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Normale Version: Polizistenmord In Kusel / Rheinland-Pfalz
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Der Vollständigkeit halber möchte ich nach Anhören der sog. Pressekonferenz mitteilen, daß dort vom 2. Funkspruch von 20:17 bis 21:08! gesprochen wird, nicht 21:18.

Ich meine, ich habe schon gelesen, daß angeblich doch keine Ausweispapiere da waren und die Polizei allein durch Ermittlung auf den Täter kamen.
In der Pressekonferenz wird aber eindeutig von Führerschein plus Personalausweis neben der Polizistin am vorderen Bereich des Zivilfahrzeugs gesprochen.

Im Telegram wurde dieses Foto, wohl aus der Bild, geteilt.
Reinweisse Schürze, obwohl er jetzt ja 22 Tiere zu verarbeiten gehabt hätte.
Dafür sehen die verhaftenden Beamten sehr schmuddelig aus.
Es ist auch völlig unglaubwürdig, daß er nach der Tat und Zurücklassen der Papiere seelenruhig in seiner Werkstatt arbeitet....

Ein stadtbekannter Wildfleischvertrieb, dessen Betreiber auch noch ein stadtbekannter Wilderer ist....und der Bürgermeister präsentiert sich dann mit dem wildernden Verwurster in der Zeitung?




[attachment=3168]

Auf der Homepage des FC Freisen gibt es einen Nachruf auf Alex
https://www.fcfreisen.de/

[attachment=3169]
Stochern im Nebel.

Vor einer Woche wurden zwei Polizisten (ein Mann und eine Frau) im Dienst ermordet.
Am gleichen Tag nahm man die mutmaßlichen Täter fest.

Und was kam bislang bei den Ermittlungen heraus?
So gut wie nichts.

Update vom 6. Februar, 17.30 Uhr: Nun sind weitere Details über die Tatverdächtigen im Fall Kusel publik: Beide waren der Polizei bereits in der Vergangenheit bekannt (siehe Erstmeldung): Der 32-Jährige wurde seit 2018 bereits dreimal wegen Straßenverkehrsdelikten und Betrug rechtskräftig verurteilt. Auch sein 38-jähriger Begleiter wurde in einigen Verfahren angeklagt.
Wie ein Jäger aus der Region dem Spiegel erzählte, war der 38-Jährige in Jägerkreisen dafür bekannt, in fremden Revieren auf Tiere zu schießen. Mehrere hundert Rehe und Wildschweine soll er so im Jahr geschossen haben. Der Verdächtige sei ein guter Schütze und habe sogar Turniere mit der Luftpistole gewonnen. Doch bei der Jagd war ihm der Spiegel-Informant nach eigenen Angaben lieber aus dem Weg gegangen: Der Wilderer sei leicht reizbar und habe eine „kurze Zündschnur“. Der Mann habe keine Hilfsmittel und Tricks gescheut um die Erfolgsquote seiner Raubzüge zu erhöhen.


Quelle: https://www.merkur.de/deutschland/rheinl...83854.html

Das ist einfach nur Wortgeklingel bzw. Framing.
Was sagen die Spuren, die Obduktionen, die Vernehmungen und so weiter?
Wurden die Situationen nachgestellt?
Ist das alles nach einer Woche?  Huh

Wie der Deutsche Jagdverband dem Nachrichtenmagazin mitteilte, wurde dem Tatverdächtigen sein Jagdschein wegen diverser Hinweise auf Unzuverlässigkeit aberkannt. Offiziell bestätigt ist dies allerdings noch nicht.

Und was sagt das jetzt zu den konkreten Tatvorwürfen aus?
Nichts!
Wie war es möglich, daß nach dem Mord an der Beamtin der Kollege trotz leergeschossenem Magazin dem „weiter mordenden Einzel-Lader“ kein Haar krümmen konnte?
Doch wen interessiert das überhaupt?

DAS hier interessiert!

