geomatiko

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Am Anfang sagt er auch: "Ich geb' dir meine." (Zeitmarke kann ich gerade nicht eruieren.)
(08.11.2019, 04:24)Alter Schwede! schrieb: [ -> ]ich denke, dass er irgendwie (KNOPF im ohr?) MIT der regie verbunden war, die ihn steuern konnte und die regie konnte ihn ebenfalls über sein mikro hören. Daher diese "selbstgespräche" die keine sind.
wenn er etwas für eine dumme idee hält - wieso tut er es dann? weil er den anweisungen der regie folgen muss. 

Der allererste Eindruck - jenseits von irgendwelchen Zweifeln, Verschwörungstheorien o.ä., nur zuhörend - war, dass der Mann mit jemandem spricht. 
Wenn man dann anfangs noch gar nicht von 'Kopf im Ohr' u.ä. ausgeht, denkt man an 'multiple Persönlichkeit' oder eine vergleichbare Störung, wo Menschen schnell in verschiedene Rollen schlüpfen und gleichzeitig mehrer Darsteller sein können. Er schien sein eigener Empfehlsempfänger. So kam mir das anfangs vor. Die Sache mit dem Knopf und Kontakt zur Regie ist allerdings realistischer.

Nachtrag: sollte natürlich "BEfehlsempfänger" heißen!
(08.11.2019, 09:14)fhh schrieb: [ -> ]
(08.11.2019, 04:24)Alter Schwede! schrieb: [ -> ]ich denke, dass er irgendwie (KNOPF im ohr?) MIT der regie verbunden war, die ihn steuern konnte und die regie konnte ihn ebenfalls über sein mikro hören. Daher diese "selbstgespräche" die keine sind.
wenn er etwas für eine dumme idee hält - wieso tut er es dann? weil er den anweisungen der regie folgen muss. 

Der allererste Eindruck - jenseits von irgendwelchen Zweifeln, Verschwörungstheorien o.ä., nur zuhörend - war, dass der Mann mit jemandem spricht. 
Wenn man dann anfangs noch gar nicht von 'Kopf im Ohr' u.ä. ausgeht, denkt man an 'multiple Persönlichkeit' oder eine vergleichbare Störung, wo Menschen schnell in verschiedene Rollen schlüpfen und gleichzeitig mehrer Darsteller sein können. Er schien sein eigener Empfehlsempfänger. So kam mir das anfangs vor. Die Sache mit dem Knopf und Kontakt zur Regie ist allerdings realistischer.

Die Idee mit "Knopf im Ohr" gefiel mir am Anfang auch sehr gut. Ich gebe aber zu bedenken: Wenn er mit Knopf im Ohr erwischt wird (und die örtliche Staatsmacht nicht als Ganze mit an Bord der Inszenierung ist), dann kann das für die Produktion peinliche Konsequenzen haben. Dezente Regieassistenten und unauffällige Soufleure gefallen mir besser...
(09.11.2019, 14:35)ossi schrieb: [ -> ]Anschlag in Halle
"Der Täter war dreimal im Laden" 
https://www.volksstimme.de/sachsen-anhal...n/20191010


....und wir haben hier im Artikel noch einen Zeugen: Florian Lichtner:

Florian Lichtner nickt. Er wohnt in einer WG direkt neben dem Laden. „Ich habe alles von meinem Fenster aus gesehen“, sagt der 29-Jährige. „Das war surreal. Ich habe den Mann in voller Kampfmontur gesehen, wie er wild rumschießt auf der Straße.“ B. hätte ruhig gewirkt, sei nicht gerannt oder in Panik verfallen. „Er wirkte skrupellos“, so Lichtner. "Ich hatte Todesangst."
Auf die Frage hin, wie schnell die Polizei vor Ort gewesen sei, schaut Lichtner mit zusammengezogenen Augenbrauen über die Schulter. Hinter ihm stehen zwei Polizeibeamte. Er beginnt zu flüstern. So, als ob das, was er gleich sagen würde, ihm selber unangenehm ist. „Meiner Meinung nach viel zu langsam.“ Erst nach rund zehn Minuten sei ein Streifenwagen vor dem Dönerladen aufgetaucht. Vorwürfe gegen die Polizei, die würde Lichtner aber nie erheben, „denn solch eine Tat kann niemand vorahnen“.

https://www.fupa.net/spieler/florian-lic...72064.html

Im Video in einer kleinen Rolle:
https://www.youtube.com/watch?v=24ZvmScFLFI
Zur Frage "Wie kam die jüdische Reisegruppe nach Halle?", meint Huffpost:

