wer hat ihn bei der Zusammenstellung der Quellen unterstützt?) und sobald er eine gewissen Klickzahl hatte, hat t-online das Thema „zufällig“ aufgegriffen und massiv in die Medien und die Öffentlichkeit gepusht.
Wie auch die Antworten auf diese Fragen ausfallen mögen, die Kampagne hatte Erfolg. Bei den jungen Leuten sind die Grünen bei der Wahl stärkste Partei geworden......

https://www.anti-spiegel.ru/2019/recherc...ert-haben/

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  AKK UND DIE YOUTUBER
Geschrieben von: Stafford - 28.05.2019, 12:53 - Forum: dynamisch - Antworten (8)

AKK UND DIE YOUTUBER

Warum die Aufregung? In Deutschland gibt es aus gutem Grund in Zeitungen keine Wahlempfehlungen. Das hat mit deutscher Geschichte zu tun und damit, dass Bürger für mündig gehalten werden
Über der Sache wuchs gerade schon das erste Gras, da musste Annegret Kramp-Karrenbauer noch einmal auf Rezos Video und die Folgen eingehen. Die Videos von 70 „Influencern“, die den Youtuber darin unterstützten, nicht CDU, nicht SPD zu wählen, veranlassten sie zu der Frage, was eigentlich passieren würde, wenn 70 Zeitungsredaktionen dazu aufriefen, zwei traditionsreiche demokratische Parteien nicht zu wählen. Gegen solche „Meinungsmache“ im Internet müsse es „Regeln“ geben.

Der Aufschrei war zu erwarten. Kramp-Karrenbauer wolle die Meinungsäußerungen „regulieren“, durch Verbote einschränken, hier drohe „Zensur“, die Meinungsfreiheit sei in Gefahr. Die CDU-Vorsitzende wolle das Grundrecht auf Pressefreiheit schleifen, hieß es gar. Was auch immer sich die Politikerin bei ihrem Ausflug in „demokratietheoretische“ Überlegungen gedacht hatte: Wenn sie eine Debatte haben wollte, wie sie im Internet üblich ist – mit Übertreibungen, Verdrehungen, Verkürzungen –, da hatte sie ihren Salat. Besser als eine Flucht ins Unterholz der Kommunikation wäre es gewesen, sich mit der Frage zu beschäftigen: Woran ist die CDU in dieser Wahl eigentlich wirklich gescheitert? 

Aber zurück zum Unterholz: Hat Kramp-Karrenbauer nicht recht? In Deutschland gibt es schon eine Regel, wenn auch eine ungeschriebene: Zeitungen geben keine Wahlempfehlungen. Sie rufen nicht dazu auf, eine Partei, eine Kandidatin oder einen Kandidaten zu wählen. Angelsächsische Zeitungen gehen damit anders um. Es ist normal, dass sie in einem Kommentar vor einer Wahl offen aussprechen, warum es besser ist, diese oder jene Partei, diesen oder jenen Kandidaten zu wählen. In Deutschland ist das verpönt. Warum?
Große Aufregung herrschte lange Zeit, als die Katholische Kirche vor der Wahl von der Kanzel Hirtenbriefe verlesen ließ, die zur Wahl einer Partei aufrief – meist der CDU, bis sich dann die Kirche nicht mehr einig war. Nach dem Krieg wollten die Zeitungen und Verlage aber nicht, dass wieder Zustände herrschen wie in der Weimarer Republik, als sie Teil des politischen Kampfs geworden waren – und die demokratisch gesinnten Häuser gegen die publizistischen Feinde der Republik unterlegen waren. Der Name „Hugenberg“, dessen Medien-Imperium die Republik bekämpfte, steht für diese bittere Erfahrung.
(.....)
Daraus ergeben sich in der aktuellen Debatte drei Fragen: Sind „Influencer“ Journalisten? Halten sie ihre Zuschauer für Schafe? Und senden sie ihre Wahlempfehlung gegen Geld? Alle drei Fragen kann man verneinen. Ganz klar ist zumindest das eine aber nicht: Sie treten gerne, wie Rezo, wie Journalisten auf, auch wenn sie eigentlich Unternehmer sind. „Youtuber sind die Leitartikler unserer Zeit“, sagt Kevin Kühnert – das trifft die Sache durchaus. Dass es dabei ums Geldverdienen geht, kaschieren sie gerne – aber natürlich geht es auch und vor allem darum. Gegen Geldverdienen und steigende Einnahmen ist aber nichts zu sagen, auch wenn die Mittel, die dafür eingesetzt werden, gegen einen ungeschriebenen Kodex verstoßen. Jetzt müssen die Youtuber nur noch mit sich selbst ausmachen, ob sie ihre Zuschauer wie Schafe behandeln wollen.

Ginge es um 70 Influencer, die zur Wahl der AfD aufrufen, wäre die Diskussion in Deutschland sicher eine andere. Und würde sie Kühnert dann auch noch als „Leitartikler“ bezeichnen? Kramp-Karrenbauer mag eine Debatte losgetreten haben, die sie nicht gewinnen kann. „Absurd“, wie es jetzt heißt, ist ihr Vorstoß aber nicht. Er hat sein gutes Recht.

ganz hier > https://www.faz.net/aktuell/politik/inla...10462.html

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  Berichterstattung zur EU-Wahl 2019
Geschrieben von: Stafford - 26.05.2019, 17:14 - Forum: dynamisch - Antworten (46)

Beginn der Berichterstattung zur Wahl des EU Parlaments 2019
https://bachheimer.com/eu

17:00 | Trendprognose für Österreich von ORF
Stimmen: ÖVP 34%, SPÖ 23,5%, FPÖ 17,5%, Grün 13,5%, NEOS 8%, Jetzt 2%
Trendprognose entsteht aus Umfragen, die von Meinungsforschern zwischen Donnerstag und Sonntag durchgeführt wurden. Schwankungsbreite angeblich 2%.
Parlamentssitze: ÖVP 7 (+2). SPÖ 5,  FPÖ 3 (-1), Grün 2 (-1), Neos 1

Stimmzuwachs / -verlust: ÖVP +7,5%, SPÖ minus 0,6%, FPÖ minus 2.2%, Grün minus 1, NEOS unverändert.

16:55 | Exit Poll Niederlanden: Timmermans' Partei vd Arbeit 18%,  die VVD (Ministerpräsident Rutte) 14%. EU Skeptiker FvD 11%. Schwache Leistung der Euroskeptiker, Wilders ohne Parlamentssitz mit nur 4%.

Timmermans der Kandidat der europ. Sozialdemokraten für den Posten des Kommissionspräsidenten. Es kann sein, dass viele Niederländer für ihn gestimmt haben, weil sie einen Niederländer an der Spitze der EU haben möchten.

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