geomatiko

Normale Version: Terror in Neuseeland
Sie sehen gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25
Would Social Media Have Censored Video Of 9/11 Or The Kennedy Assassination?

Authored by Thomas L. Knapp via the William Lloyd Garrison Center for Libertarian Advocacy Journalism
According to CNN Business, “Facebook, YouTube and Twitter struggle to deal with New Zealand shooting video.”
“Deal with” is code for “censor on demand by governments and activist organizations who oppose public access to information that hasn’t first been thoroughly vetted for conformity to their preferred narrative.”
Do you really need to see first-person video footage of an attacker murdering 49 worshipers at two mosques in Christchurch, New Zealand?
Maybe not. Chances are pretty good you didn’t even want to. I suspect that many of us who did (I viewed what appeared to be a partial copy before YouTube deleted it) would rather we could un-see it.

But whether or not we watch it should be up to us, not those governments and activists. Social media companies should enable our choices, not suppress our choices at the censors’ every whim.
If Facebook, Twitter, and YouTube had been primary news sources in 1915, would they have permitted us to view footage (rare, as film was in its early days) of New Zealanders’ desperate fight at Gallipoli?
How about the attack on Pearl Harbor?
The assassination of president John F. Kennedy?
The second plane hitting the World Trade Center?
Lucinda Creighton of the Counter Extremism Project complains to CNN that the big social media firms aren’t really “cooperating and acting in the best interest of citizens to remove this content.”
The CEP claims that it “counter[s] the narrative of extremists” and works to “reveal the extremist threat.” How does demanding that something be kept hidden “counter” or “reveal” it? How is it in “the best of interest of citizens” to only let those citizens see what Lucinda Creighton thinks they should be allowed to see?
Das Geschwätz des Mascolo
Hütet Euch vor den Medien.
Wie bei jedem Terroranschlag kann man auch dieses Mal wieder beobachten, dass unsere Medien, vor allem die öffentlich-rechtlichen, hauptsächlich damit beschäftigt sind, uns einzuimpfen, es zu „framen”, was wir davon zu denken, zu meinen, zu halten haben. Es geht nicht mehr um Nachrichten, es geht um Meinungsausrichtung, Meinungsynchronisation.
Oder Meinungsaustausch, wenn man so will. Die eigene Meinung wird einem gegen die von den Medien vorgegebene ausgetauscht.
Eigentlich weiß hier keine Sau, was in Neuseeland passiert ist.
Ich fand das ja schon so kurios, als die in den ersten Stunden nach dem Anschlag alle zu ihren Korrespondenten nach Singapur durchgeschaltet haben. Also ob jemand in Singapur besser über Neuseeland Bescheid wüsste als einer in Alaska oder Guatemala. Irgendwann haben sie dann tatsächlich ein paar Deutsche gefunden, die irgendwo in Neuseeland hocken und ein bisschen Blabla skypen konnten.
Aber einfach mal zu sagen „Wir reichen jetzt einfach mal durch, was wir von den neuseeländischen Medien reinbekommen” oder „Wir melden uns wieder, sobald wir von irgendwas Ahnung haben” gibt es da nicht. Die stehen unter Faselzwang.
Und natürlich werden wir überschüttet mit Erklärungen, woran es gelegen haben soll, wer woran die Schuld hat.
Das Internet.
Rechtsradikal.
Die Hetze gegen Muslime.
Nicht, dass man irgendeinen Beleg dafür hätte, aber man muss eben auf seiner Linie bleiben und deshalb wird vorauseilende Wahrheit verkündet. Wir wissen zwar nicht, was war, aber wir sind uns sicher, dass wir das hinterher behaupten werden, also können wir es auch gleich behaupten.
Schaut man in australisch-neuseeländische Medien, dann schreiben die da was anders. Obwohl der von Beruf nur Fitneesstrainer war, hatte der wohl ziemlich Geld durch eine Beteiligung an einem Digitalgeldbetrugsunternehmen. (Das im Fernsehen ansatzweise gezeigte „Sein Haus in Neuseeland” ist garantiert auch nicht so billig.)
Damit sei er sieben Jahre in der Welt herumgereist, auch in muslimischen Ländern und in Europa, insbesondere Frankreich. Und habe sich da viel angesehen, etwa wie die Gesellschaft in Frankreich einstürzt. Es gibt ja so den Spruch „Reisen macht rassistisch”. Ich sehe es eher etwas verallgemeinert „Empirie widerlegt Geisteswissenschaften”. Oder „Realität steht im Konflikt zu Mainstream”.
7 Jahre Reisen nachzuvollziehen ist aber schwierig, zumal etwa Bilder aus Frankreich „einen Teil der Bevölkerung verunsichern” könnten.
Deshalb macht man es sich einfach und bringt es auf den Nenner „Internet und Hetze gegen Muslime”. Das ist politisch korrekt, deshalb kann man es ohne Belege immer behaupten.
Ob es so war, ist bei den heutigen Faktenmedien dann völlig egal.
Ob nicht die Migration und er damit einhergehende politische Druck an sich zumindest eine Mitschuld haben, wird gar nicht erst betrachtet. Migration ist gut und engelsgleich, die kann ja gar keine negativen Auswirkungen haben.
Und ob es vielleicht an der – in Australien viel schlimmer als gegen Muslime betriebenen – Hetze gegen Weiße lag, wird auch nicht betrachtet.
Ob nicht die Medien dran schuld sind, wenn sie den Leuten ständig einhämmern, dass sie weiße wertlose Schweine seien, die sich bei allen für ihr Weißsein zu entschuldigen hätten (vgl. die Krankenschwestern in Australien), wird gar nicht erst in Betracht gezogen. Oder wie das auf den „Empfänger” wirken muss. Medien und Politik senden an Weiße unentwegt die Botschaft „Halt’s Maul und verpiss Dich, aber lass das Geld da!”
Und natürlich die Beschimpfung jedes, der auch nur das kleinste Wort der Kritik äußert, als rassistisch, islamophob, Nazi. Ich habe das schon beschrieben: Nazis sind das, was übrig bleibt, wenn die Linken da waren. Wenn man alles als Nazi beschimpft, dann bleiben die übrig, die sich am Vorwurf nicht stören, weil sie Nazis sind. Gemäß dem alten Gärtnerwitz, wie man erkennt, was im Garten Unkraut ist: Alles rausreißen. Was im nächsten Jahr wieder wächst, ist Unkraut. Eine seriöse Diskussion über Migration hat man nie zugelassen, und das Ergebnis ist, dass die Diskussion bei denen liegt, die sich auf diese Praxis einlassen. Oder anders gesagt: Das allerdümmste, was wir aufzubieten haben, sind unsere Medien und unsere Politik.
Ich bin im Besitz einer Kopie des „Manifests”, das dieser Attentäter verbreitet hat, aber ich hatte noch nicht die Zeit, mir das näher anzuschauen. Mehrere Leser, die es aber schon gelesen haben, versicherten mir aber, dass es „Hass” nun nicht hergäbe. Es sei im Gegenteil in einem rationalen Stil verfasst und beruhe eben nicht auf Islamhetze oder Internet, sondern eben auf den Beobachtungen in verschiedenen Ländern, vor allem in Frankfreich. Es sei tatsächlich lesenswert, um die Gedankenabläufe zu sehen. Die Welt sei nun mal nicht so einfach und simpel, wie die Medien es darstellen. Und in der Tat ist mir aufgefallen, dass die allermeisten Medien sich darauf beschränken, das einfach als „krank” abzustempeln und ansonsten „nicht gucken, nicht lesen” verschreiben. Als ob man der normalen Bevölkerung nicht zumuten könne, was zu lesen und zu schauen sich Journalisten opferten. Wenn ich mir die Schüttelkrämpfe des Journalismus ansehe, dann sind die seelisch-moralisch keineswegs gefestigt, schon gar nicht gefestigter als die normale Bevölkerung. Wenn sich die Dumpfbacken der Presse Video und Manifest anschauen können und sich eine Wertung zutrauen, dann kann es jeder durchschnittliche Erwachsene auch. Es heißt gerade, in Neuseeland drohten bis zu 10 Jahre Gefängnis allein für den Besitz und 14 Jahre für die Weitergabe des Videos vom Attentat. Wie bei uns Kinderpornographie, bei denen wohl etwas weiter gefasst. Ob sich das auch auf das Manifest bezieht, ist mir unklar.
Ebenfalls gibt es die Auffassung, dass das Tatvideo einen relativ nüchternen Vorgang darstelle, der natürlich Mord und Tötungsabsicht darstelle, aber keinen Hass belege. Hass wäre an islamistischen Terrorakten erkennbar, wenn etwa Gefangene geköpft werden oder ihnen bei lebendigem Leib Genitalien auf-, ab-, rausgeschnitten und Augen herausgeschnitten und -gerissen werden, wie es beispielsweise wohl im Bataclan und in jeder IS-Folter der Fall war. Dort war ja die Rede von Menschen, die man in Käfige gesperrt und dann langsam verbrannt hat.
Insofern muss man schon die Frage stellen, ob es Differenzierungen von Mord gibt, ob es unterschiedlicher Hass ist, ob man jemanden „nur” aus Distanz und wahllos erschießt, oder ob man ihn vorher noch grausam foltert, lebend zerstückelt.
Die Medien geben sich alle Mühe, das nicht nur gleichzusetzen, sondern unterschiedlich zu gewichten: Gewalt durch Muslime sind bedauerliche Einzelfälle, eigentlich nicht der Hauptnachrichten wert. Immer wieder abgemesserte Frauen? Kleinkram, nur nicht instrumentalisieren. Dass es dabei häufig darum geht, (weiße) Frauen nicht einfach nur zu töten, sondern sie als Person zu entwerten, zu invalidieren, als Identität zu töten, indem man ihnen häufig das Gesicht aus dem Kopf schneidet, wird praktisch nie erwähnt. Hass ist nur da, wo die political correctness sie vorgibt.
Deshalb ist es den Medien auch so wichtig, solche Vorgänge sofort mit political-correctness-Erklärungen zuzukleistern. Krank, Hass, durch Internet und rechte Hetze aufgewiegelt, fertig. Nur bloss nicht fragen.
Kennt Ihr noch den Una-Bomber? Theodore „Ted“ Kaczynski?
Der hatte vor seinen Bombenattentaten auch ein Manifest verschickt. Und es durch das Angebot, seinen Anschläge einzustellen, wenn es öffentlich verbreitet wird, dessen Verbreitung durchgesetzt. Es gibt Leute, die sagen, es wäre eigentlich nicht dumm, was darin stehe. In der linksextremen Wikipedia heißt es

