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Normale Version: Sprengstoff-Anschlag auf Dortmunder Teambus - BVB-Profi verletzt
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1.5.2017

Anschlag auf BVB-Bus

Der Todes-Spekulant: Die rätselhafte Geschichte des Sergej W.
Sergej W. ist strebsam, versteht etwas von Elektronik und zockt wohl auch mal an der Börse. Dann soll er drei Bomben neben dem BVB-Bus gezündet haben. Eine Geschichte von Gier und Größenwahn.....
http://www.stern.de/panorama/stern-crime...31272.html
Da auch in einem Misthaufen manchmal Perlen gefunden werden können, lassen wir uns mal auf eine Suche ein.
 
Eine "kleine Auffälligkeit aus Börsensicht" müsse noch erwähnt werden, hieß es in dem Artikel: "Es gibt verschiedene Derivate, mit denen auf fallende Kurse der BVB-Aktie gewettet werden kann. Auffällig ist, dass gestern vor dem Zeitpunkt des Anschlags mindestens zwei Put-Optionsscheine im Frankfurter Handel gekauft wurden, die sonst nur an der auf Privatanleger spezialisierten Stuttgarter Handelsplattform Euwax gehandelt werden. Beide Umsätze waren allerdings relativ gering. Auch wenn mit dem Kauf auf eine Niederlage des BVB gegen den AS Monaco gewettet wurde, wäre die Chance auf signifikante Kursgewinne mit diesen Papieren sehr gering gewesen."
 
Das wirkt ein wenig sonderbar.
Wir haben den Kauf von 2 Put-Optionsscheinen mit vernachlässigbaren Umsätzen an der Frankfurter Börse. Ein Handel, der normalerweise untergeht bei Tagesgeschäften in Millionenhöhe. Nichtsdestoweniger fiel das jemandem auf.
Wenn man am Tag des Anschlages die Scheine kaufte, müssen sich die Transaktionen verifizieren lassen. Doch dazu später mehr.
 
Einen rätselhaften 28-Jährigen, der am 9. April in das Dortmunder Hotel "L’Arrivée" eincheckt. Schon einen Monat zuvor hat er dort übernachtet, dieses Mal wundern sich die Angestellten darüber, dass er ein Zimmer zur Straße hin haben will, normalerweise bevorzugen die Gäste Waldblick.
 
Demnach war im März der Waldblick nicht erforderlich.
Warum logierte er denn dann überhaupt in der teuren Bude, die mindestens 200 € für das Einzelzimmer kostet?
Das Einmieten zuvor wirkt eher wie eine Trampelspur, die gefunden werden soll, als eine von der Vernunft geleitete Strategie.
Die Örtlichkeiten des Hotels hätte man auch als Tourist erkunden können.
 
Boris*, seit Jahren ein Freund, wusste nichts von Sergejs Reise nach Dortmund.
..
Er sagt: "Sergej war doch kein großer Fußballfan."


Dachte ich’s mir doch gleich. Hätte andernfalls auch auffallen müssen.
So werden Unebenheiten in der Story geglättet, nicht wahr liebe Stern-Journalisten? 
Nur vergeßt bitte nicht, wenn man das Tischtuch an der einen Ecke zu ziehen beginnt, könnte anderswo ..  Cool
 
Sergej W. loggt sich über das WLAN des Hotels ins Internet ein. Bei der Onlinebank Comdirect erwirbt er den Ermittlungen zufolge um 16.57 Uhr 15 000 Verkaufsoptionen auf die Aktie von Borussia Dortmund, für neun Cent das Stück.
 
Die Scheine werden ja immer günstiger.
Dann sinkt der Kaufaufwand von 2.700 € auf nur noch 1.350 €.
 
Eine Woche zuvor hat er bei einer Bank einen Kredit über mehrere Zehntausend Euro aufgenommen.
 
Das mag ich an der Journalisten-Zunft so sehr.
Wenn es mal konkret werden soll, dann verliert man sich in Beliebigkeiten.
78.000 €, 40.000 €, mehrere Zehntausend €.
 
