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Normale Version: CDU/CSU - Der Niedergang einer Volkspartei?
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"Wieder laufen lernen“

Spahn fordert Machtverschiebung in der CDU
Laut ARD-Deutschlandtrend wird Friedrich Merz als bester CDU-Kanzlerkandidat gesehen. Fragen nach seiner Kandidatur weicht er aus. Gesundheitsminister Spahn fordert indes eine Emanzipation der CDU von Merkel. Alle Entwicklungen im Live-Ticker..............

https://www.welt.de/politik/deutschland/...icker.html
Kommentar

Die CDU und die Krankheit zum Tode – Merkel sollte endlich den Weg für Neuwahlen frei machen

Eine tiefe Krise hat die CDU erfasst. Ihr Hauptschauplatz liegt in Berlin und nicht in Thüringen. Seit Kanzlerin Merkel ihren Rückzug für 2021 angekündigt hat, befindet sich die deutsche Politik in einem lähmenden Schwebezustand. Merkel sollte dem ein Ende bereiten.
Epidemien breiten sich schleichend aus. In Wuhan behandelte ein Arzt einige Patienten mit einer heftigen Lungenentzündung. Weder die Behörden noch die Öffentlichkeit nahmen gross Notiz davon. Das war Anfang Dezember. Unterdessen ist der chinesische Arzt wie über 1300 weitere Personen dem Coronavirus erlegen. Weltweit sind über 60 000 Krankheitsfälle registriert, und ein Ende der Pandemie ist nicht absehbar.
Auch die CDU hat sich mit einer Krankheit infiziert. Sie nahm ihren Ausgang irgendwann, nachdem Angela Merkel Kanzlerin geworden war. Erst wurden die Reformpläne zur Fortsetzung der Agenda 2010 fallengelassen, dann kamen der Atomausstieg, das Ende der Wehrpflicht, der Mindestlohn, üppige Rentengeschenke und schliesslich die unbegrenzte Aufnahme von Migranten. Stück für Stück gab die CDU ihre Programmatik auf. Die Partei leidet am Virus der Beliebigkeit.
Der unaufhaltsame Niedergang einer Politikerin
Das Ausmass der Seuche offenbarte sich in Thüringen, wo die CDU, eingekeilt zwischen zwei populistischen Parteien, nicht mehr ein und aus wusste. Inzwischen ist es eine politische Pandemie, und sie beschränkt sich längst nicht mehr auf die Christlichdemokraten.
Solange Merkel die Geschicke der Partei bestimmte, wusste sie die Symptome mit eiserner Hand und grosser Umsicht einzudämmen. Seitdem Annegret Kramp-Karrenbauer die CDU präsidiert, stoppt nichts mehr die Ausbreitung. Der Erreger ist unterdessen mutiert. Beliebigkeit in Verbindung mit Unprofessionalität, das ergibt ein Killervirus. Sein prominentestes Opfer ist nun die Parteichefin selbst.
Kramp-Karrenbauer stolperte seit ihrer Wahl von einer Kommunikationspanne zur nächsten, ihr Apparat agierte derart ungeschickt, dass sich die unvermeidlichen Pannen jedes Mal zur Kalamität auswuchsen. Das Debakel in Thüringen war der Kulminationspunkt eines Niedergangs für eine sympathische und kluge Politikerin, der es aber an Durchsetzungsfähigkeit und Rücksichtslosigkeit mangelt. So reiste Kramp-Karrenbauer nach Erfurt, wo sie die Parteifreunde zu Neuwahlen und damit zum politischen Selbstmord überreden wollte. Sie scheiterte erwartungsgemäss und machte sich zur Fussnote der Parteigeschichte.
Die CDU steht für alles und das Gegenteil
Merkel übernahm daraufhin wieder das Krisenmanagement, was das Malaise allerdings nur verschlimmerte. Die Kanzlerin zwang der thüringischen Landespartei ihren Kurs auf und demontierte ihren Ostdeutschland-Beauftragten, weil dieser den Kotau verweigert hatte. In Erfurt fragt man sich seither, was dieses Politikverständnis von der SED unterscheidet, deren Zentralkomitee den Bezirken Anweisungen erteilte.........

mehr https://www.nzz.ch/meinung/merkel-sollte...ld.1540296
Friedrich Merz@_FriedrichMerz

Mir wäre es lieber, wenn es die@Werteunion
nicht gäbe und wir die Themen stattdessen innerhalb der@CDU
diskutieren würden. Manches an der #WU gefällt mir nicht. Aber Begriffe wie „Krebsgeschwür“ sollten wir im Umgang miteinander nicht verwenden. Das gehört sich nicht. ™

Antwort an@_FriedrichMerz@WerteUnionund@CDU
Fängt ja schon gut an das Geschwurbel. Ein Mann der klaren Worte wäre mir lieb. Aber klare Und vor allem ehrliche Worte muss man wohl abgeben je höher man klettert. Ich verrate Ihnen was: Die Menschen wachen auf und glauben Leuten wie Ihnen nicht mehr.