Zentraler Begriff seines Manifests ist „das industriell-technologische System“ („the industrial-technological system“). Kaczynski behauptet, die Technisierung unserer Gesellschaft infolge der Industriellen Revolution sei desaströs für die Menschheit gewesen, da hierdurch ein „System“ entstehen konnte, welches, vertreten durch die machthabenden Eliten, mehr und mehr Einfluss auf den einzelnen Menschen nehme, was nicht nur eine Aushöhlung von Freiheit und Würde des Individuums, sondern auch konkrete psychische Probleme wie Depressionen und Burn-outs zur Folge hätte.
Die Aushöhlung der Freiheit sei ein natürliches Produkt eines solchen Systems, da dieses für das eigene Funktionieren menschliches Verhalten so gut es geht kontrollieren müsse. Die psychischen Probleme erklärt er als verursacht durch eine Entfremdung des Menschen von seinen natürlichen Lebensumständen, da dieser durch den Wegfall des täglichen Überlebenskampfes auf unbefriedigende „Ersatztätigkeiten“ („surrogate activities“) zurückgreifen müsse. Als Beispiele für solche Ersatztätigkeiten zählt er unter anderem wissenschaftliches Forschen, künstlerisches Schaffen, jegliche Form der Unterhaltung (beispielsweise das Unterstützen einer Sportmannschaft), sowie politisches Engagement auf. Gerade seine Kritik an der Politischen Linken zieht sich durch das gesamte Manifest. Seines Erachtens würde diese durch das Durchsetzenwollen von gesellschaftlich bereits anerkannten moralischen Prinzipien wie beispielsweise Gleichberechtigung das System vielmehr unterstützen als dagegen zu rebellieren.

