geomatiko

Normale Version: Bundestagsuntersuchungsausschuss "Breitscheidplatz"
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(07.12.2019, 06:33)ossi schrieb: [ -> ][Bild: attachment.php?aid=2337]

Bislang hat mir als Beleg für Magic Shows bereits
Zitat:Berlin Breitscheidplatz: das dubiose Kontraste-Video

http://911woodybox.blogspot.com/2018/03/...biose.html
[Bild: kontrastegraphik.png]
genügt.

Die nachträglich am Eingang drapierte Leiche ist nun der letzte Sargnagel ...
(07.12.2019, 06:50)ossi schrieb: [ -> ]Die nachträglich am Eingang drapierte Leiche ist nun der letzte Sargnagel ...
Hallo Ossi,

der Videolink ist nicht mehr erreichbar oder ich bin zu dämlich.

gibts den noch ? , würde ich gerne zur Sammlung hinzufügen

Big Grin
(07.12.2019, 08:23)PrayingMantis schrieb: [ -> ]
(07.12.2019, 06:50)ossi schrieb: [ -> ]Die nachträglich am Eingang drapierte Leiche ist nun der letzte Sargnagel ...
Hallo Ossi,

der Videolink ist nicht mehr erreichbar oder ich bin zu dämlich.

gibts den noch ? , würde ich gerne zur Sammlung hinzufügen

Big Grin

Ohne Vorstrich —-https nur ab https in den Videolan eingeben, der Vorstrich ist nur damit es hier nicht als Link für den Browser interpretiert wird ...

https://weltsfclips-vh.akamaihd.net/i/20...3u8?null=0

Den ganzen Text als eine Zeile ab https als Link in den VLC
—-https://weltsfclips-vh.akamaihd.net/i/2016/12/20/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL_,2000,1500,1000,200,.mp4.csmil/index_0_av.m3u8?null=0
Den ganzen Text als eine Zeile ab https als Link in den VLC
—-https://weltsfclips-vh.akamaihd.net/i/2016/12/20/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL_,2000,1500,1000,200,.mp4.csmil/index_1_av.m3u8?null=0
Den ganzen Text als eine Zeile ab https als Link in den VLC
—-https://weltsfclips-vh.akamaihd.net/i/2016/12/20/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL_,2000,1500,1000,200,.mp4.csmil/index_2_av.m3u8?null=0

alle drei Qualitätsstufen sind erreichbar ...
Hier übrigens die Netzseite, ebenda gefunden ...

Mutiger Zeuge führt die Polizei zum Verdächtigen | Welt.de Veröffentlicht am 20.12.2016 |
https://www.welt.de/vermischtes/article1...tigen.html
dort das zweite Video im Text

--------------

Mit dem VLCMedia Player streamen: So klappt's
  1. Öffnen Sie den VLC Media Player, klicken Sie oben rechts in der Menüleiste auf "Medien".
  2. Wählen Sie dort den Punkt "Netzwerkstream öffnen" aus, öffnet sich ein neues Fenster.
  3. Geben Sie oben nun die Netzwerk-Adresse des Streams ein.


PS: Man kann natürlich auch die "index_0_av.m3u8" etc. downloaden und diese Datei dann mit dem Mediaplayer seiner Wahl öffnen.
Nachtrag ...
PPS: hab mit der "index_0_av.m3u8" gespielt ... hier die zwei relevanten TS Dateien in HD Qualität
https://weltsfclips-vh.akamaihd.net/i/20....ts?null=0
https://weltsfclips-vh.akamaihd.net/i/20....ts?null=0


Es ist ein Unding, dass der Jan Hollitzer Online-Chef und stellvertretende Chefredakteur der Berliner Morgenpost diesen "Überfahrenen" "Angefahrenen" "Getöteten" nicht im Film hat.
(07.12.2019, 10:56)ossi schrieb: [ -> ]..
Es ist ein Unding, dass der Jan Hollitzer Online-Chef und stellvertretende Chefredakteur der Berliner Morgenpost diesen "Überfahrenen" "Angefahrenen" "Getöteten" nicht im Film hat.

