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Normale Version: Sprengstoff-Anschlag auf Dortmunder Teambus - BVB-Profi verletzt
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Ermittlungen zu BVB-Attentat kurz vor Abschluss  

Quelle: https://www.hasepost.de/ermittlungen-zu-...uss-52435/

Dortmund (dts) – Die Staatsanwaltschaft Dortmund wird die Ermittlungen zum Attentat auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund noch im August abschließen.
Die Ermittler hätten keinen Zweifel mehr, dass die Beweislage ausreicht, um eine Anklage gegen den mutmaßlichen Attentäter Sergej W. zu erheben, schreibt die „Welt“ in ihrer Donnerstagausgabe.
„Im Falle einer Anklageerhebung wegen eines versuchten Tötungsdelikts wäre das Landgericht-Schwurgericht-Dortmund für die Durchführung der Hauptverhandlung zuständig“, erklärte Oberstaatsanwalt Carsten Dombert der „Welt“.

67 Ordner an Akten liegen Dombert zu dem Fall vor, die Ermittler bundesweit zusammengetragen haben.
In den vergangenen Wochen konnten weitere Beweise gesammelt werden, die den Hauptverdächtigen belasten sollen.
„Es wurde insbesondere ermittelt, wie und woher möglicherweise die Sprengmittel gekommen sind, die beim Attentat verwendet wurden“, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dortmund der „Welt“ mit. In diese Richtung seien akribische Untersuchungen angestellt worden – auch im Ausland.  


Kann ja alles sein, aber das Motiv bleibt extrem wacklig und fragwürdig.
Aufwand und zu erwartender Nutzen standen in keinerlei Zusammenhang! 

Sergej W. soll die Tat nach wie vor abstreiten.
Der 28 Jahre alte Deutschrusse sitzt derzeit in Untersuchungshaft, da weiterhin ein dringender Tatverdacht bestehe. „Eine detaillierte Einlassung des Beschuldigten zum Tatvorwurf liegt bisher nicht vor“, teilte Dombert mit.
Der Verdächtige habe sich in Verhören schweigsam gehalten, heißt es aus Ermittlerkreisen.


Tja, wenn er es nicht gewesen war, was soll er dann gestehen?
Ist die Staatsanwaltschaft auch einmal anderen Spuren nachgegangen oder hat man sich in den arglosen Russen fest verbissen, weil sonst der tiefe Staat erhebliche Schlagseite bekäme?

Allerdings kann man mit dem konsequenten Schweigen auch keine alternative These aufbauen, denn es würde mich schon interessieren, welche Rolle die "komische Kirche" in BW spielte, die mit ganz unchristlichen Casino-Spielen ggf. ihre Klientel "verführte" oder auf wessen Empfehlung sich Sergej nach Dortmund begab, um dort iim Team-Hotel Quartier zu nehmen.
Besonders interessiert wäre ich an der detaillierten Ausrufung des "Notfalls" durch Comdirect, die den Mega-Deal  Big Grin  entdeckt haben wollen, obwohl es nur um finanziellen Kleinkram ging.

mfG
nereus
Anklage wegen versuchten Mordes nach Anschlag auf BVB-Bus

Zitat: Der 28-jährige Sergej W. soll im April den Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund verübt haben.

Von Hans Leyendecker

Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat den 28-jährigen Sergej W. wegen versuchten Mordes angeklagt. Der Deutschrusse soll im April den Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund verübt haben. W. hatte zuvor mit Optionsscheinen auf einen Absturz der BVB-Aktie spekuliert. Er war wenige Tage nach dem Anschlag festgenommen worden.

.. weiter Süddeutsche ..
Aaaahh .. da war schon wieder einer schneller.  Sad      Egal, das hänge ich jetzt einfach hinten dran - basta!  Tongue

ACHTUNG!  Hans Leyendecker!

Wenn dieser Typ von einem Ereignis berichtet, ist allerhöchste Vorsicht geboten!
Man erinnere sich an seine legendären Aussagen zu 9/11 und seine Auslassungen zu den Kritikern der offiziellen Darstellung.
Für das Mysterium „BVB-Anschlag“ hat man daher genau den Richtigen ausgewählt, der uns die Welt erklärt.  Big Grin

Von Hans Leyendecker

Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat den 28-jährigen Sergej W. wegen versuchten Mordes angeklagt. Der Deutschrusse soll im April den Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund verübt haben. W. hatte zuvor mit Optionsscheinen auf einen Absturz der BVB-Aktie spekuliert. Er war wenige Tage nach dem Anschlag festgenommen worden.