Auch Anders Breivik hatte zuvor ein Manifest publiziert. Ich kenne es nicht, habe es nie gelesen, und werde es wohl auch nie tun, weil mehr als 1500 Seiten, aber es heißt in Wikipedia dazu:

Unter dem Pseudonym Andrew Berwick stellte Breivik einen über 1500-seitigen Text mit dem Titel 2083: A European Declaration of Independence (2083: Eine Europäische Unabhängigkeitserklärung) zusammen und versandte ihn kurz vor den Anschlägen an 1003 E-Mail-Empfänger. In der auf Englisch verfassten Schrift, deren Titelseite das Kreuz des Templerordens zeigt, postuliert Breivik eine Bedrohung Europas durch „Multikulturalisten, Kulturmarxisten […] und kapitalistische Globalisten“. Dem Begriff Kulturmarxismus, den er oft synonym für den Multikulturalismus verwendet, stellt er dabei drei sogenannte „Hassideologien“ an die Seite, die zu bekämpfen seien: den Nationalsozialismus („anti-jüdisch“), den Kommunismus („anti-individualistisch“) und den Islam.

Das ist gar nicht mal so grundlegend entfernt von der Sichtweise unserer Polizei, die eben diese drei Terrorquellen sieht: rechts, links und Islam. Wie die Darstellung der Medien und der Feministen von Breivik als Nazi dazu passt, dass er da laut Wikipedia schreibt, der Nationalsozialismus sei als Hassideologie zu bekämpfen, erschließt sich mir nicht spontan.
Ich bekomme mehr und mehr das Gefühl, dass wenn man solche Terroranschläge mit Manifest verstehen und bewerten will, man nicht umhinkommt, das Manifest und nicht das flache political-correctness-Geschwätz der Medien zu lesen.

weiter > http://www.danisch.de/blog/2019/03/17/da...s-mascolo/
eingeschoben:

Hatte der Attentäter eine militärische Ausbildung?

Auch eine wichtige Frage. [Nachtrag 2]
Ich habe dieses Video des Attentats von Neuseeland gesehen.
Es ist nicht ganz so traumatisierend wie in der Presse beschrieben. Das bloße Erschießen eines Menschen ist eine frappierend unspektakuläre Sache, es verläuft schlichter als in Hollywoodfilmen. Was mit ein Grund dafür sein dürfte, warum der IS Enthauptungsvideos produziert. Deren Abknallvideos hatten nicht die gewünschte Schockwirkung.
Der Verlauf ist erstaunlich nüchtern. Der geht rein, knallt ab, wen er sieht, geht in den Gang, lädt nach, geht wieder rein, knallt weiter, geht raus, wechselt die Waffe, geht wieder rein, knallt wieder, geht wieder zum Auto und fährt ab.
Auffallend ist, dass der das anscheinend völlig ungerührt macht. Ich hätte da erwartet, dass das extremer Stress ist, dass man da vor Adrenalin nicht mehr geplant handeln kann, aber zieht das völlig ruhig und eiskalt durch, und es scheint ihn überhaupt nicht aus der Ruhe zu bringen. Wie jemand, der das ständig macht.
Ein Gedanke, der mir dabei kam, war, dass viele ja fordern, dass man sowas doch automatisch sperren können müsste. Facebook kann stillende Mütter automatisch sperren. Warum nicht sowas? Weil es nicht, wie in den Medien behauptet wurde, ähnlich wie ein Ego-Shooter-Spiel aussieht, sondern ganz genauso. Es wäre für einen Computer verdammt schwierig, sogar in den ersten Sekunden für einen Menschen, das als echt und nicht nicht als Mitschnitt eines Videospiels zu erkennen.
(....)
Der Attentäter geht auf die Straße, sieht Leute rennen, und trifft. Auf Anhieb. Aus der Hüfte.
Mir fiel noch etwas auf. Der hatte da mehrere Magazine dabei. Ja, das hatten wir damals auch so, Magazine am Gürtel. Der hatte die zusammengetapet, das geht schneller. Normalerweise würden man denken, dass man, wenn ein Magazin leer ist, man es fallen lässt (oder wegpackt) und das nächste reinschiebt. Haben wir damals bei Manöverübungen so gemacht. Der macht es anders. Als das Magazin leer ist, zieht er sich in den Gang, in die Deckung zurück, wechselt das Magazin da, und geht dann wieder rein und schießt weiter. Wer denkt in einer solchen Situation an so ein Verhalten? Warum überhaupt? Es ist keiner da, der für ihn eine Gefahr darstellen würde. Alle tot, am Boden oder geflüchtet. Aber der denkt an eine Routine, sich in Deckung zurückzuziehen, dort das Magazin zu wechseln, und wieder aus der Deckung zu kommen.
Warum geht jemand aus einem Raum, in dem augenscheinlich alle zusammen tot in der Ecke liegen, raus, an sein Auto, an den (offenstehenden!) Kofferraum, tauscht die Waffe, und geht nochmal rein, um die augenscheinlich Toten alle nochmal zur Sicherheit erneut zu erschießen? Und dann wieder zu gehen?
Ich hätte mir schon nicht vorstellen können, dieses zweite Mal reinzugehen. Ich wäre da wohl nach dem Schema bloß-weg-hier abgehauen. Der geht in aller Ruhe zweimal rein, und erschießt dann noch Leute auf der Straße, wo ihn jeder sehen kann.
Was macht der dann? Steigt ins Auto, lässte es seelenruhig an, und fährt ganz normal los, fährt aus der Ausfahrt und bedient schon nach 3 Sekunden während der Fahrt ganz ruhig sein Navigationsgerät. Nächstes Ziel auswählen.
Dann macht er etwas, worauf ich überhaupt nicht gekommen wäre. Er schießt während der Fahrt auf irgendwelche Leute in einem ausparkenden Auto. Anscheinend durch die eigene Windschutzscheibe am unteren Ende in der Mitte. Ich verstehe nicht, wie das geht, ohne dass die Scheibe sofort birst. Man sieht es nicht, weil Spiegel und Navi dazwischen sind, aber die Scheibe scheint schon Risse und Löcher zu haben, aber hält. Er schießt auch durch die Scheibe der Beifahrertür, die zerplatzt sofort. Auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen, von innen durch die eigene Windschutzscheibe zu schießen. Warum das andere Auto weiterfährt, ist mir auch nicht klar.
Dann hält er ganz ruhig an und lässt Fußgänger höflich über den Fußgängerüberweg. Ein Duftbaum baumelt am Rückspiegel. Er spricht mit jemanden (oder auf Video, ist mir nicht ganz klar) und hört sich locker, beschwingt, amüsiert an. Man hört diverse Polizeisirenen, ist ihm egal.
Der ging vor wie ein Profi-Killer.
Von Beruf Fitnesstrainer und Weltreisender.
Irgendwie kam mir das komisch vor.
Um Verbrechen aufzuklären ist es ja immer wichtig, nicht den moralisch-empörten Standpunkt einzunehmen, das bringt einem nichts, sondern wie ein Profiler zu denken. Was würde man in dieser Situation tun? Und da passiert vieles, was ich aus Laiensicht (mit Grundwehrdienst) so überhaupt nicht könnte. Ich habe ja schon meine Urlaubsvideos nicht auf Anhieb hingekriegt.
Nun schickt mir ein Leser einen Link auf dieses Erklärvideo, wo jemand mit – angeblich – militärischen Kenntnissen, die ich nicht habe, erklärt, dass ihm an diesem Video ebenfalls Sachen aufgefallen, von denen er der Meinung ist, dass man sie nur in irgendwelchen Kampfeinheiten erlernen kann.
Ich denke mal, soviel ist klar, durch Internet und Islam-Hetze allein kann das nicht passiert sein. Davon lernt man nicht, so ein Ding abzuziehen.
Ich vertrete schon lange die Auffassung, dass Videospiele und Egoshooter die Leute auf Gewalt abrichten und daran gewöhnen, und die Armee setzt sowas ja auch zum Abtrainieren der Tötungshemmung ein. Insofern könnte ich mir vorstellen, dass der sehr viel mit Ego-Shooter-Programmen trainiert hat und deshalb so kalt und ruhig ist, aber die Frage ist schon, woher kommt das Wissen, das Können, die eiskalte Ruhe, so ein Ding durchzuziehen? Garantiert nicht aus Internetforen, wie uns die Medien einreden wollen.
Das, was man sieht, und das, was die Presse auftischt, passen nicht zusammen.
Nachtrag: Da der ja 7 Jahre „auf Reisen” war und seine Geldquellen etwas undurchsichtig sind, könnte man auf den Gedanken kommen, dass der vielleicht irgendwo als Söldner gegen IS oder Taliban gekämpft hat und da noch mental in seinem Krieg steckt.
Nachtrag 2:Ein Leser schreibt mir gerade, Brenton Tarrant hätte in seinem Manifest behauptet, eine Ausbildung der Navy Seals zu haben.