Danke Ossi,

hat nun geklappt.

lg pm
Die Diskussion mit dem dort liegenden Mann (Urban?) im Bereich der Einfahrt kommt aus Geomatiko. Das war ungefähr im Sommer 2017, hier in einem unserer Berlin-Kapitel. 
Ich suche gerade die Screenshots aus dem WELT-Video und die vergleichenden Screenshots aus dem Hollitzer-Video, die Rantanplan zum Vergleich damals reingestellt hatte.
(07.12.2019, 11:25)fhh schrieb: [ -> ]Die Diskussion mit dem dort liegenden Mann (Urban?) im Bereich der Einfahrt kommt aus Geomatiko. Das war ungefähr im Sommer 2017, hier in einem unserer Berlin-Kapitel. 
Ich suche gerade die Screenshots aus dem WELT-Video und die vergleichenden Screenshots aus dem Hollitzer-Video, die Rantanplan zum Vergleich damals reingestellt hatte.
das Hollitzer-Video ... war zwar nicht doll in der Qualität, aber aktuell nur eine noch miserabler Sicherung, welche doch Tatsächlich auf ARD gelaufen ist (weiß wer welche Sendezeit?)
Und die Schnittreihenfolge dürfte auch nicht stimmen oder sind die ersten 45 Sekunden Original so gewesen?

https://www.youtube.com/watch?v=2EzniEXuvLI
Jan Hollitzer Berlin Attack - YouTube




Hat da jemand bessere private Sicherung, ansonsten sollte auch der U-Ausschuss von der ARD die Sendebänder anfordern.

