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Normale Version: Sprengstoff-Anschlag auf Dortmunder Teambus - BVB-Profi verletzt
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(24.04.2017, 13:12)Haifisch schrieb: [ -> ][b]RT:
...
[url=https://bachheimer.com/terror-und-attentate]https://bachheimer.com/terror-und-attentate

Das einzige was mir zu dieser Nummer einfällt: Mehr Popcorn Big Grin
Lauschen wir einmal dem Generalbundesanwalt und anderen Flüstertüten.

Quelle: http://www.generalbundesanwalt.de/de/sho...newsid=695

Die Bundesanwaltschaft hat heute (21. April 2017) den 28- jährigen deutschen und russischen Staatsangehörigen Sergej W. durch Beamte der GSG 9 der Bundespolizei im Raum Tübingen vorläufig festnehmen lassen. Der Beschuldigte steht in dem Verdacht, am 11. April 2017 den Anschlag auf den Mannschaftsbus des Fußballvereins Borussia Dortmund verübt zu haben.
..
Zum gegenwärtigen Stand der Ermittlungen kann Folgendes mitgeteilt werden:

1. Der Beschuldigte erwarb am 11. April 2017 15.000 Verkaufsoptionen (sogenannte Put-Optionen) in Bezug auf die Aktie von Borussia Dortmund. Die Papiere haben eine Laufzeit bis zum 17. Juni 2017. Der Kauf der Optionen erfolgte über die IP-Adresse des Hotels L’Arrivée. Die Optionsscheine finanzierte Sergej. W über einen am 3. April 2017 aufgenommenen Verbraucherkredit.


Lieber Generalbundesanwalt, Optionen und Optionsscheine sind nicht dasselbe. Aber lassen wir das weil klar ist, daß PUT-Optionsscheine gemeint sind.
Eine Laufzeit bis zum 17. Juni ist Nonsens, weil an der Börse nur von Montag bis Freitag gehandelt wird und der 17.6. ein Sonnabend ist.
Es geht also schon einmal nicht besonders geistreich los.   Wink

Der Käufer von sogenannten Put-Optionen spekuliert auf fallende Kurse. Put-Optionen berechtigen ihren Inhaber, innerhalb eines bestimmten Zeitraums hier: bis zum 17. Juni 2017 eine festgelegte Menge hier: 15.000 Stück eines bestimmten Wertpapieres hier: die Aktie von Borussia Dortmund zu einem im Voraus festgelegten Preis zu verkaufen.

Das ist nicht falsch, lieber Bundesgeneralanwalt, aber auch irgendwie nicht richtig.
Der Spekulant interessiert sich wenig dafür die Aktie zu verkaufen, er nutzt viel mehr den Hebel des Optionsscheins, der ein Vielfaches an Gewinn und Verlust verspricht.

Die Höhe des Gewinns hängt von der Höhe des Kursverlustes ab.

Ja.

Bei einem massiven Verfall der Aktie von Borussia Dortmund hätte hier der Gewinn nach vorläufigen Berechnungen ein Vielfaches des Einsatzes betragen. Mit einem erheblichen Kursverfall wäre zu rechnen gewesen, wenn in Folge des Anschlags Spieler schwer verletzt oder gar getötet worden wären.

Ja, aber jetzt kommt das alles Entscheidende, nämlich der Einsatz und auch ein wenig das Zeitfenster!
Der Typ kaufte 15.000 Put-Optionsscheine zum Preis von 18 Cent je Stück.
Das machen in Summe 2.700 Euronen Gesamtaufwand, Herr General!
Das ist ein lächerlicher Betrag, der es fast peinlich erscheinen läßt darüber auch nur zu berichten, denn daran hängt eine tonnenschwere Story.
D.h. der Spekulant hätte maximal 8 bis 10.000 Euronen abgefaßt, wenn überhaupt.
Wenn wir jetzt noch die Beschaffungs- und Reisekosten gegenrechnen, dann wären allerhöchstens 100 oder 150 % Gewinn drin gewesen.
Und mit dieser Clowns-Nummer geht der Russe ein solches Risiko ein?
Glauben Sie das wirklich Herr Anwalt?  Huh

2. Der Beschuldigte war wie die Mannschaft von Borussia Dortmund auch Gast des Hotels L’Arrivée. Er hatte dort bereits am 9. April 2017 ein Zimmer im Dachgeschoss des Hotels mit Blick auf den späteren Anschlagsort bezogen.
Der Beschuldigte hatte bereits Mitte März ein Zimmer für den Zeitraum vom 9. bis 13. April 2017 sowie für den Zeitraum vom 16. bis 20. April 2017 gebucht. Die Termine umfassten beide Begegnungen der Champions League zwischen Borussia Dortmund und AS Monaco. Zum Zeitpunkt der Buchung stand allerdings noch nicht fest, an welchem der beiden Termine das Heimspiel in Dortmund stattfinden wird.