> http://www.danisch.de/blog/2019/03/17/ha...usbildung/

Al-Quaeda

Ah, es lichtet sich. [Nachtrag 3 WICHTIG]
Ein anderer Leser weist mich auf die passende Stelle im Manifest hin. Da heißt es:
I’ll have you know I graduated top of my class in the Navy Seals, and I’ve been involved in numerous secret raids on Al-Quaeda, and I have over 300 confirmed kills. I am trained in gorilla warfare and I’m the top sniper in the entire US armed forces. You are nothing to me but just another target. I will wipe you the fuck out with precision the likes of which has never been seen before on this Earth, mark my fucking words. You think you can get away with saying that shit to me over the Internet? Think again, fucker. As we speak I am contacting my secret network of spies across the USA and your IP is being traced right now so you better prepare for the storm, maggot. The storm that wipes out the pathetic little thing you call your life.
(....)
Ein Leser schreibt:
Hallo Hadmut,
sry, ich muss dir ganz schnell schreiben. Du fällst gerade doppelt rein. […] Der User wusste es entweder nicht, oder aber er benutzt dich um Tarrants Spiel zu spielen. Das erwähnte “Zitat” ist ein MEME. es wird seit Jahren auf Imageboards wie 4Chan und 8Chan verbreitet. Es dient dazu sich über einen anderen Poster lustig zu machen durch ironische Überspitzung eigener angeblicher (und offenkundig blödsinniger) Fähigkeiten. Das Manifest ist eine Sammlung von Memes und Gegenmemes. Ohne Kenntnis der 4Chan Hintergründe NICHT zu verstehen!
Grüsse

Cry
Facebook Says Removed 1.5 Million Videos of NZ Mosque Shooting in First 24 Hours

The US-based social media giant said Saturday it had also removed all edited versions of the Friday's Christchurch massacre that do not show "graphic content".
Facebook stressed in a statement that the measure was taken "out of respect for the people affected by this tragedy".

> https://sputniknews.com/us/2019031710733...-shooting/

Social media is desperately trying to erase anything but the official narrative. It is clear they do not want people looking at the raw data and deciding for themselves what is going on. In New Zealand, it has been declared a criminal offence to download, share or keep a copy of the original live stream video of the sharing.
Something is being hidden.
NZ: 10 Jahre Haft für Anschauen von Terror-Video / ZeroHedge gesperrt
Neuseeland ergreift drastische Zensur-Maßnahmen: Wer das Terror-Video von Christchurch anschaut oder weiterverbreitet, dem drohen 10 Jahre Haft. - ZeroHedge.com wurde gesperrt. - Auch diverse Social Media nicht erreichbar.