Schon am Morgen dieses 11. April gab es verdächtige Transaktionen an den Börsen in Frankfurt und Stuttgart. Es wurden überraschend viele Optionsscheine auf die BVB-Aktie gehandelt. Sie tragen Kürzel wie DGQ1VV oder DGQ1VU oder DG7MN5, insgesamt gibt es 23 Arten davon.
 
Siehe oben.
Allgemeines Volksgemurmel, wenn es auf Präzision ankommt.
Welche Scheine wurden konkret geordert und vor allem von wem?
Das läßt sich doch alles rucki-zucki nachprüfen, ihr Deppen, vor allem wenn Comdirect wegen der auffälligen Bewegungen einen Geldwäsche-Verdacht erhoben haben will.
Warum kann dann nur die Nachmittags-Transaktion rekapituliert werden und die anderen nicht?
Hauptsache der Delinquent wirkte gepflegt und hatte einen sauber gezogenen Scheitel.
 
Zwischen 11.12 Uhr und 11.32 Uhr verzeichnen die Systeme vier auffällige Geschäfte in Frankfurt, teilweise sind es die ersten mit diesen Papieren seit Wochen. Jeweils werden 15.000 Optionsscheine gekauft, zu Preisen zwischen 4,3 und 18 Cent. Gesamtpreis rund 6000 Euro.
 
4 x 15.000 Optionsscheine, das ergeben in Summe 60.000 Papiere.
Hinzu kämen die 15.000 vom Nachmittag, da wären wir schon bei 75.000!
Warum weiß Karlsruhe bislang aber nur von 15.000?
 
Die Staatsanwaltschaft prüft noch, ob Sergej W. auch hinter diesen Kauforders steht.
 
Die Staatsanwaltschaft prüft noch?
Sollen wir denen die Schuhe besohlen?
Die Orderbücher sind in kürzester Zeit zu recherchieren. Was gibt es da noch nicht zu wissen oder zu prüfen?
Wenn Comdirect den Geldwäsche-Verdacht anmeldete, dann ist es mehr als naheliegend, daß die verdächtigen Orders von einer Quelle platziert wurden, denn wenn 4 Personen für 1.500 € verlustträchtige Scheine kaufen, gibt es höchstens ein mitleidiges Lächeln des Händlers.
 
Um 11.16 Uhr kostete das Papier DGQ1VV beispielsweise 18 Cent, das macht bei 15 000 Stück 2700 Euro.
 
Ah, jetzt wird es doch einmal konkret.
Das Problem ist nur, es wird vermeldet, was der Erwerb kosten würde und nicht ob der Kauf auch vollzogen wurde. Ich unterstelle mal, das hier ein Kauf beschrieben wurde.
 
Auch in Stuttgart kam es um 11.19 Uhr zu einem auffälligen Geschäft mit 16.000 Optionsscheinen, später am Nachmittag um 15.40 Uhr noch mal mit 5000 Stück.
 
Ich sortiere jetzt die erwähnten Käufe nach der Uhrzeit.
 
Um 11.12 Uhr wurden 15.000 Put-Optionen in FFM erworben, Kurs unbekannt.
Um 11.16 Uhr wurden 15.000 Put-Optionen in FFM erworben, zu einem Kurs von 0,18 €.
Zwischen 11.18 und 11.30 Uhr wurden 15.000 Put-Optionen in FFM erworben, Kurs unbekannt.
Um 11.19 Uhr wurden 16.000 Put-Optionen in Stuttgart erworben, Kurs unbekannt.
Um 11.32 Uhr wurden 15.000 Put-Optionen in FFM erworben, Kurs unbekannt.
Um 15.40 Uhr wurden 5.000 Put-Optionen in Stuttgart erworben, Kurs unbekannt.
Um 16.57 Uhr wurden 15.000 Put-Optionen erworben, zu einem Kurs von 0,09 €.
 
Da Geldwäsche eine Mindestsumme produzieren muß, um überhaupt wahrgenommen zu werden, rechne ich alle Geschäfte auf einen Klienten, denn sonst schwächelt der Geldwäsche-Verdacht.
 
