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  La France en marche?
Geschrieben von: Stafford - 02.12.2018, 11:16 - Forum: dynamisch - Antworten (88)

FRANKREICH-„ Die Linke protestiert für sich selbst “

INTERVIEW MIT CHRISTOPHE GUILLUY  
Die heftigen Proteste der gelben Westen in Frankreich setzen Präsident Macron unter Druck. Der französische Gesellschaftsanalyst Christophe Guilluy sprach bereits Anfang 2018 über die innere Spaltung seines Landes und das mangelnde Problembewusstsein der Eliten
Herr Guilluy, die Tageszeitung Figaro nennt Sie „den Mann, der alles vorausgesehen hat“ … 
… (lacht) Das ist wohl ein bisschen übertrieben.

Schon Anfang der 2000er-Jahre beschrieben Sie die Spaltung Ihres Landes: in ein neues urbanes Bürgertum und ein abgehängtes „peripheres Frankreich“. Letzterem verdankte der Front National in jüngster Zeit seinen Aufstieg. Erkennen Sie eine ähnliche Dynamik hinter dem Erfolg von Trump oder der AfD?

Ja. Es gibt deutliche Parallelen, weil alle westlichen Länder historisch die gleichen Vorzüge und nun die gleichen Probleme haben. Mit dem globalisierten Wirtschaftssystem kommt die Welt zu uns. Die einheimische Mittelschicht wird nicht länger gebraucht, um Wohlstand zu schaffen; dank der internationalen Arbeitsteilung übernehmen das Menschen in China oder Indien. Die Leute haben Probleme, einen Job zu finden, für sie gibt es keinen Platz mehr in der Gesellschaft. Angehörige dieser Schicht wurden aus den Metropolen verdrängt, wo die Gewinner der Globalisierung zu Hause sind. Man findet sie stattdessen auf dem Lande, in kleinen und mittelgroßen Städten. Der Populismus ist ein Symptom dieser Entwicklung. Für den Brexit hat das „periphere England“ gestimmt, für Geert Wilders das „periphere Holland“.
Deutschland steht wirtschaftlich hervorragend da, trotzdem sitzt die AfD im Bundestag.
Das Phänomen AfD ist tatsächlich komplexer. Andererseits: Deutschland hat eine niedrige Arbeitslosenquote, jedoch enorm viel prekäre Beschäftigung. Es ist die gleiche Spaltung.

Die populistischen Parteien wenden sich gegen Zuwanderung und den Islam. Geht es ihren Wählern nicht vorrangig um Fragen der Identität?

Die spielen natürlich eine Rolle. Die unteren Schichten trennen sich entlang ethnokultureller Linien. Wenn die Immigration aus dem Maghreb oder Subsahara-Afrika in einem Arbeiterviertel der französischen Städte ein bestimmtes Niveau erreicht, tendieren die Einheimischen dazu, das Quartier zu verlassen. Nicht unbedingt aus Rassismus, sondern weil niemand gern Minderheit ist. Denn als solche ist man auf das Wohlwollen der Mehrheit angewiesen. Die anderen haben eigene Gebräuche und Codes; zwar kann das Zusammenleben trotzdem funktionieren, aber man weiß eben nie. Die unteren Schichten sind viel stärker von den Auswirkungen der Zuwanderung betroffen: Sie konkurrieren um günstigen Wohnraum, und sie können ihre Kinder nicht auf eine Privatschule schicken. Mit einem Monatseinkommen von 1000 Euro stellt sich Multikulturalismus ganz anders dar, als wenn man 10.000 Euro verdient.
(....)
Herr Guilluy, sehen Sie wie andere französische Intellektuelle die Gefahr einer „Wiederkehr der dreißiger Jahre“, mit Extremisten von links und vor allem von rechts?
Mit dieser Analogie macht man es sich zu einfach. Dann würde es genügen, Antifaschist zu sein, und gut. Doch es handelt sich um eine ganz andere Entwicklung.

Wirklich? Die politischen Ränder erstarken, während die Volksparteien im Niedergang begriffen sind. Frankreichs Sozialistische Partei ist klinisch tot, CDU und SPD haben bei der Bundestagswahl historisch schlechte Ergebnisse erzielt.
All diese Parteien folgen derselben Logik. Ihr Erfolg basierte auf der Verankerung in der breiten Mittelschicht. Mit deren Verschwinden verlieren die natürlich ihre Wähler. Meine These ist, dass wir keine Gesellschaft mehr haben, dass wir in einer Nichtgesellschaft leben. Unter- und Mittelschichten haben sich völlig losgesagt von den Eliten. Wenn sie nicht für die Populisten stimmen, gehen sie mehrheitlich gar nicht erst wählen. Letzteres verbindet übrigens die Autochthonen und die Franzosen mit Migrationshintergrund. Die neue Bourgeoisie lebt in ihrer kleinen Welt, die Immigranten leben in ihrer kleinen Welt, das periphere Frankreich lebt in seiner kleinen Welt. Der Front National ist heute proletarischer, als es die Kommunistische Partei selbst in den sechziger Jahren war.
Die Kommunisten zogen viele Intellektuel­le an. Die sucht man beim Front National vergeblich.
Genau, ein Indikator für das größere Problem. Denn eine Gesellschaft braucht die Verbindung von oben und unten.
In Frankreich diskutiert man gerade darüber, dass Politiker von ganz links statt bei Arbeitern gezielt bei Muslimen punkten wollen, etwa mit Kritik an Israel.
Linke Parteien signalisieren den Migranten auch gerne: Vorsicht, es droht Gefahr von rechts, wenn ihr nicht uns wählt, kommen die an die Macht und schmeißen euch aus dem Land! Außerdem werden sie vermutlich stärker gewählt, weil sie großzügiger bei Sozialleistungen sind. Diese Verbindung ist oberflächlich und wird nur so lange halten, bis es mehr präsentable Vertreter der muslimischen Community gibt. Was die Werte angeht, sind die Muslime Lichtjahre entfernt von den Linken. Das zeigt sich bei Themen wie der Homo-Ehe und beim Widerstand an einigen Schulen gegen die Gendertheorie. Hinter vorgehaltener Hand sagen einem übrigens auch linke Bürgermeister in den Vorstädten, dass wir einen Migrationsstopp brauchen.
Den würden Sie begrüßen?
Ja, und es sollte kein Skandal sein, einen solchen zu fordern. Er würde zur Befriedung der Gesellschaft beitragen. Die unteren Schichten wollen bewahren, was sie an sozialem und kulturellem Kapital besitzen. Sie suchen Stabilität. Die Entscheidung von Kanzlerin Merkel, ohne Abstimmung eine Million Menschen ins Land zu lassen, war insofern ein Akt enormer Brutalität. Mit einem Stopp könnte man den Mittel- und Unterschichten vermitteln: Wir haben eine multikulturelle Gesellschaft, und auch wenn das nicht immer einfach ist, könnt ihr doch davon ausgehen, dass sich eure Viertel, eure Städte in den nächsten 20, 30 Jahren nicht massiv verändern werden.
Ein heikles Versprechen, selbst ohne Einwanderung.
Jedenfalls glaube ich, dass die Zukunft unserer Gesellschaft von der Fähigkeit der Politik abhängt, auf die Bedürfnisse der Unter- und Mittelschicht einzugehen. Dafür müssen die Eliten aufhören, die Realität zu verleugnen und jede Meinung, die ihnen nicht passt, mit einem moralischen Diskurs abzuwürgen.

ganz hier > https://www.cicero.de/aussenpolitik/fran...uwanderung

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  Boston Marathon: Stichtag 19.12. 2018
Geschrieben von: woodybox - 27.11.2018, 13:00 - Forum: dynamisch - Antworten (1)

Der 19. Dezember ist die Frist für die Berufungsbegründung der Verteidigung. Ist jetzt zweimal verlängert worden, so dass es diesmal eigentlich endlich so weit sein wollte. Bin sehr gespannt, was da kommt, ich re-poste hier einfach mal, was ich auf tp geschrieben habe:

Die Anklage behauptet, der Junge habe zusammen mit seinem Bruder Schwarzpulver aus Feuerwerkskörpern gepuhlt, in ein Behältnis gefüllt, in eine Tasche getan und habe diese Tasche dann vor dem Café abgestellt, wo die Bombe explodierte. Und die Verteidigung hat das nicht mal bestritten!

Das Problem ist, dass dieses Zeug nie und nimmer die Sprengkraft hatte, einen "pressure cooker" zum Zerbersten zu bringen und Menschen meterweit durch die Luft zu schleudern. Da musste was anderes her. Das ist elementare Festkörperphysik.

Die Verteidigung hat also soweit mitgespielt - machte dann aber in der Verhandlung, während der Befragung eines FBI-Beamten, diesen auf einmal darauf aufmerksam, dass auf einem Foto von einer Schublade mit "Bombenutensilien", die bei den Tsarnaews gefunden wurde, Spuren eines schwarzen Pulvers waren, und der FBI-Mann musste einräumen, dass die von einem nitroglyzerinhaltigen Gemisch kamen, einem sogenannten "rauchlosen Pulver", das sehr wohl hochexplosiv ist und eine Erklärung für die grossen Verwüstungen böte, die die Bombe anrichtete.

Und dann - hörte die Verteidigung auf einmal auf zu bohren und wechselte zu einem anderen Thema. Da hat sie die Anklage einmal am Wickel - denn von diesem Nitro-Pulver war nie die Rede gewesen - und dann lässt sie wieder locker. Wie soll man das bitte schön deuten?

