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Normale Version: Die Haller-Studie über die Rolle der Medien während der "Flüchtlingskrise"
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Die Haller-Studie über Medien ist raus

Eigentlich war sie für Montag angekündigt, aber ein Leser schrieb, dass sie jetzt schon draußen ist, und spekulierte dazu in wilden Mutmaßungen, dass sie vielleicht deshalb vor dem angekündigten Termin rausgegeben wurde, um sich politischer Einflussnahme und dem Druck von Änderungsforderungen zu entziehen.
 
https://www.otto-brenner-stiftung.de/fil...er_Web.pdf
ARD-Faktenfinder:
Berichterstattung zur Flüchtlingskrise: Studie kritisiert mangelnde Neutralität

Haben deutsche Medien 2015 über die Flüchtlingskrise einseitig berichtet und so zur Spaltung der Gesellschaft beigetragen? Eine Studie kommt zu diesem Schluss. Von einem generellen Medienversagen will der Studienleiter aber nicht sprechen.

Von Matthias Vorndran, MDR
Wer steckt hinter der Studie?
Die Studie wurde von der der IG Metall nahestehenden Otto-Brenner-Stiftung in Auftrag gegeben und gemeinsam von der Hamburg Media School und der Universität Leipzig durchgeführt. Sie befasst sich auf 184 Seiten mit der Berichterstattung zur Flüchtlingskrise im Zeitraum Februar 2015 bis März 2016.
Kommunikationswissenschaftler Michael Haller, wissenschaftlicher Direktor des Europäischen Instituts für Journalismus und Kommunikationsforschung, analysierte mit seinem Team mehr als 30.000 Berichte regionaler und überregionaler Zeitungen, aber auch Beiträge von News-Websites wie "Spiegel Online" und tagesschau.de.
(...)

  • Rund um den Begriff "Willkommenskultur" habe sich in der Berichterstattung eine Art "moralisch intonierte Verpflichtungsnorm" entwickelt, also ein positiv besetztes Leitbild. Bedenkenträger und Skeptiker seien zu kurz gekommen.
Dieser sich selbst begründende Euphemismus wurde in den Tageszeitungsberichten zu einer Art Zauberwort verklärt, mit dem freiwillig von den Bürgern zu erbringende Samariterdienste moralisch eingefordert werden konnten. (S. 139)
Wie lautet die Kritik?
Im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF kommentierte Fabian Leber vom "Tagesspiegel" die Studie. Bezugnehmend auf die Presse-Berichterstattung in der Flüchtlingskrise räumte er ein: "Es gibt sicherlich kritikwürdige Punkte".
Doch zwei Aspekte der Studie hält Leber ebenfalls für erwähnenswert: Gastbeiträge in den untersuchten Medien seien für die Studie nicht berücksichtigt worden. Und unmittelbar nach der eigentlichen Flüchtlingskrise habe bei den Medien eine "Selbstreflexion" eingesetzt. Die sei in der Studie aber nicht mehr aufgenommen worden. Details zur Methodik werden am Montag veröffentlicht.
Auch die Wochenzeitung "Die Zeit" - selbst nicht Gegenstand der Studie - übt Kritik. Die Untersuchung lese sich bisweilen so, als "hätten die Wissenschaftler dem Wunsch hinterhergeforscht, die Branche am Kragen zu packen und einmal kräftig durchzuschütteln. "Unstimmig", so heißt es im Artikel weiter, "werden die Darlegungen dort, wo die Autoren der FAZ zugestehen, dass sie in 'vielen' Kommentaren gegen eine unbegrenzte Aufnahme von Flüchtlingen plädierte, das Blatt aber trotzdem als Rufer in der großen, eintönigen Echokammer einsortieren"....

ganz hier:http://faktenfinder.tagesschau.de/inland...e-101.html
Danisch-Blog hat zwei Artikel dazu:

Analyse eines Medienkomplotts: Die Haller-Studie
Scheint, als ob es in den nächsten Tagen mal kracht. Weiterlesen »

