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Normale Version: Polizistenmord In Kusel / Rheinland-Pfalz
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Sicher, vielleicht ein "normales" Verbrechen, aber abgesehen von zurückgelassenen Papieren, wie darf man sich das Geschehen vorstellen?

Die "Auszubildende" überprüft die Papiere, steht also dicht am Fahrzeug? Denn sonst wäre sie kaum einfach so per Kopfschuß getötet worden, wenn nicht sie, sondern ihr Kollege in eine Auseinandersetzung verwickelt worden wäre. Wenn sie am Täterfahrzeug war, wo befand sich ihr Begleiter? Hat er sich vom Fahrzeug entfernt? Das scheint so, denn er schießt auf das Fahrzeug, ohne die Täter zu treffen, wird aber selbst 4 x getroffen inkl. Kopfschuß. Irgendjemand muß den Funkspruch "Die schießen!" ja abgesetzt haben. Daß er mglw. seine Kollegin allein bei den Verdächtigen läßt, wirkt seltsam.

Und wie kommt es zum Schußwechsel? Wo liegen die Langwaffen? Auf dem Rücksitz? Wären sie da den Polizisten nicht aufgefallen, wenn sie im Dunkeln ins Wageninnere leuchten? Der Fahrer selbst kann schlecht nach hinten greifen und die kontrollierende Polizistin töten. Also der Beifahrer? Und dann bringen beide zusammen die Sache spontan zuende, ohne die Folgen zu bedenken? Für Mord gibt es laut Profilern bei Deutschen im Vergleich zu anderen Ethnien eine sehr hohe psychologische Hürde.

Was ist mit dem Wildbret? Lag das unabgedeckt? Schwer vorstellbar, aber nun gut. Wenn der Verdacht bestand, die Kontrollierten könnten bewaffnete Wilderer sein, hätten dann nicht unmittelbar Maßnahmen zur Eigensicherung ergriffen werden müssen?

Unklar weiter die Streifenfahrt selbst, 4 Uhr auf einer wenig befahrenen Straße, eine Studentin und ein Ausbilder im Zivilfahrzeug.

Man sollte nicht völlig außer Acht lassen, daß dieser Vorfall das stark angeschlagene Ansehen der "prügelnden Systembüttel" wieder etwas aufwertet, Polizisten als Opfer einer Jagd auf eine Art Kriminelle (hier Wilderer), die im gesellschaftlichen Sinne "unverdächtig" sind, also medial nicht instrumentalisiert werden können. Instumentalisiert wurden aber umgehend die Opfer - und zwar durch den gesamten politisch-medialen Komplex. Klar, man könnte sagen, der Vorfall kam eben wie gerufen, aber man darf trotzdem ein bißchen skeptisch bleiben, was solche gesellschaftlich relevanten Zufälle betrifft.
Da das "Flucht-KFZ" zu derselben verwendet worden war, sind einzig die Papiere derzeit ein Indiz für die Tatbeteiligung.
Es fehlt insbesondere eine Lageskizze der Leichen. Zum Funk zu greifen und "dieschießen" zu sagen statt zur eigenen Waffe, passt gar nicht, ebensowenig, abzufragen, was am Halter des KFZ polizeibekant sei anhand der KZT-Nummer.
Der Todszeitpunkt der Polizisten wird relevant werden, ob vor Ort getötet, ob dort Blutverlust etc.
Frage von Schmauchspuren, Kaliber usw.- alles wie gehabt.
Das war m.E. schon eine Hinrichtung - nur von wem weshlb ausgeführt.....?
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Hier noch Facebookposts mit den Namen und Bildern der Polizisten.