Das ist nur erklärbar durch eine langfristige Stategie der Verteidigung, die den ganzen Prozessweg umfasst. Sie hat die Anklage kommen lassen, bis hin zur Vorstellung eines gefälschten Videos. Sie hat der Anklage sozusagen genug Seil gegeben, damit diese sich selbst daran aufhängen kann. Das Personal der Verteidigung ist komplett ausgetauscht, die neue Verteidigung könnte sogar argumentieren, die alte habe ihren Job nicht gemacht und der Prozess sei deshalb nicht fair gewesen.

Aber warum kam der Verteidiger überhaupt mit diesem Foto mit dem Nitro-Pulver an? Woher wusste er überhaupt, dass es mit diesem schwarzen Pulver etwas Besonderes auf sich hatte, was der FBI-Mann dann quasi bestätigte? Ich deute das als diskretes Signal an die Anklage, dass die Verteidigung schon mal was von unteren FBI-Rängen geleakt bekommt. Auf dass die Anklage verunsichert werde und als Reaktion Fehler mache. Gib ihnen noch ein bisschen Seil...

Der Stichtag ist, wie gesagt, der 19. 12. Weiterer Aufschub ist möglich, aber unwahrscheinlich. Ich weiss auch nicht, ob man sofort alles erfahren wird, was in der Berufungsberündung drin steht. Kann auch sein, dass die Verteidigung immer noch mauert, man ist ja schon ein paar Mal enttäuscht worden. Das wird spannend.

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  Trockenheit vs Fluten
Geschrieben von: PrayingMantis - 25.11.2018, 18:17 - Forum: dynamisch - Keine Antworten

während man sich hierzulande wegen der anhaltenden Trockenheit Sorgen macht:

siehe SZ - Dürre in Deutschland

versinken Teile des Nahen Ostens in Fluten.

zum Beispiel Kuwait:













Petra Jordanien:





während andere noch nicht genug Wasser haben, wird etwas nachgeholfen.

UAE:

The UAE Research Programme for Rain Enhancement


Making rainfall in the UAE





Projekt Oase ?





[Bild: 8sABkPzc_400x400.jpg]

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  DEM BFV EIN NEUER PRÄSIDENT
Geschrieben von: Stafford - 25.11.2018, 13:06 - Forum: dynamisch - Antworten (3)

Dem BfV ein neuer Präsident– Seehofers Vorführung des Genossen Haldenwang

Der Nachfolger von Hans-Georg Maaßen im Bundesamt für Verfassungsschutz Thomas Haldenwang wurde am 15. November 2018 von Innenminister Horst Seehofer der Öffentlichkeit vorgeführt. Haldenwang verkörpert den Typ des klassischen Beamten mit unterdrücktem latentem Geltungsdrang und Selbstüberschätzung, eine Mann ohne Ausstrahlung und Überzeugungskraft, der sich durch seinen Aufstieg vom ständig Zweiten in die Riege der Alpha-Tiere offensichtlich gebauchpinselt fühlt. Bei der Pressekonferenz spielte Haldenwang die Rolle des folgsamen Schülers. Sein politisch korrekter Auftritt entglitt ins Peinliche, als Haldenwang bei den nicht vorbereiteten Antworten auf Journalisten-Fragen zu linksradikalen Kräften in der SPD und zu einer Abgrenzung von seinem Vorgänger ins Schleudern geriet. Haldenwang versuchte krampfhaft, geistreich und witzig zu wirken.

Die Pressekonferenz wurde bei youtube veröffentlicht.
https://www.youtube.com/watch?v=V5yUrnEFq5E
phoenix

Am 15.11.2018 veröffentlicht
Pressekonferenz mit Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zur Vorstellung des neuen Verfassungsschutzpräsidenten Thomas Haldenwang.





Haldenwang möchte sich auf die Sacharbeit des Verfassungsschutzes konzentrieren. Deutschland sei trotz aller Bedrohungen ein sichereres und freies Land. Da hat er das „noch“ und das „relativ“ vergessen.

Interessant wurde es bei seinen Ausführungen zu den aktuellen Bedrohungen. Der neue BfV-Präsident befasste sich zuerst mit dem Rechtsextremismus, gefolgt vom islamistischen Terrorismus und der Gefahr durch Spionage- und Cyberangriffe. Die Bedrohung  durch den Linksextremismus blieb unerwähnt, obwohl Angriffe auf AfD-Politiker in der letzten Zeit massiv zugenommen haben und die Gewalt durch die Antifa auch gegen Vertreter der Staatsgewalt zunehmend eskaliert.

Aus der Pressekonferenz:

Haldenwang: „Und die Bedrohungen sind vielfältig. Im Rechtsextremismus ist die Gewaltbereitschaft nach wie vor sehr hoch. Das nehmen wir ernst und behalten neben den dynamischen Entwicklungen im Rechtsextremismus die mögliche Herausbildung rechtsterroristischer Strukturen auch fest auf dem Radar. Sofern wir derartige Ausprägungen beobachten handeln wir, und zwar engmaschig und konsequent.  Und das belegen auch die diversen Verurteilungen und anhängigen Gerichtsverfahren der vergangenen Jahre.  

Und der islamistische Terrorismus ist nach wie vor die größte Gefahr für die Sicherheit in der Bundesrepublik Deutschland. Das zeigen die vielen Anschlagsplanungen, die die deutschen Sicherheitsbehörden in den letzten beiden Jahren frühzeitig aufgedeckt aber dann auch durchkreuzt haben…“  

Die erfolgreich durchgeführten Anschläge und die vielen Morde oder Mordversuche mit islamistischem Hintergrund blieben erwartungsgemäß unerwähnt.

Nach seinem Vortrag beantwortete Haldenwang einige Fragen von Journalisten. Zur AfD-Beobachtung  erklärte der BfV-Präsident, man arbeite schon seit März an einem Fahrplan zur Prüfung der AfD auf Verfassungsfeindlichkeit. Die Länder hätten dem BfV Informationen zur AfD zukommen lassen, die nun mit großem personellem Einsatz ausgewertet würden, um Ende des Jahres einem Vorschlag vorlegen zu können. Hierzu bekräftigte dann Innenminister Horst Seehofer, dass das BfV rein fachlich und nicht parteipolitisch über den Umgang mit der AfD entscheiden dürfe.  Eine Entscheidung frei von Regierungsinteressen erscheint mir bei  dem CDU-Mann Haldenwang als nahezu ausgeschlossen.

Der neue BfV-Präsident will in erster Linie seine Behörde leiten, die Pressearbeit soll zurückstehen. Eine Beteiligung an den Äußerungen von Maaßen gegenüber den Zeitungen hat Haldenwang glaubhaft abgestritten – und Erkenntnisse über linksradikale Kräfte in der SPD stünden im Verfassungsschutzbericht, so es sie denn gebe.

Journalisten-Frage: „Verfügt das Bundesamt für Verfassungsschutz über eigene Erkenntnisse über linksradikale Kräfte in der SPD… ?

Haldenwang: „Zur ersten Frage möchte ich jetzt eigentliche gar keine Stellungnahme abgeben. Wir äußern uns zu derartigen Themen in unserem Verfassungsschutzbericht. Sollten Erkenntnisse vorliegen, wäre das Gegenstand für den nächsten Verfassungsschutzbericht, ich gehe aber eigentlich nicht davon aus.“

Ich auch nicht, da meinen Erkenntnissen nach die SPD bislang nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

Horst Seehofer: „War schon sehr gut!“

Ein erzwungenes Lachen ging durch die Reihen der Journalisten, Haldenwang grinste begeistert von sich selbst über beide Ohren. Anschließend versuchte der oberste Verfassungsschützer, Humor zu entwickeln.

Haldenwang: „Was unterscheidet mich (von Maaßen), ich habe eine rote Brille, und ich trage keine Weste.“

„Witz komm raus, du bist umzingelt!“ Niemand lachte, auch wenn Haldenwang sichtlich darauf wartete.

Haldenwang: „Und sie werden sehen, dass ich vielleicht an der ein oder anderen Stelle die Akzente zukünftig etwas verschieben werde. Vielleicht hat man schon ein bisschen was aus meinen Äußerungen herausgehört.“

Doch, das habe ich! Herr Haldenwang wird als tapferer Soldat des Herrn Seehofer weder ihn noch dessen gescheiterte Rebellion gegen die illegale Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Merkel kritisieren. Und er wird niemals von Medien und Politikern zur Hass-Propaganda gegen rechts erfundene Ereignisse öffentlich als Lügen bloßstellen. Außerdem wird er sich bei der Beobachtung mit geheimdienstlichen Mitteln, dem Einsatz von Agent Provokateurs und V-Leuten auf die rechte Szene konzentrieren,  mit den Schwerpunkten AfD, Reichsbürger, minderbemittelte Internet-Terroristen und Anti-Islam- Hassbotschafter, nach und nach ausgeweitet auf alle migrationskritischen Gruppierungen und Einzelpersonen. Wird Haldenwang sich auch mit höchster Diskretion in Regierungskreisen für Berufsverbote gegen die neuen Rechten einsetzen sowie für ein Wiedereinreiseverbot gegen Maaßen, falls dieser in Japan Asyl beantragen sollte? Wir werden es nie erfahren…

 
Von den Medien verweht,
in unsere Augen gestreut, bis die Angst vergeht.
Die Sicherheit unseres Landes,
verliert sich in den Spuren des Sandes,
eines die Täter aus der Regierung schützenden
Beamtenstandes.


https://staatsunrecht.wordpress.com/2018...aldenwang/

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  Warnung an die Menschheit
Geschrieben von: Stafford - 25.11.2018, 11:55 - Forum: Unsortiertes Ablegen von Links - Keine Antworten

Warning for humanity: The madness is spreading by design as the masses are deliberately poisoned with toxic pharmaceuticals, pesticides, 5G wireless, hormone disruptors and toxic vaccines

(Natural News) “Walking along a street in any crumbling urban area in this country you see miserable faces staring blankly as they trudge through their lives on the road to nowhere or wasting time absorbed by trivialities and bullshit emanating from their iGadgets,” writes Jim Quinn in an especially prescient post on The Burning Platform Blog:

The lives of so many are a meaningless march of misery and mindless repetition of daily chores. There is an overwhelming cloud of sadness permeating the lives of the masses as our repulsive culture, built on fulfilling desires, consumerism, selfishness and greed, ultimately results in delusional, disappointed and desperate human beings.
Quinn explains the collapse of cognizant civilization as arising out of “social indoctrination” and the organized programming of children via the disastrous public education system:

Our society did not become so ludicrous, misguided and defective overnight. It has been decades in the making. And it can be attributed to the purposeful effort by those in control of the government in destroying our educational system and replacing it with a social indoctrination system. Children are no longer taught how to think, but how to feel. Children are being raised by the state as nothing more than cogs in the machine.
Children who question authority or do not act in a subservient manner are immediately diagnosed with ADD and drugged into submission. The public-school system doesn’t want high performers, critical thinkers or anyone questioning their government mandated orthodoxy. The ruling class (aka Deep State) wants controllable, malleable, non-thinking automatons to do the menial low paying jobs, buy cheap foreign crap with their credit cards, and be dependent upon the state for their miserable existence.