Der Terrorist hat noch nicht einmal eine Aussage gemacht - aber vorsichtshalber einmal die Medien sperren.....! TB

Die Leseratte
Neuseeland ergreift massive Zensurmaßnahmen und unfassbar unangemessene Strafen bzgl. des Videos vom Attentat und sperrt Seiten wie Zerohedge! In den USA hatte gerade Facebook die Seite von Zerohedge gesperrt. Auch Dissenter wurde geblockt (die Seite mit der man Artikel kommentieren kann ohne Kontrolle der Seitenbetreiber). Lässt schon tief blicken! Ein Kommentator nimmt das als Zeichen, dass sie etwas zu verbergen haben. Vermutlich hat er recht.

(bachheimer.com)
Das Horrorprogramm eines "white supremacist"

17. März 2019 Tom Appleton
Australischer Hyper-Rassismus im schon über die Maßen von der Natur geplagten Christchurch: Eine Mail aus Neuseeland
Die sonst recht gut informierten ORF News nannten Christchurch diese Tage die "Hauptstadt Neuseelands". Die Hauptstadt ist Wellington, ebenfalls erdbebengefährdet, und regelmäßig ein wenig durchzuckt und geruckelt. Erst kürzlich fibrillierten bei mir alle Bücherregale, rund 3 Minuten lang.
Aber Christchurch ist die Horror-Kapitale von Neuseeland. Die Stadt, in der man sich keine Erdbeben vorstellen konnte, erlitt zweimal massive Erdbeben, die weite Areale der Stadt flachlegten. Am 4. September 2010 gab es keine Todesopfer, dann am 22. Februar 2011 und beim größeren Nachbeben am 13. Juni 2011 waren es insgesamt 185 Todesopfer. In dem Einwanderungsland Neuseeland kamen sie aus nahezu 20 verschiedenen Ländern.
Jedem dieser Erdbeben folgten 10.000 bis 15.000 (!) Nachbeben, sodass rund 200.000 der 500.000 Bewohner der Stadt aus Christchurch fortzogen.
Ein Bekannter, der aus Wellington nach Christchurch zog, weil ihm dort ein Job angeboten wurde, kam nach wenigen Monaten wieder zurück, die permanenten Erschütterungen in Christchurch hielt er nervlich einfach nicht aus.
Menschen aus jedem Land der Erde
Zu den Muslimen in Neuseeland ist zu sagen, dass hier Menschen aus jedem Land der Erde leben, Russland, Irak, Somalia, z.B. etc., und meistens bringen sie auch ihre Religionen mit. Die Äthiopier haben ihre eigene Kirche, die Russen dito, und in Wellington gibt es auch eine Moschee, in der an jedem Freitag Afrikaner, Afghanen, Pakistaner und Religionsangehörige aus zahlreichen anderen Ländern zusammenkommen.
Probleme, die in Deutschland virulent sind, sind hier unbekannt. Vollverschleierte Frauen sitzen im Bus oder im Café und ihre Mode wird nicht einmal als bizarr empfunden. Einzig Banken dürfen diese Frauen nicht betreten, genauso wenig wie andere Bürger, die eine Sonnenbrille, einen Hut oder einen Motorradhelm tragen. Wie sie ihre Bankgeschäfte erledigen, ohne einen nicht-verkleideten Mann zu bemühen, ist ihnen selbst überlassen — ein Problem, mit dem sich niemand befasst.
Es gibt auch kein Kopftuchverbot in den Schulen, ebenso wenig wie es ein Turbanverbot für Sikhs gibt. Aber auch sie müssen in der Schule Schuluniformen tragen.
Ausgerechnet ein "white supremacist" aus Australien
Dass nun ausgerechnet ein white supremacist - ein Vertreter der Ansicht, dass weißhäutige Menschen allen anderen überlegen seien -, ein 28-jähriger Mann aus Australien, einem traditionell und bis heute super-rassistischem Land, das sich zur vollen Gänze mit den Südstaaten der USA und dem Südafrika der Apartheidszeit vergleichen lässt, sich mit seinem grotesken Horrorfilmprogramm nach Neuseeland begeben musste - und nun zusätzlich auch noch in das über die Maßen vom Horror der Natur geplagte Christchurch -, gehört zu den perversesten Grauslichkeiten, die hier passieren konnten und jemals passiert sind.
(....)
Aus dem immer schon hyperrassistischen und faschistoiden australischen Bundesstaat Queensland meldete sich noch am Tag des Attentats ein Senator namens Fraser Anning, der den Neuseeländern selbst die Schuld an dem Fiasko gab - sie hätten eben keine Muslime ins Land lassen sollen. Ein junger Mann, der den Senator daraufhin mit einem Ei bewarf, kriegte die Antwort sofort, nicht nur postwendend, sondern sofort: eine Reihe von Faustschlägen voll ins Gesicht.....

weiter > https://www.heise.de/tp/features/Das-Hor...38491.html

Kommentare:

Das Verbrechen hat natüüürlich nix mit nix zu tun :-(
Normalerweise kommt aus der Ecke der Rassisten hier doch immer wieder gern der sarkastisch gemeinte Spruch "das hat nix mit nix zu tun", wenn irgendwo in Deutschland ein Migrant ein Verbrechen begangen hat oder dessen verdächtigt wird. Das wird auch gern mal als Whataboutism eingebracht, nach dem Motto: "in xyz hat ein Moslem abc gemacht", mit zweifelhafter Quellenangabe, sobald es in einem Artikel irgendwie um Migranten oder Islam geht.
Jetzt, wo (wieder einmal) einer von den eigenen Leuten ein barbarisches Schwerverbrechen begangen hat, schreibt das Pack wieder, dass das nichts mit "white suprenacy" zu tun hätte, sondern dass das nur ein verwirrter Einzeltäter wäre - aber diesmal nicht sarkastisch. Oder es war False Flag. Als nächstes kommt womöglich, dass die Opfer selbst schuld sind, was fällt denen auch ein, einfach da einen Gottesdienst zu feiern, wo der Täter mit seinem Sturmgewehr rumläuft. Oder dass George Soros persönlich hinter dem Massenmord steckt.
Es ist einfach nur zum Kotzen, was das Rassistenpack hier kollektiv im Forum abliefert.

