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Normale Version: Augenzeugen
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@nereus: da gibt es noch dies:

Die Anzahl der Opfer in dem Glühweinstand hat sich wohl erhöht.

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-m...in-li.3297

Die Markthändler gaben sich in diesen ersten Minuten nach dem Attentat gegenseitig Halt. Anschließend fuhr Wollenschläger zu seiner Frau, die allein zu Hause war und die Ereignisse am Fernsehen verfolgte. Noch wussten die beiden nicht, dass vier Menschen in ihrer Hütte ums Leben kamen. Doch sie befürchteten es.
- Vor zwei Jahren waren es nur zwei Opfer (s.u.)
- warum so schnell nach Hause, wo doch die eigene Hütte beschädigt war und nach seiner ersten Einschätzung Opfer zu beklagen waren? Jeder, der noch kriechen konnte (wie z.B. Schwartz) half doch so tatkräftig bis in die Nacht.

Nach und nach erfährt das Paar immer mehr Details über die Opfer. Ja, es sind Menschen gestorben, die die Wollenschlägers kannten. Da ist der Pilot [Klösters], der am Abend des Anschlags mit seiner Mutter kam. „Sie starb in seinen Armen“, erzählt Ronald Wollenschläger [das berichtete S. Wollenschläger auch in dem Video, als sie Klästers persönlich traf] Da ist die Männerrunde, die sich regelmäßig trifft und aus der einer herausgerissen wurde. Die anderen Opfer kannten sie nicht. - 

- Aber sie werden sich doch wohl erkundigt haben, um wen es sich handelte? Zu den zwei weiteren Verstorbenen hätte im Artikel zumindest eine Info kommen müssen. 

Vergleich mit einem Artikel von vor 2 Jahren: 2 Opfer

https://www.tagesspiegel.de/berlin/vor-j...03040.html
13.12.2017, 06:40 Uhr

"Zunächst sprach sie mit Roden und Max Müller, dessen Glühweinstand bei dem Lkw-Anschlag völlig zerstört worden war; nun steht ein Nachbau nahe der alten Stelle. Die Bundeskanzlerin ging noch zu zwei weiteren Getränkeständen, die der Attentäter mit dem Lastwagen erfasst hatte – darunter der Stand von Susanne und Roland Wollenschlaeger, an dem zwei Menschen gestorben waren. Auch diese Bude wurde zertrümmert. Ein damals verletzter Angestellter hat weiterhin Schwierigkeiten beim Laufen."
Spannend am umgekippten Glühweinkocher ist, daß es nun schwierig wird zu behaupten, der Mitarbeiter sei halt kurz draußen gewesen, als der LKW die Bude überfuhr. Selbst, daß er in letzter Sekunde raussprang, funktioniert da nicht recht. Der Kocher bindet den Mitarbeiter quasi an das Budeninnere. Eine harte Nuß für anschlagsgläubige Debunker ...
Ich will nichts unterstellen, aber darüber nachdenken sollte man dürfen.

In der DDR war es allgemein bekannt, daß Leute, die beruflich viele Kontakte hatten, von den sogenannten „Sicherheitsorganen“ angesprochen und „angestellt“ wurden.

Das galt nicht für jeden Kellner, jeden Taxifahrer und jeden Friseur, aber ganz sicher für eine gewisse Menge von ihnen. 
Warum sollte man sich sein karges Honorar nicht ein wenig aufbessern, im notorisch unterversorgten Staat eine kleinen Vorteil verschaffen oder sich einfach nur wichtig fühlen?
Kurzum, diese Logik – Infos zum eigenen Vorteil zu erheischen – gilt weltweit.

Die Wollenschlägers scheinen eine kleine Schausteller-Dynastie zu sein, die schon länger im Geschäft ist. Da taucht immer wieder mal eine politische Größe auf, wenn man einen kurzen Blick in die Videos auf deren Website wirft.
Schon sicherheitstechnisch werden bewachungspflichtige VIP’s nicht in jede Bude einfach so reinlatschen, sondern das ist  vorher immer „gut abgestimmt“.

