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Normale Version: Sprengstoff-Anschlag auf Dortmunder Teambus - BVB-Profi verletzt
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Ja, da hat vieles ein Geschmäckle.

Wenige Stunden nach seiner Aussage vor dem Dortmunder Schwurgericht hat sich BVB-Profi Marc Bartra von seinen vor Gericht protokollierten Äußerungen distanziert. Auf seinem Twitter-Account schrieb der Innenverteidiger, er habe nicht gesagt, dass er den Anschlag auf den Mannschaftsbus noch nicht überwunden und noch immer Alpträume habe.
Stattdessen habe er ausgesagt: "Ich fühle mich jetzt stärker. Der Anschlag konnte mich nicht fertig machen, also kann mich nicht fertig machen. Der Anschlag veränderte mein Leben, weil ich mit viel mehr Stärke und Kraft lebe."
Bartra hatte im Zeugenstand am Vormittag zunächst von seinem Anwalt eine Erklärung verlesen lassen.
Der Wortlaut dieser Aussage wurde von verschiedenen Agenturen übereinstimmend so wiedergebeben: "Ich habe den Anschlag bis heute nicht verarbeitet und leide nach wie vor.
Ich hatte Todesangst und Angst, meine Familie nie wiederzusehen." Er habe nach der Explosion nur noch "ein Piepen im Ohr gehört", während die  anderen Bus-Insassen schrien.
"Ich habe befürchtet, dass es weitere  Angriffe gibt. Mein Arm blutete, mir war schwindlig."
Erklärungen dieser Art sind zwischen Anwalt und Mandant normalerweise genau abgesprochen.


Quelle: https://www.n-tv.de/panorama/BVB-Profi-B...57409.html

Für Fußball-Star Pierre-Emerick Aubameyang bleibt seine überraschende Krankmeldung als Zeuge im BVB-Prozess hingegen ohne finanzielle Konsequenzen, er muss kein Ordnungsgeld zahlen.
"Es gibt jetzt ein aussagekräftiges Attest", teilte Richter Peter Windgätter im Dortmunder Schwurgericht mit. Deshalb werde das Gericht daher auf ein Ordnungsgeld, das bis zu 1000 Euro betragen könnte, verzichten. Aubameyang sollte ursprünglich am Montag als Zeuge in dem Prozess um den Bombenanschlag auf den BVB erscheinen.
In einer vom BVB-Anwalt vorgelegten ärztlichen Bescheinigung wurde dem Fußballer vom Mannschaftsarzt Verhandlungsunfähigkeit "aus medizinischen Gründen" attestiert. Die Staatsanwaltschaft nannte die Bescheinigung äußerst dürftig.

Oberstaatsanwalt Carsten Dombert machte jedoch deutlich, dass er vom Gabuner auch nach dessen Wechsel am Dienstag zum FC Arsenal London eine Aussage in dem Prozess gegen den mutmaßlichen Attentäter Sergej W. haben wolle.
"Die Staatsanwaltschaft wird nicht auf den Zeugen Aubameyang verzichten", sagte Dombert. Das Gericht soll ihn noch einmal laden. Dombert:
"Entweder kommt er selber oder wir machen das in Form einer Videovernehmung."
Dombert ließ auch keinen Zweifel, dass er die überraschende Krankmeldung immer noch für eigenartig hält. "Es bleibt ein Geschmäckle, dass der Zeuge erheblich erkrankt und zwei Tage später einen Medizincheck überstehen kann."


Quelle: https://www.n-tv.de/panorama/Sergej-W-wi...65529.html

Die Zeugen haben offenbar etwas Beiß-Hemmung - aber warum?

Der Täter-Opfer-Ausgleich ist auch etwas seltsam.
Wird hier eine Möglichkeit geschaffen den Russen noch irgendwie rauszuhauen?

Am sechsten Verhandlungstag im Prozess vor dem Dortmunder Schwurgericht erklärte Verteidiger Carl Heydenreich: "Wir bieten dem Spieler Marc Bartra und dem verletzten Polizeibeamten einen Täter-Opfer-Ausgleich an."
Die "Bild"-Zeitung zitierte Heydenreich mit den Worten: "Die Eltern des Angeklagten haben die Bereitschaft gezeigt, irgendwie ihr Erspartes zusammenkratzen. Das kann natürlich nur ein Symbol sein. Es geht um eine mildere Strafe und ein Zeichen der Reue und ein spürbares Schuldeingeständnis." Ein Täter-Opfer-Ausgleich wird bei der Urteilsfindung in der Regel strafmildernd gewertet.