Re: Dein rumgeflenne ist nur peinlich
whakatu schrieb am 17.03.2019 21:43:
Sicher nie in Australien gewesen, aber hier muell schreiben.
Einfach nur peinlich!
Wegen menschen wie Appleton kommt es zu sogenannten "Ausrastern und Anschlägen".
Noch alle tassen im schrank??

Man braucht nicht in Australien gewesen zu sein, um zu verstehen warum die Aussies keinen Bock mehr auf Kulturbereicherung haben.

Thrown Out Of Sydney No Go Zone:

Breach of the peace in Lakemba (Sydney)
https://youtu.be/LqY4Z1fTrMc?t=81
Asking Muslims If We Can Criticize Islam - Sydney, Australia with Armin Navabi
https://www.youtube.com/watch?v=5TvsaOC3v38
Sudanesengangs mischen Melbourne auf:
https://www.youtube.com/results?search_q...+melbourne
Schwarzafrikaner mischen schon wieder Moomba Festival in Melbourne auf:
https://www.youtube.com/watch?v=rJ8JFiRUauo
Überall das Gleiche mit der Religion of Peace
https://www.youtube.com/watch?v=LOsEScxzqck

Wir brauchen unbedingt überall einen Polizeistaat
Erst pflegt der gute Tom das Image von Neuseeland als die Ecke der welt, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen und man ja sooo multikulti und megatolerant ist.
Dann bemängelt er, dass die Moscheen nicht hinreichend vor solchen Anschlägen gesichert worden sind. (Warum eigentlich, wenn sich do alle sooo lieb haben?)
Dann wird ganz alter Kram aufgewärmt und jeder Australier, gar Weißer schonmal auf die Anklagebank gesetzt.
Nur einmal zur Erinnerung Neuseeland gehört zu den Five Eyes und hat schon entsprechend scharfe Augen. Trotzdem fiel der Attentäter durch alle Netze.

Was genau erwartet man, wenn man
im Grunde nicht kompatible Kulturen auf engem Raum miteinander vermischt, darunter Religionen mit ausdrücklichem Absolutheitsanspruch. Es gibt nirgendwo auf der Welt und zu keinem Zeitpunkt der Menscheitsgeschichte Beispiele, wo das ohne Blutvergießen funktioniert hat. Es hat sich immer mehr oder weniger gewaltsam eine "Leitkultur" durchgesetzt. Die Minderheiten bzw, die Unterlegenen, waren dann auf das Wohlwollen der Sieger angewiesen. Sie hatten meist die Wahl zwischen Tod und Unterwerfung.
Warum sollte es diesmal anders sein?

Noch einer, dem die Sache gelegen kommt:
https://m.oe24.at/welt/Erdogan-zeigt-unz.../372243172

Wer hat denn diese Hassrede hier durchgewunken?
Nichts als ein Rant gegen Australier. "Oh, ein hasserfüllter Attentäter hat Menschen in meinem Land ermordet. Er war Australier. Was kann ich dazu beitragen, dass das nicht wieder passiert? Ah, ich habe eine Idee! Ich beschimpfe alle Australier als rassistische White Supremacists und führe ihnen ihre Verbrechen an und die Unterdrückung von Minderheiten vor Augen! Das wird die Situation besser machen."
Ich halte den Begriff "Hassrede" für Schwachsinn, aber wenn ich diesen Kommentar von Tom Appleton in einem Wort zusammenfassen müsste, wäre dies das treffendste.
Es fehlt nur noch der Aufruf, es den Australiern zu zeigen, in welcher Form auch immer. Sie haben da dem Attentäter schön in die Hände gespielt, tun genau das, was er sich gewünscht hat. Er hat extra viele verschiedene Verweise in sein Manifest geworfen, damit möglichst viele Gruppen ins Visier ihrer "Gegner" geraten. Vielleicht ist er sogar extra nach Neuseeland gegangen, um sein Verbrechen auszuüben, um die Neuseeländer gegen die Australier aufzubringen.
Herzlichen Glückwunsch Herr Appleton, sie machen sich zum Werkzeug einer hasserfüllten Ideologie. Und herzlichen Glückwunsch an heise, das die Plattform dafür bietet.

