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Normale Version: Anschlag auf Nord Stream 1 & 2
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Ich weiß, das Forum ist mindestens scheintot. Also ein letzter Weckruf!

Die USA haben einen Terroranschlag gegen ein deutsches Unternehmen und die deutsche Energiesicherheit verübt!
Vermutlich ... was sind die Konsequenzen? Scholzschlumpf wird sich wegducken, wie vor ihm Merkel (NSA-Spionage). Terrorakte durch befreundete Dienste gegen deutsche Firmen gehören irgendwie zum Staatswohlinteresse der BRD. Am Ende ist sowieso der Russe schuld.
Je nach dem, wer es gewesen sein soll, das wird der Winter-Panik den gewünschten Spin geben.
(Am Ende waren's Luisa und Greta.)
Um die sog. Fakten zusammenzutragen, FAZ berichtet:


Zitat:Innerhalb kurzer Zeit seien mehrere Explosionen beobachtet worden. Es gebe noch keine Informationen dazu, wer dahinterstecke. Zu den Vorfällen sei es in internationalen Gewässern in den Ausschließlichen Wirtschaftszonen Dänemarks und Schwedens vor der Ostsee-Insel Bornholm gekommen, sagte Frederiksen.
[...]
Die Informationslage sei noch alles andere als vollständig, aber zwei Explosionen seien identifiziert worden, die drei Lecks verursacht hätten, sagte Ministerpräsidentin Magdalena Andersson am Abend in Stockholm.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/n...43521.html

Fun fact: 
"Man [also Schwedens Regierung] arbeite unter anderem mit Deutschland und den USA eng zusammen. Sie habe dazu am Abend mit Frederiksen, Kanzler Olaf Scholz und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg telefoniert. Auch die EU sei informiert worden."

Also das übliche Bock -> Gärtner-Spiel.
(28.09.2022, 10:00)BSB schrieb: [ -> ]Ich weiß, das Forum ist mindestens scheintot. Also ein letzter Weckruf!

Die USA haben einen Terroranschlag gegen ein deutsches Unternehmen und die deutsche Energiesicherheit verübt!

Was macht euch da so sicher? Ich frage ernsthaft aus Interesse

In der Frage der Energiesicherheit müsste es zuerst ein Umdenken in dieser Regierung gegeben haben. Vermutlich auch, weil der Druck von der Straße immer weiter wächst.
Das Schweigen der Regierung dazu ist ohrenbetäubend.

Kit Knightley vom Off-Guardian:

Infolgedessen sind große Mengen Erdgas in die Ostsee ausgetreten, und die Lieferungen durch die Pipeline wurden vollständig unterbrochen.
Der angebliche Vorfall hat eine heftige Runde von Schuldzuweisungen ausgelöst, bei der Anschuldigungen hin und her fliegen, die wir der Einfachheit halber als „Eisernen Vorhang 2.0“ bezeichnen wollen.
Die Europäische Union behauptet, die Rohre seien „sabotiert“ worden, gibt aber in ihrer Erklärung niemandem direkt die Schuld.
Der „Telegraph“ schiebt die Schuld bereits aktiv auf die Russen, insbesondere auf das westliche Feindbild Präsident Wladimir Putin. Unter der Überschrift „Warum Putin Nord Stream 2 in die Luft jagen will und welche Vorteile ihm das bringt“.
Auf der anderen Seite haben die Russen gesagt, die Idee, sie würden ihre eigene Pipeline sabotieren, sei „dumm“.
Einige westliche alternative Medien haben Joe Bidens Versprechen vom Februar, Nord Stream 2 vollständig abzuschalten, als Zeichen dafür gewertet, dass die USA hinter dem angeblichen Angriff stecken.
Der ehemalige polnische Verteidigungsminister hat laut „Forbes“ ganz offen gesagt, dass NATO-Kräfte die Pipeline gesprengt hätten.
Die Frage, die ich mir in den letzten zwei Jahren immer wieder gestellt habe, lautet: „Ist das wirklich wichtig?“
Vielleicht haben die Amerikaner sie in die Luft gejagt.
Vielleicht haben die Russen sie in die Luft gejagt.
Vielleicht hat es jemand anderes in die Luft gejagt.
Oder vielleicht hat es niemand in die Luft gejagt, und die ganze Geschichte ist eine Erfindung.
Was auch immer die Wahrheit sein mag, das Endergebnis bleibt das gleiche. Gas und Strom werden teurer werden. Es wird einen enormen Druck geben, auf „erneuerbare Energien“ umzusteigen, man wird von einer „Klimakatastrophe“ sprechen, und vielleicht wird es sogar Energierationierungen und/oder Stromausfälle geben.
Die Menschen werden in diesem Winter frieren, hungern und wahrscheinlich sterben. Das war schon immer Teil des Plans. Welchen Grund gibt es zu glauben, dass dieser „Angriff“ etwas anderes ist als noch mehr vom Gleichen?