Ich bleibe meiner Einschätzung.
Der Fall bleibt mysteriös.
Zumal es beim Prozess nicht wirklich heller wird.

Unterdessen wurde am Dortmunder Landgericht die Vernehmung des Ermittlungsführers beim Bundeskriminalamt fortgesetzt. Dabei brachte Verteidiger Carl Heydenreich den Zeugen mehr als nur einmal in Erklärungsnot.

Obwohl beim BKA zeitweise mehr als 150 Beamte an den Ermittlungen gegen den Angeklagten Sergej W. mitwirkten, wurden bestimmte Dinge schlicht unterlassen.
Unter anderem hielten es die Beamten nicht für erforderlich, die Kopfstütze aus dem BVB-Mannschaftsbus zu sichern, in die einer der Metallbolzen aus den Sprengsätzen eingedrungen war.

Verteidiger Heydenreich stellte außerdem klar, dass der besagte Bolzen nicht in der Kopfstütze des Sitzes gefunden wurde, auf dem BVB-Verteidiger Marc Bartra gesessen hatte.
„Es war der Sitz daneben“, sagte der Rechtsanwalt.
Eine Erklärung für diese Informationspanne, die immerhin auch Einzug in die offizielle Anklageschrift der Staatsanwaltschaft gehalten hat, erhielt Heydenreich nicht.


Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/D...48669.html

mfG
nereus
Ein paar Neuigkeiten zum Thema

Verhandlungstage im Hotelzimmer von Sergej W. geplant

Wie im Prozess am Donnerstag bekannt geworden ist, soll im März einer der Verhandlungstage des Schwurgerichts ins Hotel L’Arrivée verlegt werden. Dabei ist vor allem ein Besuch im Zimmer 402 geplant, von dem der Angeklagte, Sergej W., die Bomben gezündet hat.

Hintergrund sind Unklarheiten über die Frage, was durch das Badezimmerfenster wirklich zu sehen war. Konnte der Angeklagte sicher sein, dass sich zum Zeitpunkt der Zündung keine Kinder oder Passanten in der Gefahrenzone befanden? Hatte er den gesamten Bereich zwischen der Hecke, in der die drei Bomben platziert waren, und dem Bus wirklich im Blick?

Ein Sprengstoffexperte des Landeskriminalamtes hatte genau das am Donnerstag in Zweifel gezogen. Seiner Meinung nach wären Personen, die direkt an der Hecke gestanden hätten, nicht zu sehen gewesen. Außerdem habe sich der Angeklagte auf die Zündung konzentrieren müssen. Wörtlich sagte der Sachverständige: „Wenn ich mich auf den Bus und auf das Zünden konzentrieren müsste, könnte ich mich nicht auf andere Personen konzentrieren.

Nach seinen Angaben sei das Hotelzimmer ohnehin nicht optimal gewesen. „Ich hätte einen anderen Ort gewählt.“  


Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/D...59139.html

Damit wird der Hergang der Story von einer ganz anderen Sicht beschossen.
Entweder war der „vermeintliche Täter“ bei seinem Vorgehen brutaler als gedacht oder die Geschichte ist an sich inkonsistent, denn der Hotel-Aufenthalt führte überhaupt erst zur Spur des Täters.
Wenn also die Beobachtung ursprünglich zur Vermeidung von echten Opfern gedacht war, warum logierte er überhaupt dort ein, wenn er dabei wenig bis nichts kontrollieren konnte?
Dann hätte er auch an anderer Stelle fernzünden und sich vom Acker machen können.
Der Sprengstoffexperte tastet gerade die Schwachstellen der ganzen Geschichte ab.

Fünf Spieler für den 19. März als Zeugen geladen

Im Prozess um den Splitterbombenanschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund hat das Landgericht weitere Fußballprofis als Zeugen geladen. Am 19. März sollen insgesamt fünf Spieler und acht Angehörige des Trainer- und Betreuerstabes vernommen werden.

Das Schwurgericht stellt sich auf einen langen Arbeitstag ein. Der erste Zeuge soll um 10 Uhr erscheinen, die Vernehmung des letzten ist auf 14.45 Uhr terminiert worden. Bei den heute noch für den BVB aktiven Spielern handelt es sich nach Angaben des Landgerichts um Torwart Roman Bürki, der dem bei dem Attentat verletzten Marc Bartra im Mannschaftsbus gegenüber saß, und Verteidiger Sokratis Papastathopoulos. Darüber hinaus sind Matthias Ginter (jetzt Mönchengladbach), Sven Bender (jetzt Bayer Leverkusen) und Felix Passlack (jetzt Hoffenheim) als Zeugen geladen.
Gerichtssprecher Thomas Jungkamp weist jedoch darauf hin: „Ob die Geladenen wirklich kommen können, hängt auch davon ab, ob sie mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs sind.“ Die Abstellungsperiode von FIFA und UEFA beginnt genau am 19. März.

Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/D...63670.html

Irgendwie beeindruckend wie Gerichtstermine gelegt werden, um das Erscheinen von Zeugen zumindest zu erschweren.
Bislang ging die Zeugenbefragung der Spieler ohnehin etwas sonderbar vonstatten.

Pierre-Emerick Aubameyang droht vorerst kein Ordnungsgeld vom Dortmunder Schwurgericht. Das erklärte am Freitag der Vorsitzende Richter Peter Windgätter zu Beginn des sechsten Verhandlungstages um den Bombenanschlag auf die Mannschaft vom 11. April 2017. Der eigenwillige Stürmer hatte am Montag seine Zeugenaussage geschwänzt und sich mit einem äußerst dürftigen Attest entschuldigt.  

Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/D...52536.html

Auch der einzige Verletzte des Anschlages, der Spanier Marc Batra verläßt den BVB.
Ob die Formschwäche mit der Verletzung, der unverarbeiteten Angst oder mit noch etwas was Unbekannten zu tun hat, bleibt offen.
Wird er vor Gericht aussagen?

mfG
nereus
Sergej W. probte Attentat mit Attrappen
 
Dortmund Der Angeklagte Sergej W. bleibt dabei, dass er den Bombenanschlag auf den BVB-Bus so geplant hat, dass niemand aus der Mannschaft von Borussia Dortmund schwer verletzt werden würde.
 
Sergej W. bleibt dabei: Er will den Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund im April 2017 absichtlich so geplant haben, dass niemand getötet oder schwer verletzt werden würde. Im Prozess vor dem Dortmunder Schwurgericht hat der Angeklagte am Montag weiter zur Sache ausgesagt.
„Ich war fest davon überzeugt, dass von den Metallbolzen keine Gefahr ausgeht“, sagte der 28-Jährige den Richtern. Er habe die selbst zurechtgesägten Stifte aus Edelstahl sogar absichtlich in eine dicke Schicht Epoxidharz eingegossen, um sie ungefährlicher zu machen. Sergej W.: „Die Überlegung war, dass die Stifte den Großteil ihrer kinetischen Energie schon dabei verbrauchen würden, diese Harzschicht zu durchdringen.“ Im besten Fall wären die Bolzen dann noch vor dem Bus auf der Straße gelandet.

 
Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/D...65031.html
 
Ich vermute die Verteidigung plant die drohende Strafe auf ein Mindestmaß zu senken und fährt daher diese Strategie.
Da Sergej W. den Anschlag gestanden hat, treten alle anderen Merkwürdigkeiten in den Hintergrund.
 
Sergej W. räumte in seiner Aussage weiter ein, den Anschlag rund einen Monat zuvor bei einem früheren Aufenthalt am Teamhotel minutiös geprobt zu haben. Dazu habe er sogar Bombenattrappen verwendet.
 
Wie hat man sich das konkret vorzustellen?
Knallte es denn schon im März vor dem Hotel und niemand hat etwas mitbekommen?
 
Und auch zu seinen Beweggründen gab der 28-Jährige Auskunft – wenn auch aus Sicht der Richter weniger als gewünscht.
Die Terrorattacken von Paris seien seine Vorbilder gewesen, räumte W. ein.
„Da habe ich verfolgt, dass im Anschluss auch Aktienkurse in den Keller gefallen sind.“

 
So so, in den Keller gefallen.
Na dann schauen wir doch gleich mal, was da so dramatisch abstürzte.
In der Süddeutschen lesen wir kurz nach den Pariser Anschlägen z.B.
 
Auch an den Aktienmärkten gab es keine starken Kursbewegungen.
 
Nur einzelne Aktien, vor allem aus der Luftfahrt- und Tourismusbranche, verbuchten einen stärkeren Preisverfall. "Anleger fürchten, dass die Attentate Auswirkungen auf den Tourismus haben und die Leute weniger reisen werden", sagte ein Händler.
An der französischen Börse
rutschten die Aktien des größten europäischen Hotelbetreibers Accor und der Fluggesellschaft Air France-KLM zeitweise um 9,3 und 7,2 Prozent ab.  
Die Papiere der British-Airways-Mutter IAG und Inter Continental Hotels gaben in der Spitze jeweils mehr als vier Prozent nach. Die Aktien der Betreibergesellschaft des Eurotunnels verloren bis zu 4,7 Prozent.
Im Dax verbuchten die Lufthansa-Aktien ein Minus von drei Prozent. Der Dax notiert im Laufe des Montags nahezu unverändert im Vergleich zu Freitag. Die Gesamtwirtschaft, so also die gemeinschaftliche Einschätzung der Investoren, gilt als robust.

