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Normale Version: Sprengstoff-Anschlag auf Dortmunder Teambus - BVB-Profi verletzt
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War da nicht irgendwo die Meldung der "Täter" hätte TATP - diesen nicht-Sprengstoff - verwendet. Diese Frisösen-technologische Hausbackmischung aus dem nachrichtendienstlich Psy-Op Baukasten?

Zitat:Außerdem fanden sich an seinem Arbeitsplatz und an seinem Spind Spuren von Wasserstoffperoxid. Dabei handelt es sich um ein harmloses Bleichmittel, das sich – allerdings hochkonzentriert – angereichert mit Aceton zu dem hochexplosiven Sprengstoff TATP verwandelt. Kriminaltechnische Untersuchungen ergaben, dass die Bomben auf dieser Basis gebaut worden waren.

INP
Übrigens waren die Sprensätze mit Epoxidharz vergossen, geht aber mit TATP nicht weil es wärmeempfindlich ist. Wink

INP
(08.01.2018, 16:43)nereus schrieb: [ -> ]Wenn also die halbe BVB-Mannschaft schwer verletzt oder gar getötet worden wäre, dann wäre der Club über Monate spielunfähig gewesen und da wäre die Aktie tatsächlich in schwere Turbulenzen geraten, wenn wir mal die schnelle Aussetzung vom Handel außer Betracht lassen.
Aber lediglich ein großer Knall, bewegt die Aktie nur marginal, wie auch am Tattag bzw. danach geschehen.

mfG
nereus

Um die Lizenz zu erhalten bedarf es einer Kalkulation, woran sich auch die Aktie halten dürfte.

Zum einen gibt es Versicherungen, zum anderen verfügt auch der BVB über Amateuere und durch die Solidarität anderer Vereine, Leihspieler, könnte der Spielbetrieb mit einigen Spielverlegungen sicher weiter geführt werden.

Es ist nach das erste Mal, daß fast eine genaze Mannschaft verlustig ging: http://www.faz.net/aktuell/sport/fussbal...26215.html

Gruß
(08.01.2018, 17:44)BSB schrieb: [ -> ]https://www.herold.at/telefonbuch/127PB_...-scheuchl/

https://www.etsy.com/de/people/rudolfsch...pr_profile

Ich nehme an, das ist BVB-Kluft auf dem Foto?
Foto nochmal angeschaut: Er steht im BVB-Outfit vor der Klagemauer...
@INP schreibt: .. der "Täter" hätte TATP - diesen nicht-Sprengstoff - verwendet.
Diese Frisösen-technologische Hausbackmischung aus dem nachrichtendienstlich Psy-Op Baukasten?


und  Übrigens waren die Sprengsätze mit Epoxidharz vergossen, geht aber mit TATP nicht weil es wärmeempfindlich ist. 

Da ich in Sachen Sprengstoff die Kenntnisse einer Frisöse habe – also keine Big Grin  – schlussfolgere ich dennoch messerscharf: Das Vergießen der Sprengsätze wäre, wie beschrieben, unmöglich oder der „Gießer“ hätte ein allerletztes Mal vergossen.

Willst Du uns dies etwa durch die dichte Hecke, welche an der Zufahrt zum BVB-Hotel steht, flüstern?  Cool


@BSB, ja das mit dem Rudolf Sch. könnte passen.

Steht der in dieser Kluft etwa vor der Klagemauer in Jerusalem?
Am heiligen Ort – quasi in "Faschingstracht"? 
Dabei bitte ich alle BVB-Anhänger um Gnade wegen der Fasenacht.  Wink
Das geht gar nicht.
Gibt es denn überhaupt keinen Respekt mehr auf dieser Welt? Aber das nur nebenbei.

Eigentlich hätte der Typ mit Interviews und Talkshow-Auftritten vermutlich als "Held" mehrere Zehntausend einfahren können und ein Orden vom Bundespräser wäre ggf. auch drin gewesen. Und die gelbe Riege hätte ihn an einem Tag überall mithin genommen.
Warum nutzt der Mann all diese Chancen nicht? 
Ach so, ich vergaß, ein echter BVB-Fan ist eben nur an Geschäftsberichten interessiert.


@Coldwater, mir ging es ja nur allgemein um die Auswirkungen.
Erschrockene BVB-Spieler dürften meiner Ansicht nach nicht so „Kurs-relevant“ sein, wie ein halbes Dutzend getöteter Spieler.
Als Ankläger würde ich die Argumentation der Verteidigung in der Luft zerreißen.

mfG
nereus
@nereus:
Die Verwendung von TATP als Sprengstoff ist DER 'false flag' Marker #1.
Zur Herstellung muss man schon suizidgefährdet sein, der Transport wird zum Himmelfahrtskommando.
Das Zeug ist extrem schlag- und stoßempfindlich, Wärme ist auch echt ungut, bei 130C knallt es.

Übrigens, wenn es verdämmt war mit Epoxidharz, gespickt mit Metallteilen, dann darf man getrost Tötungsabsicht unterstellen, es knallt wie TNT...

INP
Der Bomben-Mix

Wie der BKA-Verfahrenssachbearbeiter Spruck erklärte, waren die echten Bombenpäckchen mit etwa vier Zentimeter langen und 16 Gramm schweren, selbstgebauten Metallbolzen und Wasserstoffperoxid gefüllt.
Das Wasserstoffperoxid sei mit einem organischen Stoff zu einem Brei angerührt gewesen und versetzt mit einem Zünder an der Hecke vorm BVB-Mannschaftshotel L'Arivee angebracht worden. Dort explodierten die Bomben.


Quelle: https://www.derwesten.de/sport/fussball/...47471.html

Hier noch ne Kleinigkeit zum Bombenbau.