His assessment is correct, but there’s another layer to this that makes the public school indoctrination possible: The mass poisoning of human beings with brain damaging chemicals.

The coordinated mass poisoning of humanity

The mass poisoning of humanity isn’t an accident: It’s a coordinated, engineered assault on the human mind, carried out by globalist corporations and swept under the reg by “captive” government regulators that have long since sold out humanity. The purpose of the mass poisoning is to weaken the human mind and spirit, crushing any outbursts of consciousness, awakening, innovation or revolutionary ideas that might challenge the status quo.

All humans must be chemically restrained and prevented from breaking free of their chemical prisons, the globalists believe. This is the only way to prevent humanity from rising up and overthrowing the globalist cabal that depends on mass indoctrination and subservience for its own continued existence.

They’ve built prisons for our minds, and those prisons are constructed out of tiny, toxic molecules that now inundate the food supply, common medicines, personal care products and even the open skies. Here’s a short list of the primary vectors of this mass poisoning that’s now driving the human race to the point of utter madness and collapse:

  • Toxic food is sprayed with brain-damaging pesticides, herbicides and fungicides, often right before harvest. This guarantees the maximum potency of toxic chemicalsin the food raw materials that are used to manufacture cereals, baby food, corn tortillas, breads and thousands of other common grocery items.
  • Toxic medicine is deliberately engineered to alter brain function in the name of “treatment.” From the mass drugging of children with ADHD medications to the exploding prescriptions of SSRI antidepressants for adults, Big Pharma’s chemicals are altering the brains of over 100 million Americans… with catastrophic results on mental stability and cognition. And yes, flu shots are still intentionally formulated with mercury, an extremely toxic heavy metal that damages the neurology of all living beings.
  • Toxic personal care products are intentionally made with brain-suppressing fragrance chemicals, cancer-causing additives and hormone-disrupting molecules that help push the population toward transgenderism, the enemy of sustainable sexual reproduction (which has sustained the human species since its inception). These toxic chemicals inundate laundry products, shampoos, deodorants, skin lotions and cosmetics, saturating the human body with chemicals that damage the nervous system and promote cancer.
  • Toxic disinformation is mercilessly broadcast by the propaganda networks (CNN, NYT, MSNBC, etc.), “weaponizing” false information that burrows into the minds of the masses, whose brains have been weakened by chemical assault. When the mind no longer functions, individuals become incapable of questioning disinformation and are easily recruited into becoming the thought police / speech police that now typify the Left Cult, which is full of obedience-demanding “progressives.”
  • Toxic culture hammers the “softened up” masses with utterly toxic, self-destructive cultural memes such as transgenderism or narcissism. Seeking peer approval, the groupthink masses are easily corralled into narrow fields of social behavior. Social media is used to reinforce obedience and attack independent (or even rational) thinking. An especially shocking example of this is the fact that indoctrinated progressives now claim that men have vaginas, that genetics do not determine sex, that men can get pregnant and that all children are born “genderless,” then “assigned” an arbitrary gender after birth. These are not metaphors or allegories, they are believed to be biological facts by the brainwashed left-wing masses that now dominate news, culture, education and the voting population.

As Quinn explains, the tech giants have transformed social media into a “social concentration camp:”

Combining the power of the surveillance state with the devious underhanded methods of Google, Facebook and Twitter has created a social concentration camp with government armed guards and social justice warrior corporations providing the propaganda.

Social media is nothing more than virtue signaling and peacocking by people trying to pump up their own egos. The incessant narcissism broadcast by the “beautiful” people results in others comparing their lives to these shallow egocentric elitists. When normal people spend their days comparing their plain lives to the fake awesome lives of strutting egomaniacs, they become depressed and unhappy with their own lives.

Until people put down their gadgets, spend time living in the real world with real people and stop idolizing shallow faux icons, they will become even more mentally unstable.

Unleashing the animalistic mob that’s driven by lower brain stem function

Inside every human brain that’s capable of higher thought is an animalistic brain — the “reptilian brain” — that’s driven by sex, violence, lust, power and self-centered behavior. When the bombardment of chemical and cultural toxins obliterates the higher brain function of which humans are capable, it unleashes the animalistic lower brain function that we now see dominating our crumbling society.

Pop culture is now devoid of higher thought or the celebration of individuality. Rather, it celebrates and promotes sex, lust, fame, violence, narcissism and the destruction of others. Any last semblance of morality, work ethic, self-discipline, individual achievement or honor is long gone. In its place, the left-wing “progressive” culture pushes all the traits, behaviors and mental models that resemble the brain function of animals, not humans.

Today’s human children are cognitively retarded compared to the children elephants. They are less intelligent than child dolphins, and they are less compassionate than chimpanzees. Most of today’s children have less survival instinct than a newborn dog, deer or armadillo. The youthful masses of modern society are trained for mass indoctrination and obedience by a sick, authoritarian society where every individual is a slave to their electronic device that tells them what to think and feel.

I was at a Thanksgiving dinner over the last few days, and at one event, a 14-year-old boy spent the entire time glued to his mobile phone, utterly oblivious to the reality taking place around him. From his point of view, the entire point of a Thanksgiving dinner was to take photos of “cool” things that could be shared with his fake friends on social media in order to gain social standing in a virtual world. The actual events taking place in the real world — with his real family — were of no value to him. Like all youngsters, he has been trained to dissociate himself from reality and focus all his attention on a fictional construct where the “friends” and “likes” and even the lives of those he admires are all faked.

Reality is of no interest to those children anymore. And whatever their mobile phones tell them is relevant is what matters most in their lives. The mobile phone has become a prison that enslaves children, and parents sit by and willfully allow this mental kidnapping of their children to take place right in front of them. Those parents are no longer raising their own children, they are merely surrogate care providers who are raising obedient zombie children for the authoritarian State.

No way back: Poisoned minds have turned the human race into a “suicide cult”

Survival is arguably the strongest instinct in healthy human beings, yet the survival instinct has now been obliterated by the mass poisoning of human minds, launching humanity down a path of self-destruction. This “suicide cult” is now a deranged, lunatic mob of emotionally charged, cognitively suppressed automatons who obediently follow whatever commands they are given by popular sources.

The coordinated censorship of independent voices by the evil tech giants guarantees that children and teens will no longer encounter any information that encourages them to speak out as individuals. Even the twisted encouragement by parents who tell children to “be themselves” by coming out as gay or transgender is nothing more than a sick, new form of mass conformity buoyed by the adornment of adults who now indoctrinate their own children into transgenderism in order to achieve social standing among their peers. “Look at my little Tommy, he used to be a girl. Isn’t that amazing? He’s such a unique individual.”
Except it isn’t unique at all. It’s just one more twisted fad being pushed by a mentally ill society that has decided the exploitation of children to push adult sexualization agendas is suddenly socially acceptable. The fact that such exploitation of children is now applauded in mainstream America is further evidence of the collapse of sanity and the power of social conformity to convince living beings to destroy their own children. Only human are so foolish. No animals deliberately destroy their own children, because that would be suicidal. Yet humans now celebrate it on daytime television such as Good Morning America, which recently featured a trans male child parading around in women’s clothes while adult audience members applauded with glee.
(.....)
All these efforts to twist the minds of humans have been shockingly successful, and they have put humanity on a catastrophic path of self-destruction at every level of existence. Global “progressive” society is killing itself, and it’s all by design. Here are just a few of the ways this is being accomplished:
  • Learned helpless / the teaching of victimization – Children and college students are now taught to be helpless victims who cannot think for themselves, rather than capable individuals who can solve problems.
  • Cultural invasion and occupation – The globalist left-wing call for open borders is designed to overrun First World nations with Third World masses who have proven they are only good at destroying nations and civilizations, not building them up into successful, sustainable systems.
  • Chemical suicide / infertility explosion – The mass inundation of humanity with toxic chemicals is causing a deliberate implosion in fertility, leading to dramatic drops in birth rates and reproductive sustainability. This is all part of the depopulation plot to accelerate the elimination of the human species.
  • The vilification of sexual reproduction – The sheeple are now being taught that sexual reproduction is abnormal and weird. Only gay sex or transgenderism is now accepted as “normal.” Anyone who attempts to sustain the human race through traditional procreation is designated a bigot, racist or purveyor of hate speech.
  • Fomenting race wars and hatred – What used to be “tolerance” of the political Left has now become outright bigotry and racism, with the mass indoctrination of children, teens and college students to hate white people and decry them for being born with white skin. Even white people have signed up for the brainwashing, professing their “white guilt” and apologizing for “white privilege” while the racist Left pushes for the complete elimination of white people from all public offices or positions of power. What used to be called “eugenics” is now called “equality.” Adolf Hitler would be proud.
  • Fiscal suicide and a global debt time bomb – The coming global debt implosion will wipe out entire nations, destroy national economies and send much of the world into a Venezuela-like scenario of mass poverty and starvation. This will, of course, lead to the concentration of power in the hands of corrupt government — the very same government that currently allows for the mass weaponization of the food supply as a means to decimate the human population and make way for the rise of the labor robots that will soon replace human workers.
  • The destruction of reason – As an added layer on top of everything else, the very foundations of logic and reason are under assault by “progressives” who claim that mathematics, science, physics and even the rules of logic are racist and rooted in a “White patriarchy” which must be relentlessly attacked by irrational Leftists who equate stupidity with equality.
  • Ecological mass destruction – The mass pollution of the planet with pesticides, GMOs, heavy metals, pharmaceuticals and manufacturing chemicals is already obliterating ocean ecosystems. The mass pollution of the soils with concentrated toxic waste and human feces (concentrated in cities) is called “Biosludge,” and it is a government-approved form of mass chemical pollution. (See Biosludged.com for the full film, coming out in days.)
  • (....)
Solutions? There is no solution except to survive the coming collapse