Die Ermittlungen wurden von Spezialisten des Bundeskriminalamts (BKA) durchgeführt. Die Ergebnisse der Besonderen Aufbauorganisation "Pott" sind in fast siebzig Ordnern zusammengefasst.

Aus Sicht der BKA-Beamten steht fest, dass W. der Täter war. Die Indizienkette haben sie in einem detailreichen Abschlussbericht aufgelistet.

Zunächst hatten die Kriminalbeamten für den Generalbundesanwalt in dem Fall ermittelt. Die Ermittlungen waren ursprünglich von Karlsruhe übernommen worden, weil am Tatort in Dortmund drei Bekennerscheiben aufgetaucht waren. Darin wurde ein radikal-islamistisches Tatmotiv behauptet. Dies war eine Spur, die offenbar von W. gelegt worden war, um die Ermittler in die Irre zu führen. Das Vokabular war eine Mischung aus der linken, der rechten und der islamistischen Szene. Dadurch stand früh fest, dass der Täter aus keinem dieser Milieus stammt.

Das Motiv Geldgier kam früh ins Spiel und damit war auch die Bundesanwaltschaft wieder raus. Ein Staatsschutzdelikt von besonderer Bedeutung, das für Ermittlungen der Bundesanwaltschaft die Voraussetzung ist, lag nicht vor. Der Fall wurde Mitte Mai an die Staatsanwaltschaft Dortmund abgegeben. Gut drei Monate später, Anfang dieser Woche, war die Anklage fertiggestellt. Das Landgericht Dortmund muss jetzt entscheiden, ob die Anklage zugelassen wird. Es ist nicht damit zu rechnen, dass ein Prozess noch in diesem Jahr beginnen wird. Sergej W. hat weder gestanden, noch den Tatvorwurf bestritten. Er schweigt.


Quelle: http://www.sueddeutsche.de/panorama/eil-...-1.3644661

Kommentieren lohnt sich nicht, auch wenn ich gerne einen Blick in die Akten werfen würde.  Cool

mfG
nereus
[Bild: c5706817-97d7-43fc-8de5-64f9b80c8966_800.jpg]

Vielleicht wird im Gerichtsverfahren geklärt, wie drei Explosionen solch kleine Beschädigungen verursachen können.
(30.08.2017, 06:23)Blaubär schrieb: [ -> ][Bild: c5706817-97d7-43fc-8de5-64f9b80c8966_800.jpg]

Vielleicht wird im Gerichtsverfahren geklärt, wie drei Explosionen solch kleine Beschädigungen verursachen können.

Alleine schon beim Betrachten dieses Bildes: wo ist die Wirkung der Nagel/Splitterbombe? Keine einziger Kratzer im Lack? Warum liegen die Splitter der Scheibe direkt unter den Löchern? Da der Bus weitergefahren ist, müssten die doch woanders liegen oder?
Wie ist es möglich, dass sich mit dem Profi Batra nur ein einziger Insasse schwerwiegend verletzt hat? Von weiteren ist mir jedenfalls nichts bekannt. Ausser dem Motorradfahrer der Polizei, der den Bus begleitete.
(22.04.2017, 06:18)Blaubär schrieb: [ -> ][Bild: wide]

Eine interessante Perspektive

Ich möchte dieses von dir eingestellte Foto nochmal aufgreifen. Ich nehme an, dass es aus einem x-beliebigen Bus heraus gemacht wurde, der zur Rekonstruktion heran gezogen wurde. Das Foto und somit auch der scheinbare Anschlagsort ist definitiv der Schirrmannweg.

Warum berichtet der Spieler Bürki denn davon, dass die Explosion stattfand, als der Bus gerade auf die Hauptstr. (Wittbräucker Str.) einbog? warum sagte er nicht "als der Bus auf die Hauptstr. zufuhr"?

Dazu verweise ich auch auf den Post #6 von Blaubär.