Die Haller-Studie über Medien ist raus
Eigentlich war sie für Montag angekündigt, aber ein Leser schrieb, dass sie jetzt schon draußen ist, und spekulierte dazu in wilden Mutmaßungen, dass sie vielleicht deshalb vor dem angekündigten Termin rausgegeben wurde, um sich politischer Einflussnahme und dem Druck von Änderungsforderungen zu entziehen.
Update: Die TAZ behauptet zu wissen, warum die Veröffentlichung vorgezogen wurde: Die ZEIT habe die Studie überzogen und überpointiert wiedergegeben.
Die zerfleischen sich jetzt gegenseitig.
Telepolis (Peter Nowak):

Zu unkritisch gegenüber der Willkommenskultur?

Und zu viel Einfühlung in die Wutbürger bei den Medienkritikern. Anmerkungen zur Studie "Flüchtlingskrise in den Medien"
Das Problem der im Auftrag der Otto-Brenner-Stiftung erarbeitete Studie Die Flüchtlingskrise in den Medien von Michael Haller ist nicht ihre Kritik an der Kampagne zur Willkommenskultur (siehe Medienarbeit zur "Flüchtlingskrise": Überhebliche Pädagogik prägt Information), sondern ihr Verständnis für die deutschen Wutbürger.
Das Cover zeigt ein Bild, das uns vor 2 Jahren sehr vertraut war. Eine Rundfunkjournalistin spricht in ihr Mikrophon, während rund um sie Geflüchtete vor einer verschlossenen Grenze stehen. Die Bild-Zeitungs-Schlagzeile "Wie schaffen wir das bloß, Frau Merkel" wurde einmontiert. Die Studie untersucht ca. 30.000 Medienberichte aus dem Jahr. Einbezogen sind die Printmedien FAZ, SZ, Welt und BILD sowie zahlreiche Regional- und Lokalzeitungen und die Online-Auftritte focus.de, tagesschau und Spiegel Online.
"Wurde in den analysierten Medien neutral über die Ereignisse berichtet? Trug die mediale Berichterstattung zu einer gesamtgesellschaftlichen Erörterung über die Willkommenskultur bei? Wer kam in den Medienberichten zu Wort?" - Das sind einige der zentralen Fragen der Studie....

weiter hier:https://www.heise.de/tp/features/Zu-unkr...80710.html

(Wegen der Bezeichnung "Wutbürger" bereits im 2 Satz des Artikel könnte man schon aufhören weiterzulesen. Die Kommentatoren zum Artikel bringen das zum Ausdruck)

Nowak schreibt:

"Nun ist es sicher nicht von der Hand zu weisen, dass in Deutschland Teile der Politik und vor allem der Wirtschaft vor allem deshalb flüchtlingsfreundlicher als Teile der Bevölkerung auftreten, weil es diesen Mangel an Facharbeitern in bestimmten Bereichen gibt. Es gibt von anti-rassistischer Seite schon lange eine Kritik daran, wenn betont wird, wie gut doch die Migration der deutschen Wirtschaft tut. Von "Nützlichkeitsrassismus" ist da auch die Rede.

Doch in der Studie wird die Autonomie der Migration negiert. Es waren die vielen Migranten, die sich auf dem Weg nach Europa nicht haben aufhalten lassen, die im Herbst 2015 die Akteure waren und nicht die deutschen Wirtschaftsverbände. Im Herbst 2015 hätte nur noch die Alternative angestanden, die Grenze zu Deutschland notfalls mit der Schusswaffe zu verteidigen oder eine begrenzte Öffnung durchzusetzen. Wer hier nur die ökonomischen Interessen betrachtet, verkürzt die Geschichte und negiert den Widerstand der Migranten."

und:

"Doch die Studie geht einen anderen Weg und zeigt viel Verständnis für die Wutbürger und ihre politischen Stichwortgeber. Dass beispielsweise die eindeutig rassistischen Wutbürger von Tröglitz nicht genügend zu Wort kommen, wird als "tendenziöse Berichterstattung" moniert. Schon im letzten Jahr hatte Haller in einem Interview über die Aufgaben von Medienvertreter in der Flüchtlingskrise mit dem NDR gesagt:
Die sollten sich auf das journalistische Handwerk besinnen und ihren kritischen Verstand einschalten. Also nicht gleich tolle Geschichten erzählen, nicht gleich mit einer steilen These losziehen, nicht nachäffen und Vorurteile bedienen. Sondern Informationen prüfen und auswerten. Sachverstand nutzbar machen. Naheliegende Fragen stellen. Hartnäckig bleiben, also die Fragen immer wieder stellen, bis sie von den Entscheidern hinreichend beantwortet sind. Und bei der Bewertung der Vorgänge keinen Schaum vor dem Mund haben, sondern Augenmaß nehmen. Und nicht zuletzt: Die Sorgen auch der Spießbürger ernst und sich selbst weniger wichtig nehmen.
Michael Haller
Neben dem Pegida-Versteher Werner Patzelt reiht sich jetzt auch Haller in die Phalanx derer ein, die sich wissenschaftlich in die Wutbürger einfühlen wollen."

(Man kann sich vorstellen, dass da jetzt eine ganze Menge Kommentare dazu reinscheien werden)
Einige ausgewählte Kommentare beim ARD-Faktenfinder:

Sehr neue Erkenntnis
jeder der täglich in die Medien geschaut hat wusste das, das zum Teil keine Berichterstattung sondern ein Lern und Erziehungsauftrag.
Und das ist heute in einigen Medien immer noch zu spüren, kommt darauf an welche man am Morgen liest oder ansieht.
Auch die Unterscheidung zwischen Flüchtlings oder Migrantenwelle ist bis heute nicht gegeben.
Zu dieser Zeit und teilweise heute noch wird oder wurde jede kritische Stimme weg-gebügelt.
Und man glaubte das der Bürger das nicht merkt, der Bürger ist aber oft klüger als die Obrigkeit meint.

Des Pudels Kern
In meinen Augen trifft der Leiter der Studie, Professor Michael Haller, genau des Pudels Kern bezüglich der Medienbranche, wenn er "glaubt, dass eine 'Sinn- und Strukturkrise' die Medienbranche erfasst habe. 'Große Teile der Journalisten haben ihre Berufsrolle verkannt und die aufklärerische Funktion ihrer Medien vernachlässigt'.“ ("WELT" vom 20.07.2017)

Für mich ist seit August 2015
Für mich ist seit August 2015 eine Welt zusammen gebrochen und zwar die Medienwelt.
Es gab so viel Gehirnwäsche in den Zeitungen und so viele offensichtliche Unwahrheiten, das ich stark an unserer 4. Gewalt verzweifelt bin.
Die Studie betrachtet ja nur die Zeitungen, wenn ich ehrlich bin, haben sich ARD und ZDF noch schlimmer verhoben, ich kam mir häufig wie in der Schule vor, anstatt Informationen und kritisches Hinterfragen zu Politikeraussagen, kam Hofberichterstattung und Kanzlerinhymnen, da wurde der Auftrag doch extrem verfehlt, eigentlich ist total versagt wurden, das war teilweise nur Propaganda.
Zum Glück gibt es genügend Schweizer Zeitungen, die freier berichtet haben.
Mein Vertrauen in den ÖR ist jedenfalls eindeutig und nachhaltig zerstört, es kommt mir vor als ob die Hintergrundgespräche im Kanzleramt den Informationsbefehl geben und im ÖR als Volksauftrag umgesetzt werden.
Brave New World, ich habe es deswegen gleich nochmal gelesen....