PS: Noch drei Blogger die hier ggf schon, mir aber neu
http://blog.oedv-exodus.org/2017/01/21/m...on-berlin/
https://blog1954.tumblr.com/post/1563373...false-flag
https://1668cc.wordpress.com/2016/12/28/...rlin-2016/
Vizechef des Berliner Staatsschutzes als Zeuge geladen
In seiner nächsten Sitzung will sich der 1. Untersuchungsausschuss („Breitscheidplatz“) ein weiteres Mal der umstrittenen Rolle des Berliner Landeskriminalamtes im Umgang mit dem späteren Attentäter Anis Amri zuwenden. Außerdem möchten die Abgeordneten erfahren, wie es geschehen konnte, dass Beweismaterial aus Ermittlungen eines ausländischen Nachrichtendienstes, das deutschen Behörden seit Anfang 2017 vorlag, dem Ausschuss erst im Oktober 2019 durch die Presse zur Kenntnis gelangte. Dazu sind für Donnerstag, 19. Dezember 2019, den dritten Jahrestag des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, zwei Zeugen geladen, von denen einer freilich nur in geheimer Sitzung auftreten wird. Die öffentliche Anhörung beginnt unter Vorsitz des Abgeordneten Klaus-Dieter Gröhler (CDU/CSU) um 12 Uhr im Europasaal 4.900 des Paul-Löbe-Hauses  in Berlin.
Vernehmung Jutta Porzuceks abgesetzt
Aus dem Berliner Landeskriminalamt (LKA) erwarten die Abgeordneten den stellvertretenden Leiter des Staatsschutz-Dezernats 5, Polizeioberrat Youssef El-Saghir. Er hätte ursprünglich bereits am vorigen Donnerstag, 12. Dezember, gehört werden sollen, kam aber nicht mehr zu Wort. Für die in dieser Woche bevorstehende Sitzung war seine damals unmittelbare Vorgesetzte Jutta Porzucek geladen. Da der Auschuss dem Prinzip folgt, von unten nach oben, also in aufsteigender Linie der Beamtenhierarchie zu ermitteln, wurde die Vernehmung der höherrangigen Frau Porzucek kurzfristig von der Tagesordnung abgesetzt und El-Saghir erneut geladen.
Das Landeskriminalamt in Berlin, wo der spätere Attentäter Amri einen Großteil des Jahres 2016 verbrachte, steht seit dem Anschlag im Fokus der Kritik. Der Sonderermittler des Berliner Senats Bruno Jost hielt der Behörde vor, sie hätte Amri ohne Weiteres rechtzeitig hinter Gitter bringen können, wären die Ermittler nur etwas mehr auf Draht gewesen: „Es kam zu einer kaum verständlichen Kette von Versäumnissen.“
Nach wie vor offene Fragen 
Offene Fragen gibt es nach wie vor. Warum holten Beamte des Berliner LKA Amri bei der Ankunft aus Nordrhein-Westfalen im Februar 2016 aus dem Bus und überprüften seine Personalien, obwohl Kollegen im Düsseldorfer Landeskriminalamt gebeten hatten, den Mann diskret zu beschatten? Warum wurde die Observation Amris in Berlin bereits im Juni 2016 eingestellt, obwohl sie bis Oktober angeordnet war? Wie entstand die Einschätzung, Amri sei seiner Aktivitäten auf dem Berliner Drogenmarkt wegen ein ordinärer Kleinkrimineller ohne weitergehende islamistische Ambitionen?
Am 14. November 2019 hat der Ausschuss einen Beamten des nordrhein-westfälischen LKA erlebt, Kriminalhauptkommissar M., der mit der Wurstigkeit der Berliner Kollegen im Umgang mit Amri unnachsichtig ins Gericht ging. Man habe sich mit den Berlinern nur noch schriftlich verständigt, weil sie sich an mündliche Verabredungen nicht gehalten hätten. Sie seien oftmals auch nicht zu erreichen gewesen. Das LKA in Berlin habe weder den Ernst der Lage noch die Notwendigkeit, Amri kontinuierlich im Auge zu behalten, erkannt. Es sei an dem Fall auch nicht interessiert, „mit dem Sachverhalt einfach überfordert“ gewesen.
„Bei uns kommt so was nicht vor“
Symptomatisch für die laxe Berliner Polizeimoral sei Anfang 2016 der Umgang mit einem „Behördenzeugnis“ des Bundesamtes für Verfassungsschutz gewesen. Es enthielt aufgrund anonymisierter Informationen eines V-Mannes des Düsseldorfer LKA den Hinweis, Amri plane einen Anschlag, zu dessen Finanzierung er einen Raub im Berliner Raum begehen wolle. Die dortigen LKA-Kollegen hätten das Schreiben einfach mit der Post an die Generalstaatsanwaltschaft geschickt, statt sich die Mühe zu machen, den dort Zuständigen persönlich aufzusuchen und die Brisanz des Falles zu erläutern.
Erwartungsgemäß habe die Justiz keinen Anfangsverdacht gesehen. Wie denn auch, meinte der Zeuge M. So ein Behördenzeugnis sei ein viel zu dürrer Text: „Wenn man das der Staatsanwaltschaft in einem Briefumschlag schickt, kann die damit nichts anfangen. Bei uns kommt so was nicht vor.“
Nichtöffentliche Vernehmung
Nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit wird ein Beamter des Bundesnachrichtendienstes, der Zeuge M.S., auftreten. In seiner Befragung geht es um vier Videos aus dem November und Dezember 2016, die mit dem Attentat zusammenhängen und von einem ungenannten ausländischen Nachrichtendienst stammen.
Eines zeigt einen Kameraschwenk über den späteren Tatort, den Breitscheidplatz, auf drei weiteren ist Amri zu sehen. Im Ausschuss besteht erhebliche Irritation darüber, dass ihm dieses Beweismaterial bis vor Kurzem offensichtlich vorenthalten wurde. (wid/16.12.2019)
Zeit: Donnerstag, 19. Dezember 2019, 12 Uhr
Ort:  Berlin, Paul-Löbe-Haus, Europasaal 4.900
Interessierte Besucher können sich im Sekretariat des Untersuchungsausschusses bis Mittwoch, 18. Dezember, 13 Uhr, unter Angabe des Vor- und Zunamens sowie des Geburtsdatums und Geburtsorts anmelden (E-Mail: 1.untersuchungsausschuss@bundestag.de, Fax: 030/227-30084). Zum Einlass muss ein Personaldokument mitgebracht werden.
Bild- und Tonberichterstatter können sich beim Pressereferat (Telefon: 030/227-32929 oder 32924) anmelden.
Geladene Zeugen
  • Youssef El-Saghir, Polizeioberrat, Landeskriminalamt Berlin (öffentlich)
  • M. S., Bundesnachrichtendienst (nichtöffentlich)
> https://www.bundestag.de/dokumente/texta...cht-672518
PUA Breitscheidplatz