"Subfaschistoide Szene in Christchurch" statt verwirrter Einzeltäter?
https://www.heise.de/tp/features/Das-Hor...38491.html :
Ich vergaß Malaysia zu erwähnen, ein muslimisches Land, von wo ja auch viele Menschen hierherkommen. Sie kommen nach Neuseeland, weil sie eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder wollen, aber auch eine normale Gegenwart, ohne Verfolgung, Polizeiwillkür und all die anderen negativen Dinge in ihrer Heimat.
Malaysia? Polizeiwillkür oder ging es um Korruption? Mal schauen was google da findet:
https://www.queer.de/detail.php?article_id=16026
Weiterer Rückschlag für Homo-Aktivisten im mehrheitlich muslimischen Malaysia: Ein Gericht hat das polizeiliche Verbot eines Homo-Festivals im November 2011 für rechtmäßig erklärt.
Um homosexuelle Moslems in Neuseeland geht es aktuell wohl weniger?
https://www.zeit.de/politik/ausland/2016...hihadismus :
warnten die Staatsoberhäupter von Indonesien, Malaysia und Singapur auf einem Sicherheitsgipfel von 2015. Die erste Antwort kam prompt Mitte Januar dieses Jahres, als in der indonesischen Hauptstadt Jakarta eine Bombe explodierte und sieben Menschen in den Tod riss. Anfang September explodierte auf einem Nachtmarkt im philippinischen Davao eine weitere Bombe, es gab vierzehn Tote. Beide Anschläge wurden von IS-nahen Gruppen reklamiert.
https://foreignpolicy.com/2015/09/09/why...e-problem/
authorities in Kuala Lumpur are alarmed that so many young Malaysians are answering the call to jihad.
“Islam has unfortunately become heavily politicized in Malaysia,” Liow said.
At least a fraction of radicalized Malaysian men have found a way into the Islamic State’s network through a combat unit known as Katibah Nusantara, led by an Indonesian named Bahrum Syah.
https://www.heise.de/tp/features/Das-Hor...38491.html :
eine ganz eigene subfaschistoide Szene, eine aktive, aber scheinbar nicht sonderlich organisierte white supremacist-Gruppierung, die durchaus bei diesem Attentat dem australischen Einzeltäter Hilfestellungen geboten haben könnte.
.. scheinbar nicht sonderlich organisiert geboten haben könnte?
Hätte hätte Fahrradkette statt Relotius?
https://www.heise.de/tp/features/Das-Hor...38491.html :
Dass die Polizei vor Ort davon so gar nichts mitbekommen hat, mag auch daran liegen, dass man auf dem rechten Auge eben blind ist.
Jawoll, Relotius läßt grüssen, dem Konjuktiv sei Dank. Aber den Kampf gegen Rechts hält bekanntlich weder Ochs noch Esel auf. Oder wie wäre es mit der in vergleichbaren Fällen üblichen Warnung vor Instrumentalisierung?
Wie wäre es mit Aufklärung und Demokratie statt Polizeistaat, Gesinnungsdiktatur oder Haltungsjournalismus? Kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten des Koran bzw. des politischen Islam statt betreutes Denken?
https://www.tagesspiegel.de/politik/ansc...08080.html
Selbstverständlich darf jeder den Islam kritisieren, so wie man Buddhismus, Judentum und Christentum kritisieren kann.
Religionskritik ist ein unverzichtbares Erbe der Aufklärung

........
Und den ersten hat es schon erwischt. Diese Sache entwickelt eine unglaubliche Geschwindigkeit.

NZ man arrested, faces prison for allegedly spreading mosque shooting video
An 18-year-old New Zealander has been jailed without bail for allegedly sharing a video of the Christchurch mosque attack, as well as posting an image of the mosque days before the massacre, with the caption “Target acquired.”

The man appeared before Christchurch District Court on Monday. He was arraigned on two charges, both under the Films Video and Publications Classifications Act, which prohibits the distribution or possession of material determined to be “objectionable.”

The charge from March 15 refers to him allegedly spreading the blood-curdling footage that was live-streamed by alleged perpetrator Brenton Tarrant as he gunned down worshippers in the Al Noor mosque in central Christchurch.

The other alleged violation dates from March 8 up to the day of the attack, when he allegedly posted a photo of the mosque with the chilling caption “Target acquired.” The teenager is also said to have posted messages aimed at stirring violence in an online chat forum. Police have said that he was not involved in the shooting itself.

In a statement on Sunday, police said they had apprehended a local man who is not believed to be directly linked to the attacker. While law enforcement had initially reported that the suspect was 22-years-old, they later issued a correction, identifying him as a being 18.

"The live-stream video of the shootings in Christchurch has been classified by the Chief Censor's Office as objectionable," they said.

The alleged breach of the 1993 law may result in a prison sentence, police added.

The judge granted a request for interim name suppression, but allowed photos to be released of the man in court with his face blurred.

It was reported that the 18-year-old was originally charged with posting material with the purpose of inciting hostility against a group of people based on race, ethnicity or national background. But these charges were thrown out and replaced with others on Monday.

Under the law, the publication is 'objectionable' if it "describes, depicts, expresses, or otherwise deals with matters such as sex, horror, crime, cruelty, or violence in such a manner that the availability of the publication is likely to be injurious to the public good."
(...)
In the wake of the attack that left 50 people dead in two Christchurch mosques on Friday, NZ Prime Minister Jacinda Ardern appealed to the public and media organizations not to show the graphic footage.

"We should not share, spread, or actively engage in that message of hate," she said.
https://www.rt.com/news/454078-man-arres...que-video/



Diese Aussage bzw. Ansage der PM erinnert mich doch sehr stark and G.W. Bushs Ansage bezüglich der conspiracy theorys sofort nach 9/11.
Das sind programmatische Inhalte, die Richtung wird vorgegeben.

Wobei sich die Verhaftung auf ein Gesetz von 1993 bezieht.
Womit begründet die NZ Regierung, dass man 10 Jahre Haft bekommen kann? Auf welcher Rechtsgrundlage wird das aufgebaut?
Abdallah‏ @Abdalla24983350

Gab es jemals einen Politiker in Europa der diese Größe hatte? #ChristchurchTerrorAttack #Christchurch

[Bild: D146gyAXgAAcyNo.jpg]
Meine 7 Cents zu @Danischs Mascolo-Geschwätz.

Grundsätzlich gehe ich mit ihm konform und das Framing durch nachrichtendienstliche Presse-Huren ist evident. Man kennt das ja nun von vielen anderen ähnlichen Ereignissen.

@Danisch schreibt u.a.: .. Obwohl der von Beruf nur Fitnesstrainer war, hatte der wohl ziemlich Geld durch eine Beteiligung an einem Digitalgeldbetrugsunternehmen. (Das im Fernsehen ansatzweise gezeigte „Sein Haus in Neuseeland” ist garantiert auch nicht so billig.)
Damit sei er sieben Jahre in der Welt herumgereist, auch in muslimischen Ländern und in Europa, insbesondere Frankreich. Und habe sich da viel angesehen, etwa wie die Gesellschaft in Frankreich einstürzt. ..


Mit stößt schon diese Vita übel auf.
Die liest sich eher wie eine Erklärung zum Motiv als eine in sich schlüssige Lebensbeschreibung.
Die Kohle benötigt eine Erklärung, ebenso wie die Herumreiserei.
Schlüssig wird es nur, wenn man eine Söldnerausbildung unterstellt, die einmal die Besuchsorte wahrscheinlicher werden läßt, als rein touristisches Interesse.
Auch das emotionslose Schießen – selbst wenn das Video gefakt wäre, unterstelle ich reale Todesopfer – spricht eher für gelerntes Töten.