[Bild: Screenshot_4-768x671.jpg]

Alle reden darüber, wer was getan hat, und fragen: „War es Sabotage?“
Die einfache Antwort darauf lautet: „Ja, natürlich war es das“.
Unabhängig von den genauen Einzelheiten der Situation war die Nordstream-Explosion definitiv ein Akt der Sabotage.
Dieselbe Sabotage, die wir schon seit zwei Jahren beobachten.
Die Sabotage unserer gesamten Lebensweise durch Leute, die sowohl finanziell als auch politisch von einer grundlegenden Veränderung der Struktur unserer Gesellschaft profitieren würden.
Die Sabotage, die dazu führt, dass eine Pandemie vorgetäuscht wird, unsere Gesundheitsversorgung ausgehöhlt wird, wir in unseren Häusern eingesperrt werden und unsere Unternehmen ruiniert werden.
Die Sabotage unserer Wirtschaft, unserer Gesellschaft und unseres eigenen Körpers.
Die Sabotage von uns – durch sie.

Quelle: Forget the blame game, Nordstream Sabotage is about the Great Reset & nothing else. – OffGuardian
Ich denke, Schwarz hat hier das Wesentliche gut auf den Punkt gebracht. Und alles was jetzt an „Versionen“ und Details auf den Tisch gebracht wird, kann als Nebelkerzen, Desinformation, bis hin zu pro-russischen Fakes (inkl. Debunking und Diskreditierung) betrachtet werden. An dem Statement als Faktum wird das nichts mehr ändern.

„Und das Wesentliche ist: Die NATO war’s. Die USA haben es angeordnet. Die deutsche Regierung hat es gewollt.
Und Sie wissen es jetzt auch.“


https://www.anderweltonline.com/klartext...nd-scholz/
RT-De gibt Deutschland ein paar Ratschläge

Nehmen wir einmal an, die Bundesregierung hätte von dem Anschlag auf die Nord Stream Pipelines weder gewusst noch diesen gebilligt, und nehmen wir ebenfalls an, die Hauptverdächtigen, die Vereinigten Staaten, seien der Täter. Welche Konsequenzen müsste eine deutsche Regierung aus diesem Vorfall ziehen?
...
Es handelt sich um einen schwerwiegenden terroristischen Angriff auf Deutschland, insbesondere auf für die deutsche Bevölkerung lebenswichtige Infrastruktur.
Der entscheidende Punkt ist jedoch, dass dieser Angriff aus sich heraus einen Kriegszustand herstellt.
Es gäbe natürlich einen sehr deutlichen Schachzug. Das wäre ein vollständiger, sofortiger Seitenwechsel entlang der globalen Konfliktlinie, indem man den NATO-Austritt mit einer Bitte um Beistand zur Sicherung der deutschen Souveränität an Russland und eventuell China koppelt. Das würde zumindest den USA irgendwelche dummen Gedanken schnell austreiben. Aufgrund der Tatsache, dass die Vereinigten Staaten der Angreifer sind, stünde da auch das Problem des Friedensvertrags nicht im Weg. Im Gegenteil, man könnte freundlich anfragen, ob die russische Armee die freiwillig aufgegebenen Rechte auf Truppenstationierung wieder in Anspruch nehmen möchte.
https://test.rtde.tech/meinung/150136-no...reagieren/

Vermutlich lässt sich, egal, was die Bundesregierung macht, tut oder unterlässt, ein Krieg auf deutschem Boden nicht vermeiden.
Nord-Stream-Sprengungen: Wer hat den größten Nutzen?