Yasmiin Bux und Alexander Klos
Kalter Hornung schreibt: Die "Auszubildende" überprüft die Papiere, steht also dicht am Fahrzeug? Denn sonst wäre sie kaum einfach so per Kopfschuß getötet worden, wenn nicht sie, sondern ihr Kollege in eine Auseinandersetzung verwickelt worden wäre. Wenn sie am Täterfahrzeug war, wo befand sich ihr Begleiter? Hat er sich vom Fahrzeug entfernt? Das scheint so, denn er schießt auf das Fahrzeug, ohne die Täter zu treffen, wird aber selbst 4 x getroffen inkl. Kopfschuß. Irgendjemand muß den Funkspruch "Die schießen!" ja abgesetzt haben. Daß er mglw. seine Kollegin allein bei den Verdächtigen läßt, wirkt seltsam.

Das sind viele Vermutungen auf einmal.

Gemäß den Funksprüchen – laut gestriger Pressekonferenz erfolgten die Meldungen kurz hintereinander, nämlich zuerst die Entdeckung des Wildes (04:19:32 Uhr bis 04:20:17 Uhr) und kurz danach der Hilferuf (04:20:17 Uhr bis 04:21:18 Uhr).
Das sind nicht einmal 2 Minuten Abstand.
In der Regel werden zuerst die Papiere überprüft und dann wird der Wagen inspiziert.
Möglicherweise teilten sich die Beamten auch auf, sie prüfte die Papiere und er kontrollierte die Ladefläche des Kastenwagens.
 
Und wie kommt es zum Schußwechsel? Wo liegen die Langwaffen? Auf dem Rücksitz? Wären sie da den Polizisten nicht aufgefallen, wenn sie im Dunkeln ins Wageninnere leuchten? Der Fahrer selbst kann schlecht nach hinten greifen und die kontrollierende Polizistin töten. Also der Beifahrer? Und dann bringen beide zusammen die Sache spontan zuende, ohne die Folgen zu bedenken? Für Mord gibt es laut Profilern bei Deutschen im Vergleich zu anderen Ethnien eine sehr hohe psychologische Hürde.
 
Das sind alles berechtigte Fragen, aber der Tatablauf scheint noch völlig unklar.
Man weiß noch nicht einmal, ob das Fahrzeug stand und auffiel oder ob man ein herannahendes Fahrzeug stoppte.
 
Was ist mit dem Wildbret? Lag das unabgedeckt? Schwer vorstellbar, aber nun gut. 

Dazu wurde nichts gesagt.

Wenn der Verdacht bestand, die Kontrollierten könnten bewaffnete Wilderer sein, hätten dann nicht unmittelbar Maßnahmen zur Eigensicherung ergriffen werden müssen?
 
Hätte, hätte, Fahrradkette. Hinterher ist man immer schlauer.
In der Regel erfolgt bei Fahrzeugkontrollen auf dem Land keine bewaffnete Gegenwehr.
 
Unklar weiter die Streifenfahrt selbst, 4 Uhr auf einer wenig befahrenen Straße, eine Studentin und ein Ausbilder im Zivilfahrzeug.
 
Doch, man war auf der Recherche wegen eines Eigentumsdelikts, welches aber nicht im Zusammenhang mit der Wilderei steht, lt. Polizei.
 
Man sollte nicht völlig außer Acht lassen, daß dieser Vorfall das stark angeschlagene Ansehen der "prügelnden Systembüttel" wieder etwas aufwertet, Polizisten als Opfer einer Jagd auf eine Art Kriminelle (hier Wilderer), die im gesellschaftlichen Sinne "unverdächtig" sind, also medial nicht instrumentalisiert werden können. Instumentalisiert wurden aber umgehend die Opfer - und zwar durch den gesamten politisch-medialen Komplex.
 
Das ist für mich erst nachrangig von Bedeutung, weil es zuerst auf die Faktenlage ankommt.

Klar, man könnte sagen, der Vorfall kam eben wie gerufen, aber man darf trotzdem ein bißchen skeptisch bleiben, was solche gesellschaftlich relevanten Zufälle betrifft.
 