Considering what you’ve learned here, you might wonder what the solutions are to reverse course, save humanity and put us back on a path to sustainability and abundance. After twenty years of analyzing current events and human behavior, I have reluctantly come to the conclusion that there is no solution except to survive the coming global collapse.

The self destruction of the human race can no longer be stopped. We are long past the point of achieving a sufficient critical mass awakening that might turn things around and end the insanity. Human societies are now inescapably headed into a shared, global catastrophe that can only end in mass financial, political, ecological and cultural collapse.

With that collapse will come global pandemics, disease wipeouts, social unrest, political chaos and mass starvation. This outcome is now inescapable, and some believe the world is being deliberately pushed in this direction to achieve both a global population wipeout and the establishment of global government that rises out of the engineered crisis to “save” humankind.
One in ten people might survive what’s coming, and no one will survive with their individual liberty intact. Following the global collapse of modern society, a dystopian, globalist-run police state society will rise to power. It will be modeled after China’s authoritarian social score system that monitors the online speech, purchasing behaviors, physical movements and psychological profiles of every citizen, then blocks access to societal infrastructure (travel, home loans, public education, etc.) for those who do not sufficiently conform to the demands of the State.....

ganz hier > https://www.naturalnews.com/2018-11-24-w...soned.html

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  Weltmacht UNO
Geschrieben von: Stafford - 25.11.2018, 11:29 - Forum: dynamisch - Keine Antworten

Weltmacht UNO: antidemokratische Rechtssetzung von oben

Die UNO schwingt sich immer mehr zur globalen Rechtssetzungsinstanz auf. Mittels Erklärungen und „unverbindlicher“ Soft Law-Pakts werden individuelle Menschenrechte behauptet, welche sich schleichend als Völkergewohnheitsrecht etablieren. Dieses verdrängt dann das demokratische Recht der einzelnen Staaten insoweit, als es diesem „Völkerrecht“ nicht entspricht. Mit dem Migrationspakt der UNO wird dies gerade wieder beispielhaft praktiziert. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker, also letztlich das der einzelnen Menschen, wird damit insoweit als Grundlage demokratischer Gesellschaften zunehmend zugunsten einer sich den Staaten überordnenden UNO-Weltinstanz verdrängt.

Das demokratische Recht

In der Demokratie, die dem Anspruch nach auf der Selbstbestimmung des Menschen beruht, entsteht das Recht aus dem Gerechtigkeitsgefühl der freien Menschen, die im wirtschaftlichen und kulturellen Leben Rechte und Pflichten in Verträgen und in Gemeinschafts-Satzungen vereinbaren, sowie im staatlichen Leben durch ihre Abgeordneten allgemeine öffentlich- und zivilrechtliche Gesetze beschließen. Das Recht geht von unten, von den einzelnen Menschen und in ihrer Gesamtheit vom „sich selbst bestimmenden“ Volk aus und bindet Exekutive und Judikative. Das Recht ist demokratisch legitimiert, wenn es sich in dieser Weise von unten nach „oben“ aufbaut.
Von der UNO wurde aber schon früh eine zunehmende Praxis eingeleitet, individuelle Rechte des Menschen über das Völkerrecht gleichsam von oben zu initiieren, die für die Völker und Menschen verbindlich sind, auch wenn sie von ihnen selbst in ihren Parlamenten nicht beschlossen wurden. Die Art und Weise, in der das Völkerrecht hier instrumentiert wird, müssen wir uns genauer anschauen, um die Vorgänge in der Politik zu durchschauen.
Ursprünglich sind im Völkerrecht die Rechtssubjekte nicht die individuellen Menschen, sondern die einzelnen Staaten, deren Regierungen miteinander völkerrechtliche Verträge abschließen. So schreibt der Völkerrechtler Ulrich Vosgerau: „Herkömmlicherweise sind eigentlich Staaten die Rechtssubjekte und Akteure des Völkerrechts; sie bringen ihre Interessen in völkerrechtlichen Verträgen möglichst zum Ausgleich, und die Individualperson ist im Völkerrecht eigentlich „mediatisiert“, d.h. sie wird mit ihren Rechten und Interessen von ihrem Staat vertreten, ist aber im allgemeinen nicht selbst Völkerrechtssubjekt.“ 1
Diese völkerrechtlichen Verträge müssen von den nationalen Volksvertretern, den Parlamenten, gebilligt werden, damit das demokratische Legitimationsprinzip von unten nach oben gewahrt bleibt. Verbindlich sind diese vertraglichen Vereinbarungen nur für die Vertragsparteien.
Nun hat die UNO als internationale Organisation, der fast alle Staaten der Welt angehören, die Möglichkeit, die Regierungsvertreter aller Mitgliedstaaten zu versammeln und ihnen zur Verbesserung des allgemeinen Rechtsstandards individuelle Rechte für die Menschen ihrer Völker vorzuschlagen, die dann durch Beschluss oder Erklärung der Generalversammlung allen Staaten zur Übernahme empfohlen werden. Verbindlichkeit erlangen sie nur, wenn und insoweit sie durch die Parlamente einzelner, vieler oder aller Staaten in das jeweilige nationale Recht eingegliedert werden. So weit so gut.

Das Völkergewohnheitsrecht

Die UNO benutzt aber auch das Instrument des aus dem angloamerikanischen Recht stammenden „Soft Law“ (weiches Recht), um in von ihr initiierten Übereinkünften (compacts), die ausdrücklich keine völkerrechtliche Verbindlichkeit haben, individuelle Rechtsstandards als Ziele vorzugeben, deren Umsetzung den Staaten, die sich daran beteiligen, weitgehend überlassen bleibt. Dabei wird aber genauer betrachtet die Umsetzung der Ziele als politische Verpflichtung verbindlich vereinbart, während der Modus der Umsetzung unverbindlich sein soll. So üben solche Pakte einen großen Druck aus, auch auf Staaten, die sich daran nicht beteiligen. Denn je mehr Staaten diese Standards über längere Zeit praktizieren, desto sicherer werden sie von Gerichten allmählich als Völkergewohnheitsrechte gewertet, die für alle Staaten, auch für die Nichtunterzeichner gelten.
Eine solche völkergewohnheitsrechtliche Wirkung haben sogar einseitige Erklärungen der UNO- Generalversammlung, auch wenn sie nicht in einen Soft Law-Pakt eingeflossen sind. Das eindrücklichste Beispiel ist die UN-Menschenrechtsdeklaration. Sie war „ursprünglich eine rein politisch zu verstehende Absichtserklärung der UN-Generalversammlung  ohne jede rechtlich bindende Wirkung.“ Doch „sie erstarkte schon in den ersten Jahrzehnten seit ihrer Verkündung (1948) zu Völkergewohnheitsrecht, und jedenfalls wesentliche Kerngehalte der UN-Menschenrechtsdeklaration – welche genau, ist wie immer umstritten – dürfen heute sogar als ius cogens (zwingendes Recht) angesehen werden.“  Das betrifft auch zahlreiche weitere Menschenrechtspakte.
Viele Staaten haben wesentliche dieser Menschenrechte in ihre Verfassungen übernommen, wenn, wie in der Bundesrepublik, solche Grundrechte nicht schon vorher darin enthalten waren. Aber gewohnheitsrechtlich gelten sie in der geschilderten Weise auch für alle anderen Staaten.