Studie kritisiert
Studie kritisiert Berichterstattung zur Flüchtlingskrise
Die Mängel in der Berichterstattung der Mainstream-Medien, insbesondere der GEZ finanzierten Medien gehören inzwischen, dank der sozialen Medien, zum Allgemeinwissen. Wer aufmerksam die aktuellen Ereignisse im Wahljahr verfolgt, der stellt nach wie vor fest wie das Establischment an der Meinungshoheit werkelt und zunehmend Kritiker in eine bestimmte Schublade einordnet und nicht nur auf Twitter/Facebook sanktioniert.
Zur Zeit läuft wieder eine gigantische Nebelkerzen Aktion bezüglich Flüchtlingsbewegung und Folgewirkungen ab. Man kann zusammenfassend feststellen, dass die Medien wie die Politiker nicht Lügen aber einen großen Teil der Wahrheit verschweigen. Der betroffene Bürger ist da mehr mit der Realität konfrontiert.

Sie kamen sich vor wie in der Schule? Ich weiß nicht, wie alt Sie sind. Jahrgang 96? Ich bin ein paar Jährchen alter. Und ich kam mir deshalb vor, als wäre die "Aktuelle Kamera" auferstanden: Das Jubeln, das Verzerren, das Verschweigen, das Niedermachen bis hin zur Diffamierung, alles vorgetragen mit der festen Überzeugung, die Wahrheit gepachtet zu haben und für das Glück der Menschheit zu kämpfen (weshalb jedes Mittel erlaubt ist), und natürlich gebetsmühlenartig immer und immer wieder vorgetragen - Adlershof wie es leibte und lebte.
Sehr viel hat sich an diesem Gefühl übrigens nicht wieder geändert.

Glaub ich nicht
Ich glaube nicht, dass man ploetzlich wieder eine oeffentlich rechtlich abweichende Meinung aeussern darf , ohne als NAZI abgetempelt zu werden oder im inhouse factencheck oder von einem Experten belehrt zu werden.
Wenn doch muss die Frage erlaubt sein warum man eine offene freie Gesellschaft mit Migranten umbauen will, die nur rigide patriarchalische Strukturen anerkennen, und eine freie Lebensgestaltung gewaltsam ablehnen.
Warum kann man nicht dem Grundsatz folgen:¬ leben und leben lassen und warum muss man seine westliche Nase in alles stecken.
Gerne wuerde ich dies mit einem TS Journalisten face to face diskutieren.

Am 22. Juli 2017 um von Moderation
Schließung der Kommentarfunktion
Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.
Die Moderation

(der Bürger zahlt für euch, ihr habt das normalerweise gefälligst offenzuhalten)
Kommentare aus dem Telepolis-Artikel:

Die Willkommenskultur hat es nie gegeben
Sie war eine Erfindung der Politik und Medien > https://www.blick.ch/news/ausland/praesi...82415.html
Und wenn der Autor sich rechtsstaatlichem Denken verpflichtet fühlen würde, dann würde er sich hüten, Bürger, die den Rechtsbruch der unkontrollierten Grenzöffnung durch Merkel kritisieren und diese Zuwanderung ablehnen, als "Wutbürger" zu diffamieren.
Und wenn er sich für Demokratie interessieren würde, dann müsste er erkennen, dass hier willkürlich von oben entschieden wurde, dass in einer Demokratie aber solche Entscheidungen die Zustimmung der Mehrheit brauchen, die es in unserem Land aber nicht gibt und nicht gab! Hieraus den Vorwurf des "Rassismus" abzuleiten halte ich bestenfalls für eine weitere Torheit des Autors.