Von Albrecht Künstle
- 29. September 2022

Die beiden Nord-Stream-Pipelines wurden zweifelsfrei sabotiert, wahrscheinlich gesprengt. Aber von wem? Kriminologen würden sich zur Täterermittlung erst einmal fragen: Cui bono? Wem nützt sie, wer hätte das plausibelste Motiv? Im Krieg kam es zwar immer schon vor, dass beispielsweise Brücken nicht vom Feind gesprengt wurden, sondern von der eigenen Armee. Insofern wäre es zwar nicht unmöglich, dass die Sabotage auf das Konto der Russen ginge, sie also ihre eigene Pipeline sprengten; allerdings ist dies äußerst unwahrscheinlich. Den durch den Anschlag nun bei uns erneut gestiegenen Gaspreis können die russischen Firmen kaum an die neuen Abnehmer in Indien und China weitergeben. Die Wahrscheinlichkeit der Täterschaft anderer Terroristen oder Urheber ist daher größer. US-Präsident Biden hatte diese Option ja selbst angekündigt (siehe auch diese Meldung und diesen Verdacht) – und aus Polen kam prompt ein Dankeschön für die Zerstörung. Andererseits denke ich, dass sich die USA die Finger nicht selbst schmutzig machten. Daher nachfolgend meine persönlichen Überlegungen.
Es ist eine irrige Annahme, so ein Terrorakt sei tatsächlich nur mit großem Aufwand durch einen Staat möglich. Bei meinen Tauchurlauben in Südfrankreich beobachtete ich in der Nachbarschaft eine Tauchergruppe aus dem Baltikum. Sie tauchte mit einem eigenen großen Boot, hatte einen eigenen Kompressor dabei und fuhr zu anderen Zeiten wie im üblichen Tauchbetrieb aus – auch nachts. Es handelte sich um harte Burschen, die sich ansonsten aufs Wracktauchen in heimischen Gewässern der Ostsee spezialisiert hatten. Sie tauchten nicht nur mit Pressluft wie wir Sporttaucher, sondern mit technischen Gasen, mit denen der Sauerstoffanteil der Atemluft reduziert wird, damit er unter hohem Druck nicht narkotisch wirkt und giftig wird. Damit lässt sich länger und deutlich tiefer tauchen als 50 Meter.

Kein Hexenwerk
Die Pipeline-Rohre liegen an der sabotierten Stelle 70 bis 80 Meter tief (nach anderen Quellen wiederum nur 40 Meter). Apnoetaucher schaffen solche Tiefen sogar ohne irgendwelche Hilfen. Der deutsche Rekordhalter Fabio Tunno (er stammt übrigens aus meiner badischen Heimatstadt) schaffte neulich im Bodensee 71 Meter. Sich mit einer Sprengladung herunter- und sich dann mit einem mittels CO2-Patrone gefüllten Hebesack wieder hochziehen zu lassen, wäre noch einfacher. Vermutlich wurde hier aber professionell mit Nitrox oder Helium getaucht – weil die Ostsee trüb ist und die Leitung erst einmal gefunden werden musste, trotz GPS-Ortung. Ein U-Boot oder eine Taucherglocke sind für einen nur Minuten dauernden Einsatz nicht erforderlich; ein 8-Meter-Schlauchboot mit vier Mann reicht aus.
Angebliche „Blasen” mit einem Durchmesser von 200 Meter an der Oberfläche sind Unsinn, beziehungsweise der übliche „Qualitäts“-Journalismus. Der Rohrdurchmesser der Leitung beträgt 1,20 Meter. Wurde diese total zerstört, konnte sich eine komplette Blase von 0,9 Kubikmeter durch die vielfache Druckabnahme nach oben auf maximal 7 bis 8 Kubikmeter ausdehnen – also auf zweieinhalb Meter Durchmesser. Theoretisch aber auch das nicht, weil sich Gasblasen im Wasser auf dem Weg zur Wasseroberfläche teilen und wieder teilen. Sie sehen beim Aufsteigen wie Fallschirme aus – unten ganz glatt. Was in der Ostsee zu sehen war oder ist, das ist ein Gasteppich; allerdings ein gewaltiger. So oberflächlich die Medienberichte sind, so fragwürdig sind auch die darin mit dem Brustton der Überzeugung verbreiteten Thesen, dass dies nach allen Erwägungen nur die Russen gewesen sein konnten (wer auch sonst?).
Was man nicht sucht, findet man nicht
In Wahrheit aber ist jede maritim operierende Gruppe zu einem solchen Anschlag in der Lage – wenn dieser theoretisch schon für erfahrene Sporttaucher möglich wäre; Kampftaucher könnten das erst recht. Deutsche oder englische Taucher, und die der US-Navy oder der US-Geheimdienste erst recht. Aber auch die würden dann kaum selbst in Aktion getreten sein – die Ostsee ist schließlich zu gut überwacht. Wahrscheinlicher ist, dass hier eine dieser sehr erfahrenen Wracktauchergruppen der Ostsee angeheuert wurde, um eben das zu vollenden, was seitens der US-Regierung ja angedroht wurde. Mal sehen, ob das hervorragende Überwachungssystem der USA bei den Geldströmen im Ostseeraum fündig wird! Aber es gilt: Was man nicht sucht, findet man nicht. Hätten Brüssel und das grüne Deutschland in Lubmin das Ventil der neuen Pipeline einfach nur geöffnet, würde das Gas bei uns seinem eigentlichen Verwendungszweck zugeführt – und Strom und Wärme wären zu erschwinglichen Preisen abgegeben worden. Jetzt blubbert es stattdessen ungenutzt in die Ostsee, gefährdet die Schifffahrt und die Atmosphäre. Und die USA und Gas-/Ölstaaten reiben sich die Hände, weil nun endgültig nicht einmal mehr hypothetisch russisches Gas dem Verkauf des eigenen überteurten Gases im Wege steht.
Die Kommissionsvorsitzende von der Leyen kündigte übrigens „harte Sanktionen“ gegen die Schuldigen an – was verwundert: Denn wenn es die Russen waren, hätte sich durch die Sabotage rein nichts geändert; deren Gas will man im Westen doch ohnehin nicht mehr! Wären hingegen Polen oder die Ukraine verantwortlich, wie sollten in dem Fall dann Sanktionen aussehen? Stecken aber wiederum die USA oder Kanada dahinter, will die EU dann ernsthaft auch diese boykottieren? Es gäbe übrigens noch eine weitere hypothetische Erklärung: Nicht auszuschließen ist auch, dass die Auftraggeber radikale Umweltorganisationen waren, etwa die „Letzte Generation”, für die eine solche Gasleitung, wie jeder fossile Energieträger, „Wahnsinn“ ist. Doch auch den „gemäßigten” Klima-Freaks und Umweltorganisationen ist so etwas zuzutrauen: Selbst die deutsche Nachwuchsgrüne und „Fridays for Future“-Galionsfigur Luisa Neubauer bekannte einst freimütig, eine Pipeline in die Luft sprengen zu wollen. Jedenfalls trauert Neubauer der zerstörten Gasleitung garantiert nicht nach; im Gegenteil: Hier werden nach dem Explosionsknall eher die Sektkorken geknallt haben.