 
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/na...-1.2739127
 
So schaut also ein Fall in den Keller aus.
Nicht einmal 10 % haben die am stärksten betroffenen Aktien reagiert.
Wenn das der Maßstab war, dann kann der Russe nur in diesen Regionen kalkuliert haben, sagen wir – 15 bis max. – 20 %.
 
Nein, keine Angst, ich werde nicht nochmals die theoretischen Gewinne durchrechnen, mit der ich die Forumsgemeinde mehrfach gequält habe.
Aber selbst dem Laien dürfte klar sein, daß mit dieser angenommenen Verlustaussicht nie und nimmer die phantastischen Gewinne, von der die Lügenpresse faselte, hätten eingefahren werden können.
 
Keine Toten, lieber Sergej, hätten auch keine dramatischen Kursverluste bewirkt, nicht wahr? Du legst Dir gerade selber ein dickes Ei ins Nest.
Dein finanzieller Aufwand und das Risiko der Entdeckung hätten bei einer dreiviertel Millionen Ertrag noch irgendwie hergeleitet werden können.
Aber so? Huh
 
Die ganze Story ist einfach nur erbärmlich und irgendein „Einflüsterer“ spricht dem arglosen Russen ständig neuen Idiotien ins Ohr.
Vermutlich hat man ihm 15 bis 20 Jahre Knast angedroht und bei Mitwirkung am Prozeß nur wenige Jahre. Auf diesen Deal hat sich der Verängstigte offenbar eingelassen.
Daher meine ich das salomonische Rätsel am Ende seiner Aussage auch deuten zu können.
 
Die Terrorattacken von Paris seien seine Vorbilder gewesen, räumte W. ein. „Da habe ich verfolgt, dass im Anschluss auch Aktienkurse in den Keller gefallen sind.“ Weitere Einzelheiten wolle er jedoch nicht verraten. Diese seien zu intim, um sie in öffentlicher Verhandlung darzustellen.
 
Nein, nicht zu intim, sondern die ganze blödsinnige Story würde zu Staub verfallen.
Sie hat jetzt schon enorme Schieflage und es kann eigentlich nur schlimmer werden.
 
mfG
nereus
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten?

Heute haben BVB-Spieler und Ex-Trainer vor dem Gericht ausgesagt.
Erstaunlich ist vor allem, was nicht gesagt wurde.

Wäre es nicht interessant zu erfahren wie die Betroffenen den Anschlag erlebt haben, um ggf. das Geschehen aus ihrer Perspektive zu bezeugen?
Vielmehr „heulen“ sich alle irgendwie aus, siehe hier:

Auch Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel hat zu dem Bombenanschlag und dessen Folgen ausgesagt. Dabei machte der 44-Jährige das Attentat mitverantwortlich für seine Entlassung zum Ende der vergangenen Saison. Auf die Frage von Oberstaatsanwalt Carsten Dombert, ob er seiner Ansicht nach ohne den Anschlag heute noch Trainer von Borussia Dortmund sei, antwortete Tuchel: „Ja, davon würde ich ausgehen.“
Tuchel macht einen „gravierenden Dissens“ zwischen ihm und BVB-Geschäftsführer Aki Watzke für sein Aus bei Borussia Dortmund verantwortlich. „Der größte Dissens war wahrscheinlich, dass ich im Bus gesessen habe und er nicht“, sagte Tuchel.
Nach Informationen dieser Zeitung allerdings war das Verhältnis zwischen Tuchel und Watzke sowie weiten Teilen der Mannschaft schon vor dem Anschlag zerrüttet – und eine Zusammenarbeit über den Sommer hinaus galt als nahezu ausgeschlossen.
..

Das Dortmunder Landgericht hat eine Reihe von Spielern, Betreuern und Ex-Trainern als Zeugen geladen. Und keiner von ihnen wirkt, als lasse ihn das dramatische Geschehen kalt. "Das ist eine Sache, die man nicht vergisst", sagte Torwarttrainer Teddy de Beer. Noch heute erlebe er Situationen, in denen ihn der Vorfall einhole und er denke: "Oh, das hätte auch schiefgehen können."
Torwart Roman Weidenfeller nimmt sogar bis zum heutigen Tag psychologische Hilfe in Anspruch. "Der Vorfall hat mein Leben verändert", sagte Weidenfeller. Innerhalb des Mannschaftskreises sei der Anschlag, bei dem Verteidiger Marc Bartra schwer am Unterarm verletzt wurde, weiterhin ein Thema.