Macht summa summarum 96.000 Optionsscheine.
So langsam wälzen wir uns an die 10.000 € Marke heran oder auch darüber selbst wenn der Rest der Story im Lügensumpf zu versinken droht.
Wie war das nochmals mit der Kaufanzahl?
 
Der Verdächtige hat laut Generalbundesanwalt 15.000 Optionsscheine erworben und damit auf fallende Kurse der BVB-Aktie gesetzt. ARD-Informationen zufolge hat der Verdächtige sogar 60.000 Optionsscheine gekauft.

Quelle: http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebie...l-104.html
 
Jetzt sind wir fast bei 100.000. Wir schaffen das schon noch.  Big Grin
 
Es hat nichts Schlechtes an ihm gegeben. Er war cool, man konnte Spaß mit ihm haben. Vielleicht hat ihn jemand gezwungen. Die Bomben haben nicht richtig explodiert, wurden schlecht gezündet. Vielleicht wollte er das alles nicht und hat es absichtlich so gemacht."
 
So werden manchmal Brücken geplant und konstruiert, um sie später für Überquerungen zu nutzen. Die ARD-Börse hörte schließlich auch sehr schnell das Gras wachsen.
 
Eine Anstellung in seinem Ausbildungsbetrieb bekommt er nicht, keiner aus dem Jahrgang – "aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage" des Leiterplatten- und Energiespeicherherstellers, wie es heißt. Elektrotechniker im Biomasseheizkraftwerk, soll es das gewesen sein?
 
Erst hui und dann wieder pfui.
So mag es die Schmierenpresse, wenn sie jemanden verheizen will. Wer erinnert sich später noch an die Details.
 
Zu diesem Zeitpunkt steht Sergej W. wahrscheinlich am Fenster seines Hotelzimmers und blickt auf die Straße.
 
Wahrscheinlich.
Möglicherweise stand auch anderswo ein Mensch herum und wartete auf den Bus.
Oder es war alles noch ganz anders, denn die zertrümmerte Heckscheibe will sich bislang einfach nicht erkennen lassen.
 
In einer Hecke soll er nach den Erkenntnissen der Ermittler drei Sprengsätze platziert haben, der vordere und der hintere in Bodennähe, der mittlere in einem Meter Höhe. Die Bomben sind gefüllt mit Metallstiften, sieben Zentimeter lang, 15 Gramm schwer.
 
In Bodennähe und einem Meter Höhe.
Was hatte Tausendsassa Jäger der Welt mitgeteilt?

Die Sprengkörper hatten eine Kraft, die Menschen in großer Zahl hätten töten können. Einer der drei Sprengsätze sei jedoch zu hoch platziert gewesen, so dass die Sprengwirkung über dem Bus verpufft sei. Zudem seien die Bomben mit ein bis zwei Sekunden Verzögerung ausgelöst worden, als der Bus die Stelle mit den Sprengsätzen schon teilweise passiert hatte.
 
Quelle: http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebie...l-104.html
 
Moderne Reisebusse sind nicht ganz niedrig. Die reichen von etwas über 3 m bis 4 m hoch. Der MAN Lions Coach soll etwa 3,80 m hoch sein.
Jetzt frage ich mich als Nicht-Sprengstoffexperte, wie hoch ein Sprengsatz platziert werden muß, um ordentlich Schaden anzurichten.
1 m ist jedenfalls schon zu hoch.
 
Aber da solcherlei Fakten nicht interessieren, fährt man beim STERN lieber nach Griechenland zum Orakel von Delphi.
 
Kein Mensch scheint zu Sergej W.s Innerstem vorgedrungen zu sein, so verschlossen bleibt er; auch in den Monaten vor der Wahnsinnstat kommt der Wahn niemandem in den Sinn, der ihm begegnet. 
Bekannte über Sergej: "schwer einzuordnen", "unauffällig", "zurückhaltend", "eher introvertiert" . 
Ein Nachbar: "Er konnte sich unsichtbar machen."
 
Ohne Kommentar.
 