Max Otte@maxotte_says34 Min.#Werteunion: das ist Ihr Traumkandidat,@MitschAlexander
: ein Umfaller, Blender, Opportunist und Cheflobbyist für den Ausverkauf Deutschlands. #Merz #CDU
14. Februar 2020 um 09:26

Trommeln für die Blackrock-Hyäne:

[Bild: 8slatcwf.png]

https://www.tagesschau.de/inland/merz-un...r-103.html

Natürlich mit der passenden „Umfrage“:

[Bild: deutschlandtrend-extra-127~_v-videowebl.jpg]

https://www.tagesschau.de/inland/deutsch...-2117.html

Damit auch das letzte Schaf im Gatter kopiert, daß der neue Hund beliebt ist.
Friedrich Merz

Gegen den rot-grünen Zeitgeist der CDU kommt auch er nicht an
Friedrich Merz verspricht den Mitgliedern und Funktionären seiner Partei eine liberal-konservative Wende, mit der er die AfD halbieren möchte. Das widerspricht jedoch nicht nur dem rot-grünen Zeitgeist seiner Partei, sondern auch eines Großteils ihrer Wähler.
So viele Grüne können wir gar nicht verlieren, wie wir auf der anderen Seite dazugewinnen können“ – mit dieser Behauptung warb der (inoffizielle) Bewerber um den CDU-Vorsitz und die Kanzlerkandidatur, Friedrich Merz, bei einem Auftritt vor Mitgliedern der Unions-Fraktion und mittelständischen Unternehmern im „Ballhaus Berlin“ für eine Art unausgesprochener liberal-konservativer Wende seiner Partei. Mit dieser Wende will Merz rund die Hälfte der von der Union zur AfD abgewanderten Wähler zurückgewinnen, ohne deswegen weitere Wähler an die Grünen zu verlieren. Gelingen soll dies durch eine Öffnung der innerparteilichen Diskussion für unter Merkel tabuisierte Themen wie der Migration, der Energiepolitik und der Europapolitik. Zukünftig soll es laut Merz auch wieder erlaubt sein, sich kritisch von Merkels Politik abzusetzen, ohne deswegen gleich bezichtigt zu werden, ein „Krebsgeschwür“ oder gar ein „Nazi“ zu sein.

Dass Merz selbst den grassierenden Verunglimpfungs-Reflexen vieler seiner Parteifreunde nach „rechts“ keineswegs abhold ist, zeigt seine auf der Berliner Veranstaltung vorgenommene Charakterisierung der AfD-Abgeordneten als „Gesindel“; damit hat er möglicherweise aber nur den Rest von dann vielleicht noch sieben Prozent AfD-Abgeordneten gemeint, die dank der von ihm in Gang gesetzten und vorangetriebenen liberal-konservativen Wende der CDU im nächsten Bundestag noch übrig bleiben sollen. Bei den anderen Hälfte hat sich Merz mit einem Tweet vorsichtshalber entschuldigt, nachdem ihn seine Berater vermutlich darauf aufmerksam gemacht haben, dass sich nicht nur die Abgeordneten, sondern auch die fast sechs Millionen Wähler, die der AfD bei der letzten Bundestagswahl ihre (Zweit-)Stimme gegeben haben, durch seinen Gesindel-Vorwurf indirekt als verunglimpft betrachten dürften.................

mehr https://www.tichyseinblick.de/meinungen/...-nicht-an/
Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer

Willkommen in der neuen CDU: Wenn man für einen Glückwunsch den Job verliert
https://m.focus.de/politik/deutschland/s...67497.html
Nach „Berlin direkt“-Interview

CDU-Politiker lässt Vorstandsposten nach Aussage zur AfD ruhen
Der CDU-Fraktionsvize in Sachsen-Anhalt, Lars-Jörn Zimmer, gibt seinen Posten im Vorstand vorerst auf. Er hatte erklärt, eine CDU-Minderheitsregierung sei denkbar. Man könne nicht die 25 Prozent der Wähler, die AfD gewählt haben, einfach ignorieren.......
https://www.welt.de/politik/deutschland/...shared.web
Es überleben nur noch die, die durch einen öffentlichen Kniefall an das Alt-System zu Kreuze kriechen... Die Säuberungswelle ist im vollen Gange...
n-tv: AKK: Merz, Laschet und Spahn erklären sich noch diese Woche / Parteitag am 25. April
Die potenziellen Bewerber um den CDU-Parteivorsitz werden sich noch in dieser Woche erklären. Das sagt die aktuelle Chefin Kramp-Karrenbauer und bezieht sich auf Merz, Laschet und Spahn.