https://ansage.org/nord-stream-sprengung...en-nutzen/
http://smoothiex12.blogspot.com/2022/09/...tters.html
Verzweifelte Zeiten – Verzweifelte Maßnahmen
von Andrei Martyanov, 28.09.2022
Der Saker bringt es auf den Punkt:
„Der Terroranschlag auf NS1 und NS2 in Verbindung mit all den Drohungen und der Hysterie beweisen, dass die gesamte Führung des Westens sowohl die beleidigte Leberwurst spielt als auch völlig in Panik geraten ist. Die Auswirkungen dieser krassen Dummheit werden gewaltig sein. Und wenn die Anglo-Zionisten dumm genug sind, einen Schießkrieg zu wollen, dann wird Russland dem nachkommen, daran habe ich absolut KEINE Zweifel.“ https://thesaker.is/quick-news-update-open-thread/
Tatsache ist, dass sich die USA schon seit langem im Modus der Schadensbegrenzung befinden, und der Terrorismus gegen Pipelines ist ein klares Zeichen der Verzweiflung und in erster Linie eine Reaktion auf die eindeutigen Ergebnisse der Referenden. Die Tatsache, dass Russland ein Gebiet an sich zurückgegeben hat, das anderthalb Mal so groß ist wie die gesamten Benelux-Staaten, und in dem 80% des BIP der (ehemaligen) Ukraine erwirtschaftet werden, lässt sich nicht mehr wegdiskutieren. Man kann das nicht einfach so hinbiegen, indem man die Medien mit nutz- und bedeutungslosen taktischen Details über die „Eroberung“ von ein oder zwei Dörfern oder Städten durch die VSU vollstopft, ohne wirkliche Aussichten, diese für lange Zeit zu halten. Also schlägt man in Verzweiflung, Frustration und Panik um sich. Und, natürlich, muss man weiterhin Bullshit versprühen.
Ich habe bereits darauf hingewiesen, dass die Sprengung der Pipelines nicht über die tatsächliche Situation hinwegtäuschen sollte:
„Nach Angaben der spanischen Ministerin für Energiewende, Teresa Ribera, sind die russischen Erdgasexporte nach Europa innerhalb eines Jahres um mehr als 82% zurückgegangen. „In nur einem Jahr ist der Gasfluss aus Russland um mehr als 82% zurückgegangen. Im Januar 2021 machten die Lieferungen aus Russland etwa 40% des in Europa verbrauchten Gases aus. Derzeit liegt dieser Anteil bei unter 10%“, sagte Ribera am Freitag gegenüber einem spanischen Fernsehsender. Spanien, das bei der Gasversorgung nicht von Russland abhängig ist, verfüge über ausreichende Ressourcen, um seinen nächsten Nachbarn, Frankreich und Italien, zu helfen, fügte die spanische Ministerin hinzu.“ https://oilprice.com/Latest-Energy-News/...-In-A-Year
Die Dynamik war eine Weile lang offensichtlich. Russland blockiert einfach die EU, weil die EU ein offener Feind Russlands ist und außerdem russisches Geld gestohlen hat. In wirtschaftlicher Hinsicht kommt dies für Russland also nicht unerwartet, und es wurden die notwendigen Maßnahmen ergriffen. Nun wird die EU ohne russisches Gas auskommen müssen, und das bedeutet einen endgültigen Schlag für die völlig überschätzte und überbewertete deutsche Wirtschaft, und es wird auch keine spürbaren Vorteile für die US-Wirtschaft bringen, denn die US-Wirtschaft ist derzeit ein völliges Chaos. Wir leben in interessanten Zeiten. Was die reinen geopolitischen und militärischen Auswirkungen betrifft, so muss man die Entwicklungen in der Ukraine abwarten. Ich glaube, es war Scott Ritter, der das Ergebnis für die USA in der Ukraine als Afghanistan 1.0, aber auf Steroiden, bezeichnete. Ich erwarte mindestens das, ehrlich gesagt, aber irgendetwas sagt mir, dass es mehr sein wird.
Das Monster ist erschienen!
Zur unheilvollen weltpolitischen Rolle der Vereinigten Staaten (nicht nur) in der aktuellen Krise