So sehr jedoch Oberstaatsanwalt Carsten Dombert es auch versuchte: Keiner der Zeugen konnte oder wollte bestätigen, dass der Bombenanschlag auch einer der Gründe für den Vereinswechsel Bartras im Januar gewesen sein könnte.

In einem Aspekt waren sich am Montag nahezu alle Zeugen einig: Im Nachhinein sei es falsch gewesen, dass der BVB die Champions-League-Partie gegen AS Monaco bereits am Tag nach dem Attentat wiedrholen musste. "Unglücklich", nannte dies der inzwischen nach Leverkusen gewechselte Sven Bender. "Ich glaube, wir haben alle einen großen Fehler gemacht."
Mannschaftskapitän Marcel Schmelzer sah das ganz genauso: "Keiner von uns hatte in dieser Nacht geschlafen. Keiner hatte auch nur einen Gedanken an dieses Spiel verschwendet." Schon die Fahrt zum Stadion sei schlimm gewesen.
Auch Roman Weidenfeller schloss sich seinen Mannschaftskameraden an: "Aus meiner Sicht ist es immer noch unverständlich, dass man uns nicht mal einen Moment der Ruhe gegönnt hat. Wir sind doch auch Menschen und keine Maschinen."


Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/D...67476.html

Ich möchte den Spielern ihr Trauma nicht absprechen, aber was soll das vor Gericht bringen? Wenn interessiert was danach war?
Ich dachte es geht bei Gericht um die Klärung eines Sachverhalts.
Oder ist schon alles geklärt? Huh
Doch warum werden dann Zeugen geladen, die nichts Relevantes aussagen?
Oder hat die Journaille nur vergessen vom Wesentlichen zu berichten?

mfG
nereus
Nix Neues aus Dortmund
 
Mit Tränen in den Augen hat sich Fußballprofi Matthias Ginter vor dem Dortmunder Schwurgericht an den Bombenanschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund erinnert. 
Bei der Abfahrt des Busses am Teamhotel habe es plötzlich einen lauten Knall gegeben. Niemand habe gewusst, was wirklich passiert sei, sagte der 24-Jährige am Montag als Zeuge aus.
Der Verteidiger spielt inzwischen für Borussia Mönchengladbach. 

Sein Wechsel habe mit dem Anschlag vom 11. April 2017 aber nichts zu tun, so Ginter. 
Er räumte jedoch ein, nach der Attacke mit dem Gedanken gespielt zu haben, seine Karriere zu beenden. 

Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/Nachricht...76753.html

 
Sind wir hier eigentlich bei einem Gericht oder in der Psycho-Therapie?
Sollen Zeugen nicht etwas BEZEUGEN?
 
Doch, etwas Neues gibt es, aber im Prinzip ist es irrelevant.
 
Als zweite Zeugin haben die Richter am Mittwoch die frühere Lebensgefährtin des Angeklagten Sergej W. vernommen. 
Die 22-Jährige beschrieb den geständigen Attentäter als ruhigen, in sich gekehrten, ja fast menschenscheuen Zeitgenossen. 
„Er hat immer an sich gezweifelt, dachte immer, er müsse noch mehr machen“, sagte die Zeugin.

Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/D...76902.html

 
In sich gekehrt, menschenscheu .. und dann so etwas.  Huh
 
mfG
nereus
Der Prozess nähert sich dem Ende.

Gutachter: Sergej W. ist voll schuldfähig

Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/D...86587.html

Im Prozess um den Bombenanschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund hat das Gericht die psychologischen Gutachten erhalten. Sie erklären Sergej W. für voll schuldfähig.
Auch ein früherer Mithäftling hat ausgesagt und möglicherweise brisante Details verraten.

Jetzt wird es spannend.
Aber zuerst die Psycho-Fritzen, die bei jeder „Amok-Tat“ eine undurchsichtige Rolle spielen.

Im Prozess um den BVB-Attentäter Sergej W. ist am Donnerstag eine wichtige Entscheidung gefallen. Am Nachmittag nahm das Gericht die psychiatrischen und psychologischen Gutachten entgegen. Demnach war Sergej W. zum Zeitpunkt des Bombenanschlags voll schuldfähig. Zu diesem Ergebnis kommen die Psychologin Simone Mussavi und der Psychiater Frank Sandlos aus Essen.
Sergej W. bezeichneten sie einerseits als gehemmte, in sich gekehrte Persönlichkeit. „Er steckt voller Misstrauen und Feindseligkeit und pflegt eine Abwehrhaltung gegenüber anderen Menschen“, so Mussavi. Andererseits sei der 29-Jährige aber auch eine narzisstische, selbstverliebte Person, die nach Kontrolle, Macht und Dominanz strebe. „Dabei ist er insgesamt wenig empathisch“, sagte die Psychologin.