Ich war ja selbst von Beginn an skeptisch, weil die Brutalität eher auf OK, damit meine ich vor allem auch Staatskriminalität, hindeutet.
Ganz ohne Zweifel bin ich auch jetzt noch nicht, weil ich erst die Täteraussagen wissen möchte.
Übrigens hat ein Täter auch den Waffeneinsatz bestätigt nur schiebt er die Taten auf seinen Freund, währen die Polizei unterstellt, daß beide geschossen hätten.
 
Ziemlich schräg begann die PK als der Polizeivizepräsident Schmolzi die Zeiten der Funksprüche bekannt gab.
Er sprach vom ersten Funkspruch in einer Zeit von 19.32 bis 20.17 Uhr und vom zweiten Funkspruch in einer Zeit von 20.17 bis 21.08 Uhr.
Ich dachte, das gibt es doch nicht, wegen der völlig anderen Zeit und vor allem auch wegen der enormen Zeitspanne der Funksprüche von einer dreiviertel Stunde.
 
Das viel auch einer Journalistin auf, die deswegen nachhakte, weil die Tatzeit doch gegen 04.30 Uhr gelegen haben soll.
Der Beamte Schmolzi hatte aber die 4 als Stundenzeit vergessen und die Minuten zu Stunden gemacht, wofür er sich danach entschuldigte.
Ich habe dann die Aufzeichnung nochmals zurückgespult und er sagt klar und deutlich 19.32 Uhr usw..
 
Unterm Strich waren die Äußerungen im Großen und Ganzen rund (abgesehen von der sonderbaren Zeitangabe zu den Funksprüchen), so mein Eindruck und ich konnte im Gegensatz zu anderen Ereignissen, die wir hier kritisch kommentierten nicht wirklich einen Hinweis entdecken, der mir verdächtig erschien.
Schau Dir mal die PK an, die gibt es auf Youtube.
 
Übrigens, bei Heidelberg bin ich nach wie vor skeptisch, der Fall ist deutlich unrunder.
 
mfG
nereus
A.Hauß schreibt: Da das "Flucht-KFZ" zu derselben verwendet worden war, sind einzig die Papiere derzeit ein Indiz für die Tatbeteiligung.
 
Nicht ganz, denn die Wilderei wurde bereits von einem Tatverdächtigen zugegeben und das Tatfahrzeug wurde bei dem 32-Jährigen in Sulzbach entdeckt.
Auch hat das Auto Beschädigungen, die auf einen Beschuss hindeuten, gemäß der PK von gestern.
 
Es fehlt insbesondere eine Lageskizze der Leichen.
 
Wird darüber die Öffentlichkeit in der Regel informiert?
Schauen wir mal.
 
Zum Funk zu greifen und "dieschießen" zu sagen statt zur eigenen Waffe, passt gar nicht, ebensowenig, abzufragen, was am Halter des KFZ polizeibekant sei anhand der KZT-Nummer.
Der Todeszeitpunkt der Polizisten wird relevant werden, ob vor Ort getötet, ob dort Blutverlust etc.
Frage von Schmauchspuren, Kaliber usw.- alles wie gehabt.

 
Diese Infos werden ggf. noch kommen – falls nicht, wächst auch meine Skepsis wieder.
 
Das war m.E. schon eine Hinrichtung - nur von wem weshalb ausgeführt.....?
 
Die Frau soll mit einem Schrotgewehr durch einen Kopfschuß ermordet worden sein.
Der Mann hatte 4 Einschüsse und einem im Kopfbereich.
 
Die Lage ist noch völlig unklar und von einer dritten Person geht die Polizei auch nicht mehr aus.
DAS wäre aber noch eine Variante, die ich nicht ausschließen würde, aber dann wird es mit den zwei Langwaffen etwas eng, denn neben dem Schrotgewehr kam ein Einlader zum Einsatz, der manuell nachgeladen werden muß.
 
mfG
nereus
Ich hätte meinen Ausweis wieder mitgenommen, bevor ich weggefahren wäre, wenn ich so kaltblütig bin.
@BSB schreibt: Ich hätte meinen Ausweis wieder mitgenommen, bevor ich weggefahren wäre, wenn ich so kaltblütig bin.