4 Tage + Nebenkosten im „Besser-Hotel“ machen rund 1.000 €.
Hier wäre interessant, wer da genau gebucht hat und wie der Gast zahlte? Bar oder via Kreditkarte?
Warum er überhaupt dort buchte, wäre ebenso noch von Bedeutung, denn er mußte damit rechnen, daß die Umgebung „gescannt“ wird und er dabei ins Netz der Fahnder gerät.
Warum er sich diesem Risiko aussetzen sollte, darf gerne bei der Vernehmung gefragt werden. Ich wäre jedenfalls ganz schnell stiften gegangen.

3. Die drei Sprengsätze waren über eine Länge von 12 Metern in einer Hecke entlang der Fahrstrecke des Mannschaftsbusses angebracht. Die Sprengwirkung der Sprengsätze war auf den Bus ausgerichtet. Die Sprengsätze wurden zeitlich optimal gezündet.

Wie darf man „optimal“ bitte verstehen?  Confused

Der vordere und der hintere Sprengsatz waren in Bodennähe platziert. Der Mittlere befand sich in einer Höhe von etwa einem Meter. Damit war er zu hoch angebracht, um seine Wirkung voll entfalten zu können.

Ja, wie jetzt optimal?
Bezogen auf die Opfervermeidung (wie das z.B. an anderer Stelle das „zu hoch“ intendiert) oder wegen ihrer gar schröcklichen Wirkungen? Fände so etwas der Bundesgeneral optimal?  Huh

Aber, da paßt jetzt sowieso etwas nicht.
Wenn er maximal Kohle ziehen wollte (was eh nur begrenzt gegangen wäre) dann hätte es auch maximalen Schadens bedurft, nicht wahr?
So richtig rund war die Sache also nicht durchdacht.

Die Sprengsätze waren mit Metallstiften bestückt. Die Metallstifte sind etwa 70 mm lang, haben einen Durchmesser von 6 mm und ein Gewicht von etwa 15 g. Ein Metallstift wurde noch in einer Entfernung von 250 Meter aufgefunden. Die Zündung erfolgte nach derzeitigem Erkenntnisstand für jeden Sprengsatz separat über eine funkausgelöste elektrische Schaltung. Zur Art des verwendeten Sprengstoffs liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Das paßt recht gut auf den Preisgewinner Sergej Wenergold aus Freudenstadt.
Hat ihn seine „elektronische Intelligenz“ bewogen die Tat vorzubereiten und zu begehen oder blieb er deswegen im elektronischen Raster der OK-Dienste bzw. des tiefen Staates hängen?

„Du, Herberd, i hend da jemande funde. Dr baßd.“ wenn es im Ländle war.
In Hessen hätte das vielleicht so geklungen: Du, Häbärt, isch häbb doa jemande gfunne. ä russ. 

Der Generalbundesanwalt weiß das noch nicht und nicht natürlich auch nicht, doch man sollte alles – in diesem Land, wirklich alles  Cool  – in Betracht ziehen.

4. Der Mannschaftsbus war nicht mit Panzer-, sondern mit Sicherheitsglas ausgestattet. Zum Anschlagszeitpunkt hatte er etwa eine Geschwindigkeit von etwa 23 km/h. Der Bus weist Schäden im vorderen und hinteren Bereich auf. Unter anderem sind mehrere Fensterscheiben zerborsten. In der Kopfstütze des zweiten Sitzes in der hinteren Reihe wurde einer der in den Sprengsätzen verbauten Metallstifte aufgefunden.

Entweder wollte der Täter keine ernsthaften Verletzungen verursachen – was für ihn spräche oder er war schlichtweg zu doof, um mal im Kontext des Begriffs „optimal“ zu verweilen. Das Problem dabei wurde weiter oben schon erörtert – wenig Schaden = wenig Geld.

5. Am Tatort wurden drei textgleiche Bekennerschreiben gefunden. Eines der Schreiben war an einem der in der Hecke eingelassenen Pfosten angebracht. Die beiden weiteren Schreiben waren in der Hecke platziert. An den Schreiben waren keine Finger- oder Griffspuren feststellbar.