Zu viel Einfühlung? Im Gegenteil, hier war Kampagnenjournalismus am Werk
Was zu den Spitzenzeiten der Migrantenschwemme sowohl im TV als auch in den Printmedien und deren Online-Ablegern zu sehen und lesen war, war und ist reinster Kampagnenjournalismus. Zunächst sind vermutlich die Wirtschaftsverbände mit dem Wunsch an die Politik herangetreten, doch bitte für billigste Arbeitskräfte aus dem immer größer werdenden Flüchtlingskontingent zu sorgen. Schließlich stirbt Deutschland ja aus und dann ist da noch die Rentenproblematik und, der eigentliche Hintergrund, die Lohnforderungen könnten steigen, wenn nicht mehr auf eine freie Stelle 150 Bewerbungen kommen
.
Als die Regierung tat, wie ihr befohlen wurde, sind zeitgleich Teddybären-Werfer und "Refugee Welcome" Fähnchen-Schwenker inszeniert worden, um die Bevölkerung auf die Migrantenwelle einzustimmen, die da auf uns zu rollte. Und zwar im positiven Sinne. Als das nicht ganz so funktionierte, wie es sollte, hat man zur indirekten Verunglimpfung der Kritiker gegriffen. Wieder über eine Medienkampagne und wieder machten fast alle mit.
Und die funktionierte so:
Zunächst definiert man den "Wutbürger" als tumben, "Wir sind das Volk" brüllenden, ausländerfeindlichen Idioten (die es zweifellos gibt, aber es ist sicher nicht die breite Mehrheit) und verbreite diese Definition über möglichst viele Kanäle. Im zweiten Schritt setzt man die Kritiker gegen den ungezügelten Zustrom von Migranten mit den "Wutbürgern" gleich. Man beachte: man nennt die Kritiker nicht explizit tumbe, rechtsradikale Idioten! Man definiert einen neuen Begriff in genau diesem Sinne und belegt dann *alle* Menschen, die sich kritisch zu Merkels teils rechtswidrigen Einwandererdpolitik äußern, mit eben diesem Begriff.
Das Ziel:
Erstens: der Medienkonsument soll Abstand nehmen von der Kritik, eine Identifikation mit den Kritikern soll unmöglich gemacht werden durch Herabsetzung und Verunglimpfung.
Zweitens:
Der Medienkonsument soll im Sinne dieser Kampagne eine positive Grundhaltung zur Masseneinwanderung einnehmen.
Zur Funktion solcher Kampagnen im Allgemeinen siehe übrigens auch Dr. Gansers YouTube-Vorträge zum Thema "Framing".

Die entscheidende Frage ist doch, WARUM wurden all diese Flüchtlinge rein-
gelassen.
Ein Hinweis könnte da das dicke Lob sein, das Merkel von Obama für die Aufnahme all dieser Menschen bekommen hat. Die Tatsache, dass zuvor Zahlungen an das Flüchtlingswerk für die Lager in Jordanien und im Libanon reduziert/eingestellt wurden, deutet auf eine Planung der ganzen Sache.
M.E. stand ein strategischer Aspekt im Syrien-Krieg hinter der Sache.
Mehr als Hunderttausend junge Männer im wehrfähigen Alter kamen aus Syrien nach Deutschland. Diese waren aber die Rekrutierungs-Grundlage der syrischen Armee (SAA). Diese, sowie ihre unterstützenden regierungstreuen Milizen, hatten mehr als 100.000 Soldaten im Kampf verloren und brauchten dringend neues kämpfendes Personal. Während Länder wie Saudi-Arabien und Katar direkt islamistische Terror-Milizen finanzierten und nach Syrien einschleusten, entzog Deutschland der SAA ihre Rekruten. Das war der deutsche Beitrag zum vorgesehenen Sieg der islamistischen Terror-Milizen in Syrien.
Die zusätzlich aus anderen Ländern nach Deutschland einströmenden Migranten waren m.E. eine Art Kollateralschaden dieser Aktion, die Rekrutierungsbasis der SAA auszutrocknen.
Das Einschreiten Russlands hat einen Strich durch die Rechnung der westlichen Syrien-Strategen gemacht. Große Teile des Landes sind wieder sicher. In den letzten 3 Monaten sind ca. 500.000 zuvor geflüchtete Syrer wieder in ihr Land zurückgekehrt, wo sie beginnen, unter dem Schutz ihrer Armee und Russlands Luftwaffe ihre Städte wieder aufzubauen. Russland hat durch diesen Einsatz bei den Menschen im Nahen Osten enorm an Achtung gewonnen. Die europäischen Länder werden den Menschen im Nahen Osten erklären müssen, warum sie sich auf die Seite islamistischer Milizen stellten.

(meiner Meinung nach sehr gut umrissen!)