Allgmeines Geschwurbel, welches nicht zur Erhellung der Hintergründe weiterführt.
Doch nun zu den brisanten Details:

Auch ein ehemaliger Mithäftling von Sergej W. hat am Donnerstag ausgesagt.

Angeblich soll W. während einer Freistunde in der Bochumer JVA erzählt haben, es sei ihm mit der Tat in Wahrheit gar nicht um Geld und Reichtum gegangen.
"Er sagte mir, dass er möglichst viele Menschen töten wollte", berichtete der Zeuge am Donnerstag.
Auf die Nachfrage des Mithäftlings, warum er diese Tötungsabsichten gehabt habe, soll Sergej W. weiter erklärt haben, sein Herz schlage für den BVB. Deshalb habe er gehofft, dass dem Verein nach dem Anschlag aus Trauer und Mitleid alle Pokale der Saison zugesprochen worden wären.


Sergej W. reagierte auf die Aussage seines angeblichen Bekannten lange Zeit nicht. Auf Nachfrage von Richter Peter Windgätter sagte er schließlich: "Ich habe den Mann vielleicht mal gesehen. Gesprochen habe ich mit ihm aber sicher niemals."

Unterirdischer geht es nun wirklich nicht mehr!  Angry 
Allerdings hat der Verteidiger dem Schwachsinn eine Abfuhr erteilt.

Der Zeuge sitzt zurzeit wegen sexueller Nötigung und Körperverletzung im Gefängnis. Zuvor war er schon dreimal wegen Betruges verurteilt worden. "Kann man also sagen, dass Sie schon dreimal gelogen haben?", fragte Verteidiger Carl Heydenreich am Donnerstag. Die Antwort: "Das kann man so sagen."
Der Zeuge räumte außerdem ein, dass er kurz nach seinen "Enthüllungen" bei der Staatsanwaltschaft einen Antrag auf vorzeitige Haftentlassung gestellt habe. Derzeit gehe er aber davon aus, dass er bis zum letzten Tag im September 2019 im Gefängnis bleiben müsse.


Das Käseblatt Ruhrnachrichten titelt dennoch mit brisanten Details und erweckt vordergründig den Eindruck, daß an diesen Enthüllungen etwas dran sein könnte.  Dodgy

mfG
nereus
(18.04.2018, 15:38)nereus schrieb: [ -> ]Sind wir hier eigentlich bei einem Gericht oder in der Psycho-Therapie?

Sollen Zeugen nicht etwas BEZEUGEN?

Ich vermute, die Spieler im Bus treten gleichzeitig als Nebenkläger auf? Dann stecken sie natürlich im Dilemma, einerseits die Schadenersatzforderung hochzuschrauben, ohne dabei ihren Marktwert zu reduzieren. So eine ordentliche posttraumatische Belastungsstörung steht einem Bundesligaprofi ja nicht gut an. Deshalb das unkonkrete Geschwurbel.
Im BVB-Prozess kommt das Fraunhofer-Institut in seinem ballistischen Gutachten zu ganz anderen Werten als das Bundeskriminalamt. Waren die Bomben möglicherweise gar keine tödlichen Waffen?

Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/Nachricht...09132.html

Na so etwas?

Viele Wochen hat das Schwurgericht auf die Fertigstellung der Expertise gewartet. Jetzt liegt das Gutachten in schriftlicher Form vor. Und am Donnerstag zeigten sich alle Prozessbeteiligten einigermaßen überrascht. "Ziemlich krasse Abweichungen zu den Ergebnissen des BKA" stellte die Staatsanwaltschaft fest. Und Verteidiger Carl Heydenreich meinte vielsagend: "Wenn man die beiden Arbeiten nebeneinander legt, stellt man fest, dass das Fraunhofer-Institut gar nicht zu letalen Werten kommt."