Das ist schon frech.
Das oder die Bekennerschreiben spurlos zu belassen, aber 150 m weiter sich ein saftiges Steak rein schieben und Spuren an Messer, Gabel und Weinglas zu hinterlassen und dann auch noch ganz in Ruhe zur Massage traben. 
Naja, aber die Schreiben könnten auch andere "Geistesblitze" verfaßt haben.

In den Schreiben wird ein radikal-islamistisches Motiv für den Anschlag behauptet. Die Bekennung wurde islamwissenschaftlich geprüft. Danach bestehen an einem radikal-islamistischen Ursprung erhebliche Zweifel.

islamwissenschaftlich geprüft!  Big Grin
Dieser Gag braucht nicht weiter kommentiert zu werden, der steht für sich selbst.

6. Am 13. April 2017 ging beim Tagesspiegel und bei WELT/N24 ein rechtsextremistisches Bekennerschreiben ein. Das Schreiben weist Widersprüche und Ungereimtheiten auf. Es deutet derzeit nichts daraufhin, dass es vom Täter stammt.

Das ist dann doch alles etwas seltsam.
Wer legt so idiotische Spuren, die sich gegenseitig neutralisieren?
Eine falsche Spur ergäbe Sinn, aber gleich drei?
Dann wäre der Sergej nicht der hellste Stern am Firnament, aber da kommt man selbst in Karlsruhe ein wenig zum Nachdenken.

Doch was soll dann das Ganze überhaupt?
Was hat der IS mit dem BVB am Hut, oder die Antifa oder die Neonazis?
Oder wurden mittlerweile zugewanderte Fachkräfte mit der Durchführung „sensibler Aktionen“ beauftragt?

Was leider fehlt im Text ist der Hinweis auf Geldwäsche.
Möglicherweise war das selbst dem Bundesanwalt zu unterirdisch, deswegen weichen wir auf das Handelsblatt aus.

Die Geldwäscheanzeige einer Bank und ein Hinweis aus dem Finanzsektor hätten zu dem Verdächtigen geführt. Mitarbeiter der „Comdirect“-Bank hatten der Polizei eine Verdachtsanzeige wegen Geldwäsche gegen den Deutsch-Russen übermittelt, der Kauf erschien ihnen verdächtig. Der Festgenommene habe vor dem Anschlag auf einen fallenden Kurs der BVB-Aktie gesetzt. Dies bestätigte die Bundesstaatsanwaltschaft ausdrücklich.
Das Kalkül: Durch die Explosion sollte der BVB-Aktienkurs zum Einsturz gebracht werden. Davon hätte der Täter dann profitiert, da er sich am Tag des Anschlages, dem 11. April, 15.000 Put-Optionsscheine gekauft hatte. Die Bundesstaatsanwaltschaft sprach von „mehreren zehntausend Euro“, die der Verdächtige eingesetzt hätte.


Quelle: http://www.handelsblatt.com/panorama/aus...98358.html

Naja, eingestürzt ist maximal das dilettantische Drehbuch der Aktion.
Wenn man 15.000 Scheine a 0,18 € kauft, dann kommen doch da keine mehreren zehntausend Euro zusammen.
Braucht’s jetzt noch einen Taschenrechner von MäcGeiz für 1,50 € in der Redaktion?

Zuvor hatte es geheißen, bis zu vier Millionen Euro Gewinn seien möglich gewesen.
Diese Zahl wurde bisher nicht bestätigt.


Das wär doch mal durch einen Untersuchungsausschuss aufzuklären!
Ich wär dabei, hab gerade etwas mehr Zeit und lecker Häppchen gibt’s da auch immer.
Und einen Taschenrechner bring ich auch mit.
Aber Halt, das Börsenblatt hat selbst gerechnet.

Nach exklusiven Handelsblatt-Berechnungen dürfte sie aber deutlich überzogen sein.

Exklusiv! Da kann nur Goldman&Sachs beauftragt worden sei. Was das wieder gekostet haben mag. Wink

Ach so, und wegen der Geldwäsche.
Was sagt da eigentlich der Gesetzgeber zu Grenzen und Verdachtsfällen?