Vermutlich, aber ich hege den Verdacht, daß die Sache völlig außer Kontrolle geriet.
Also eher Heißblut als Kaltblut.

Die prekäre ökonomische Lage hatte den „Druck im Behälter“ vermutlich schon auf hohes Niveau gehoben.
Bei der Kontrolle ist es dann eskaliert, vermutlich hat einer die Nerven verloren.

In einem solchen Fall spielt dann auch der Ausweis keine Rolle mehr, weil die Panik überwiegt.
Vermutlich ist ihnen das bei der Flucht auch wieder eingefallen, aber eine Rückkehr war dann nicht mehr möglich, ohne der Polizei in die Hände zulaufen.

Nachdem sie wieder zu Besinnung kamen, hat sich der 38-Jährige über eine Anwältin selbst gestellt weil man die Aussichtslosigkeit der Lage und die Fahndung mitbekam.

Wir wissen ja auch nicht, auf wen zuerst geschossen wurde.
Möglicherweise hat ein Verdächtiger zuerst den Mann (ohne Tötungsabsicht) verletzt, der dann wie wild zurückschoß, aber die Wilderer nicht traf.
In diesem Fall würde aber das Nichthandeln der Frau merkwürdig sein.

Wurde sie zuerst getötet, dann wäre der Ablauf schlüssiger, aber es verbleibt die Brutalität, die immer noch Rätsel aufgibt.

Es kann auch möglich sein, daß der Beamte zuerst auf die Wilderer schoss, weil dieser sich durch sie bedroht fühlte und sie dann einfach in einer Kurzschlußreaktion handelten.
Dann bleibt zwar wieder die „hilflose Beamtin“, aber noch wir kennen eben die konkreten Abläufe nicht.

So lange sich die Verdächtigen nicht äußern, bleibt es ein Stochern im Nebel.

mfG
nereus
Nereus schrieb:
"denn die Wilderei wurde bereits von einem Tatverdächtigen zugegeben und das Tatfahrzeug wurde bei dem 32-Jährigen in Sulzbach entdeckt.
Auch hat das Auto Beschädigungen, die auf einen Beschuss hindeuten, gemäß der PK von gestern.
"
Wilderei ist nicht Mord.
Ein Auto ist nicht Tatfahrzeug.
Svussbeschädigungen an einem KFZ sinf bei Wilderei nicht völlig exzeptionell.

Wenn jemand einem Menschen etwas unterschieben will, nimmt er sich natürlich jemanden, der eher verdächtig sein könnte als meine 90jährige Tante. ich bleibe bei meiner Behauptung, dass derzeit allein die Papiere - leicht zu beschaffen - einen Zusammenhang zur Tat begründen können.
Im Gegensatz zu Heidelberg sind hier offensichtlich zwei Menschen gewaltsam zu Tode gekommen. Die Geschichte mit dem Ausweis ist natürlich Blödsinn und bedeutet nur, dass die Festgenommenen nichts mit der Tat zu tun haben und irgentetwas anderes stattgefunden hat. Was, werden wir mit Sicherheit nicht erfahren.
Ich würde auch gern wissen, wie es den Polizisten überhaupt auffallen konnte, dass da Wildbret im verdächtigen Wagen war. Ich hatte im Radio etwas von einem Kastenwagen gehört. Der musste also Fenster haben (gibt ja auch welche ohne). Sieht man denn im Dunkeln im Vorbeifahren was jemand in seinem Kastenwagen geladen hat? Hab ich noch nie gesehen...

Wodurch sind die Wilderer also überhaupt aufgefallen?
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