Der UN-Migrationspakt

Auch die „New Yorker Erklärung für Flüchtlinge und Migranten“ der UNO-Generalversammlung vom 19.9.2016, die viele Verpflichtungen enthält, die zur Umsetzung in den UN-Migrationspakt geflossen sind, wird, wie letzterer auch, diese völkergewohnheitsrechtlichen Wirkungen entfalten. Der UN-Migrationspakt stellt sich auch ausdrücklich in den Zusammenhang der Menschenrechtserklärung der UNO, wie um indirekt klar zu machen, dass es um ein neues individuelles Menschenrecht für ungehinderte Migration gehe......

weiter hier > https://fassadenkratzer.wordpress.com/20...-von-oben/

Kommentare:

24. November 2018 um 11:28
Vergleiche zu diesem Text dies hier: http://threeman.org/?p=2304 : 2016 – “Britains Year of Decision”, Zitat: “…one should reflect that an ‘anonymous’ article written in September 1915 in the Milnerite Round Table journal by Philip Kerr, one of Lord Milner’s chief lieutenants and later secretary to Lloyd George (7), the following was written about the “World State”, which the Round Table group around Milner was already conceiving at that time for the new post-war order: “Such a state must override all others. Indeed, it will be the only state. […] Beneath it there may be an indefinite number of national units as at present, but the supreme law will be the world law, overriding national law where it conflicts with it and binding on all the inhabitants of the globe.”
= deutsch: „…sollte man bedenken, dass ein „anonymer“ Artikel im September 1915 in der „Round-Table-Zeitschrift von Philip Kerr geschrieben worden war, einem der wichtigsten Gefolgsleute von Lord Milner und späteren Sekretär von Lloyd George. Der Artikel enthielt Folgendes über den „Weltstaat“, den die Round-Table-Gruppe um Milner damals schon für die neue Nachkriegsordnung konzipierte: „Ein solcher Staat muss alle anderen außer Kraft setzen. Tatsächlich wird er der einzige Staat sein. […] Darunter mag es eine unbegrenzte Anzahl von nationalen Einheiten geben, aber das oberste Gesetz wird das Weltrecht sein, übergeordnet dem nationalen Recht, dort, wo es mit ihm kollidiert und es wird für alle Bewohner der Welt verbindlich sein.“ Ende übersetztes Zitat.
Man bedenkte, dass dieser führende Ideologe der Round Table Group schon im September 1915 – also mitten im Ersten Weltkrieg – von einem „Weltstaat“ schrieb und zwar in einem Artikel der Zeitschrift „The Round Table“ – einer elitären Zeitschrift, die an die meinungsbildenden Eliten im gesamten British Empire gerichtet war: Hochschulprofessoren, Zeitungsverleger, Politiker des Empire.
Auch interessant: http://threeman.org/?p=602
Die amerikanischen Pläne für die Außenpolitik des 21. Jahrhunderts – die nächsten Schritte im “Krieg der Kulturen”?

25. November 2018 um 08:11
Vergessen Sie den Krieg der Kulturen. Lesen Sie auf der amerikanischen Webseite http://www.naturalnews.com den
zugegebenermaßen etwas längeren Artikel (übersetzt): Warnung an die Menschheit: Der Wahnsinn breitet sich absichtlich aus, da die Massen absichtlich mit giftigen Arzneimitteln, Pestiziden, 5G-Funk, Hormonstörungen und toxischen Impfstoffen verseucht werden.
Ich stelle den Anfang übersetzt ein sowie des Autors Lösung:
„(Natural News) „Wenn man in einem bröckelnden Stadtgebiet dieses Landes entlang einer Straße geht, sieht man miserable Gesichter, die leer starren, während sie sich auf der Straße ins Nirgendwo durch ihr Leben schleppen, oder Zeit verschwenden, die von Kleinigkeiten und Bullshit, der von ihren Smartphones ausgeht, absorbiert wird“, schreibt Jim Quinn in einem besonders präsenten Beitrag auf The Burning Platform Blog:
Das Leben so vieler ist ein sinnloser Marsch des Elends und der sinnlosen Wiederholung der täglichen Arbeit. Es gibt eine überwältigende Wolke der Traurigkeit, die das Leben der Massen durchdringt, da unsere abstoßende Kultur, die auf der Erfüllung von Wünschen, Konsumismus, Egoismus und Gier basiert, letztendlich zu wahnhaften, enttäuschten und verzweifelten Menschen führt.
Quinn erklärt den Zusammenbruch der kognitiven Zivilisation als Folge der „sozialen Indoktrination“ und der organisierten Programmierung von Kindern über das desaströse öffentliche Bildungssystem:
Unsere Gesellschaft wurde nicht über Nacht so lächerlich, fehlgeleitet und defekt. Es ist seit Jahrzehnten in der Entwicklung. Und es ist auf die zielgerichteten Bemühungen derjenigen zurückzuführen, die die Kontrolle über die Regierung haben, unser Bildungssystem zerstören und durch ein soziales Indoktrinationssystem zu ersetzen. Den Kindern wird nicht mehr beigebracht, wie man denkt, sondern wie man fühlt. Kinder werden vom Staat als nichts anderes als Zahnräder in der Maschine erzogen.“
…..
…Lösungen? Es gibt keine Lösung, außer den bevorstehenden Zusammenbruch zu überleben.“
https://www.naturalnews.com/2018-11-24-w...soned.html

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  Frankreich - Opposition auf der Straße
Geschrieben von: Stafford - 25.11.2018, 08:34 - Forum: Unsortiertes Ablegen von Links - Keine Antworten

Frankreich: Die Opposition auf der Straße gegen Macron

24. November 2018  Thomas Pany

Der Protest der Warnwesten richtet sich nun deutlicher gegen den Staatspräsidenten

Die Opposition werde auf der Straße stattfinden, sagte man, als Macron den Präsidentschaftswahlkampf gewonnen hatte und seine Partei die Mehrheit im Parlament. Es gab aber viele, die gar nicht zu den beiden Wahlen gingen oder als sichtbaren Protest leere bzw. ungültige Stimmen abgaben: Das war eine deutliche Bekundung der Unzufriedenheit mit den Alternativen. Dank der deutlichen Mehrheit der abgegebenen Stimmen konnte Macron dies verdrängen.
Nun geht das nicht mehr so leicht. Zwar hatte seine Regierung die erwarteten Demonstrationen zum Arbeitsrecht gut im Griff. Es drohte keine Gefahr. Die Regelungen liefen im üblichen Format, in dem Gewerkschaften eine traditionell wichtige Rolle spielten. Diese Oppositionsbewegung verpuffte fast wirkungslos. Die Verhandlungen mit den Gewerkschaften, zu denen Macron zum Teil sehr gute Verbindungen hat, erbrachten hier und da Korrekturen, aber nichts Entscheidendes in der Wahrnehmung der nicht so gut gestellten Schichten.
Deren Unzufriedenheit zeigt sich nun in den Aktionen der gelben Warnwesten ("gilets jaunes"), bei denen die Gewerkschaften auf Distanz gingen, was zu Unsicherheiten führt - nicht nur was die fehlenden Verantwortlichen betrifft, an die sich die Ordnungskräfte auf der Straße richten konnten. Mit den gewerkschaftlich organisierten Protesten oder Demonstrationen war auch das einfacher. Auch in der Leitung ganz oben tut man sich schwer.
Die Regierung hat noch kein Format gefunden, mit dem Protest umzugehen. Die Linke übrigens auch nicht, abgesehen von Mélenchon, dem Wortführer der Bewegung "La France insoumise", der auf Twitter nun deutlich Sympathie zu erkennen gibt. Reaktionen etwa von den Kommunisten sind harmlos. Die Sozialdemokarten vom PS habe sich noch überhaupt nicht groß in der Sache gezeigt.
Dabei gesteht man auch links von der Mitte ein, dass das soziale Anliegen der Warnwesten-Proteste begründet ist. Es geht um die den Franzosen so wichtige Kaufkraft, dass sie immer weniger Geld für Grundlagen, für Miete, Strom, Lebensmittel und Treibstoff für die Fahrten zur Arbeit und zum Einkaufen zur Verfügung haben und der Kampf am Monatsende immer schwieriger wird. Paris würde bei den Reformen nicht erkennen wollen, was draußen passiert....

weiter > https://www.heise.de/tp/features/Frankre...32118.html

Kommentare:

Der Ausnahmezustand schwebt in der Luft

Eine gefährliche Lage, wenn der Protest alle Schichten in der Bevölkerung erfasst hat.
Es ist nicht bloß eine Demonstration die sich in nächster Zeit einfach wieder auflöst sondern eher der Beginn eines lang gezogenen Aufstandes der sich zu einer ernsten Gefahr für das neoliberale System den Präsidenten auswirkten könnte.

Die Leute haben zu Recht "die Schnauze voll" von einer Elite, welche den Staat als ihre betriebliche Aktiva betrachten mit der sie nach Gutsherrenart verfahren können, durch ihren Adlatus, den jeweiligen Staatspräsidenten und die gekauften Gewerkschaften.
Die Gesamtperspektive ergibt enorme Verwerfungen in England mit einem fast unmöglich gewordenen Brexit, Zoff zwischen Italien und der EU, und in Deutschland wachsende Ungereimtheiten mit dem Unvermögen einer seit über drei Legislaturperioden regierendem Neoliberalismus, der sich ständig von anderen Cum ex Plünderungen durch irgendwelche Finanzhaie überrascht zeigt. 
Es regiert in Europa ein System, das über Organisationen von den Gewerkschaften bis NGOs , die alle vorgeben das Beste für ihre Mitglieder zu wollen, in stillem Einvernehmen die Bürger regelrecht ausplündern, sich das Meiste unter den Nagel reisen. 
Die individuelle Selbstbestimmung des einzelnen Bürgers und die echte Teilhabe an politischen Entscheidungen werden dem Bürger verwehrt, Demokratie endet hier nicht nur an den Fabriktoren der Profite.
Gängelung und Bevormundung äußerst sich vor allem durch die wirtschaftliche Knebelung des Bürgers, und findet hier die volle Unterstützung der Wirtschaftsverbände und der Gewerkschaften und der Parteien. Alles Gebilde einer Zeit, die schon längst überholt ist.
Den Rest krallen sich andere Institutionen, von Versicherungen bis zu den Sozialverbänden und staatlichen Institutionen, Unternehmen, Banken.

Alle haben da ein Ziel: den Unmut zu kanalisieren, den Bürger zu täuschen und ihre eigenen Pfründe zu sichern.
Wir brauchen aber ein System, das auf den einzelnen Bürger ausgerichtet ist, diesem Kapital und die volle Verantwortung zu führt. Dazu muss der aber auch ausgestattet werden. Es kann nicht sein das sich die vermeintlich tragenden Institutionen der Gesellschaft alles unter den Nagel reisen weil sie vorgeben eine Verantwortung zu tragen die sie tatsächlich von der Haftung her gar nicht tragen können.