VonJens Woitas
- 30. September 2022

In Gruselgeschichten geht oftmals dem Erscheinen eines schrecklichen Monsters eine lange Erzählphase bevor, die beim Leser das Gefühl einer großen, aber unbestimmt bleibenden Gefahr erzeugt. In der Realität haben wir in den letzten Jahren – natürlich mit Ausnahme der fanatischen Mainstream-Gläubigen – wohl fast alle im Zustand einer solchen Schreckenserwartung gelebt. Irgendetwas stimmte nicht in einer Welt, die Corona-Panik, Massenzuwanderung mit katastrophalen Folgen für unser Gemeinwesen, eine illusionäre Energiewende, Grundrechtsverluste bis hin zum permanenten Ausnahmezustand und schließlich den Ukraine-Krieg hervorbrachte, wobei diese Liste alles andere als vollständig ist. Die Opposition reagierte darauf mit einer verzweifelten Suche nach Motiven und Schuldigen, die sich aber allzu oft im Leeren verlor und damit der Gegenseite Anlass für einen Pauschalvorwurf von „Verschwörungsideologie“ bot, den man leider nicht in allen Fälle als falsch zurückweisen kann. Darüber hinaus konnte der Mainstream einige Bestätigung aus der Tatsache ziehen, dass bis jetzt unser Leben im Großen und Ganzen in geordneten Bahnen weitergegangen ist. Die genannten Ereignisse lösten zwar vielfach Unannehmlichkeiten aus, aber es wäre übertrieben, schon jetzt von Katastrophen zu sprechen.
Meiner Ansicht nach hat die Entwicklung in den letzten Tagen einen Punkt erreicht, an dem sich dies abrupt ändern könnte. Diesen Wendepunkt bilden die Attacken auf die Ostseepipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2. Das eingangs erwähnte Monster ist erschienen – und hat sein Gesicht gezeigt. Sein Name ist „USA“, genauer die Hintermänner des dementen Nicht-Präsidenten Joe Biden, über deren Identität man zwar weiterhin nur spekulieren kann, was aber an der Plausibilität und Konsistenz des Gesamtbildes kaum etwas ändert. Dieses Monster tritt nicht zum ersten Mal auf. Es hat bereits einige Male gleichsam um die Ecke geblickt, ist dann aber so schnell wieder verschwunden, dass es der Propaganda gelingen konnte, die Tatsache seiner Existenz aus dem Bewusstsein der meisten Menschen zu löschen. Diese Momente waren der Beginn der Flüchtlingskrise von 2015, der weltweite Putsch, mit dem im Frühjahr 2020 die Corona-Krise begann und die Manipulation der US-Präsidentschaftswahlen im November 2020.