In Deutschland sind Banken und Versicherungen dazu verpflichtet, dass sie eine Meldung machen, sobald der Verdacht einer Geldwäsche besteht.
..
In Deutschland muss ab einer Grenze von 15.000 die Identität des Kunden festgestellt werden.
..
Indikationen, die auf eine Geldwäsche hindeuten können:
- Zahlreiche Konten, die immer wieder mit Beträgen gespeist werden
- Bareinzahlungen, die sich in sehr großen Beträgen äußern
- Lagerung und auch Mitführen von hohen Geldbeträgen
- Geldtransporte, die einen Wert von 10.000 Euro übersteigen
- Schlechte Konditionen bei der Anlage des Geldes werden einfach hingenommen


Quelle: http://www.geldwaeschegesetz.com/meldepflicht.html

Da paßt nichts – da paßt überhaupt nichts!
Die Story ist dermaßen unterirdisch, daher sollen solche Leute Cry  die so etwas verbreiten präventiv in Untersuchungshaft genommen oder in die Klapse abgeschoben werden.

Nein, das kann man auch anders sehen.
Diesen kleinen Hinweis erlaube ich mir dann noch?

Der von der Bundesanwaltschaft bekanntgegebene Ablauf des BVB-Bus-Attentats ist vollkommen logisch, schlüssig und nachvollziehbar.

Quelle: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=433123

Big Grin  Big Grin  Big Grin  Druff drink isch oan.  Tongue

mfG
nereus
Wegen der Rekrutierung von roten Heringen

Es stellt sich immer wieder die Frage, wie konnte es geschehen und wie wurden die Dummys instruiert, eine Frage die man mit „Normalos“ nicht diskutieren kann.
Die begreifen das einfach nicht.
Irgendwann kippt bei denen der Verstand um und sie machen zu, was mich dann wieder zur Weißglut bringt.  Tongue

Da ich davon ausgehe, daß dies hier nicht der Fall ist, Big Grin  möchte ich einmal auf diese Doku verweisen, die ein Szenario von vielen bestens recherchiert wiedergibt.
Die allermeisten Aufnahmen stammen vom FBI selbst.
Da ich von einem ähnlichem "Antanzen", wenn auch mit anderem Schwerpunkt, auch für den BVB-Anschlag ausgehe, stelle ich den Text hier ein.

Das ist allerdings nichts für die Mittagspause – das dauert knapp 80 Minuten, lohnt sich aber wirklich.
Nachfolgend der Begleittext:

Diese Doku mit eindeutigem Filmmaterial beweist "Terroranschläge sind ein staatlicher Job" und beabsichtigt wird eine ganze Weltreligion stigmatisiert. Der Film basiert auf mehr als 100 Stunden
verdeckter Videoaufnahmen, Luftüberwachungsaufnahmen und Fotos des FBI. Die enthaltenen Bilder wurden bislang nicht veröffentlicht.
..
Inhalt:
Am 20. Mai werden in New York vier mutmaßliche Terroristen festgenommen. Polizei und Politiker erklären, der geplante Terroranschlag hätte verheerende Folgen gehabt – vergleichbar dem 11. September 2001. Jetzt liegen die Beweise vor, dass der gesamte Plot ein Schwindel ist, eingefädelt und durchgeführt vom FBI unter Führung des Special Agent Robert Fuller. Fuller ist kein unbeschriebenes Blatt, der FBI-Mann hat im Zusammenhang mit dem 11. September eine Rolle gespielt, seine schmutzigen Methoden führten ihn in US-Militärgefängnisse nach Afghanistan und Guantanamo. Selbst nach Deutschland zieht sich die blutige Spur dieses Mannes. US-Geheimdiensttätigkeiten, die auch ein neues Licht auf die Sauerland-Gruppe werfen könnten, beweisen: Terroranschläge sind ein staatlicher Job. Der New Yorker Terrorplot – welch Zufall – wird zeitgleich von einem medialen Scheingefecht Cheney vs. Obama begleitet, das in einem Plädoyer für die Fortsetzung des „War on Terror“, für Folter und Militärtribunale endet.


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=VPiM80sUVgU

Hier geht es zum Film. https://youtu.be/VPiM80sUVgU

Das traurige Finale lautet so:
Der staatliche Verführer, der die Kiste mit allen Boshaftigkeiten gefüllt hatte, arbeitet nach wie vor für das FBI.
Die dummen „Muslime“, die gar keine waren, verbüßen alle eine Haftstrafe von sage und schreibe 25 Jahren!
Unfassbar, aber leider wahr.  Angry

Der Trick dabei: Eine nicht abgeschossene Stinger-Rakete jagte das Strafmaß nach oben und eine Fahrt in einen anderen Bundesstaat platzierte das Geschehen auf eine juristische Ebene, wo es in aller Öffentlichkeit abgehandelt wurde.
Alle Zutaten steckten schon im perfiden Plan.