Sergej habe sehr viel gelernt, war immer strebsam und loyal. Mit ihm konnte man über Sportwetten reden. Bei Betfair, der weltweit größten Online-Wettbörse für Sportwetten, habe Sergej damals gern gezockt
 
So so, hat er das?
Der Nicht-Fußball-Fan hat also gerne bei Sportwetten gezockt.
Wie geht das bitte zusammen?
Bei welcher Sportart hat er denn gewettet? Pferdesport, Straßenhalma ..
 
Andere Metallstifte schießen bis zu 250 Meter weit, solch eine Wucht entfaltet die Detonation.
 
250 m? Das ist ja ein viertel Kilometer!
Bei dieser Wucht hat der Lack des Busses in Knie und Bauchhöhe allerdings ziemlich wenig abbekommen.
 
Nachbarn erzählen, er habe sich mit Sportwetten verschuldet, habe öfter mit Aktien spekuliert.
 
Wie gesagt, interessant wäre es zu erfahren, was das für Sportwetten gewesen sein sollen. Ein Fußball-Desinteressierter wird keine Fußball-Wetten eingehen.
Wie auch – er hat ja keine Ahnung.
Der Reiz einer Sportwette liegt ja gerade darin begründet sein Wissen (oder zumindest der Glaube an dieses Wissen) in klingende Münze zu verwandeln.
 
Ein anderer erinnert sich, wie er Sergej W. zu Ostern sah, er stieg aus seinem roten Lupo. "Er kam mir noch zurückhaltender vor, den Blick auf den Boden gerichtet." Damals habe er sich nichts dabei gedacht.
 
Das war sicher der Sprengsatzblick für die Bodennähe – auch der will geübt sein.  Tongue
 
mfG
nereus
Interview mit Anwalt

Sergej. W. will im Urlaub gewesen sein

BERLIN/TÜBINGEN Der mutmaßliche Urheber des Anschlags auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund bestreitet die Tat. Das sagt der Verteidiger von Sergej. W., Reinhard Treimer.  Der Tübinger Rechtsanwalt erklärt auch, warum sein Mandant überhaupt in dem Hotel gewesen sein soll.

RN: Herr Treimer, wie hat sich Ihr Mandant Sergej W. zu dem Tatvorwurf und den Ermittlungen eingelassen?
Anwalt: Er bestreitet, die Tat begangen zu haben.

RN: Die Ermittler sprechen von einer erdrückenden Beweislast. 

Anwalt: Mein Mandant bestreitet die Tat. Wir warten das Ergebnis der weiteren Ermittlungen ab.

RN: Warum war er dann zur Tatzeit während des Bombenanschlags im Mannschaftshotel von Borussia Dortmund?
Anwalt: Er hat Urlaub gemacht, er war deshalb zur Tatzeit dort.

RN: Und wie erklärt er, dass er über die IP-Adresse des Hotels auffällige Käufe von Put-Optionen und Wetten auf einen fallenden Kurs der BVB-Aktie getätigt hat?
Anwalt: Kein Kommentar meinerseits. Der Erwerb von Wertpapieren ist jedenfalls nicht strafbar.

RN: Wie geht es jetzt weiter? 

Anwalt: Die Staatsanwaltschaft ermittelt und wird schließlich entscheiden, ob sie Anklage erhebt oder nicht. Nach einem halben Jahr muss spätestens darüber befunden werden, ob die Untersuchungshaft noch verhältnismäßig ist. 

Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichte...54,3266366

Das ist nicht viel, aber besser als nichts.
Sergej W. war im Dortmunder Hotel und hat offenbar auch mindestens einen Kauf von Optionsscheinen getätigt.
Vermutlich sind das die 15.000 Puts, die auch der Generalbundesanwalt bestätigt.
Doch der STERN hat jetzt nur noch 8 Cent zu bieten und da kömmt's in Summe nur noch auf 1.350 €.  Huh

Das reicht weder für den Geldwäsche-Verdacht und deckt fast nicht mehr die Übernachtungs- und Reisekosten.
Es klemmt mal wieder ganz fürchterlich an allen Stellen.
Die Pressemeute versucht zwar den Wertpapier-Erwerb hochzuschreiben, ohne sich auf feste Werte einigen zu können, aber Karlsruhe bleibt standhaft bei den 15.000 Stück.