Nord Stream: Russland fehlt ein Tatmotiv
Es stellt sich mir nun die Aufgabe, zu zeigen, dass das bisher Gesagte nicht doch wieder eine letztlich unbeweisbare „Verschwörungstheorie“ ist. Fangen wir damit bei den Pipeline-Attacken an: Das Ausmaß der Schäden und die gemessene Sprengkraft der verwendeten Unterwasser-Bomben schließen einen nicht-staatlichen Terrorismus als Urheber aus. Hier widerspreche ich eindeutig der Meinung, die Albrecht Künstle am 29. September auf Ansage vertreten hat. Die Ukraine hätte ein offensichtliches Tatmotiv, aber mangels eines eigenen Zuganges zur Ostsee nicht die Mittel, um die Attacke allein auszuführen. Der mediale Mainstream will natürlich die Schuld auf Russland lenken. Hier fehlt aber ein nachvollziehbares Tatmotiv. Wladimir Putin muss keine Pipelines sprengen, wenn er ohnehin kontrolliert, was in diese Pipelines eingespeist wird oder nicht. Mit einer russischen Pipeline-Attacke hätte er darüber hinaus der NATO genau den casus belli für einen direkten Kampf gegen das russische Militär geliefert, nach welchem letztere geradezu händeringend sucht.
Eine solche Stärkung feindlicher Kräfte wäre das Letzte, was ein Russland bräuchte, das in der Ukraine ohnehin schon in die Defensive geraten ist. Man könnte allenfalls annehmen, dass Putin aus einer Art enttäuschter Liebe gegenüber Deutschland jetzt alle Brücken abbricht. Solch ein emotionales Handeln entspricht aber überhaupt nicht Putins rational kalkulierender Persönlichkeit. Neben dem Fehlen eines Tatmotives spricht gegen die Russland-Hypothese auch, dass es äußerst schwierig ist, dabei ein in sich plausibles Szenario des Tatverlaufes zu entwickeln. Jens Berger von den „NachDenkSeiten” hat – aufgrund eigener Erfahrungen als ehemaliger Marinesoldat – geschrieben, dass man im Ostseeraum „keinen Furz lassen kann“, ohne dass die NATO dies registriert. Das gilt umso mehr, weil sich der Tatort nah an der Insel Bornholm, also in Territorialgewässern Dänemarks und damit auch der NATO, befindet. Wenn Russland der Urheber wäre, wüssten die westlichen Regierungen dies und hätten auch keine Grund, dieses Wissen vor der Öffentlichkeit verborgen zu halten.
Die USA entsprechen lange nicht mehr ihrem positiven Image
Damit bleiben aber nur NATO-Staaten als möglicher Täter. Polen hätte dabei durchaus ein eigenes machtpolitisches Interesse an der Pipeline-Zerstörung, aber die Warschauer Regierung kann dabei nicht unabhängig von der US-amerikanischen Militärmacht vorgehen. Damit führt die Suche nach den Tätern eindeutig zu den USA. Sie waren und sind am Tatort mit entsprechenden Marine-Einheiten präsent, die eindeutig zu solchen Handlungen in der Lage sind. Die Frage nach dem Tatmotiv ist schwieriger. Meiner Meinung nach kommt hier zu dem im Ukraine-Krieg offenbaren Ziel einer dauerhaften militärischen Schwächung Russlands eine zweite Zielsetzung hinzu: Eine ebenso dauerhafte wirtschaftliche Schwächung Deutschlands und damit der EU.
Dies bedarf allein schon deshalb einer näheren Begründung, weil dieser Vorwurf natürlich etwas Ungeheuerliches in sich trägt: Wie kann es sein, dass eine USA, an deren Rolle als wohlwollender Hegemon und verlässliche Schutzmacht – erst Westdeutschlands, dann auch Gesamtdeutschlands – seit den ersten Nachkriegsjahren kaum ein Zweifel bestehen kann, zum ersten Staat werden, der Deutschland nach 1945 militärisch angreift? Die Antwort besteht darin, dass die USA schon lange nicht mehr jenem positiven Bild entsprechen, das sich die Mehrheit der Deutschen immer noch von ihr macht. Die Konsequenz aus der Gleichzeitigkeit eines dramatischen inneren Verfalls mit einer immer noch gewaltigen militärischen Stärke besteht darin, dass die USA in ihrer eigenen Vorstellung ihr politisches und wirtschaftliches Überleben nur noch mit Gewalt sichern können. Russland ist für sie eine politische Bedrohung. Die russischen Versuche, auch durch Unterstützung der Spielfigur Donald Trump die inneren Verhältnisse der USA im Sinne des Kreml zu verändern, sind keine Legende. Eine noch größere Bedrohung wäre aber eine Europäische Union, welche die politischen und wirtschaftlichen Potentiale ihrer Mitgliedstaaten zum Status einer eigenständigen Weltmacht bündeln würde.
Fällt Deutschland, fällt Europa