Die Bürger wachen auf, offensichtlich in Frankreich zuerst. Es wird auch Zeit!


Warum wurde Macron gewählt?
Weil er es gegen Le Pen in die Stichwahl geschafft hat.
Es lagen damals vier Kandidaten ganz dicht beieinander. Er wäre vielleicht gar nicht gewählt worden, wenn es jemand anderes als Le Pen auf Platz zwei geschafft hätte.
Aus Überzeugung wurde er nicht gewählt.


Macron will die Lage der schlecht Verdienenden verbessern
Da ist der Aufschlag auf Benzin- und Dieselpreise natürlich ein perfektes Mittel. Sollen sie halt Kuchen essen. Der Typ ist komplett größenwahnsinnig.


Kein Wort zum Auslöser der Unruhen im Artikel!
Die Wutrede von Jacline Mouraud im Wortlaut (klasse):
https://www.achgut.com/artikel/heute_ste...m_wortlaut
https://derstandard.at/2000092125916/Jac...lben-Weste
Diese Demos sind wohl nicht von Soros organisiert.
Es gibt auch hierzulande viele gelbe Westen!


Es geht los!
"Solidarität
mit
Frankreich und Belgien
Auch wir haben 1000 Gründe
MACH MIT!"

Was ist los?
In Frankreich gehen große Teile der Bevölkerung auf die Straße.
Wie überall leiden sie unter einer Regierung, die nur die Interessen einer reichen Machtelite vertritt, die von Menschen wie Dir und mir bezahlt wird und die unser Leben immer unerträglicher macht.
Les gilets jaunes sind eine echte Graswurzelbewegung, keine Partei, keine Gewerkschaft, keine NRO (Nichtregierungsorganisation) hat diesen Protest organisiert und trotzdem oder vielleicht deshalb stehen 75% der Franzosen hinter dieser Bewegung.
MACRON SOLL ZURÜCKTRETEN..
Heute wurde eine erste gelbe Weste in Rostock gesichtet.
Lasst uns zusammenstehen, auch in Belgien gehen die Menschen mit gelben Westen auf die Straße.
Beteiligt Euch, aus Solidarität mit den Franzosen und Belgiern, aber auch wir haben 1000 Gründe der Bundesregierung die gelbe Weste zu zeigen.
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=...=3&theater

[url=https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fvini.oeyny%2Fposts%2F1979768605402977&width=500"]https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fvini.oeyny%2Fposts%2F1979768605402977&width=500"[/url]
den zweiten Link bitte teilen,teilen, teilen!!!


Ich glaube hier findet was qualitativ Neues statt
Laut den Videos in
https://www.welt.de/politik/ausland/arti...emend.html

steht der 'alte weiße Mann' auf.
Ich will sagen: 
Da demonstrieren grauhaarige Menschen und werden von der Polizei verprügelt.


(zum letzteren bräuchte es gelbe Warnwesten mit französischer Aufschrift)

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  Die GRÜNEN
Geschrieben von: Stafford - 25.11.2018, 07:56 - Forum: dynamisch - Antworten (5)

Die Grünen - die größte Volkspartei?
Umfragen zeigen bereits Ergebnisse, in welchen die Partei "Bündnis90/Die Grünen" gleichauf mit der CDU (ohne CSU) liegen

Erstaunt reiben sich die Kritiker der Partei "die Grünen" die Augen. Umfrageergebnisse zeigen für die Grünen ähnliche Aufbruchstimmungen an wie seinerzeit, als der "Schulzzug" von den Medien durchs Dorf getrieben wurde. Sie können kaum glauben, dass diesmal etwas anderes passiert als ein medialer Hype, der bald wieder abflachen wird. In einer YouGov-Umfrage Anfang November rückten die Grünen in der Sonntagsfrage mit 21 Prozent der Union mit nur noch 25 Prozent schon recht nahe.
Trotz der offensichtlichen Neigung von Medienschaffenden zugunsten der Grünen stehen sie bei ihren Gegnern im Ruf, extrem russophob zu sein, sich wie keine andere Partei im Bundestag zugunsten von Kriegen "für Menschenrechte" einzusetzen, und, einmal an der Macht, selbst ihren Markenkern, den Umweltschutz, zu verraten (Hambacher Forst). Und schließlich gelten sie als vielgesichtig, weil sie in Deutschland jeden Stammtischler, der Angst um seine Tochter hat, als Nazi behandeln, während sie in der Ukraine bewaffnete rechtsradikale und offensichtlich faschistische Milizen, die von Oligarchen finanziert werden, als normale "Verteidiger" ansehen.
Linke kritisieren, dass das Profil der Grünen auf dem Rücken der Armen geschärft wurde, indem nämlich die durch die Grünen vorangetriebenen Kosten für den Umweltschutz in erster Linie jene treffen, die sich nicht wehren können: Mieter (wegen Mieterhöhungen nach Renovierung), Pendler (wegen hoher Benzinsteuern), Familien (zum Beispiel wegen erhöhten Ausgaben für Strom, den höchsten in Europa, zur Finanzierung von "umweltfreundlichen" Energiearten, die von Reichen finanziert werden). Und Liberale spotten über die Grünen, weil diese bei jedem Problem sofort Verbote und Steuern fordern. Sind denn diese Beschuldigungen vollkommen aus der Luft gegriffen, dass diese Partei nicht an der 5% Klausel scheitert, sondern der CDU nahe kommt?
Russophobie
Als Beispiel für die Russophobie der Grünen kann nicht nur die entschlossene Unterstützung von Sanktionen gegen Russland dienen, sondern auch ein Fall, der vielleicht weniger bekannt ist. Im Mai setzte Arte einen Film ab, der vom russischen Regisseur Andrej Nekrasov stammte und den so genannten Magnitski-Fall auf eine Weise beleuchtete, wie er als Kremlkritiker es am Anfang gerade nicht erwartet hatte.
Nekrasov, der mehrere russlandkritische Filme gedreht hatte, war bei Beginn der Dreharbeiten der Meinung gewesen, dass ein von dem damaligen Investmentbanker Bill Browder beschäftigte Buchhalter Magnitski im Gefängnis ermordet wurde und Polizisten Hunderte von Millionen Dollar aufgrund von Steuerbetrug - das Thema wurde gerade bei Banken wieder aktuell - vom Staat gestohlen hatten. Das Narrativ wurde und wird von Browder, der inzwischen zum Menschenrechtsaktivisten mutierte, mit Erfolg verbreitet, der es schaffte, dass in einer Reihe von Staaten Magnitski-Gesetze verabschiedet wurden (Bill Browder und seine Geschichte vom Tod des angeblichen Whistleblowers Magnitski). Nekrasov lässt den Zuschauer aber dann daran teilhaben, wie er allmählich seine Haltung während der Recherchen verändern muss und zu der Erkenntnis kommt, dass Browder gelogen und die westlichen Behörden schlampig oder gar nicht geprüft hatten. Als dann der Film in einem Saal des EU-Parlamentes gezeigt werden sollte, wurde wie im Fall von Arte Druck ausgeübt und die Vorstellung abgesagt (Aufklärung über den Magnitski-Fall).
"Die Interventionen kamen von der Sprecherin für Osteuropapolitik der deutschen Grünen, Marieluise Beck."1 Der Grund erschließt sich, wenn man den Film sieht und damit die Fehler, die ihr unterliefen. Als ich den Film sah, dachte ich nicht, dass er spurlos verschwinden könnte, schließlich war er ausgezeichnet worden und auf verschiedenen Film-Events gezeigt worden. Aber wir sind wieder so weit, dass Bücher und Filme den Menschen durch Politiker im Chor mit Drohungen von Oligarchen, millionenschwere Klagen einzureichen, vorenthalten werden. Und maßgeblich getrieben von der Partei die Grünen.
Kriege für Menschenrechte
Seit dem Sündenfall, der Zustimmung zu dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien (Es begann mit einer Lüge), der in der Partei zu einer Abspaltung der eher friedensbewegten Mitglieder geführt hatte, gab es kein Halten mehr.
2001 beschloss die Bundesregierung unter besonderer Beteiligung der Grünen, sich am "Krieg gegen den Terror", der von den USA ausgerufen worden war, zu beteiligen.
Besonders umfassend waren die Angaben darüber, über welches Gebiet dieses Mandat sich erstrecken sollte: Nordostafrika und Mittel- bzw. Zentralasien. Die zwischenzeitlich bekannt gewordene Äußerung des damaligen US-Außenministers Colin Powell, wonach die USA "keine konkrete Hilfe" für den Afghanistan-Einsatz verlangt haben, rücken jedoch das Agieren der rot-grünen Bundesregierung in ein anderes Licht, da diese sich offenkundig aufgedrängt hat, mit der Bundeswehr in Afghanistan mitmischen zu dürfen.
Uwe Ness
Als sich Deutschland auf Druck der FDP im UNO-Sicherheitsrat der Stimme enthielt, als über eine Flugverbotszone über Libyen abgestimmt wurde, und Deutschland sich weigerte, offiziell an dem Krieg gegen das Land teilzunehmen, mit dem Libyen ins Mittelalter zurück gebombt wurde, ereiferten sich besonders Protagonisten der Grünen als Kritiker der deutschen Abstinenz.
Daniel Cohn-Bendit hingegen, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Europäischen Parlament, sprach sich drei Tage später vehement für eine sog. Flugverbotszone über Libyen aus, leugnete im ZDF-Interview, dass dies Krieg bedeute und nahm gleichzeitig eine Zustimmung der GRÜNEN zum NATO-Krieg gegen Libyen vorweg. Die Beweise hingegen für die angebliche "systematische Bombardierung von Zivilisten" in Tripolis, so wie Cohn-Bendit und andere sie unterstellten und welche die Rechtfertigung für die am 18. März gefasste UNO-Resolution 1973 darstellte, wurden nie vorgelegt.....

weiter > https://www.heise.de/tp/features/Die-Gru...29864.html

Kommentare:

Da sammeln sich im Augenblick ...
...alle total verstrahlten Ideologen, Extremisten, Psychopathen und verlogene Opportunisten dieser Republik.
Das Konfliktpotential, das diese Partei in und um Deutschland anhäuft ist grandios, vor allem kommt da nichts konstruktives raus, sondern sie richten größere Schäden an als alle ihre Vorgänger.
Zudem wollen die Grünen die SPD als klassische Verräterpartei beerben.