Leider gibt es hier noch kein passendes Symbol um diese Heimtücke bildlich passend zu umschreiben.

mfG
nereus
Nachtsichtgerät und Zelt?

Der mutmaßliche Attentäter hat nach Informationen des Tagesspiegels offenbar in der Nacht vor dem Anschlag den Tatort ausgespäht und präpariert.
In der Nähe der Hecke, hinter der die drei Sprengsätze versteckt waren, seien ein kleines, angebranntes Zelt und ein ebenfalls angekokeltes Nachtsichtgerät gefunden worden, sagten Sicherheitskreise.
Der Täter habe möglicherweise Zelt und Nachtsichtgerät angezündet, um Spuren zu vernichten.
Auf dem Weg vom Hotel zum Stadion zum Heimspiel gegen Monaco am Abend des 11. April hatte die Explosion von drei Sprengsätzen den BVB-Mannschaftsbus getroffen.


Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/festn...98360.html

Der Teufel liegt dabei wie immer im Detail.
Der Tagesspiegel schreibt zuvor:

Der Beschuldigte hat nach Angaben des Bundeskriminalamts am Abend des Anschlags am 11. April im selben Hotel gewohnt wie die BVB-Mannschaft. Auf die Spur von Sergej W. kamen die Ermittler vor allem, weil er die Put-Optionen über die IP-Adresse des Hotels kaufte.

Da denkt sich der Leser doch gleich:
Aha, da hat der Bösewicht sich in der Nacht vom 10. Zum 11. in die Büsche geschlagen, die Sprengkörper installiert und ggf. die Nacht im Zelt verbracht.
Und einen Tag hat er sich rotzfrech ins Top-Hotel einge"checkt" und dann hinterm Fenster per Fernzündung agiert.

Das Problem ist nur, das stimmt so nicht, denn der Sergej war schon zwei Tage zuvor Hotelgast. Die erste Buchung ging vom 09.04. bis zum 13.04..
Das bestätigt auch das Boulevard.

Der 28-Jährige war ebenfalls Gast im BVB-Teamhotel L’Arrivée. Laut „Bild“ hatte er beim Einchecken am 9. April, zwei Tage vor dem Attentat, auf ein Dachgeschoss-Zimmer mit Blick auf die Straße bestanden.

Quelle: http://www.express.de/26741846

Was machte er dann im frostigen Zelt, wenn 200 m weiter weg das kuschelige Bettchen „wartete“?
Die Installation wird doch keine 8 h gedauert haben.
Oder war das Zelt nur Regenschutz für den Sprengstoff.
Doch dieser hätte ohnehin notfalls Regen überstehen müssen.

Es wird auch mit Nachtsichtgerät nicht wirklich heller.  Big Grin

mfG
nereus
" Auf die Spur von Sergej W. kamen die Ermittler vor allem, weil er die Put-Optionen über die IP-Adresse des Hotels kaufte."

-wie konnte man das zuordnen im Wlan-Netzwerk/Hotspot des Hotels? Die interne Vorratsdatenspeicherung des Providers/Bereitstellers des Hotspots (sonst könnte man das gar nicht ausselektieren bei mehreren angemeldeten Benutzern zur gleichen Zeit im Hotel)
-welches Endgerät wurde da eigentlich genutzt? (Handy, Tablet, Terminal)?
Jetzt wird es aber langsam lächerlich.

Da gibt es also einen, angeblich technisch versierten Attentäter, der nicht nur die Bomben selbst bastelt, installiert und zündet, sich einen perfiden Plan zum Geldverdienen ausdenkt, ganz im Stile von 9/11, nur eine Nummer kleiner, und der dann so dämlich ist, direkt neben den Bomben ein Zelt und ein Nachtsichtgerät anzuzünden?
@Haifisch schrieb: wie konnte man das zuordnen im Wlan-Netzwerk/Hotspot des Hotels?
Die interne Vorratsdatenspeicherung des Providers/Bereitstellers des Hotspots (sonst könnte man das gar nicht ausselektieren bei mehreren angemeldeten Benutzern zur gleichen Zeit im Hotel)


Das ist eine sehr gute Frage!
Entweder existiert tatsächlich ein interner Filter, der er einen solchen Rückschluss erlaubt oder es sind weitere Fake-News.

Was ich in den letzten Tag zum Thema Optionsscheine und Berichterstattung gelesen habe, graust die Sau.  Confused
Jeder Schreiberling meint dazu etwas absondern zu müssen und beweist, daß er oder auch sie absolut keine Ahnung von der Materie haben.
Wenn schon das nicht auffliegt, warum soll dann die Rückverfolgung zum Hotel (egal ob möglich oder nicht) für Fragen sorgen?