Das Gutachten sollte klären, mit welcher Energie die von Sergej W. gebauten Bomben die darin versteckten Metallstifte durch die Luft schleuderten. Ein Physiker des BKA hatte im Prozess erläutert, ab einer kinetischen Energie von 79 Joule sei mit tödlichen Verletzungen zu rechnen. Einzelnen Splittern aus den Bomben, die am 11. April vor dem Mannschaftshotel "l'Arrivée" explodierten, schrieb der Experte Energiewerte von deutlich über 100 Joule zu. Nun scheint das Fraunhofer-Institut jedoch zu anderen Ergebnissen zu kommen.
..
Klarheit wird wohl erst die Befragung des Sachverständigen bringen, die für Ende September geplant ist. "Vorher will ich das Gutachten nicht bewerten", sagte Verteidiger Heydenreich. Klar ist aber auch, dass die Expertise der Verteidigung durchaus in die Hände spielen könnte. Sergej W. behauptet ja, er habe die Bomben absichtlich so konzipiert, dass so gut wie keine Schäden zu erwarten waren.


Na wenigstens wurden die Gutachten nicht geschreddert.  Big Grin
Die Begründung für die unterschiedlichen Ergebnisse dürfte interessant werden.

Die Wartezeit bis Ende September ist erforderlich, weil nun nacheinander viele Prozessbeteiligte in Urlaub gehen. Ein Urteil soll nach derzeitiger Planung am 5. November gesprochen werden, weil auch der Oktober durch Urlaube weitgehend blockiert ist.

Leider ist der größere Artikel zum Thema hinter einer Bezahlseite versteckt.
Falls jemand möchte, bitte hier entlang: https://www.ruhrnachrichten.de/Nachricht...13035.html

mfG
nereus
Nach langer Zeit gibt es mal wieder eine Nachricht zum „BVB-Bomber“.

Beim Bau seiner Bomben diente dem 29-jährigen Sergej W. offenbar eine Landmine des Typs MON-50 als Vorbild. Die Waffe aus der ehemaligen Sowjetunion wird jedoch mit deutlich mehr und anderem Sprengstoff bestückt.

"Ich selbst habe mich auf 500 bis 600 Milliliter beschränkt", sagte Sergej W. am Dienstag im Prozess. Und das nicht etwa, weil er nicht mehr gehabt habe. "Zur Verfügung standen mir 25 Kilogramm", sagte der Angeklagte.

Mit der Reduzierung des Sprengstoffes will der 29-Jährige dafür gesorgt haben, dass möglichst kein Schaden entstehen würde.
Darüber hinaus habe er die drei Bomben ja auch so in der Hecke am Mannschaftshotel platziert, dass die darin eingegossenen Metallsplitter über den Bus fliegen würden.
"Ich wusste, dass ein Winkel von 22 Grad und mehr ausreicht", sagte der Angeklagte.

Tatsächlich habe er jedoch einen Winkel von rund 30 Grad gewählt.
"Ein Sicherheitspuffer", so der 29-Jährige

Auf eine Probesprengung will Sergej W. deshalb guten Gewissens verzichtet haben.
Dazu habe außerdem die Zeit nicht mehr gereicht.

Die Frage der Sprengkraft der Bomben hatten die Richter zuletzt noch einmal mithilfe eines Sachverständigen-Gutachtens klären lassen.
Der Experte des Fraunhofer-Instituts soll seine Ergebnisse Ende September in der Verhandlung vorstellen.
Offenbar kommt der Gutachter zu dem Schluss, dass die Metallstifte mit wesentlich geringerer Energie durch die Luft flogen als bisher angenommen.


Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/Nachricht...24038.html

Lieber Sergej,

das ist natürlich ganz lieb von Dir, daß Du die Apparatur so gebaut hast – Du hast sie doch gebaut, oder? Huh – daß dabei nicht viel passieren sollte, quasi um die „guten Jungs“ zu schützen.
Und ne Probesprengung war auch nicht nötig, weil Du es eben drauf hast. Cool
Sprengstoff zum Üben wäre aber genügend da gewesen, gell?
Du hast von 25 Kilo nur etwa 0,5 benötigt.
Aber gut, lassen wir das.

Frage in die U-Haft:

Wenn Du es eigentlich nur laut knallen lassen wolltest und Deine Investition in die Optionsscheine auch nicht so Weltrekord-verdächtig gewesen war, was hattest Du Dir denn dann eigentlich  von der ganzen Aktion erhofft?

Glaubst Du wirklich Du hättest mit etwas Rauch und Lärm die BVB-Aktie so tief in den Keller befördert, daß dabei eine Millionen oder etwas knapp darunter herausgesprungen wären?