Frage: könnte eine zielgerichtete Sprengung an den Scheiben des Busses relativ geräuscharm durchgeführt worden sein?
Sie können es oder sie wollen es nicht.

Vor Monaten hatte ich überschlägig kalkuliert, was Sergej Wenergold, der Zocker vor dem Herrn, an maximalen Profit bei seinen Optionsschein-Spekulationen hätte erwarten können.
Als Basis für die Kalkulationen, die freilich nur überschlägig die Dimensionen des Falls aufzeigen sollten, zog ich die damalige mediale Berichterstattung heran.

Damals schrieb ich u.a.:

Wirklich gekauft hat Sergej Wenergold 15.000 Optionsscheine zu einem Preis zwischen 0,18 oder 0,22 Euro, wobei der genaue Preis bis heute nicht bekannt ist, weil außer dämlichen Geschwurbel nur Müll von Euch in Richtung Steuerzahler transportiert wird.
Doch es ist auch so egal, ob „unser“ Sergej nur 2.700 € oder gar 3.300 € ausgab, es bleibt in jedem Fall Kleinkram, für den sich keine Behörde oder Finanzaufsicht interessiert haben dürfte.
..
Es klemmt mal wieder ganz fürchterlich an allen Stellen.
Die Pressemeute versucht zwar den Wertpapier-Erwerb hochzuschreiben, ohne sich auf feste Werte einigen zu können, aber Karlsruhe bleibt standhaft bei den 15.000 Stück.
..
Nehmen wir das Szenario aber mal an.
Die Aktie wäre von 5,20 auf 2,00 gefallen.
Das entspräche einem Kursverlust von 61,5 % - das ist ne Menge Holz.

Bei einem Hebel von 27, den ich irgendwo in Erinnerung für diesen Schein habe, müßte man nun diesen Hebel mal dem Kursverlust multiplizieren.
D.h. 27 x 61,5%  = 1.660 %
Der Einsatz hätte sich also etwa versechzehnfacht.
Der Put-Optionsschein wäre demnach von 0,18 € auf 2,99 € gestiegen.
Aus den dem Einsatz von 2.700 € wären immerhin 44.820 € geworden.
Das ist sehr ordentlich aber eben noch weit von den phantasierten Millionen entfernt.

Aber das Problem dabei ist, kein normaler Mensch wäre von einem solchen Kursrutsch ausgegangen, außer der Anschlag hätte alle Spieler mit einem Schlag getötet.
Realistisch wären 10 bis max. 20 % gewesen, denn bei einer solchen Katastrophe und mehreren Toten wäre der Handel sofort gestoppt worden.

Nehmen wir daher nochmals die 20% zur Gegenprüfung.
20 % Kursrutsch hätte den Wert auf 4,16 € vermindert.
Nach obiger Regel würde man nun 27 x 20% zu multiplizieren. Das ergibt 540 %.
Der Einsatz hätte sich jetzt etwa verfünfeinhalbfacht.
Der Put-Optionsschein wäre demnach von 0,18 € auf 0,97 € gestiegen.
Aus den dem Einsatz von 2.700 € wären immerhin 14.550 € geworden.
Das ist auch nicht übel, aber eben nur eine höchst gewagte Prognose.

Real hat der Kurs um 6 % nachgegeben und bei Todesfällen wären es sicher deutlich mehr geworden, aber es hätte niemals einen Kursrutsch auf 2 € gegeben.


Kurzum, 50.000 Euro wären nur drin gewesen, wenn der Kurs um zwei Drittel eingebrochen wäre, eine sehr weit her geholte Annahme, denn solche Kursverluste sind extrem selten und wären im Fall BVB kaum zu erwarten gewesen.
Und was lesen wir nun in der Anklage der Staatsanwaltschaft?  Huh 

Mit Optionsscheinen soll der 28-Jährige auf fallende Aktienkurse des BVB gewettet haben. Sergej W. soll  44.300 Euro investiert und die "hochrisiko behafteten" Scheine über Kredite finanziert haben.
Die Staatsanwaltschaft geht von einem maximal möglichen Gewinn von rund 500.000 Euro aus, den er hätte machen können.
Mehrere Tage nach dem Anschlag soll er die Optionen mit einem Gewinn von 5.872,02 Euro verkauft haben.