Jetzt zu meiner Arbeitstheorie im Fall Sergej Wenergold.  Rolleyes
Bitte nicht gleich die Nase rümpfen, ich mache das immer so, um dann diese These entweder wieder zu verwerfen, weil zu viel Argumente nicht hinein passen oder sie zu halten – sie wurde nicht ohne Grund erstellt - und dann konsequent nach ihrer Bestätigung zu suchen.

Vorläufige Theorie zu S.W.:  Der falsche Freund

Der Sergej ist ein ganz passabler Zeitgenosse, der seinen Weg geht und offenbar nicht einmal schlecht, wie es die Auszeichnung an der Heinrich-Schickhardt-Schule beweist.
Übrigens, wer den Mann auf dem Bild von Seite 5 noch nicht gefunden hat, er steht direkt in der Mitte und trägt ein kleinen Kinnbart. Doch das nur am Rande.
Allerdings träumt der junge Mann von diesem und jenem, also so wie wir alle.  Big Grin

Möglicherweise äußert er das auch vor seinen Freunden, Kollegen, Bekannten, wem auch immer. Vielleicht war er auch auf facebook oder twitter unterwegs, da ist das Profiling überhaupt kein Problem mehr.
Kurzum, irgendjemand wußte, daß er schnellem Geld nicht abgeneigt war, was nicht zwingend heißen muß, daß er kriminell, BVB-Anhänger oder überhaupt Fußball-Fan gewesen war.

Das Szenario wird aufgebaut und es geht um einen bekannten deutschen Fußballverein.
Bitte jetzt nicht fragen, wer daran Interesse hat, es geht vorerst nur um den roten Hering.

Wenn ich einen Mörder mit Schußwaffen benötige, brauche ich jemanden, der dazu einen Bezug hat oder damit umgehen kann. Bei Robert Steinhäuser (Erfurt 2002) war es eindeutig und bei Tim Kretschmer zumindest sehr naheliegend.
Doch wen nehme ich bei einer Sprengfalle?
Jemanden der sich damit auskennen könnte, was nicht heißt, das er dies auch tat.
Auch selbst wenn man dafür Interesse zeigt, begründet das noch keinen konkreten Anschlagsverdacht. Man kann sich auch für Technik interessieren ohne jemandem schaden zu wollen.

Der direkte Weg ist versperrt, der hätte lauten können:
Hallo Sergej, Du wirst demnächst steinreich oder beginnst mit dem Grundstein dafür, mußt aber etwas dafür tun. Du baust eine Sprengfalle vor einem Mannschafts-Hotel und zündest diese, wobei 3,4 oder auch 7 Leute ins Gras beißen. Da dann der Aktienkurs .. und so weiter und so heiter.
Der Sergej fragt seinen „neuen Freund“, ob er noch alle Latten am Zaun hätte. Mit so etwas will er nichts zu tun haben.

Wir sehen, so geht es schon einmal gar nicht.
Doch halt, es gibt Ausnahmen: Bei Typen wie Mascolo, Leyendecker, Gutjahr und dem schäbigen Rest der Truppe geht sogar das.  Tongue

Normalerweise muß aber der indirekte Weg gegangen werden, der fast immer funktioniert.

Freund: „Sergej, wie wär’s mit ein paar Mehreinnahmen in ganz kurzer Zeit?“
Sergej: „Super, was muß ich dafür tun?“

Freund: „ Du zockst ein wenig an der Börse. Das ist nicht ganz unriskant, aber mit einem Profi wie mir an der Seite geht da nichts schief.“
Sergej: „Was Börse? Davon habe ich gar keinen Plan“ oder „ Ja, ich hab da schon ein wenig versucht, aber mit Optionsscheinen, ich weiß nicht.“

Ich kürze das jetzt ab.
Möglicherweise hat Sergej sogar wirklich ein wenig gezockt und nun den todsicheren Tip bekommen. Schauen wir uns dazu den Chart der BVB-Aktie an.
Der Kurs stürzte im Dezember von 5,80 auf 4,79 in kurzer Zeit ab. Das sind über 17 %.
Wenn man da per Put-Optionsschein dabei war, hätte ein wenig die „Musi „gespielt, allerdings stark abhängig vom Investment.
Nichtsdestoweniger kann man da aus 2.500 schnell 7 bis 10.000 machen, das ist ja auch schon mal etwas.