Für die USA lautet die Konsequenz daraus, dass beide Gegenspieler um jeden Preis vom Parkett der Weltpolitik entfernt werden müssen. Die praktischen Folgen dieser Politik sehen wir in der gegenwärtigen Mischung aus einer aggressiven Haltung des Westens im Ukraine-Konflikt und dem daraus resultierenden ökonomischen Niedergang Deutschlands. Hier muss eine deutliche Abgrenzung zu in der Gegenöffentlichkeit verbreiteten Positionen eingeschoben werden, die zwar publikumswirksam, aber falsch sind. Es geht den heutigen USA nicht darum, irgendwelche offenen Rechnungen zu begleichen, die in geschichtsrevisionistischen Sichtweisen immer noch aus der Zeit der Weltkriege bestehen. Der Morgenthau-Plan ist Geschichte, und es war auch nicht der angelsächsische Finanzkapitalismus an Kriegen schuld, die seinerzeit offensichtlich von Deutschland ausgingen. Es ist nicht daran zu zweifeln, dass die USA nach 1945 eine äußerst wohlwollende Politik gegenüber Westdeutschland betrieben und letzten Endes auch die Wiedervereinigung ermöglichten. Gegen das geschichtsrevisionistische Bild spricht vor allem eines: Mit der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands stehen und fallen die gesamte EU und das Euro-Systems. Eine US-amerikanische Attacke auf Deutschland gilt automatisch auch dem Rest EU-Europas, und damit erübrigen sich Spekulationen, dass hier gleichsam das deutsche Volk der Hauptgegner Washingtons wäre.
Das ändert aber nichts daran, dass spätestens seit 2015 von den USA aus eine gezielte Politik zur Destabilisierung Deutschlands und damit auch Europas betrieben worden ist. Man hatte bei deutschen Politiker(inne)n wie Angela Merkel schon lange den Eindruck, dass sie unter dem Druck von Erpressern stehen, aber dies nicht öffentlich zugeben dürfen. Die ganze Politik der systematischen Diskreditierung und sogar Verfolgung von Menschen, die nichts anderes tun, als der Öffentlichkeit ein realistisches Bild der Lage zu vermitteln, hat hier ihre Ursache gefunden. Auch Merkels legendäre Zitteranfälle und ihr merkwürdiges Phantasieren von einem permanenten „hybriden Krieg“ bei der Münchener Sicherheitskonferenz von 2019 könnten daran liegen, dass ihr dieses Erpressungsszenario beständig im Nacken saß. Ihr Verhalten in der Flüchtlingskrise von 2015/16 ist ohne einen solchen äußeren Druck kaum erklärbar. Selbst wenn man dies bestreitet, bleibt die Tatsache, dass der US-amerikanische „Anti-Terror-Krieg“ ein wesentlicher Auslöser für eine Massenflucht aus dem Mittleren Osten nach Europa, aber eben nicht in die USA, war. Es wird nun auch verständlich, warum sich gerade die Merkel-Regierung allen Vorhaben widersetzte, als Antwort auf die Euro-Krise eine tiefgreifende Reform der EU durchzuführen, wie sie etwa der französische Präsident Macron nach seiner Wahl 2017 forderte und dabei Deutschland weitreichende Zugeständnisse anbot.
Das „Monster USA“
Auch die deutsche Corona-Politik ist nur durch äußeren Druck aus den USA erklärbar, weil man sie sonst als völlig irrational einstufen müsste. Dieser Druck ging nicht vom Corona-Skeptiker Donald Trump aus, aber von einem in den USA beheimateten Netzwerk um die WHO, Bill Gates und den Virologen Anthony Fauci, der wiederum Christian Drosten maßgeblich beeinflusste. Solche Netzwerke, deren Struktur (noch) kaum erkennbar sind, stehen höchstwahrscheinlich auch hinter der gegenwärtigen Washingtoner Politik. Joe Biden und seine Administration sind nicht deren treibende Kräfte, sondern nur Marionetten.
Das „Monster USA“ wurde für realistisch denkende Beobachter offen erkennbar, als diese Netzwerke im November 2020 die US-Wahlen manipulierten, um Joe Biden als ihnen willfährigen Präsidenten ins Weiße Haus zu putschen. Schon vor Jahren sagte mir ein Bekannter mit Afrika-Erfahrung, dass angeblich wochenlang dauernde Stimmenauszählungen ein untrügliches Zeichen dafür seien, dass in Wirklichkeit hinter den Kulissen ein gewünschtes Wahlergebnis ermauschelt wird. Die deutsche Öffentlichkeit wollte seinerzeit das nahezu Offensichtliche nicht sehen, weil es ihrem festen Glauben an die USA als Zitadelle der Demokratie widersprochen hätte.
Am Ende dieser Überlegungen stehen die bitteren Erkenntnisse, dass die USA erstens keine Demokratie mehr sind und zweitens zum militärischen Feind Deutschlands und Westeuropas geworden sind. Letzteres sieht man in diesen Tagen auch noch an einer anderen Front: Die Eskalation des Ukraine-Konfliktes zu einem Nuklearkrieg zwischen Russland und der NATO geschieht genauso „mit Ansage“ wie seine Eskalation zum offenen konventionellen Krieg im Vorfeld des 24. Februar 2022. Schon damals hätte der Westen jede Möglichkeit gehabt, den Krieg durch ein Eingehen auf russische Forderungen zu vermeiden, die seinerzeit keineswegs die russische Herrschaft über die Ukraine zum Inhalt hatten, sondern nur eine Abrüstung westlicher, gegen Russland gerichteter Militärpotentiale, was eine friedlich gesonnene NATO dem Kreml ohne weiteres hätte zugestehen können.