"For Yom Kippur this year, Borovitz said the group wanted to visit a smaller Jewish community, where the synagogues may not be as full as they are in larger cities. Someone had a connection with a Jewish leader in Halle, which is why the group traveled to that city for the high holiday."

https://www.huffpost.com/entry/german-synagogue-shooting-survivor-american-rabbi_n_5d9f73b9e4b087efdbaa9388?guccounter=1&guce_referrer=aHR0cHM6Ly9hcnRpY2xlLnduLmNvbS92aWV3LzIwMTkvMTAvMjMvQW1lcmljYW5fUmFiYmlfSXNfRGVmaWFudGx5X0hvcGVmdWxfQWZ0ZXJfU3Vydml2aW5nX0dlcm1hbl9TLw&guce_referrer_sig=AQAAALPMnDXXfrO1u0yqihEqgyBJWHupWo-1aMkE4YAJs8ZlCNsBY8-vT_9Ji0TcWitrIhZa00OdWxxUmryQirOJw1Fi2AL2ywFRDQj2sr4dnlT-yUAGxPcZEqxrAPABogz18BG3n-UgTLXW4QoZAiGnDINEbbb-HaXHl4uWGqanG-Xs


Auch das sehr vage, der Leader könnte Max Privorozky sein.
(14.11.2019, 00:04)kalter hornung schrieb: [ -> ]Auch das sehr vage, der Leader könnte Max Privorozky sein.

Bliebe die Frage: wer ist "someone" ?
(14.11.2019, 16:15)Rantanplan schrieb: [ -> ]Bliebe die Frage: wer ist "someone" ?

Die Geheimhaltung bei der Organisation macht natürlich mißtrauisch. Warum sagt Borowitz nicht einfach: Ich bin mit Max Pivorozki befreundet und er hat mich eingeladen oder so ...

Das ist ja kein spontaner Sonntagsausflug, sondern mit einigem organisatorischen Aufwand von beiden Seiten verbunden (Transport, Übernachtungsmöglichkeiten? Räumlichkeiten, Betreuung, Verpflegung durch Gastgeber, erhöhter Sicherheitsaufwand? Warum hat Privorozki da nicht vorgesorgt?)

Spekulatius: Mglw. kannten nur einige wenige aus der Reisegruppe (some/someone) den eigentlichen Zweck der Fahrt - und auf der Gastgeberseite nur der Synagogenvorstand, so daß die Mehrheit der Synagogenbesucher Balliets "Anschlag" wirklich als authentisch erlebte.
https://www.rnd.de/politik/wie-ein-besuc...YKZNA.html

(......)
Sie überlebten den Anschlag in Halle: Der Rabbinerstudent Jeremy Borowitz und seine Frau, die Rabbinerin Rebecca Blady, waren am Mittwoch zu Gast in der Synagoge der Saalestadt. In Berlin bauen sie für die Hillel-Stiftung, die weltweit größte jüdische Studentenorganisation, einen Anlaufpunkt für jüdisches spirituelles Leben auf. Sie gehörten zu einer Gruppe von zehn US-Amerikanern, die in den Terroranschlag gerieten. Die beiden haben eine einjährige Tochter, die nicht mit in der Synagoge war. Jeremy Borowicz erzählt, wie er und seine Frau den Anschlag erlebt haben.

Wie kamen Sie an Jom Kippur ausgerechnet nach Halle?

Wir haben mit einer Gruppe von ungefähr 30 Leuten, darunter die Hälfte Amerikaner, einen Ausflug nach Halle gemacht. Wir wollten einmal aus Berlin raus. Wir kennen den Vorbeter der Gemeinde in Halle, Roman Youssel Remis, der in Berlin wohnt. Über ihn kamen wir auf die Idee, den Feiertag in Halle zu verbringen.
(.......)
Aha, schöner Fund. Die Märkische Allgemeine sagt zwar:

"Roman Remis ist Mitglied der Jüdischen Gemeinde Potsdam und war am Mittwoch Gast in der Synagoge in Halle, als Stephan B. das Gebäude angriff. Für Remis die „schlimmsten Minuten seines Lebens“."

https://www.maz-online.de/Lokales/Oberha...lidaritaet

aber vll. hilft er in Halle aus.

Potsdam ist übrigens "gutmenschliche" Bonzenstadt - mit Anschluß Babelsberg ;)
Tagesspiegel:

"Roman Yossel Remis, ebenfalls 31, war am Mittwoch der Vorbeter beim Gottesdienst. Auch er ist aus Berlin angereist, in der Hauptstadt betet er in der Synagoge Beth Zion in der Brunnenstraße."

https://www.tagesspiegel.de/themen/repor...05256.html
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