Das reicht kaum für ein nachvollziehbares Motiv.  Huh
In den Garagen hat man wohl auch nichts gefunden – wie ich ursprünglich befürchtet hatte – andernfalls hätte man es längst in die Welt posaunt.

Die Ankläger haben nichts Handfestes und der Angeklagte war zu einer falschen Zeit am falschen Ort und hat Dinge getan, die in Summe verdächtig waren.

Das geht nun also doch in die Richtung, daß jemand den Russen als roten Hering vor den Karren spannte.
Wenn dieser jemand sich aber nicht aufspüren läßt, hat Sergej ein Problem.
Der Anwalt richtet seinen Mandanten schon mal auf 6 Monate U-Haft ein.
Na, guten Tag auch.

mfG
nereus
"Das geht nun also doch in die Richtung, daß jemand den Russen als roten Hering vor den Karren spannte.
Wenn dieser jemand sich aber nicht aufspüren läßt, hat Sergej ein Problem.
Der Anwalt richtet seinen Mandanten schon mal auf 6 Monate U-Haft ein."

Derweil macht man aus Sergej einen spielsüchtigen, durchs Zocken verschuldeten jemand, dem sein regulärer Job nicht mehr die Erfüllung brachte und der nach dem grossen Reibach gierte.

der reguläre Job dürfte damit aber weg sein
Ließ der Sergej eine Drohne kreisen?
Oder waren da andere Kräfte am Werk?

Der mutmaßliche BVB-Attentäter könnte das Gelände rund um das Mannschafts-Hotel L'Arrivee vorher mit einer Drohne ausgekundschaftet haben.
..
Nach Informationen von Radio 91.2 gibt es auch in dieser Richtung Ermittlungen der Behörden.

Ein Mitarbeiter des Hotels will am Tag vor dem Anschlag eine Drohne beobachtet haben.
Eine Verbindung zum Tatverdächtigen Sergej W. wollte die Bundesanwaltschaft auf Nachfrage jedoch weder bestätigen noch dementieren.
Obwohl W. die Tat weiterhin bestreitet, halten ihn die Ermittler jedoch weiterhin für den mutmaßlichen Täter.


Quelle: http://www.radio912.de/infos/dortmund/na...49,1425912

Das ist ein neuer und, wie ich finde, durchaus bemerkenswerter Aspekt in dieser Angelegenheit.
Hätte der Sergej die Drohne selbst gebaut, wüßten wir das schon, denn dafür muß man sich Teile kaufen.
Das Zimmer mit Straßenblick (welches ich in einem Vorposting irrtümlich als Waldblick bezeichnet hatte) wäre mit Drohne nicht nötig gewesen, denn die kann man auch aus der Umgebung steuern.
Überhaupt hätte die Drohne – auch während des Anschlages – das nicht ganz billige Quartier überflüssig gemacht.
Diese Drohnenbeobachtung wirkt meiner Ansicht nach entlastend für den Russen.

Denn:  Zimmer mit Straßenblick + verbranntes Zelt + Drohne = etwas zu viel des "Guten".
Gibt es bei einem Gerichtsverfahren auch so etwas wie eine Beweis-Überlastung?  Big Grin

Und warum findet man diese Meldung nicht im Mainstream sondern nur bei einem lokalen Radiosender? 
Die ist ja nicht ofenfrisch, sondern schon 6 Tage alt. Huh

mfG
nereus
Weshalb liegt dieser Fall eigentlich bei der Bundesanwaltschaft?
(04.05.2017, 16:26)Haifisch schrieb: [ -> ]Weshalb liegt dieser Fall eigentlich bei der Bundesanwaltschaft?