In der Anklage heißt es: "Die fernzündbaren Sprengsätze sollen jeweils mit (...) einer Wasserstoffperoxid-Brennstoff-Mischung sowie mindestens 65 in Epoxidharz eingeschlossenen Metallbolzen mit einem Durchmesser von 6 mm und einer Länge von 74 mm (...) bestückt gewesen sein."

Quelle: http://www.sport1.de/fussball/bundesliga...a-dortmund

Interessant finde ich, daß die Zeitungen z.T. unterschiedliche Informationen liefern.
Einmal sind die Bolzen 4 cm lang und dann wieder 7,4 cm.
Einmal redet man von einer Wasserstoffperoxid-Brennstoffmischung und dann einem organischen Stoff, der dem Wasserstoffperoxid zugegeben wurde.
Hat sich jeder Journalist da etwas aus der Anklageschrift herausgezogen, was ihm Berichtens wert erschien?

Warum verweist die Verteidigung nicht auf das Himmelfahrtskommando, wie es @INP beschreibt?
Der Typ soll ja auch noch im Dunkeln herumgefummelt haben.

Aber warum liefert Sergej W. dann auch noch einen Miniatur-Nachbau?
Also muß er sich doch auf diese Bastelei verstehen.

Ich gebe zu, ich stehe gerade im Wald und finde da zur Zeit auch nicht heraus.

mfG
nereus
Nur so zur Erinnerung

Wie die Generalstaatsanwaltschaft heute in einer Pressemitteilung berichtet soll es sich um den BVB-Attentäter um eine Person handeln, die einen deutschen und russischen Pass besitzt. Sein Name Sergej W., sein Beruf Börsenspekulant. Wie die Wirtschaftswoche schreibt hat der Täter 2700 Euro gewettet und wollte mit dem Anschlag, in dem man einen rechten oder islamistischen Hintergrund erblickte, auf den Börsenkurs des Fussballvereins setzen.

Quelle: https://marsvonpadua.com/2017/04/21/bvb-...die-aktie/

Sein Name Sergej W., sein Beruf Börsenspekulant.
Auch nicht schlecht.

Allem Anschein nach handelte der Täter beim BVB-Anschlag aus Habgier, wie die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt. In der Erklärung heißt es:
„Der Beschuldigte erwarb am 11. April 2017 15.000 Verkaufsoptionen (sogenannte Put-Optionen) in Bezug auf die Aktie von Borussia Dortmund. Die Papiere haben eine Laufzeit bis zum 17. Juni 2017. Der Kauf der Optionen erfolgte über die IP-Adresse des Hotels L’Arrivée. Die Optionsscheine finanzierte Sergej. W über einen am 3. April 2017 aufgenommenen Verbraucherkredit“, teilte der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA) am Freitagvormittag mit.
Die Wirtschaftswoche gibt weitere Details bekannt: Danach soll der Täter mit 2700 Euro Optionsscheine gekauft haben und auf den Fall der BVB-Aktie gewettet haben, die allerdings nicht so stark fiel wie angenommen, da nur ein Spieler verletzt wurde und das Spiel am nächsten Tag fortgesetzt wurde.


Das war der Stand nach 10 Tagen!
Wie wir wissen heute, hatte der „rührige“ Österreicher sofort reagiert und Polizei und BVB informiert.
Falls das stimmt – ich habe da noch so meine Zweifel – hätten die Behörden diesen Hinweis selbstverständlich ernst genommen, denn am Anfang geht man jeder Spur nach.
Aber da war anfangs Comdirect im Spiel und kein Ösi.

Es ist daher unerklärlich wie der Generalbundesanwalt nach 10 Tagen noch immer nur diese Pipifax-Summe nennen kann. Es hätten längst viel höhere Beträge im Gespräch sein müssen.

Hier werden auch noch die sonderbaren 78.000 EUR erklärt, deren Herleitung mir plausibel erscheint.

Die von den Ermittlern genannten 78.000 Euro beziehen sich auf den so genannten Basispreis des Optionsscheins. Das ist der Preis der BVB-Aktie, an dem sich der Schein bei seiner Auflegung ausrichtete.
Der Basispreis des Optionsscheins, den der Täter offenbar gekauft hat, beträgt 5,20 Euro. Multipliziert mit 15.000 ergibt dies die genannten 78.000 Euro.

Das ist das Volumen, mit dem gewettet wurde – aber weder der eingesetzte Kaufpreis, noch der mögliche Gewinn.

Ja klar, aber das bekam die Presse nie auf die Reihe. Möglicherweise wollte sie das auch nicht.

Wenn die BVB-Aktie an dem Anschlagstag einen Crash von 20 Prozent gemacht hätte, wäre der Put um schätzungsweise 200 Prozent gestiegen.
Bei einem realen Einsatz von 2700 Euro wäre dies rechnerisch ein Gewinn von etwas mehr als 5.000 Euro gewesen, schreibt das Düsseldorfer Blatt.


Ja und nochmals ja.

Und jetzt ist alles ganz anders.
Jetzt wurden auf einmal 26.000 € verwettet (fast das Zehnfache!).

Aber er hat es ja inzwischen zugegeben und damit hat sich die Sache wohl erledigt und weitere Gedankenspiel dazu sind wohl vertane Zeit.

mfG
nereus
Bericht vom WDR-Fernsehen: https://www1.wdr.de/mediathek/video/send...t-100.html

Es mangelt nicht an dramatisierenden Aussagen, dass Bartra Angst vor der Begegnung mit dem Täter im Gerichtssaal haben soll. Was der Anwalt sagt, wirkt sehr theatralisch. Später dementiert Bartra auf Twitter die Angst-Aussagen. Es bleibt alles sehr seltsam.
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