Die Grünen sind für mich wie eine Mischung aller negativen Eigenschaften von Hillary Clinton, Josef Stalin und Angela Merkel
Und das sagt einer der in den 90ern diese Partei regelmäßig gewählt hat. Welch ein Fehler...
Übrigens haben die Grünen umweltpolitisch kaum relevantes auf die Reihe gekriegt.
Die profitieren heute noch von Klaus Töpfer als Umweltminister als der mit weitem Abstand beste und integerste Politiker in diesem Bereich. Und der ist CDU und mit 80 Jahren noch engagiert für Umweltpolitik !!!.

Wenn man sich nur im Vergleich anschaut was aus einem Umweltminister Fischer geworden ist. Ein geldgeiler extremistischer Transatlantiker und Lobbyist der Ölindustrie.
Ekelhaft!!!!


grasgrün olivgrün Flecktarn
Nun wurden die Deutschen aufgefordert bei ihrer Arbeitsplatzwahl flexibler zu werden.
Aber doch wohl nicht von den Grünen. Das ist ein Beispiel für eigenwillige Engführungen, die die Widersprüchlichkeit grüner Politik beweisen wollen. Grüne sind durchaus aus guten Gründen gegen die Pendlerpauschale. Es ist auch nicht sonderlich sinnvoll, anti-Grünen-Zitate von Mitgliedern anderer Parteien anzuhäufen.
Einzig die Einlassungen zur russophoben und allgemein bellizistischen Einstellung halte ich für wirklich stichhaltig und äusserst problematisch. Zumindest unter einer Gruppe führender und extrem rühriger Grüner. Das hängt zusammen mit der extremen (individual)moralisierenden Tendenz, die zusammen mit dem starken Hang zur Identitätspolitik (ebenfalls auf individueller Ebene) den politischen Diskurs vieler Grüner beherrscht. Das sind die Hebel, mit denen es dem Establishment gelungen ist, den Markenkern vieler linksorientierter Parteien auszuhöhlen. Weg von der - strukturellen - sozialen Frage, hin zur individuellen Identiät. Und wer das kritisiert, riskiert als Schwulen- oder was auch immer für eine Gruppe-Hasser abgestempelt zu werden.
Eigentlich reicht dieser Komplex bei weitem, um dieser Partei sehr skeptisch gegenüber zu stehen. Und auch die Tatsache, dass die Grünen im Ernst vertreten, man könne die ökologischen Katastrophen im kapitalistischen Rahmen verhindern, verwandelt sie pauschal gesehen zu Rohrkrepierern. Nun ist Politik aber eine relative Angelegenheit. Das Angebot an Parteien mit realer Chance, Teil irgendeiner Regierung zu werden ist sehr überschaubar. Wenn man die Positionen der Union mit denen der Grünen vergleicht, schneiden letztere in keinem Punkt schlechter - Russophobie ist auch in der Union alles andere als unbekannt, der Atlantizismus z. T. ungebrochen -, in einigen deutlich besser ab. Ein Vergleich SPD - Grüne fällt weniger eindeutig aus, doch von einem Vorteil SPD kann nur schwerlich gesprochen werden.
Kurz, es gibt aus linker Warte keinen Grund zum Jubel, wenn die Grünen im Hoch sind, aber auch nicht zum Gegenteil. Es handelt sich eben um eine weitere bürgerliche Partei, die immerhin, im Gegensatz zu vielen gewerkschaftlich orientierten SPD'lern, ein gewisses, wenn auch verwaschenes Bewusstsein für die nicht zu überschätzende Relevanz ökologischer Fragen hat.


Schon interessant die Bots der roten Welle...
...die kommen doch sonst immer nur angekrochen, wenn es gegen Geopolitik und Terror der USA geht.
Da scheinen sich ja Überschneidungen und gemeinsame Interessen von Grünen und transatlantischen Globalisten anzudeuten..

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  Birmingham Machete Attack
Geschrieben von: Stafford - 18.11.2018, 11:04 - Forum: Unsortiertes Ablegen von Links - Antworten (2)

Vicious Machete Attack In Birmingham, U.K. Shows The Migrant Crisis Going Unchecked Across Europe
Last week, in Birmingham, England, a startling and graphic machete attack was captured on film as a horrified resident recorded the footage from the window of a nearby home.

A large gang of men can be seen chasing after their victim, knocking him to the ground and brutally attacking him with kicks and stomps. Two of the attackers can be seen wielding three-and-a-half foot long machetes and can be seen repeatedly using them to strike their victim on his body and head as he lays defenseless on the ground.
Among vicious kicks on the victim’s head and ribs, other members of the gang used hammers to beat him.
Two citizens bravely intervened to confront the attackers who then flee, sprinting down the road. Neighbors and onlookers called emergency services and police officers chased the gang on foot to a nearby street.

Earlier this week, Cressida Dick – commissioner of London’s Metropolitan Police – said U.K. authorities are “hamstrung” by outdated technology and that it’s only helped the “bad guys” race ahead.
Notably, U.K. Home Secretary Sajid Javid told the Metropolitan Police force to “step up” its response to knife crimes after five murders transpired in just one week.
Facing budget cuts and a short-staffed police force, one must wonder exactly how Javid expects the Metropolitan Police to “step up” their response to any sort of crime now overwhelming U.K. streets.
The number of murders in the United Kingdom has gone up by 14% as robberies and knife crimes continue to skyrocket.
Knife crimes in Birmingham alone is at its highest in nearly a decade – up 19% since 2017. For Javid to place the blame on U.K. authorities is not only irresponsible – it’s insulting.
Plainly, the migrant crisis long encompassing the U.K. and Europe has gone out of the control of the political elite and citizens alike – with only ordinary citizens bearing any of the true dangers of refugees entering their countries, with graphic gang violence now spilling out onto their streets and crime rates skyrocketing.

[Bild: comic.png?w=837]

Things are reaching a fever-pitch across Europe, as the extreme dangers of refugees incompatible with Westernized societies showcase crime, murder, and chaos – with scores more unvetted migrants continuing to invade across the borders. Many across Europe have woken up to the true reality facing their continent, but it’s far too late for any meaningful change to be enacted, with crime, rape gangs and murders at an all-time high.

Indeed, with such a surplus of crime and danger facing Europeans, police forces across the land will soon become wholly irrelevant – unable to protect and serve tax-paying citizens.

> http://www.investmentwatchblog.com/vicio...ss-europe/

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  Rassimus und Menschenfeindlichkeit - Die Propaganda
Geschrieben von: Stafford - 18.11.2018, 10:40 - Forum: Unsortiertes Ablegen von Links - Keine Antworten

was will der Artikel sagen?

Verachtung von Mitmenschen
Hass, für den es keine Worte gibt

Wer Ressentiments gegen Minderheiten genauer betrachtet, stößt auf eine Erkenntnis: Es gibt keine Ausländerfeindlichkeit in Deutschland. Wie bitte?

[Bild: image-1360839-860_poster_16x9-fpoe-1360839.jpg]

Schließen Sie kurz die Augen und stellen Sie sich einen Ausländer vor. Wen sehen Sie? Vielleicht eine französische Austauschstudentin? Einen polnischen Grundschullehrer? Einen Hipster aus New York?


Laut einer repräsentativen Studie der Universität Leipzig vertritt fast jeder dritte Deutsche ausländerfeindliche Positionen, also wahrscheinlich auch Menschen in Ihrem Bekanntenkreis. Wie erklären Sie sich diesen Hass gegen Franzosen, Polen, Amerikaner?
Schon klar, es geht um andere Ausländer. Wer zum Beispiel schwarz oder arabisch aussieht, das steht nicht erst seit dieser Studie fest, der muss in Deutschland mit Anfeindungen rechnen - selbst dann, wenn sie oder er seit Langem einen deutschen Pass hat.
Genau genommen geht es gar nicht um Ausländer; die Staatsangehörigkeit spielt eine höchstens untergeordnete Rolle. Im vergangenen Jahr etwa waren die meisten Ausländer, die nach Deutschland kamen, Polen - die aber spielen in der Einwanderungsdebatte keine Rolle.

Es gibt also, zugespitzt formuliert, keine grassierende Ausländerfeindlichkeit in Deutschland - aber durchaus ein Phänomen, das landläufig (und eben auch von renommierten Forschern) so benannt wird. Das mag nach einem Pseudoproblem aus dem Elfenbeinturm klingen, ist es aber nicht: Wie soll eine Gesellschaft ein erwiesenermaßen großes Problem angehen, ohne darüber vernünftig reden zu können, weil die passenden Wörter fehlen?
"Wir müssen die Vorurteile benennen"
Für ihre alle zwei Jahre erscheinende Studie wollten die Leipziger Forscher die Ansichten der Befragten ermitteln. Dafür sollten die Teilnehmer etwa angeben, wie sehr sie folgender Aussage zustimmen: "Die Bundesrepublik ist durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet."
"Überfremdung" ist ein Kampfbegriff der rechten Szene, und warum hantieren Wissenschaftler überhaupt mit einem so uneindeutigen Wort wie "Ausländer"? "Das ist ein Reizwort", sagt Studienleiter Oliver Decker, "auf das die Leute reagieren." Nur so lasse sich die Verbreitung von Ressentiments erheben: "Wir müssen die Vorurteile benennen und abfragen, sonst können wir sie nicht messen."