Die Sorgen der Spießbürger ernst nehmen...
Und bei der Bewertung der Vorgänge keinen Schaum vor dem Mund haben, sondern Augenmaß nehmen. Und nicht zuletzt: Die Sorgen auch der Spießbürger ernst und sich selbst weniger wichtig nehmen.
Diese Aussage von Haller wird missverstanden, wenn Nowak sie als "Einfühlen in die Wutbürger" abtut. Nowak meint ja offensichtlich ein empathisches Einfühlen. Aber Haller spricht von der journalistischen Einordnung der Ereignisse und genauer eben von der Bewertung dieser. In diesem Kontext ist das Ernstnehmen zu übersetzen: Die Journalisten sollen die Sorgen der Spießbürger nicht abtun, nicht abwerten, nicht verteufeln. Sie sollen sie dagegen als ganz normales Ereignis darstellen und darüber ohne Emotion berichten.
Daran ist nichts verkehrt und es ist auch kein Fraternisieren mit den Wutbürgern. Wobei "Wutbürger" schon ein Kampfbegriff ist, mit dem manche Medien vor allem den Protest gegen Stuttgart 21 diskreditiert haben. Aber zurück zum Thema: Verkehrt ist es, wenn Journalisten reflexhaft die Äußerungen von "Spießbürgern" abwerten, um hier sofort alle "Verunreinigungen" der demokratischen Öffentlichkeit mit weniger freundlichen Ausdrucks- und Denkweisen abzuwehren. Wenn Journalisten so etwas tun, signalisieren sie diesen Leuten bloß, dass sie parteiisch sind, dass sie sich auf die Seite der (linksliberalen) Mittelschicht geschlagen haben. Und das ist eben kein Journalismus, sondern das ist Kampagne. Deshalb ist es vollkommen richtig, wenn ein Journalist schlicht berichtet, wer welche Ängste, Sorgen, Forderungen geäußert hat, ohne das irgendwie zu politisieren.

Zorn als dienstbarer Geist der Vernunft gegen den Zerfall der Zivilgesellschaft
Es gibt keine Wutbürger. Die Menschen sind nicht nur wütend, sondern zornig. Die Wut ist die unbeherrschte Schwester des Zorns. Die Wut beherrsche man daher besser und lasse sie zuhause, wenn Bürger auf die Straße gehen.
Herr Nowak, es gibt keine Geflüchteten bzw. Flüchtlinge in Deutschland. Deutschland ist von sicheren Staaten umgeben in denen es keine Verfolgung, Pogrome oder Bürgerkriege gibt. Österreich ist kein gescheiterter Staat, dort gibt es keine Verfolgung. Es gibt Menschen, die zu uns kommen und Asyl fordern. Manche Menschen meinen, der Begriff Asylforderer sei weitaus angemessener.
Es gibt andere Stimmen, die meinen, die grenzenlose Öffnung für Wirtschaftsmigranten sei ein Terroranschlag auf unser deutsches Sozialsystem, sie bezeichnen die uneingeschränkte Masseneinwanderung als Migrationswaffe im Dienste des Neoliberalismus. Abschaffung der nationalen und kulturellen Identität zugunsten des Großkapitals, die 100 Menschen, die mehr als 50% des weltweiten Vermögens ihr Eigen nennen.
Wenn Sie, Herr Nowak, mit ihrem Auto in einer Tempo 50 Zone 56 km/h fahren und dabei geblitzt werden, dann bekommen Sie 5 km/h Toleranz aber für das eine km/h zuviel zahlen Sie 15 Euro.