Quelle: http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt...70cac.html

Schon hier wird das ganze Drama des Nichtwissens oder bösartigen Betrugs deutlich.

Bei 15.000 O-Scheinen braucht man keine 44.300 € - Kruzifix!  Angry Angry
Da hätte der Schein  bei 2,95 € notieren müssen - es waren aber nur zwischen 0,18 und 0,22 €.

Daher rechne ich einmal die alte Rechnung mit neuen Werten durch.

Die Aktie wäre von 5,20 nicht auf 2,00, sondern auf 0,01 € gefallen.
Das entspräche einem Kursverlust von 99,8 % - völlig absurd – aber egal.

Bei einem Hebel von 27, den ich irgendwo in Erinnerung für diesen Schein habe, müßte man nun diesen Hebel mal dem Kursverlust multiplizieren.
D.h. 27 x 99,8 %  = 2.695 %
Der Einsatz hätte sich also versiebenundzwanzigfacht.
Der Put-Optionsschein wäre demnach von 0,18 € auf 4,86 € gestiegen.
Aus den dem Einsatz von 2.700 € wären immerhin 72.900 € geworden. Aber diese Rechnung ist bar jeglicher Realität!

Egal, ob der Hebel leicht abwich und der Einsatz nur ungefähr der realen Investition entsprach.
Schon 100.000 € wären bei diesem Zock (15.000 Optionsscheine gemäß Generalbundesanwalt) unerreichbar gewesen.  Confused

Wie soll denn da ein fünfmal so hoher Profit drin gewesen sein, ihr elenden Pappnasen?!  Angry Angry
Wird der Prozess auf 2018 vertagt?

Prozess gegen BVB-Bomber erst 2018?
U-Haft von Sergej W. soll verlängert werden.


Quelle: http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/b....bild.html

Dazu informiert BILD:

Um an der Börse reich zu werden, soll der Deutsch-Russe Sergej W. (28) aus Freudenstadt (Baden-Württemberg) drei Bomben neben dem Mannschaftsbus gezündet und ganz bewusst den Tod der Profifußballer in Kauf genommen haben.

Soll – das ist der springende Punkt.
Eigentlich sollte die Angelegenheit doch längst klar sein, aber irgendwie kommt man nicht voran. Woran hapert es denn nun genau?

Nach den Ermittlungen des BKA wollte er so mit Aktien-Zertifikaten Millionen verdienen.

Nicht Millionen, liebe BILD, es ging um Milliarden!  Big Grin
Wenn schon – denn schon.

Dr. Thomas Jungkamp (34) vom zuständigen Landgericht Dortmund: „Die Festnahme des mutmaßlichen Täters ist am Wochenende sechs Monate her. Nach Ablauf der Sechsmonatsfrist muss eigentlich der Prozess beginnen. Da es sich hier aber um ein Verfahren mit besonders großem Umfang handelt, wurde beim Oberlandesgericht eine Verlängerung der U-Haft des Beschuldigten beantragt.“

Was gibt es denn für einen großen Umfang?

„Erst wenn diese Entscheidung erfolgt und die Frist zur Stellungnahme der Verteidiger abgelaufen ist, wird über die Zulassung der Anklage entschieden. Ob der Prozess dann noch in diesem Jahr starten kann, ist fraglich.“

Da wird über die Zulassung der Anklage entschieden?
Ist etwas nicht einmal sicher, ob überhaupt angeklagt wird?  Huh

Bislang bestreitet der ruhige, junge Mann, der noch bei seinen Eltern wohnte, den Anschlag.

Der böse Leugner leugnet also immer noch.

Er beendete seine Elektroniker-Lehre wegen guter Noten vorzeitig, arbeitete als Elektriker in einem Heizkraftwerk.
..
„Er war ein Einzelgänger und auf Erfolg bedacht. Aber er wollte nicht sein Leben lang arbeiten, machte Sportwetten“, erinnert sich Christian (Name geändert/28) an den „guten Kameraden“ aus Freudenstadt. Gemeinsam hätten sie beim britischen Anbieter „betfair“ auf Fußballspiele gezockt, sie träumten vom großen Geld. „Sergej hat in vernünftigem Maß online gewettet. Aber vor anderthalb Jahren hat er das aufgegeben. Er sagte, er verliere eh immer nur.“


Lehre vorzeitig beendet und Wetten im erträglichen Maß.
Das spricht nicht unbedingt für diesen idiotischen Anschlag.
Aber BILD weiß natürlich mehr.