Der GBA sagt

Zitat:Aufgrund der Tatmodalitäten ist von einem terroristischen Hintergrund des Anschlags auszugehen. Die Bundesanwaltschaft hat deshalb die Ermittlungen übernommen. Die genaue Motivlage des Anschlags ist gegenwärtig noch unklar.
Weil der GBA der Ausputzer und Abdecker von dümmlichen 'false flags' unserer Frühstückskinder-Konsumenten ist. Wink

INP
Borussia Dortmund: Notizen belasten mutmaßlichen Attentäter
Sergej W. wird beschuldigt, neben dem BVB-Mannschaftsbus drei Bomben gezündet zu haben. Nun soll es ein Beweisstück geben, das den Verdächtigen in Bedrängnis bringt.
Es gibt neue Hinweise darauf, dass Sergej W. das Attentat auf den Mannschaftsbus des Fußballerstligisten Borussia Dortmund tatsächlich geplant hat. Ermittler fanden bei einer Durchsuchung handschriftliche Notizen, die den Hauptverdächtigen massiv belasten, wie der Spiegel und der Rechercheverbund von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung berichten.
W. soll darin teils auf Deutsch, teils auf Russisch Überlegungen notiert haben, welche Funkfrequenz zur Fernzündung von Sprengsätzen geeignet wäre und wie sich der spätere Tatort auskundschaften lasse. Auch das Wort "Hecke" oder je nach Übersetzung "Gebüsch" sei dort zu lesen. Die Notizen seien "aufschlussreiche Wortfetzen", wird ein Ermittler vom Spiegel zitiert. Bei den Notizen findet sich laut dem Rechercheverbund auch ein Hinweis, der von den Fahndern mit einem öffentlichen Training der Mannschaft Mitte März in Dortmund in Zusammenhang gebracht wird. Eine graphologische Analyse soll die Notizen eindeutig dem Deutsch-Russen zuweisen.
(...)
Belastet wird der mutmaßliche Täter, der die Tat bestreitet, auch durch verdächtige Transaktionen an den Börsen in Frankfurt und Stuttgart. Er soll auf einen Kursrutsch der BVB-Aktie spekuliert haben – der durch den Anschlag hätte ausgelöst werden können. Vor dem angeblichen Verkauf der Derivate auf die BVB-Aktie hatte W. einen Verbraucherkredit in dreistelliger Höhe aufgenommen.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgesc...e-sergej-w

Huh
12. Mai 2017
BVB – Bomber
der große Beweis!!!
Er hat auf einem Zettel das Wort „Hecke“ geschrieben!!!!

und teils auch noch in russisch!
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/bvb-erm...share=news

Zitat:Ermittler finden verdächtige Aufzeichnungen
Sergej W. bestreitet die Tat. Doch nach Recherchen von WDR, NDR und "SZ" sind es Notizen in deutscher und russischer Sprache, die ihn als mutmaßlichen Attentäter auf das BVB-Team nun möglicherweise stärker belasten könnten.

Von Lena Kampf und Georg Mascolo, WDR/NDR

Bei einer Hausdurchsuchung haben Ermittler einen Collegeblock mit verdächtigen handschriftlichen Aufzeichnungen gefunden, die laut Gutachter mit hoher Wahrscheinlichkeit von Sergej W. stammen.

Der 28-Jährige sitzt seit dem 21. April in Untersuchungshaft, weil er aus dem Mannschaftshotel verdächtige Käufe von Put-Optionsscheinen vor dem Spiel des BVB am 11. April getätigt und dabei auf einen Kursrutsch der BVB-Aktie spekuliert haben soll. Zu dem Kursrutsch sollte es durch das Verbrechen kommen. Die Put-Optionsscheine soll er mit einem Verbraucherkredit in fünfstelliger Höhe finanziert haben.

Der Anschlag auf das Team war aus einer Hecke heraus begangen worden, wo der Attentäter drei Bomben mit Metallstiften deponiert hatte. Die Bomben sollen mit Empfangsmodulen ausgestattet gewesen sein, die vermutlich per Handy gezündet wurden.

In den verdächtigen Notizen finden sich Bemerkungen über eine Frequenz, die ein gutes Signal über die Distanz haben könnte. Die Ermittler vermuten, dass Sergej W. vom Fenster seines Hotelzimmers aus auf die Straße geschaut hat, auf der der Bus der Mannschaft unterwegs war. Der Verdächtige ist Elektrotechniker.

Konjunktiv bis zum Erbrechen...  -*-

INP
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