Die Frage lautet doch:
Weshalb wurden die Menschen in Syrien systematisch aus gehungert?
Zuerst durch den Wirtschaftsboykott und dann durch die Streichung der Mittel für UN Flüchtlingslager.
Inwieweit waren türkische Stellen beim Flüchtlingstransport beteiligt?
Jedenfalls wäre es der Türkei nicht möglich gewesen den Flüchtlingsstrom so schnell abzustellen, wenn sie nicht selbst organisatorisch beteiligt wären.
Fängt der Flüchtlingsdeal der Kanzlerin nicht schon viel früher an?
Und ist Erdogan nicht in vielerlei Hinsicht ein wichtiger Kompagnon der Kanzlerin?
Die Partnerschaft erstreckt sich doch nicht nur auf Waffendeals und Wahlkampfhilfe.
Es ist doch naiv zu glauben, dass Frau Merkel das Flüchtlingsproblem erst erkannt hatte als die Menschen an der Grenze standen.
Es ist auch naiv zu glauben die Überweisung an die UN wäre zufällig vergessen worden.
Weshalb regt sich jetzt erst offizielle Kritik aus deutschen Regierungskreisen am Erdogan Regime, wo es erstmals auch um Interessen von Mercedes geht?
Jedem politisch Interessierten war seit Jahren klar, dass Erdogan ein totalitäres Regime anstrebt. Vor Jahren hätte man noch etwas entgegen setzen können.
Weshalb dulden wir eine Kanzlerin Merkel die Erdogan noch unterstützt.
Im Grunde dient die Aufregung von und um die Presse doch nur dafür die Sicht auf die ansonsten offensichtlichen Zusammenhänge zu versperren.

Meinungen statt Fakten
»Wenn Haller dann von einer Schweigespirale in den Medien über Probleme mit der Zuwanderung redet, sollte auch dieser nicht belegte Befund kritisch hinterfragt werden.«
Tatsächlich nicht belegt?
»Doch schon bald waren die Medien voll von den angeblichen oder tatsächlichen Problemen der Migration.«
Tut mir leid, in meiner Erinnerung stellt sich das anders dar. Es wurden viele Scheinprobleme aufgeworfen, richtig, aber die Fragen der (Wut?-)bürger blieben außen vor und eins der vielen Argumente dabei ist bis zu heutigen Tag in etwa so formuliert: "Wenn die Offenlegung der Faktenlage den Rechten nützt, ist ein Verschweigen legitim." Das ist Pädagogik und kein Journalismus. Journalismus hat sich für Meinungsmache und Volkserziehung nicht zu interessieren!
Hier wieder mein mittlerweile gern gebrauchter Verweis:
> http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/kr...propaganda
»Neben dem Pegida-Versteher Werner Patzelt reiht sich jetzt auch Haller in die Phalanx derer ein, die sich wissenschaftlich in die Wutbürger einfühlen wollen.«
Aha, kritisch denkende Bürger sind Wutbürger, sind rechts, sind rechtsextrem, sind Nazis, gehören ausgegrenzt. Auf ihre Fragen einzugehen ist illegitim. Habe ich das so richtig verstanden?

Dürfen wir uns am Sonntag auf einen Auftritt Hallers bei Anne Will freuen? (siehe Lüders)
Ein Satz ist zu wenig
Studie »Die ›Flüchtlingskrise‹ in den Medien«
Ursprünglich sollte die von der gewerkschaftsnahen Otto-Brenner-Stiftung in Auftrag gegebene und von der Hamburg Media School gemeinsam mit der Uni Leipzig durchgeführte Studie »Die ›Flüchtlingskrise‹ in den Medien« an diesem Montag publiziert werden. Aus Verärgerung über die »(über)pointierte Zuspitzung und bedenkliche Akzentuierung einiger Ergebnisse« in ersten Vorberichten haben die Stiftung und Studienleiter Michael Haller die Veröffentlichung dann aber vorgezogen. Seit Freitag ist die 184 Seiten umfassende Studie im Internet verfügbar und kann als gedrucktes Arbeitsheft kostenlos bestellt werden.