Doch seine Leidenschaft waren teure Reisen.
Mal posierte er vorm Fallschirmsprung, dann mit Krawatte im Wohnmobil auf einer Reisemesse, im schwarzen Mantel und rotem Schal, vorm Eiffelturm in Paris und vorm Atomium in Brüssel.


Teure Reisen?  Exclamation
Paris und Brüssel erreicht man vom Schwarzwald aus in wenigen Stunden.
Wo sind denn die Bilder aus Hawaii, Rio de Janeiro, Kapstadt oder Sydney?

Daheim im Schwarzwald blieb er der Einzelgänger, fuhr bescheiden einen roten Polo und schenkte seiner Freundin ein Kleeblatt-Armband für 40 Euro.

Ah, ja.

Kurz darauf löschte Sergej W. einen Großteil seiner Freunde in dem sozialen Netzwerk – begann er zu diesem Zeitpunkt, seine Spuren zu verwischen, weil er nach dem Anschlag mit den Millionen verschwinden wollte?

Das Löschen der Freunde sollte ihm also beim Verschwinden helfen.
Geht es eigentlich noch unterirdischer?
Diese Postille ist eigentlich nur zum Ausstopfen feuchter Schuhe zu gebrauchen.
Daher lesen wir jetzt einmal, was die Haltener Zeitung zum Thema schreibt.

Der 28-jährige Sergej W. wurde am 21. April in Freudenstadt festgenommen. Üblicherweise muss eine Hauptverhandlung am Gericht spätestens sechs Monate nach Beginn der Untersuchungshaft beginnen. Die Frist läuft also am 21. Oktober ab.  Das Dortmunder Landgericht konnte bislang aber nicht einmal über die Zulassung der Anklage entscheiden. Deshalb musste das OLG eingeschaltet werden.

Wie schnell in Hamm über den Antrag auf Verlängerung der Untersuchungshaft entschieden wird, lässt sich nicht absehen. Klar sei nur, dass die Entscheidung zügig erfolgen solle, sagt Gerichtssprecher Jungkamp. Lehnt das Oberlandesgericht den Antrag aus Dortmund ab, würde Sergej W. am Wochenende freigelassen werden müssen.
Von diesem Szenario geht derzeit aber nicht einmal die Verteidigung selbst aus.


Quelle: http://www.halternerzeitung.de/staedte/d...30,3378389

Das hört sich aber ganz anders an.
Offenbar hat die Justiz ein Problem etwas Griffiges vorzutragen.
Über 18.000 Seiten Ermittlungsergebnisse wurden nach dem Anschlag auf den BVB-Bus im April 2017 zusammengetragen.
Das Bild, das die Anklage von dem Tatverdächtigen zeichnet, ist das eines kaltblütigen Täters.
Im Dezember muss sich Sergej W. jetzt vor dem Landgericht Dortmund verantworten.


Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Do...58581.html

Ich bezweifele nach wie vor den kaltblütigen Täter.
Die 18.000 Seiten  dürften weitestgehend viele kleine Papiertiger sein. Die schiere Masse soll wohl die Logik erwürgen.  Rolleyes

Mit einem Beschluss vom 2. November hat das Schwurgericht des Landgerichts Dortmund die Anklage gegen den BVB-Bomber Sergej W. zur Hauptverhandlung zugelassen. Die Verhandlung beginnt am Donnerstag, 21.12.2017, um 12 Uhr.
Dem Angeklagten werden versuchter Mord in 28 Fällen und das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion vorgeworfen.


Die Anklage ist aber gefährlich, denn da droht eine hohe Strafe, egal wie tief er wirklich in der Sache drin steckt.

Die Vorwürfe gegen den Angeklagten haben es in sich:
W. soll rund 25.000 Euro geliehenes Geld auf einen starken Kursverlust der BVB-Aktie gesetzt haben.
Um diesen Kursverlust zu erreichen, hat W. nach Informationen der Ermittler drei Bomben ferngezündet – Spieler sollten verletzt oder getötet werden, die Aktie sollte abstürzen und W. zu einem bis zu 500.000 Euro reicheren Mann machen.