Das könnte man jetzt alles zurück- und hochrechnen, ich beschränke mich nur auf das Szenario, denn genau das wird unserem lieben Sergej irgendwann zum Jahresanfang vorgetragen, von einem der es wissen muß.
Und da Freund „Allwissend“ auch weiß, daß demnächst wieder Ungemach ansteht, wird die Kiste vom Dezember 2016 im April wiederholt und Sergej könnte diesmal dabei sein.
Vermutlich wird es verheerende Spielergebnisse geben oder ein interner Skandal fliegt auf, von dem Freund „Allwissend“ natürlich weiß und seinen neuen Freund davon profitieren lassen möchte.
Der Sergej kommt langsam in Fahrt.
„Naja .. aber obwohl .. vielleicht klappt’s ja dieses Mal .. doch wenn“

Wer Spielernatur ist, an der Börse bereits gezockt hat, weiß wohin solche Gespräche führen können. Big Grin

Der Einsatz von 2.700 € ist in etwa die Größenordnung die ein Kleinanleger riskiert, wenn er trotz aller Vorfreude noch ein wenig skeptisch bleibt.
Ob man ihm das Konto einrichtete oder er schon eins besaß, ließe sich in wenigen Tagen recherchieren, wenn man das denn wollte.

Doch jetzt muß Freund Wenergold noch nach Dortmund.
Wenn er Fußball-Fan war, dürfte das kein Thema gewesen sein.
War er speziell BVB-Fan würde das schon schwieriger, weil er ja dann am Abstieg der Clubs verdienen würde, was einem echten Fan gegen den Strich geht.
Dieser Hintergrund ist noch unklar, aber einen Normalo für ein paar Tage in ein Top-Hotel zu lotsen, sollte nun kein Problem darstellen.
Da wird der große Traum vom Geld schon mal klein ausgelebt und möglicherweise begegnet man sogar den Typen, die es geschafft haben.

Hat Sergej die Unterkunft selbst bezahlt oder wurde er gesponsert?
Deswegen fragte ich kürzlich auch nach der Zahlungsart.
War Freund „Allwissend“ mit vor Ort?
Eher nein, vermutlich hat er kurzfristig abgesagt wegen „dringender Geschäfte“ oder weiß der Geier, was da abging.
Der Akt „Wie kam Sergej nach Dortmund?“ ist für mich noch sehr unscharf.
Beim dem „Wie“ frage ich nicht nach dem Beförderungsmittel, sondern nach der Intention, die vermutlich von außen kam.

Ganz wichtig ist das Vorfeld von Sergej im Zeitraum Januar bis April.
Mit wem traf er sich und mit wem hatte mehr Kontakt als sonst?

In Erfurt gab es diesen, aber diese Spur wurde nie geklärt. Robert erzählte einem Freund, „daß es da einen gäbe, der ihn auch Hochform trainierte“.
Das berichtet zumindest Ines Geipel in ihrem Buch „Für heute reicht’s“.

In Winnenden könnte es den „Supertypen“, den Verführer, auch gegeben haben.
Das müßten nun die hier verbliebenen Teilnehmer der Winnenden-Suchtruppe  Cool klären helfen, ob es so einen solchen gab. Dazu reichen ein paar Indizien.  Huh

Das soll es vorerst gewesen sein.
Dazu hätte ich noch ein paar Fragen.
Gibt es hier einen eingefleischten Bundesliga-Mann der sich auskennt und die Szenerie um Dortmund etwas kennt. War da irgendeine Bewegung im April in Sicht?
War das Monaco-Spiel so wichtig, das es den Ruf des BVB beschädigt hätte?
Grummelt in Dortmund hinter den Kulissen etwas?
Das wären Hinweise, mehr aber auch nicht, denn eine Kulisse läßt sich auch ganz ohne Fakten glaubwürdig aufbauen.

Ich bin sehr gespannt, wie es mit dem Russen weitergeht.
Wird uns demnächst ein Zombie vorgeführt, wie damals in Ansbach oder später in Aurora?
Läßt er sich auf einen wie auch immer gearteten Deal ein und zieht in die Unterkunft mit Beate Z.?
Oder wird er demnächst erhängt in der Zelle gefunden?