Das Manifest dürfte, wie schon das von Breivik, in großen Teilen für die Tonne sein und soll meiner Ansicht nach eher die Aufmerksamkeiten umlenken. Wer sich in solche Texte „vergräbt“, hat keine oder weniger Zeit um anderen Auffälligkeiten nachzugehen.

Daher teile ich die Ansicht von @Danisch nicht, wenn er schreibt: Ich bekomme mehr und mehr das Gefühl, dass wenn man solche Terroranschläge mit Manifest verstehen und bewerten will, man nicht umhinkommt, das Manifest und nicht das flache political-correctness-Geschwätz der Medien zu lesen.

Ich halte es (vorerst) für Zeitverschwendung sich damit zu befassen.
Allerdings schließe ich in solchen Schriften verborgene Botschaften an Insider nicht aus, für die man dann aber – falls es sie wirklich gibt – eine Decodierung benötigt.

Meines Erachtens wird man weitere Anschläge nur verhindern können, wenn man sich die Beweggründe anschaut, auch mal über seinen Schatten springt und solchen Leuten zuhört, wie sie das begründen, und dann in einer öffentlichen Weise darüber diskutiert, was man da vielleicht falsch verstanden hat oder warum man einen Mordanschlag als Mittel in Betracht zog.

Geheimdienst-Operationen verhindert man nicht durch Zuhören sondern durch konsequentes Ausmisten des Augiasstalls. 
Das Framing scheint selbst bei den Alternativen zu wirken, die diese Verbindungen nicht auf dem Schirm haben, obwohl er gerade den Systemnahen Mascolo kritisiert.

Sehr interessant wird es dann beim Nachtrag, wo @Danisch auf die Video-Problematik hinweist.

Ich sehe da nun eine Aktion unter enormem Stress, die nicht wiederholt oder unterbrochen und geschnitten werden kann, und die funktioniert. Einfach so. Ohne Pannen.

Sehr gut beobachtet.
Das indiziert den professionellen Hintergrund oder die Inszenierung des Videos an sich.
Dann der Hinweis auf die enorme Trefferquote und das seltsame Magazin-Händling.

Es ist keiner da, der für ihn eine Gefahr darstellen würde. Alle tot, am Boden oder geflüchtet. Aber der denkt an eine Routine, sich in Deckung zurückzuziehen, dort das Magazin zu wechseln, und wieder aus der Deckung zu kommen.

Das offenbart den Profi (Routine) oder hat einen Inszenierungsgrund, den ich noch nicht kenne.

Der ging vor wie ein Profi-Killer.

Es war mit 99 prozentiger Sicherheit auch einer.
Und das bestätigt auch SOS News Germany, siehe Erkär-Video im Beitrag 2.
Dort wird u.a. gesagt, der Schütze verhält sich beim Magazinwechsel so, als hätte er Deckung bekommen.  Huh

Kurzum, ein Irrer, der das Töten lernte, trat erneut in Einsatz.
Doch warum ließ er sich festnehmen?  Huh
Oder bestünde gar die Möglichkeit das Festgenommener und Schütze nicht identisch sind?  Idea

mfG
nereus
Misguided Spying And The New Zealand Massacre

Authored by Suzie Dawson via ConsortiumNews.com,

While intelligence agencies were looking in all the wrong places, a conspicuous target slipped through the cracks...

Now that the bodies of 49 innocent human beings are lying in a Christchurch, New Zealand, morgue — gunned down by a heavily armed terrorist — New Zealand media are asking the obvious questions: why didn’t our intelligence agencies know there were xenophobic, murderous, white supremacists on the loose in Christchurch?
 “Questions are being asked of the nation’s security services in the wake of a mass shooting described as ‘one of New Zealand’s darkest days,” Stuff.co.nz reports and quotes a University of Waikato professor of international law, Alexander Gillespie, as saying:
"If it’s a cell we need to ask why weren’t they detected, because that’s why we have security services and it may be that those services have been looking under the wrong rocks.’ ”

According to the same article, in response to the terrorist attack, “A crisis meeting of national security agencies was held at Police National Headquarters in Wellington after the shooting.“
In the NZ Herald, veteran intelligence reporter David Fisher asked many pertinent questions in an opinion piece titled “Christchurch massacre – what did we miss and who missed it?”
“We need answers,” says Fisher.
“The NZSIS [New Zealand’s equivalent of the FBI] – and its electronic counterpart, the Government Communications Security Bureau – have more funding than ever, and almost double the staff numbers they had six years ago. They also now have the most powerful legislation they have ever had.”
We know thanks to the findings of an inquiry by the State Services Commission last December that as many as a dozen government agencies, including the NZ Police, were too busy squandering their resources spying on NGOs such as GreenpeaceNZ; political parties such as the New Zealand Green Party and then-Internet Party aligned Mana Movement, as well as on anti-TPP protesters and activists such as myself.
As if that weren’t egregious enough, they were even spying on Christchurch earthquake insurance claimants and historical victims of institutional state child abuse.
An ex-cabinet minister and now chief executive of Greenpeace New Zealand, Russel Norman called it“New Zealand’s Watergate moment.”

weiter > https://www.zerohedge.com/news/2019-03-1...d-massacre

(mit Geld und Kompetenzen zugeschissen, ist es jedesmal dasselbe, wenn irgendwo ein Anschlag passiert. Man hatte die Täter entweder auf dem Radar, sie waren bereits bekannt und teilweise erheblich vorbestraft oder blieben unentdeckt, trotz aller Resourcen. NZ gehörte zum großen Spionage und Überwachungsverband der FIVE-EYES. Es fällt mehr als auf. Für was dann die umspannende Überwachung? Oder gilt es einfach nur Löcher zu stopfen? Die Waffen sollen online aus dem Internet stammen, bestellt und geliefert worden sein (SPON). Wen wollt ihr eigentlich damit verarschen?
Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25