Die Rentnerin und frühere Geschäftsfrau Elisabeth S. ist 70 Jahre alt und war lange Stammkundin in der Bäckerei in Spiesen-Elversberg, die zuletzt der Verdächtige Andreas S. führte. Sie habe den Mann persönlich gekannt, allerdings in keiner guten Erinnerung behalten.
So habe sie ihn mehrfach darauf angesprochen, dass er die Bäckerei „systematisch runterwirtschaften“ würde. „Irgendwann hatte er nur noch stundenweise geöffnet und später Knall auf Fall zugemacht“, so Frau S. „In meinen Augen hatte er gar kein Interesse an dem Beruf, war ein Faulenzer.“ Als sie ihm gegenüber ihren Unmut äußerte, sei er schroff geworden: „Das ist meine Entscheidung“, soll er gesagt haben.


Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/ex-an...89007.html

Na klar, wann und wie ein Laden in Absurdistan zu öffnen ist, entscheidet jetzt die Kundschaft und nicht mehr der Eigentümer?

mfG
nereus
Warum nahmen eigentlich genau diese beiden Polizisten im Zivilfahrzeug die Kontrolle des Fahrzeugs vor, obwohl sie doch lt. PK nur aufklären sollten und eine mögliche Kontrolle Aufgabe der Polizisten in den beiden Streifenwagen gewesen war? Wie weit waren die drei Polizeifahrzeuge voneinander entfernt?

Der Polizist wurde viermal getroffen, jedes Mal am Kopf. Ist davon auszugehen, dass zumindest der erste Treffer ihn nicht ausser Gefecht gesetzt hatte, so dass er noch das komplette Magazin seiner Dienstwaffe verschiessen konnte? Erst der letzte Schuss in den Hinterkopf soll ursächlich für das Versterben nötig gewesen sein, tot war er beim Eintreffen der Kollegen offenbar noch nicht gänzlich. Woher will man das wissen? wo am Kopf trafen ihn die Schüsse, aus welcher Waffe? Ist das waffenforensische Gutachten schon abgeschlossen, so dass die Waffen denen von Andreas S. zugeordnet werden können?

Warum dauerte der Zugriff auf S. verhältnissmäßig lange? Wie ich schon mal schrieb, denke ich doch, dass es trotz Spurensicherung spätestens gegen 8 Uhr möglich gewesen wäre, den Ausweis zu sichten. Somit hätte man ja einen dringenden Tatverdacht gehabt. Die Polizei hätte auch davon ausgehen müssen, dass von S. in dieser Situation eine erhebliche Gefahr ausgehen musste. Zudem bestand Fluchtgefahr. Ihn ausfindig zu machen wäre doch nun wirklich kein Problem gewesen, zumindest das Grundstück zu observieren.
@Der Grieche schreibt: Der Polizist wurde viermal getroffen, jedes Mal am Kopf.
 
Nein, laut Polizei gab es zwar vier Treffer, aber nur einen Kopfschuss.
So steht es auch bei Wikipedia.
 
Ihr 29 Jahre alter Kollege sei mit vier Schüssen, darunter einem Kopfschuss, aus einem Einzellader-Jagdgewehr getroffen worden.
 
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6tun...reis_Kusel

Warum dauerte der Zugriff auf S. verhältnissmäßig lange? Wie ich schon mal schrieb, denke ich doch, dass es trotz Spurensicherung spätestens gegen 8 Uhr möglich gewesen wäre, den Ausweis zu sichten. Somit hätte man ja einen dringenden Tatverdacht gehabt. Die Polizei hätte auch davon ausgehen müssen, dass von S. in dieser Situation eine erhebliche Gefahr ausgehen musste. Zudem bestand Fluchtgefahr. Ihn ausfindig zu machen wäre doch nun wirklich kein Problem gewesen, zumindest das Grundstück zu observieren.
 