Konstruktive Kritik am Szenario ist ausdrücklich erwünscht.  Wink

mfG
nereus
@nereus

ein paar Sachen fallen mir auf:

1.Er spricht nicht und hat noch kein Geständnis abgelegt.
2.Wie gesagt, ist die Zuordnung der Hotel-IP zu den jeweiligen Endgerät, dass er benutzt haben muss, unklar
3.Bewegt er sich nach dem Anschlag recht auffällig durchs Hotel, während alle Panik schieben.
4.War bisher nichts davon zu lesen, das man DNA und Fingerabdrücke am Tatort (z.b den Sprengkörpern, den Bekennerschreiben. selbst gefunden hat, welche den Verdächtigen belasten. Sicher gibt es auch Überwachungskameras in und am Hotel)

Ich tippe mal drauf, dass man auch nichts finden wird, womit man ihn festnageln kann. (die Sache wird sich verlaufen, wie so vieles)

Ich denke mal, der sollte gefunden werden, falls der Plot ohne größere Schäden an Fahrzeug und Personen "schiefgeht".

aber er ist ein Teil dieses Plots gewesen (also nicht falscher Freund, sondern guter Freund)

mein Stand gerade
(26.04.2017, 08:41)nereus schrieb: [ -> ]@Haifisch schrieb: wie konnte man das zuordnen im Wlan-Netzwerk/Hotspot des Hotels?
Die interne Vorratsdatenspeicherung des Providers/Bereitstellers des Hotspots (sonst könnte man das gar nicht ausselektieren bei mehreren angemeldeten Benutzern zur gleichen Zeit im Hotel)


Das ist eine sehr gute Frage!
Entweder existiert tatsächlich ein interner Filter, der er einen solchen Rückschluss erlaubt oder es sind weitere Fake-News.
...

Da ich mich regelmäßig in deutschen Hotels aufhalte, kann ich mit folgender Info aufwarten.

In der Regel ist der Hotel-Internet Zugang personifiziert, d.h. : Name und / oder Zimmernummer. und oder
Aushändigung von Zugangsdaten bei der Anmeldung.
Von daher ist eine Zuordnung möglich.

Missbrauch (durch dritte) ist natürlich nicht ausgeschlossen.
@ralf schreibt: In der Regel ist der Hotel-Internet Zugang personifiziert, d.h. : Name und / oder Zimmernummer und oder  Aushändigung von Zugangsdaten bei der Anmeldung.  Von daher ist eine Zuordnung möglich.

OK, das nehmen wir jetzt mal so hin, wobei ich fest davon überzeugt bin, daß mittlerweile jeder seine Spuren (geschäftlich wie privat) hinterläßt über IP-Adresse, Geräte-Nr. und virtuellem Profil, so daß ein Rückschluß ohne große Not möglich ist.
Man verrät es uns das nur nicht, um uns nicht in Unruhe zu versetzen.  Cool

Die Personalisierung ist aber eher das kleinere Problem.
Denn direkt damit verbunden ist ein größeres.
Wie kam Comdirect auf den Geldwäsche-Verdacht?  Huh

Am Tag darauf erstattete die Onlinebank Comdirect dann eine Verdachtsanzeige: Ein Sergej W. hatte drei verschiedene sogenannte Put-Optionen auf die Aktie erworben.

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/dortmun...r-101.html

Das waren Fake-News, denn die Bundesanwaltschaft hatte das Geschäft auf 15.000 Optionsscheine konkretisiert, siehe Meldungen zuvor.

1. Der Beschuldigte erwarb am 11. April 2017 15.000 Verkaufsoptionen (sogenannte Put-Optionen) in Bezug auf die Aktie von Borussia Dortmund. Die Papiere haben eine Laufzeit bis zum 17. Juni 2017. Der Kauf der Optionen erfolgte über die IP-Adresse des Hotels L’Arrivée. Die Optionsscheine finanzierte Sergej. W über einen am 3. April 2017 aufgenommenen Verbraucherkredit.

Außerdem ging es nicht um Optionen sondern um Optionsscheine!
Damit ist die Auswahl der betreffenden Papiere beschränkt und es kristallisiert sich dieser hier heraus.

Optionsschein Put auf Borussia Dortmund Basispreis 5,20 bis 16.06.2017 (DZ)
ISIN: DE000DGQ1VV9 | WKN: DGQ1VV


Quelle: http://www.wallstreet-online.de/optionss...2017-06-dz

Egal, ob Sergej den Schein für 0,18 € oder 0,22 € erwarb, es bleibt Kleinkram um die 3.000 Euronen – also weit weg vom Geldwäscheverdacht.
Genau hier müßte die Journaille nachfassen.
Doch die fahndet lieber nach Thriller-Vorbildern.  Angry

mfG
nereus
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