Halbzeitbilanz zum Untersuchungsausschuss


18.12.2019
  • Die Aufklärung im Untersuchungsausschuss Breitscheidplatz muss vorangetrieben werden. Die Rolle der Bundessicherheitsbehörden (GBA, BKA, BND und BfV) sowie des Bundesinnenministeriums (BMI) stehen nun neu im Fokus.
  • Aktuelle Zeugenaussagen von Beamten des Landeskriminalamts NRW, des Bundeskriminalamtes, der Generalbundesanwaltschaft sowie neue Veröffentlichungen in den Medien, die weitere berechtigte Zweifel an der tatsächlichen Rolle und Befassung der Bundessicherheitsbehörden mit der Causa Amri zu Tage förderten, müssen dringend überprüft werden.
  • Wir wollen, dass die dabei beteiligten Mitarbeiter der jeweiligen Behörden schnellstmöglich als Zeugen geladen werden. Gerade jetzt, wo sich der Tag des Anschlages zum dritten Mal jährt, ist es an der Zeit, gegenüber den Opfern und Hinterbliebenen „reinen Tisch“ zu machen.
Laut Aussage von M., Beamter im Landeskriminalamt (LKA) NRW, habe ein Mitarbeiter des BKA ihm in einem Vieraugengespräch circa zehn Monate vor dem Anschlag gesagt, dass man die Erkenntnisse einer Quelle des LKA, die über Anis Amris Anschlagsplanungen berichtet hatte, nicht weiter berücksichtigen wolle. Diese Weichenstellung sei von „ganz oben“ verordnet worden.
Der entsprechende BKA-Mitarbeiter bestritt diesen Vorwurf zunächst mit einer dienstlichen Erklärung. Vier Wochen später im Zeugenstand gestand er jedoch ein, dass er ein Vieraugengespräch nicht ausschließen kann. Daraufhin kamt es im Untersuchungsausschuss zu einer Gegenüberstellung.
Drei Zeugen wurden gleichzeitig befragt. Dort wiederholte M. seine Aussagen, unterstützt von den Einschätzungen des Oberstaatsanwaltes beim GBA Killmer. Der BKA Beamte K. relativierte seine Dienstliche Erklärung weiter und verstrickte sich dabei in Widersprüche.
Die wichtigsten Fragen und Thesen zur weiteren Arbeit im Untersuchungsausschuss:
Warum schätzte das BKA die Gefährlichkeit Amris falsch ein?
Eines steht heute fest: Das BKA hat die Gefährlichkeit Amris im Februar 2016 falsch eingeschätzt und damit eine fatale Weichenstellung vorgenommen. Die Gründe dafür liegen noch im Dunkeln und müssen nun aufgeklärt werden.
Wann stand Amri als Tatverdächtiger fest?
Offiziell soll Amri erst am späten Nachmittag des 20.12.2016 in den Fokus der Ermittlungen gerückt sein, als im Tat-Lkw seine Identitätspapiere gefunden wurden. Zahlreiche Indizien weisen darauf hin, dass Sicherheitsbehörden möglicherweise schon sehr viel früher von Anis Amri als möglichen Attentäter ausgegangen waren. So twitterte Pegida-Chef Lutz Bachmann schon kurz nach dem Anschlag über einen tunesischen Moslem als Tatverdächtigen und berief sich auf „hohe Berliner Polizeikreise“. Außerdem gab es nicht dokumentierte polizeiliche Maßnahmen in der Anschlagsnacht an und in der Fussilet Moschee, die Amri oft besucht hatte.
Handelte Amri allein bei seiner Tat?
Amri galt zunächst als „Einzeltäter“. Diese Theorie ist angesichts seiner vielfältigen Kontakte zur islamistischen Szene in Deutschland (unter anderem in der Berliner Fussilet Moschee und zu dem sogenannten Statthalter des IS in Deutschland, „Abu Walaa“), seinen zusammen mit Magomed Ali C. und Clement B. gehegten Anschlagsplänen auf das Berliner Gesundbrunnencenter und weiteren – bis kurz vor dem Anschlag – (Mouadh Tounsi @moumou1) weltweit unterhaltenen Kontakten zu Islamisten und Kämpfern des IS faktisch widerlegt.
Rolle der Nachrichtendienste
Heute ist klar, dass auch die Nachrichtendienste viel dichter am späteren Attentäter dran waren, als sie bisher einräumen wollen. Die Behauptung, es habe sich um einen „reinen Polizeifall“ gehandelt, ist längst widerlegt. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hatte mehrere Quellen in Amris Umfeld.
Zudem wurde durch Presseveröffentlichungen bekannt, dass zumindest ausländischen Diensten schon vor dem Anschlag Informationen und möglicherweise auch Videos vorlagen, die auf die konkreten Attentatspläne Amris hindeuteten. Ob sie vor dem Anschlag beachtet bzw. ausgewertet wurden, weiß man bislang nicht.
All diesen Fragen wird der Untersuchungsausschuss in Kürze nachgehen.