Nach allem was bislang bekannt wurde, hat er nie und nimmer diesen Betrag investiert.
Entweder gibt es dazu neuere Erkenntnisse oder hier läuft ein riesengroßes Schurkenstück!  Angry
Ich vermute Letzteres.

W. ging nach der Tat kurz aus dem Hotel, am nächsten Tag war er noch bei einem Massagetermin und wurde, wie die anderen Hotelgäste auch, noch vernommen. Einen unauffälligen Eindruck soll er dabei gemacht haben.

Die Story wird nicht besser – sie war und bleibt kompletter Müll. 
Ich zweifele nicht an seinem Hotel-Aufenthalt, aber der hat nur indirekt mit dem Anschlag zu tun.

Zehn Tage nach der Tat wurde W. verhaftet, die auffällig hohen Summen, die er auf einen Kurseinbruch gesetzt hatte, wurden ihm letztlich zum Verhängnis. Bereits am Tag nach der Tat gab es Zeugenhinweise auf sehr ungewöhnliche Transaktionen.

Ja, klar, nicht einmal 3.000 Euronen rufen die Finanzaufsicht auf den Plan.  Huh
Geht’s eigentlich noch?
Und als ob die Story ohnehin nicht dämlich genug wäre, sattelt man jetzt noch einen drauf.

Und doch schien W. an dem Modell Gefallen gefunden zu haben:
Im Internet recherchierte er wenige Tage nach der Tat etwa zu Seilbahnen, die als Aktiengesellschaften operieren. Die Ermittler glauben, dass W. bereits ein neues Ziel suchte, dessen Aktienkurs er durch einen Anschlag einbrechen lassen könnte.


Sie glauben das also.  Undecided
Na dann wird sicher alles gut.

Doch so schnell scheint sich die Verteidigung nicht mit dem Desaster abzufinden.

Der Prozess zum Anschlag gegen den BVB-Mannschaftsbus beginnt erst am 21. Dezember. Doch schon jetzt erhebt die Verteidigung des Tatverdächtigen Sergej W. schwere Vorwürfe gegen die Dortmunder Staatsanwaltschaft. Sie hat Anzeige gegen unbekannt wegen Geheimnisverrats erstattet. 

Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Do...58727.html

Aha, worum geht es genau?

Kurz bevor am Freitagmittag das Dortmunder Landgericht in einer Pressemitteilung die ersten Sitzungstermine bekannt machte, wurde in der Sache eine andere Mitteilung aus Bonn verschickt. Versandt wurde sie von Carl W. Heydenreich, er ist einer von zwei Anwälten des Angeklagten Sergej W.. Einerseits gab Heydenreich bekannt, Strafanzeige gegen unbekannt wegen Verdachts der Weitergabe der Anklageschrift durch Amtsträger an einzelne Journalisten erstattet zu haben.

Der Verteidiger geht davon aus, dass die komplette Anklageschrift einzelnen Presseorganen, so auch unserer Redaktion, zugespielt worden ist. „Im Hinblick auf die gezielt und einseitig belastende Tendenz der Veröffentlichungen vermutet die Verteidigung eine lancierte Einflussnahme aus dem Bereich der Staatsanwaltschaft“, so das Schreiben aus der Kanzlei.

Auch ansonsten sparen Heydenreich und sein Stuttgarter Kollege Christos Psaltiras nicht mit harscher Kritik an der Dortmunder Staatsanwaltschaft: Den Verteidigern sei während des Ermittlungsverfahrens die „existenzielle Einsichtnahme in zentrale Gegenstände der Ermittlungsakten (...) nicht gewährt worden.“


Das ist ja spannend!
Die vermutlich frisierten Akten können von der Gegenseite nicht vollständig eingesehen werden.
Ei, warum das denn?  Wink

mfG
nereus
Nur mal so am Rande zusammengefaßt, was die Presse uns bislang zu den Börsentranskationen von Sergej Wenergold vorsetzte.