Er wurde ja nicht in seinem Haus oder seinem Grundstück festgesetzt, sondern in der Bleibe des Bekannten in Sulzbach/Saar, aber das liegt auch nur 3 bis 4 km von Spiesen-Elversberg entfernt.
Nichtsdestoweniger müssen natürlich erst einmal die Bekanntschaften ausfindig gemacht werden über Familie, Freunde oder Kollegen.
 
Etwas merkwürdig finde ich im Wikipedia-Artikel das hier:
 
Die Fahrzeuginsassen suchten vergeblich nach den an die Polizistin überreichten Ausweisdokumenten und flüchteten.
 
Ist die junge Beamtin beim Sturz auf die Papiere gefallen?
Diese können ja unmöglich meterwert entfernt gelegen haben.
 
Die Lügenpresse arbeitet sich jetzt an den Haßkommentaren ab, anstatt an den Details im Fall dranzubleiben.
Das da bislang nichts kommt von Polizei und Staatsanwaltschaft ist merkwürdig, wenn doch angeblich alles so klar ist.
Oder wird gerade "Lehrer Heise" zum Thema vernommen, um eine plausible Story zu basteln? Rolleyes
 
mfG
nereus
Noch wunderlicher im Wikipedia-Artikel ist der unmittelbar folgende Satz:

Zitat:Sie ließen ihr Fahrzeug abschleppen, das durch den Schusswechsel lädiert nach wenigen Kilometern stehenblieb.

Anscheinend ist beides aus dem Relotius-Blatt.

Aber wie soll man sich das vorstellen? Die sind dann noch in aller Ruhe über 40 km mit dem Abschlepper nach Sulzbach/Saar gefahren? Und wie lange haben sie auf den Abschlepper gewartet? Auf welcher Straße? Muß da nicht immer mehr Polizei unterwegs gewesen sein?

Macht sich der Relotius-Verein vielleicht nur einen Spaß mit uns?
Soziale Netzwerke werden strafbare Postings künftig nicht mehr nur löschen, sondern in bestimmten schweren Fällen auch dem Bundeskriminalamt (BKA) melden müssen, damit die strafrechtliche Verfolgung ermöglicht wird. Diese Meldepflicht wird ab dem 1. Februar 2022 gelten, um dem BKA, den Staatsanwaltschaften und den Netzwerkanbietern ausreichend Vorbereitungszeit zu geben. Um Täter und Täterinnen schnell identifizieren zu können, müssen soziale Netzwerke dem BKA dann neben dem Hassposting auch die IP-Adresse und Port-Nummer, die dem Nutzerprofil zuletzt zugeteilt war, mitteilen.

https://www.bmj.de/SharedDocs/Artikel/DE...Hetze.html

Ab 1.2. wird eine neue BKA-Zentralstelle Tausende Straftäter im Netz verfolgen. Doch keiner der Konzerne (FB, Twitter, YouTube, Telegram) hilft trotz gesetzlicher Pflicht mit.
Also startet ein »Alternativszenario«. Die Pläne und Probleme im Detail

https://mobile.twitter.com/m_hoppenstedt...5071960069

Auch wieder eine merkwürdige Fügung des Schicksals, daß genau jetzt diese Gesetzesänderung inkrafttritt. Wie die Verschärfung des Waffenrechts nach dem Hanau-Attentat...
Neue Details vom 08.02.2022

Bei den Durchsuchungen wurde offenbar eine Taschenlampe entdeckt, die vom Tatort stammt und einem der getöteten Polizisten gehörte. Das berichtete die "Saarbrücker Zeitung" unter Berufung auf Ermittlungskreise.
Demnach gehe die Polizei davon aus, dass die Tatverdächtigen mit der Taschenlampe noch nach einem Ausweisdokument und nach einem Führerschein gesucht hätten, die am Tatort vergessen wurden.
Der Polizei gelang es mit Hilfe der Dokumente, die Identität des Tatverdächtigen Andreas S. festzustellen, woraufhin eine Großfahndung eingeleitet wurde.


Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/pano...kannt.html

Erst übergibt der Täter die Dokumente an die Polizistin, um sie kurz danach mit einem Kopfschuß zu töten. Wie sinnvoll ist so etwas?
Oder darf man in solchen Fällen nach keinem Sinn suchen?

Zu den Abläufen am Tag der Tat hat Jürgen Schmitt, Inspekteur der rheinland-pfälzischen Polizei, im Innenausschuss des Landtags neue Details zu dem Einsatz erklärt. Er berichtete am Dienstag unter anderem, warum es zwölf Minuten dauerte, bis andere Streifen am Tatort waren, obwohl die später getöteten Beamten gemeinsam mit den Besatzungen zwei weiterer Fahrzeuge unterwegs waren.
Schmitt sagte, wenn Streifen an einen Tatort geschickt würden und bekannt sei, dass dort geschossen worden sei, seien sie angehalten, zunächst zu stoppen und Schutzausrüstung anzulegen. Dazu gehörten schwere Schutzhelme und Westen sowie eine Maschinenpistole. "Das führt zu einer gewissen Zeitverzögerung", erklärte der Inspekteur.


Ein Helm und eine Weste sollten eigentlich ziemlich schnell übergezogen sein, denn ich unterstelle, daß so etwas trainiert wird.
Und wegen einer Minute muß man kein Fass aufmachen.
Doch offenbar ist die Polizei in einer gewissen Erklärungsnot, das finde ich nicht uninteressant.

Die zwei Beamten waren demnach uniformiert in einem zivilen Polizeiauto unterwegs, Schmitt zufolge observierten sie mit den Besatzungen zwei weiterer Polizeiwagen eine Person. Nach früheren Angaben der Polizei ging es darum, eine Serie von Eigentumsdelikten aufzuklären.

Welchen Sinn ergibt es uniformiert in einem Zivilfahrzeug unterwegs zu sein?
Gibt es jemand hier, der mir das plausibel erklären kann?

So richtig weiter scheint man bei den Vernehmungen nicht zu kommen. Jedenfalls wird nichts darüber berichtet.  Huh

mfG
nereus
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Neue Details vom 08.02.2022

Bei den Durchsuchungen wurde offenbar eine Taschenlampe entdeckt, die vom Tatort stammt und einem der getöteten Polizisten gehörte. Das berichtete die "Saarbrücker Zeitung" unter Berufung auf Ermittlungskreise.

"Offenbar"? "unter Berufung auf Ermittlerkreise"?
Das offenbart nur, dass die "Ermittlerkreise" ein Zeug erzählen, von dem sie offenbar selbst nicht wissen (bzw. glauben), ob es,stimmt oder nicht.

Also: Taschenlampe geklaut, aber die Ausweisdokumente nicht gefunden. Was ein Pech.
Das sollen wir offenbar denken.
Die Taschenlampe ist bisher das einzige öffentlich bekanntgegebe Indiz, daß einer der Durchsuchten am Tatort war.

Interessant ist auch noch der Schluß des Artikels:

Zitat:Schmitt zufolge observierten sie mit den Besatzungen zwei weiterer Polizeiwagen eine Person. Nach früheren Angaben der Polizei ging es darum, eine Serie von Eigentumsdelikten aufzuklären.

Sie observierten eine Person auf der nächtlich verlassenen K22? Die Mission wurde ja dann jedenfalls gründlich vereitelt...
Zitat:Er wurde ja nicht in seinem Haus oder seinem Grundstück festgesetzt, sondern in der Bleibe des Bekannten in Sulzbach/Saar, aber das liegt auch nur 3 bis 4 km von Spiesen-Elversberg entfernt.

Wie passt das zu dem Foto aus der Bild in diesem Thread, das die Verhaftung zeigen soll, S. mit einer reinweissen Metzgerschürze?
War das nicht vor seinen Firmenräumen?
Der Bekannte sollte doch in einem Hotel für Wohnungslose untergebracht worden sein, nachdem er die Wohnung der Freundin verlassen musste.
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