> https://www.gruene-bundestag.de/themen/i...sausschuss
U-Ausschuss zu Amri-Anschlag - "Hintenrum wird die Aufklärung hintertrieben"

Datum:18.12.2019

Was hat der U-Ausschuss zum Anschlag am Breitscheidplatz bisher gebracht? Daniel Lücking beobachtet dessen Arbeit und sieht den Aufklärungswillen der Bundesregierung kritisch.
Kurz vor dem dritten Jahrestag des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz ziehen Oppositionsvertreter von FDP, Linken und Grünen eine Halbzeitbilanz des Untersuchungsausschusses. Das Gremium wurde im März 2018 eingesetzt und soll klären, was im Fall des späteren Attentäters Anis Amri schief gelaufen ist. Was hat das Gremium des Bundestags bisher erreicht? Der Journalist Daniel Lücking hat jede öffentliche Sitzung intensiv mitverfolgt - seine Bilanz fällt durchwachsen aus:
heute.de: Herr Lücking, regelmäßig tagt der Ausschuss zwölf Stunden und länger. Sie verfolgen alles. Warum?
Daniel Lücking: Ich arbeite als freier Journalist - und ich habe gemerkt, dass das ein spannendes Thema ist, das aber von keiner Redaktion umfassend abgedeckt wird. Vor allem die Union setzt in dem Untersuchungsausschuss dann auch darauf, dass die spannenden Themen erst am Ende des Tages kommen - dann, wenn die Medienaufmerksamkeit nicht mehr so groß ist. Diese Lücke besetze ich mit einer Kollegin zusammen.

heute.de: Wer zahlt Ihnen diese Arbeit?
Lücking: Den Podcast und die Blog-Einträge mache ich unentgeltlich. Mein Leben finanziert noch die Bundeswehr, für die ich unter anderem in Afghanistan war und als Geschädigter noch Geld bekomme. Sie weiß Bescheid über die Arbeit, hat aber selbstverständlich keinerlei inhaltlichen Einfluss auf meine Berichte.
heute.de: Manchmal sind die Sitzungen sehr zäh - wie halten Sie das dann durch?
Lücking: Oft mit Ironie, Humor oder Gifs, die ich dann in den Tweets unterbringe. Aber wenn man so tief im Thema steckt, dann kann auch nach stundenlangen zähen Passagen immer wieder ein neuer Aspekt auftauchen, der sofort hellhörig werden lässt.

heute.de: Welche Haupt-Erkenntnis hat der Untersuchungsausschuss des Bundestags Ihrer Ansicht nach bisher gebracht?