Der Stern zeigte noch den größten Bezug zur Realität Anfang Mai:

11. April
 Bei der Onlinebank Comdirect erwirbt er den Ermittlungen zufolge um 16.57 Uhr
15.000 Verkaufsoptionen auf die Aktie von Borussia Dortmund, für neun Cent das Stück.
..
Schon am Morgen dieses 11. April gab es verdächtige Transaktionen an den Börsen in Frankfurt und Stuttgart. Es wurden überraschend viele Optionsscheine auf die BVB-Aktie gehandelt.
..
Zwischen 11.12 Uhr und 11.32 Uhr verzeichnen die Systeme vier auffällige Geschäfte in Frankfurt, teilweise sind es die ersten mit diesen Papieren seit Wochen. Jeweils werden 15.000 Optionsscheine gekauft, zu Preisen zwischen 4,3 und 18 Cent. Gesamtpreis rund 6000 Euro. Die Staatsanwaltschaft prüft noch, ob Sergej W. auch hinter diesen Kauforders steht.
..
Auch in Stuttgart kam es um 11.19 Uhr zu einem auffälligen Geschäft mit 16.000 Optionsscheinen, später am Nachmittag um 15.40 Uhr noch mal mit 5000 Stück.
..
Einer, der in der Lage ist, eine Bombe mit Fernzündung herzustellen, aber kurz zuvor bei seiner Hausbank unter seinem Namen einen Kredit aufnimmt, um eine Wette zu finanzieren, für die er offenbar bereit ist, 20 Menschen zu töten. Und das für einen Gewinn von vielleicht 100.000 Euro.


Quelle: https://www.stern.de/panorama/stern-crim...31272.html

Ohne zu wissen, wer da alles kaufte, käme man in Summe auf einen Einsatz von max. 9.540 €  (1.350 € + 6.000 € + 1.890 € + 300 € Spesen).
 
Das ist sehr spekulativ denn 85 % dieser Geschäfte konnte man bis dato dem Beklagten überhaupt nicht zuordnen.
Karlsruhe blieb jedenfalls standhaft bei nur 15.000 Scheinen und deren Kaufaufwand schwankte zwischen 2.700 und 1.350 Euros.
Wozu man da Wochen oder Monate für Ermittlungen braucht, erschließt sich mir in keiner Weise.

Deutschlands Käseblatt Nr. 1 meldete dagegen Mitte Mai.

Vor der Sprengung hatte W. vom Hotel aus online noch ein Aktienpaket von 15 000 Optionsscheinen für 78 000 Euro gekauft. Aus dem beabsichtigten Tod der Spieler wollte er offenbar Profit schlagen, indem er auf einen fallenden Kurs der BVB-Aktie wettete.

Quelle: http://www.bild.de/news/inland/bombenans....bild.html

Am 02.09. meldete der Schwarzwalder Bote dies:

Mit Optionsscheinen soll der 28-Jährige auf fallende Aktienkurse des BVB gewettet haben. Sergej W. soll  44.300 Euro investiert und die "hochrisiko behafteten" Scheine über Kredite finanziert haben. Die Staatsanwaltschaft geht von einem maximal möglichen Gewinn von rund 500.000 Euro aus, den er hätte machen können. Mehrere Tage nach dem Anschlag soll er die Optionen mit einem Gewinn von 5872,02 Euro verkauft haben.

Quelle: http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt...70cac.html

In den Ruhrnachrichten „von kürzlich“ lesen wir:

W. soll rund 25.000 Euro geliehenes Geld auf einen starken Kursverlust der BVB-Aktie gesetzt haben.  Um diesen Kursverlust zu erreichen, hat W. nach Informationen der Ermittler drei Bomben ferngezündet – Spieler sollten verletzt oder getötet werden, die Aktie sollte abstürzen und W. zu einem bis zu 500.000 Euro reicheren Mann machen.

Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Do...58581.html

Es war anderswo auch mal schon von ca. 40.000 € die Rede.
78.000, 44.300, ca. 40.000, 25.000 und dann noch knapp unter 10.000 oder nochmals deutlich weniger .. aber nichts Genaues weiß man nicht.

Das ist dermaßen unterirdisch, daß es einem die Schuhe auszieht. Angry
Die versiffte Journaille bekommt nicht einmal halbwegs schlüssige Zahlen auf die Reihe.
Was mag da bloß noch alles in den 18.000 Seiten zu finden sein?
Vermutlich die detaillierte Drohnen-Beobachtung des Hotel-Angestellten. Angry

mfG
nereus
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