In der »Zeit« hatte Redakteur Jochen Bittner die Ergebnisse der Studie, für die rund 35 000 Medienberichte aus dem Zeitraum von Februar 2015 bis März 2016 erfasst und 1700 Texte analytisch ausgewertet wurden, in dem Satz zusammengefasst: »Zeitungen waren eher Volkserzieher als kritische Beobachter«. In der Vorabmeldung, die von anderen Medien aufgegriffen und teils weiter zugespitzt wurde, lautete der Kernsatz: »Medien haben in der Flüchtlingskrise versagt.« Dass ausgerechnet die Wochenzeitung »Die Zeit«, deren »Dossier« Haller von 1987 bis 1990 leitete und der er die auf Tagesmedien fokussierte Studie exklusiv vorab zur Verfügung gestellt hatte, die detailreiche Arbeit auf einen solch pauschalen Kernsatz verkürzt hat, dürfte den Medienwissenschaftler besonders verdrossen haben. Das Blog »Uebermedien« zitiert Michael Haller mit dem Satz: »Es ist passiert, was ich eigentlich vermeiden wollte. Ich will ja kein Medienbashing betreiben.«

weiter:https://www.neues-deutschland.de/artikel...wenig.html
Medien
Print am Pranger
Haben deutsche Zeitungen während des Flüchtlingszuzugs versagt? Eine Studie scheint das zu belegen. Ihr Fazit: Die Leitmedien standen im Dienste der Regierung und rührten kräftig die Trommel für die Willkommenskultur.

Die Medien sind Schuld, sie haben das Thema Flüchtlinge 2015/16 volkspädagogisch im Sinne Angela Merkels begleitet. Und sie haben ihr Kerngeschäft, distanziert komplexe Entwicklungen zu erklären, nicht wahrgenommen. Stattdessen haben sie Regierungspolitik betrieben und dem Volk die Willkommenskultur geradezu verordnet.
Der Redakteur als Pädagoge
Der Vorwurf ist nicht neu, kam aber bislang stets aus der rechten AfD-Ecke. Neu ist hingegen, dass nun eine seriöse, wissenschaftliche Studie deutsche Zeitungen und ihre Flüchtlingsberichterstattung massiv kritisiert....

weiter:http://www.dw.com/de/print-am-pranger/a-39784415
Keine Handreichung
Studie der Otto-Brenner-Stiftung: „Die Flüchtlingskrise in den Medien“

Die neueste Studie der Otto-Brenner-Stiftung möchte sich gerne als selbstreinigende Handreichung sehen, entpuppt sich aber im genauen Blick als der Versuch, die Schwerkraft in einer Vakuumkammer selbst zu belegen.

Wenn der Sünder dem Sünder Absolution erteilt, nennt man das in der katholischen Kirche Beichte. Wenn ein Gauner dem anderen vor Gericht ein Alibi ausstellt, spricht man von Meineid. Wenn nun aber von zwei Gaunern einer den Offenbarungseid ablegt, hofft er auf den Status des Kronzeugen.
Diese Zuspitzung mag besonders geeignet sein, wenn es darum geht, eine gerade veröffentlichte Medienschelte aus dem Hause der Otto-Brenner-Stiftung (OBS) besser einzuordnen. Die Schelte ist eine Studie mit dem Titel: „Die Flüchtlingskrise in den Medien – Tagesaktueller Journalismus zwischen Meinung und Information“.
Die gewerkschaftsnahe OBS beauftragte Prof. Michael Haller mit der Ausführung. Haller darf man als einen der renommiertesten Journalisten Deutschlands bezeichnen. Seine Sachbücher zum Journalismus sind Standardwerke an Universitäten, seine vielfältigen Tätigkeiten gelten als tadellose Referenz.
(...)
Nun beim OBS die überraschende Kehrtwende hin zum Kronzeugen. Die große Beichte in Form einer umfassenden Medienkritik. Aber ist es wirklich eine Beichte? Oder doch eher der knapp zweihundert Seiten starke Versuch eines umfassenden Greenswashings, um die drohende geistige Insolvenz doch noch abzuwenden?

weiter hier:https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/a...en-medien/
[Meedia]
Was die Haller-Studie über den Zustand des Journalismus verrät
Der Medienwissenschaftler Michael Haller hat mit der Uni Leipzig und der Hamburg Media School eine umfangreiche Studie und Analyse der Medienberichterstattung zur Flüchtlingskrise 2015 und 2016 erstellt. Der Befund der Studie ist für die Medien nicht schmeichelhaft. Und die Art und Weise, wie das Papier diskutiert wird, zeigt weitere Defizite auf....