Lücking: Vor allem die, dass eine Hauptthese der Bundesregierung nicht mehr tragbar ist: Dass der Fall Amri nämlich ein reiner Polizeifall gewesen sei, sprich, dass der Verfassungsschutz nicht mit dem späteren Attentäter Anis Amri betraut war. Das ist nicht mehr haltbar. Die zweite Erkenntnis: Auch das BKA hatte zahlreiche Hinweise auf Amri. Das Problem war jedoch, dass Amri durch so viele Bundesländer ging - und es keine klaren Kompetenzen gab. Und schließlich zeigt die Arbeit, dass das V-Mann-Wesen in Deutschland dringend überdacht werden muss. Amri war umgeben von V-Leuten, ohne dass das irgendwelche Konsequenzen gehabt hätte.

heute.de: Kanzlerin Angela Merkel hat rückhaltlose Aufklärung versprochen. Hält die Bundesregierung Ihrer Beobachtung nach dieses Versprechen?
Lücking: Definitiv nicht, nein. Nach vorn verspricht das zuständige Innenministerium auch im Untersuchungsausschuss immer Aufklärung - hintenrum wird diese Aufklärung hintertrieben. Das zeigt sich an den lange dauernden Verfahren, an den Akten, die erst mit großer Verspätung vorgelegt werden oder auch daran, dass die Opposition ihre Rechte einklagen muss, etwa wenn es darum geht, den V-Mann-Führer vor den Ausschuss zu laden.
heute.de: Nun also Halbzeit, was hat der Untersuchungsausschuss jetzt noch vor sich?
Lücking: Die Zeit ist denkbar knapp, die dem Ausschuss noch bleibt: noch zwölf Monate, rund 25 Sitzungen. In diesem Zeitraum muss der Ausschuss sich zum Beispiel noch mit der Frage beschäftigen, was eigentlich der BND über Amri wusste. Der Attentäter hatte ja zahlreiche Auslandskontakte, ob nach Frankreich, Belgien oder zur Terrormiliz IS nach Syrien. Das kann dem deutschen Auslandsnachrichtendienst und seinen Partnern eigentlich nicht entgangen sein. Das dürfte der Schwerpunkt der zweiten Hälfte sein. Und dann wird ab 2021 der Abschlussbericht geschrieben.
heute.de: Werden Sie die Arbeit des Untersuchungsausschusses bis zum Schluss verfolgen?
Lücking: Das ist das erklärte Ziel. Wir setzen alles daran, um bis zum Abschlussbericht dranzubleiben.

> https://www.zdf.de/nachrichten/heute/hal...i-102.html
(07.12.2019, 16:09)ossi schrieb: [ -> ]
(07.12.2019, 11:25)fhh schrieb: [ -> ]Die Diskussion mit dem dort liegenden Mann (Urban?) im Bereich der Einfahrt kommt aus Geomatiko. Das war ungefähr im Sommer 2017, hier in einem unserer Berlin-Kapitel. 
Ich suche gerade die Screenshots aus dem WELT-Video und die vergleichenden Screenshots aus dem Hollitzer-Video, die Rantanplan zum Vergleich damals reingestellt hatte.
das Hollitzer-Video ... war zwar nicht doll in der Qualität, aber aktuell nur eine noch  miserabler Sicherung, welche doch Tatsächlich auf ARD gelaufen ist (weiß wer welche Sendezeit?)
Und die Schnittreihenfolge dürfte auch nicht stimmen oder sind die ersten 45 Sekunden Original so gewesen?

https://www.youtube.com/watch?v=2EzniEXuvLI
Jan Hollitzer Berlin Attack - YouTube




Hat da jemand bessere private Sicherung, ansonsten sollte auch der U-Ausschuss von der ARD die Sendebänder anfordern.

PS: Noch drei Blogger die hier ggf schon, mir aber neu
http://blog.oedv-exodus.org/2017/01/21/m...on-berlin/
https://blog1954.tumblr.com/post/1563373...false-flag
https://1668cc.wordpress.com/2016/12/28/...rlin-2016/


Es ist lehrreich das Video ohne Audio zu sichten, denn die Kommentare von Hollitzer stimmen nicht mit den Bilder ein.
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