Zunehmendes Kriegsgeschrei
Heute wird – entgegen jeglicher Logik eines vernünftigen Umganges mit Nuklearwaffen – vom Westen nichts dagegen getan, dass das nukleare Kriegsgeschrei von Tag zu Tag zunimmt. Statt auf Putins Nukleardrohungen im Interesse des eigenen Überlebens mit Verhandlungen zu reagieren, phantasieren Washingtoner Strategen öffentlich von einer Reaktion mit „katastrophalen Folgen“ für Russland, was nach menschlichem Ermessen nur einen nuklearen Gegenschlag meinen kann. Darüber hinaus kann, wie schon erwähnt, aus den Attacken auf die Ostsee-Pipelines ein casus belli konstruiert werden, indem man sie Putin in die Schuhe schiebt. Die NATO hätte dann nach dem Völkerrecht einen Grund, nicht mehr nur einen Stellvertreterkrieg in der Ukraine zu führen, sondern Russland direkt anzugreifen. Solche Strategien führen jedoch fast zwangsläufig zum Untergang beider Seiten im atomaren Inferno. Die USA könnten nur darauf setzen, dass auf NATO-Seite nur Europa, aber nicht Nordamerika davon betroffen wäre. Es wäre die Vollendung der Strategie, sich Russlands und Westeuropas gleichermaßen zu entledigen. Diese Strategie könnte aber genauso gut in einer völligen nuklearen Vernichtung der irdischen Biosphäre enden.
Was kann man dagegen tun? Ein möglicher Ausweg könnte – man muss es leider sagen – in einem Szenario liegen, wie es uns das ominöse Orakel „Q“ aus den USA seit langem suggeriert. In dem Moment, in dem ein nuklearer Weltenbrand droht, könnte das US-Militär der Biden-Administration und ihren finsteren Hintermännern in den Arm fallen und den Umtrieben des „Monsters USA“ ein jähes Ende setzen. Man sollte diese Idee nicht allein wegen des Verweises auf „Q“ verdammen. Dass ein „Tiefer Staat“ in den USA tatsächlich existiert, sollte nach dem bisher Gesagten nicht mehr als bloße „Verschwörungstheorie“ gelten. Unabhängig davon könnten in einer an die Kuba-Krise von 1962 erinnernden Situation, in welcher uns nur noch Stunden oder Tage vom nuklearen Abgrund trennen, auf der ganzen Welt demonstrierende Menschenmassen von ihren Regierungen Frieden fordern. Dies könnte sogar Russland betreffen, wo sich in diesen Tagen zeigt, dass auch die Kriegslust des russischen Volkes Grenzen hat. Allerdings könnte sich ein so manifestierter Volkswille in Ost wie West gegenüber der Stärke als weitgehend machtlos erweisen, die hinter der Kriegspolitik steht.
Ein Ende der Vernebelung?
Ein Hoffnungsschimmer könnte darin liegen, dass mit dem offenen Auftreten des „Monsters“ vielleicht der Zeitpunkt naht, an dem die europäischen Regierungen die realen weltpolitischen Verhältnisse nicht mehr vor ihren Völkern vernebeln können. Damit wäre das Monster zwar nicht besiegt, aber es hätte doch einen großen Teil seiner Stärke verloren. So undenkbar dies heute noch erscheinen mag: Westeuropa könnte in einer solchen Situation eine Annäherung an Russland suchen, das dann nicht mehr Feind, sondern eher Retter vor dem eigentlichen Bösewicht USA wäre. Putin ist kein Engel, aber er ist vielleicht der am wenigsten schlimme Teufel, wenn für Europa irgendwann nur noch die Unterwerfung unter eine der Mächte USA, Russland, VR China oder Türkei übrigbleibt. Das Ergebnis eines europäisch-russischen Bündnisses wäre aller Voraussicht nach keine finstere Tyrannei, sondern eine „Finnlandisierung“ Westeuropas. Die europäischen Staaten könnten, wie Finnland nach 1945, eine westliche Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung behalten, aber müssten sich als Preis dafür außenpolitisch zur Gefolgschaft gegenüber Moskau verpflichten. Dies wäre zwar schmerzhaft, aber immerhin noch erträglich.
Auf jeden Fall erscheint es als sehr wahrscheinlich, dass wir schon in den nächsten Tagen dramatische Zuspitzungen des Ukraine-Konfliktes und der Weltpolitik insgesamt erleben werden. Was dabei genau passieren wird, lässt sich nicht vorhersagen. Das offene Erscheinen des Monsters USA auf der Bühne der internationalen Politik hat aber schon jetzt einen großen Teil des Schleiers hinweggezogen, der noch vor einer Woche viele Entwicklungen unserer Gegenwart bedeckte.

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