Not gegen Elend gegen Transatlantik!
Willy Wimmer "Hamburg und Thüringen kommen der Bundeskanzlerin zupaß"
Der Absturz der CDU in Hamburg bei der Bürgerschaftswahl macht deutlich, daß die CDU sich in der Größenordnung der „Linke“ bewegt. Beim Zustand, in dem sich die CDU auf Bundesebene befindet, wird sich daran in Zukunft kaum etwas ändern. Wenn man die Ereignisse in Thüringen dazunimmt, dürfte die Dimension dramatisch genannt werden. Dafür gibt es gute Gründe. Beide Ereignisse sind nicht für den Augenblick zu beurteilen. Sie sind vielmehr Ausdruck einer Gesamtentwicklung, für die man weder die CDU-Hanseaten noch die Leute in Erfurt verantwortlich machen kann. Da man sich allerdings bei den jetzt anstehenden Beratungen auf der CDU-Bundesebene mit den beiden Einzelergebnissen beschäftigen wird, dürfte der eigentliche Sündenfall übertünscht werden. Dies mit der tödlichen Wirkung für die CDU/CSU, im deutschen Parteiensystem an den Rand gedrückt, haßgesteuert in einen Ecke mit AfD und FDP gestellt und in die „Tonne getreten zu werden.“
Die heutige Entwicklung war vorauszusehen. Sie war kein Wunder. Sie macht es für CDU/ CSU unmöglich, dagegen konzeptionell und durch geeignete Personen anzugehen, weil die Ursache durch die eigene Bundeskanzlerin und
ehemalige Parteivorsitzende selbst durch die Aushebelung des deutschen Rechtsstaates infolge ihrer Entscheidung, die deutschen Grenzen ab September 2015 schutzlos zu stellen, herbeigeführt worden ist. Jeder und alle diejenigen, die den „fortdauernden Verfassungsbruch“ nicht hinnehmen wollten, wurden in die rechtsradikale Ecke gestellt und als „Nazis“ beschimpft. Da die eigene Partei, CDU/CSU, nur mit brutaler Mühe, wie der Ministerpräsident Horst Seehofer mit seiner Sicht vom „Unrechtsstaat“ deutlich gemacht hatte, bei der Stange gehalten wurde, galt der regierungs-und medienmäßige Vorwurf in Richtung „Nazi“ nicht nur der eigenen Partei.
Er gab der im Abstieg befindlichen politischen Linken in Deutschland ein neues Lebenselexier. Sie konnte im demokratischsten Deutschland, was wir je hatten, in der politischen Auseinandersetzung Mitbewerber in die NS-Ecke drücken, aus der sich niemand befreien kann. Da hat Erfurt die notwendige „Kernschmelze“ gegen alles das, was in Deutschland bürgerlich ist oder dorthin zugeordnet werden möchte, herbeigeführt. Man mag das den nicht-linken Kräften in Erfurt jetzt in die Schuhe schieben, um sich in Berlin an der Macht zu halten, solange es noch geht. Verantwortlich war Erfurt dafür keinesfalls, denn die seit Jahren miesen und unerträglichen Wahlergebnisse für die CDU/ CSU in Deutschland kennen nur eine Verantwortliche: Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel.
Wenn man dann keine Wahlergebnisse mehr erzielen kann, die einer Volkspartei entsprechen und das alles noch mit Kontaktsperre garniert, ist der Untergang garantiert. Da diese politische „Seuche“ die ganze CDU/CSU erfaßt hat, ist die Partei komplett betroffen und nicht nur in Hamburg oder Erfurt.
Wer heute noch daran glauben sollte, daß die CDU/ CSU in Deutschland eine Überlebenschance haben könnte, der müßte sich mit einer Frage beschäftigen : wie kann nach der Entscheidung der Bundeskanzlerin vom September 2015 der deutsche Rechts-und Verfassungsstaat wiederhergestellt werden? Das kann nur besprochen werden, wenn Frau Dr. Merkel nicht mehr Bundeskanzlerin ist, weil sie seit Jahren nichts anderes macht, als genau diese Diskussion zu verhindern. Die neuen „Totalitären“ in Deutschland haben sich bei SPD, Grünen und Linken heute in
Hamburg in ihren Gesängen klar zu erkennen gegeben. Allerdings ist die Dimension für CDU/ CSU auch klar. Vielleicht kann man froh sein, einen offiziellen Kandidaten für die Nachfolge von Frau AKK zu haben, denn es geht bei nüchterner Einschätzung bestenfalls um die Nachfolge als künftiger Fraktionsvorsitzender einer Oppositionspartei im Deutschen Bundestag. Ansonsten wird man in der Politikgarotte, die die Bundeskanzlerin zu verantworten hat, zerrieben, wenn man strukturell nicht mehr kämpfen kann.

https://bachheimer.com/deutschland

(auf den Punkt!)
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