Doch gegen wen richten sich die augenscheinlich massiven Vorbehalte?....

weiter > http://www.spiegel.de/panorama/gesellsch...37601.html

(warum wurde dieses gänzlich zum Text unpassendes Bild aus dem Archiv ausgewählt? )

Kommentare:

11. Sau blödes Titelbild.
Wenn zu einem Artikel zur Ausländerfeindlichkeit ein solches Titelbild eingestellt wird, facht es das Feuer an anstatt es zu löschen. Es signalisiert nämlich "kriminelle Ausländer nicht raus". Ich bin ehrenamtlich bei der Flüchtlingsfürsorge meiner Gemeinde tätig. Und die Aussage "kriminelle Ausländer raus" wird sogar vom größten Teil der Flüchtlinge mitgetragen, weil jede neue kriminelle Tat zu Lasten ihrer Reputation geht.

12. ich erkenne mich da wieder
ich z.B. habe nichts grundsätzliches gegen Polen, Italiener, Amerikaner, usw, ich kann die Leute mit dieser Herkunft genauso leiden oder nicht leiden wie Leute aus meinetwegen dem Ruhrpott.
Ich habe auch nix grundsätliches gegen Arbeitsmigranten, eine thailändische Krankenschwerter oder eine rumänische Pflegekraft sind die meisten Leuten wie mir vermutlich eher hoch willkommen.
Grundsätzlich sind mir auch Religionen egal, ich selbst kann mit den Märchengeschichten weniger anfangen, aber wenn es andere glücklich macht, warum nicht. Wichtig ist, dass das Privatsache bleibt.
Aber ich habe ein ganz gravierendes Problem mit einem bestimmten Menschenschlag und darunter gehört z.B. der 25-jährige männliche ungebildete Zuwanderer mit hohen Ansprüchen an seine Versorgung, ohne nutzbare Ausbildung, ohne Willen zur Ausbildung und zur Arbeit, dafür aber mit all dem, was er so aus seinen mittelalterlichen patriarchalen failed state Gesellschaften mitgebracht hat. Failed states die das nicht sind, weil sie irgendein böses Schicksal getroffen hat, sondern weil sie von genau diesem Menschentyp zu failed states gemacht wurden.

Wegen mir sollen auch diese Leute ihre Art zu Leben irgendwo ausleben, aber meiner Meinung nach nicht bei uns.

Ich bin sehr viel in der Welt herum gekommen. Es hat schon seine Gründe, warum manche Länder nichts auf die Reihe bekommen. Die, die über die Stachelzäune klettern sind idR nicht die Opfer sondern die Täter. Sie werden auch hierzulande überwiegend keine produktiven Mitglieder unserer Gesellschaft für eine buntere Gesellschaft werden, sondern sie werden Täter bleiben.

Für die, die berechtigt Asyl suchen oder Wirtschaftsmigranten die unserem Land nutzen bin ich gerne bereit, das Land auch zu öffnen, und diese tatsächlich und halbwegs unbürokratisch zu unterstützen, auf dass sie einen passablen Aufenthalt (Asyl) und eine gute Bleibeperspektive (Migranten) haben mögen.

Die Illegalen und die Täter will ich in diesem Land aber nicht haben, auch nicht dulden.

Gehöre ich jetzt zu den 1/3 "ausländerfeindichen"?

19. Ah ganz toll
"Schließen Sie kurz die Augen und stellen Sie sich einen Ausländer vor." 

Ich empfehle Ihnen nicht zu fantasieren, sondern einfach mal einen Spaziergang in einer Großstadt zu machen. Muss nicht mal groß sein. Gehen sie nach Bremerhaven und erzählen Sie mir mal wo sie dort eine französische Austauschstudentin, einen New Yorker Hipster und einen polnischen Lehrer antreffen.

20. Ausländer vs. kriminelle Ausländer
Das Titelbikd irritiert mich Seit vielen Jahren lebe ich in den USA, seit zwei Jahren habe ich eine Greencard. Sollte ich als Visums- bzw. Greencard-Inhaber kriminell werden, kann ich ausgewiesen werden. Sind die Amerikaner deshalb ausländerfeindlich? Nein, ich finde das eine gesunde Haltung, die auch den Deutschen gut zu Gesicht stünde. Mir ist nicht klar, was daran ausländerfeindlich sein soll.

22. O je, Herr Maxwill...
In der Rubrik die Worte "Verachtung von Mitmenschen" und "Hass, für den es keine Worte gibt". Darunter als Belegbild ein Mann, auf dessen T-Shirt "Kriminelle Ausländer raus!" geschrieben steht.

Bitte, Herr Maxwill, inwiefern läßt die (nicht strafbare) Ansicht, daß kriminelle Ausländer unser Land verlassen sollten, darauf schließen, daß Vertreter dieser Ansicht diese Ausländer "verachten" beziehungsweise für sie "Haß, für den es keine Worte gibt" empfinden?

Kann man andererseits aus Ihrer Darstellung schließen, daß Leute, die sagen: "Kriminelle Menschen gehören vor Gericht gestellt und bestraft, z. B. mit dem Entzug ihrer Freiheit", ebenfalls dadurch ihrer "Verachtung" und ihrem "Haß" Ausdruck geben?

Aus Islamkritikern werden heutzutage automatisch Islam"hasser" (starker, emotionalisierender Ausdruck, diskreditiert den Adressaten sofort, stempelt ihn ab), Leute, die sich berechtigterweise gegen eine allseits wahrzunehmende Überfremdung wehren, wird flugs "FremdenFEINDlichkeit" unterstellt.

Ich kann's einfach nicht mehr hören.

26. Ja, und nu?
Also, wir haben ein Problem, wie es scheint, aber niemand kann sagen, wie es aussieht und auch nicht, wie man damit umgehen soll, und benennen kann es gar keiner. Aber wir können ohne große Schwierigkeiten ein mit diesem Problem verbundenes Vokabular verwenden, um unseren politischen Gegnern eins auf den Hut zu geben, indem wir sie etwa fremdenfeindlich oder so nennen. Daher: Sozialpädagogen an die Front!

39. Hass, für den es keine Worte gibt?
"Den Wissenschaftlern kann man das nicht zum Vorwurf machen, ihre Studie hat das Ziel erreicht: herauszufinden, wie groß die Ressentiments sind." Doch, man kann den Wissenschaftlern vorwerfen, dass sie sich nicht um klare Kategorien bemühen und die Begriffe nehmen, mit denen sie auch etwas interpretieren können. Das ist die Kernaufgabe von Wissenschaftlern und man sollte schon erwarten können, dass sie über die Kategorien, mit denen sie "die Welt abbilden" wollen, auch nachdenken. Stattdessen reproduzieren sie gesellschaftliche Missstände. Übrigens auch beim Begriff des Migrationshintergrundes: damit wird nichts erklärt, aber Menschen in eine Kategorie hineingepfercht, die es soziologisch eigentlich gar nicht gibt. Insofern verstehe ich auch die Überschrift zum Artikel nicht, der ja behauptet, es gebe gar keine Begriffe: doch, es gibt Worte für diesen Hass. Der Autor nennt sie doch selbst: Islamhass, Rassismus, Judenhass etc.

43. Ein Anfang! Aber leider nicht mehr
Ich finde den Beitrag einen Anfang, einen notwendigen, aber einen der zu kurz springt. Schon das Titelbild leitet die zugehörige Debatte fehl. Ist jemand mit einem TShirt "alle KRIMINELLEN Ausländer raus" ein "Hasser" wie der Titel suggeriert oder einer der eine dringend notwendige Forderung postuliert? Ist Fremdenfeindlichkeit wirklich das Gleiche wie "Hass"? Ich hätte da erhebliche semantische Probleme. Hass kommt oft grundlos daher, Feindlichkeit hat Argumente, auch wenn diese falsch sind! Ja und wieso beschwert sich niemand über die größte fremde Minderheit in unserem Staat, die Polen? Ziemlich einfach, die integrieren sich. Diese Frage sollte dringend in diesem Kontext mit debattiert werden. Kein Mensch erwartet, daß Migranten alles hinter sich lassen und sich vollständig assimilieren. Aber ebenso wenig kann die Debatte sich nur um zum Teil sogar begründete Ressentiments (Parallelgesellschaften, Frauenfeindlichkeit, Hassprediger) drehen und eine Integrationsstaatsministerin (Özoguz) behaupten, es gäbe hier keine Werte und Kultur. Die dringend notwendige gesellschaftliche Debatte hätte im übrigen in die politische Debatte einfließen müssen, sowohl zur Fremdenfeindlichkeit, zur Aufnahmebereitschaft wie aber auch zu Integrationsverpflichtungen BEVOR man die Grenzen aufmacht! Das ist allein Merkels Fehler. Sich hinterher über Fremdenfeindlichkeit zu beschweren ist zu billig, die "Feindlichen" hatten nicht um die Migration nach Deutschland und offene Grenzen gebeten, es wurde ihnen aufgezwungen. Zwang ist immer die schlechteste politische Lösung.

insgesamt doch recht interessante Kommentare pro und contra
http://www.spiegel.de/forum/panorama/ver...717-1.html

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