Weißt Du was ich denke?
Entweder bist Du wirklich ein Vollpfosten, was ich nicht so recht glauben möchte oder Du lügst, weil Du irgendjemand schützen willst?  Dodgy

mfG
nereus
Neues Gutachten schickt BVB-Prozess um Sergej W. in die Verlängerung

Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/Nachricht...34607.html

Zuletzt hatten die Richter eingehend einen Ballistik-Experten des Fraunhofer-Instituts befragt. Der Sachverständige hatte die Abschuss- und Aufprallenergie der in den Sprengsätzen verborgenen Metallstifte berechnet. In seinem Gutachten war der Physiker zu dem Schluss gekommen, dass die Sprengkraft der drei Bomben als eher gering einzustufen sei. Seiner Ansicht nach sei bei der Detonation auch nicht der gesamte Sprengstoff umgesetzt worden.
Allerdings betonte der Experte mehrmals, dass Angaben zur Sprengkraft nicht in sein Spezialgebiet fielen. Dazu gebe es am Fraunhofer-Institut andere Fachleute. Auf Antrag der Verteidigung soll einer von diesen nun auch noch befragt werden. Und natürlich soll der noch zu findende Experte seine Erkenntnisse auch im Rahmen eines Sachverständigen-Gutachtens zusammenfassen.


Nun wird um das Strafmaß gefeilscht.

Wie lange die nun zu erwartende Verlängerung ausfällt, ist völlig unklar. Auf das erste Gutachten des Fraunhofer-Institus hatte das Schwurgericht fast drei Monate warten müssen. Sollte die neue Expertise annähernd so lange in Anspruch nehmen, wäre eine Urteilsverkündung in diesem Jahr nicht mehr möglich.
Der Angeklagte Sergej W. gibt zwar zu, die drei Bomben am 11. April 2017 bei der Abfahrt des Mannschaftsbusses am Teamhotel gezündet zu haben. Der Vorwurf des Mordversuchs könne ihm jedoch nicht gemacht werden, weil er bei der Konstruktion der Bomben darauf geachtet habe, dass keine nennenswerten Schäden auftreten konnten. Ob das glaubhaft ist, wird unter anderem Thema des neuen Gutachtens werden.


Wenn der Mann dann etwa 2 Jahre in U-Haft gesessen hat, wird man noch „ne Kleinigkeit“ drauf packen und dann hat sich der Fall erledigt.

Verteidiger Christos Psaltiras beantragte am Donnerstag außerdem, ein Handyvideo in der Verhandlung zu zeigen, auf dem der Vorplatz des Hotels unmittelbar nach der Detonation der Bomben zu sehen ist. Ein Gast soll die Aufnahme aus seinem Zimmer im Obergeschoss gefertigt haben.
Angeblich ist auf dem Video zu sehen, dass sich der Motorradpolizist, der bei dem Anschlag ein Hörtrauma erlitten hat, zum Zeitpunkt des Attentats nicht mehr unmittelbar vor dem Bus, sondern schon rund 30 Meter weiter vorne aufgehalten hat. Damit habe sich der Beamte in keiner unmittelbaren Gefahr mehr befunden, glaubt Psaltiras. "Der Vorwurf des Mordversuchs greift also in diesem Fall auch aus diesem Grund nicht."


Alle „Sicherheiten“ lösen sich nach und nach auf.

Am 02.10. ließen die Ruhrnachrichten den Prozeß nochmals Revue passieren.

Warum dauert der Prozess so lange?

Sergej W. gibt zwar zu, die drei Splitterbomben in der Hecke versteckt und bei der Abfahrt des BVB-Mannschaftsbusses am Teamhotel gezündet zu haben. Er betont jedoch immer wieder, er habe bei der Konstruktion und beim Ausrichten der Sprengkörper bewusst dafür gesorgt, dass keine nennenswerten Schäden entstehen konnten. Um diese Behauptung zu überprüfen, musste zuletzt ein ballistisches Gutachten eingeholt werden. Das hat viele Wochen in Anspruch genommen.


Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/Sport/BVB...33753.html

Leider stellt niemand die Frage, was der ganze Hokuspokus dann eigentlich sollte. Das Motiv ist im Arsch!  Rolleyes
Mit 3 größeren Blitzknallern kann meine Aktie auf Talfahrt schicken, um dann die Millionen abzugreifen.
Aber egal, der Sergej mit seinen Bestnoten ist eben auch nur ein armes Hascherl.
Die Sache muß irgendwann zu Ende "gebracht" werden.

Mit welcher Strafe muss Sergej W. rechnen?

Auch bei einer Verurteilung wegen Mordversuchs kann das Gericht eine lebenslange Freiheitsstrafe verhängen. Viele Beobachter rechnen auch genau damit. Dennoch werden die Richter das Teilgeständnis des Angeklagten und auch seine Bereitschaft, Schmerzensgeld an den verletzten Motorrad-Polizisten zu zahlen, zu Gunsten des Angeklagten werten müssen.


Schauen wir mal.

mfG
nereus
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