Will sagen, warum soll man sich nicht auch im Westsektor, nahe der einstigen Demarkationslinie, mit den „Behörden“ geeinigt haben, bei Bedarf vertrauensvoll zusammen zu arbeiten?
Westberlin war ein Agentennetz schlechthin (und dürfte es auch heute noch sein) und im Suff und anheimelnder Atmosphäre wurde da sicher etwas mehr geplaudert als üblich.
Da muß doch irgendjemand die Infos "aufnehmen" und wer kann das besser als einer der immer da sein muß.  Big Grin  

Das würde zumindest für mich die merkwürdigen Aussagen einiger Zeugen erklären.
Nur bringen eine solche Vermutungen nicht wirklich weiter, denn sie sind schwer zu beweisen.
Daher wäre das Nachhaken zu den Verletzungen des Glühweinkocher-Geschädigten sinnvoller. War er nur geschockt oder mußte er ärztlich behandelt werden, wie das bei Verbrennungen/Verbrühungen in der Regel der Fall ist?

Und wie ordnet sich dieses Fragment in das Geschehen ein?

Die Bundeskanzlerin ging noch zu zwei weiteren Getränkeständen, die der Attentäter mit dem Lastwagen erfasst hatte – darunter der Stand von Susanne und Roland Wollenschlaeger, an dem zwei Menschen gestorben waren. 
Auch diese Bude wurde zertrümmert. Ein damals verletzter Angestellter hat weiterhin Schwierigkeiten beim Laufen.

Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/vor-j...03040.html

Ist das der Glühweingerät-Mann?
Wenn ja, und die Verbrühungen tatsächlich so tiefgreifend waren, dann stellt sich natürlich die Frage, warum Herr Wollenschläger außer von dessen Schock nichts zu berichten hatte.
Ebenso wäre zu fragen, wenn der immer noch Lauf-Beeinträchtigte nicht der Glühweingerät-Mann war und es einen zweiten Geschädigten gab, warum uns Herr Wollenschläger das damals nicht mitgeteilt hat.

Es ist das übliche Muster, daß man zu erkennen beginnt, wenn die Lügner ihre Story immer wieder (neu) erzählen müssen und dabei ihrer Phantasie freien Lauf lassen.
Ich nenne es das "Lehrer Heise-Phänomen."  Wink

Allerdings sollte man auch noch die gestalterischen Aspekte der Journaille nicht vergessen, die ggf. Aussagen so zurecht biegen, daß sie dramatisch klingen.

Daher - alle Zeugen vorladen - ins Kreuzverhör nehmen und auspressen wie die Zitronen.
Ganz schnell würde sich der Nebel vor dem Ereignis verziehen und die wahre Geschichte ins Licht treten.
Dann würden wir auch etwas über die von Zeugen gehörten Schmerzensschreie erfahren, die man aus unerfindlichen Gründen im Hollitzer-Video nicht hörte.  Rolleyes

mfG
nereus
(18.12.2019, 09:15)nereus schrieb: [ -> ]Ich will nichts unterstellen, aber darüber nachdenken sollte man dürfen.

In der DDR war es allgemein bekannt, daß Leute, die beruflich viele Kontakte hatten, von den sogenannten „Sicherheitsorganen“ angesprochen und „angestellt“ wurden.

Das galt nicht für jeden Kellner, jeden Taxifahrer und jeden Friseur, aber ganz sicher für eine gewisse Menge von ihnen. 
Warum sollte man sich sein karges Honorar nicht ein wenig aufbessern, im notorisch unterversorgten Staat eine kleinen Vorteil verschaffen oder sich einfach nur wichtig fühlen?
Kurzum, diese Logik – Infos zum eigenen Vorteil zu erheischen – gilt weltweit.

Die Wollenschlägers scheinen eine kleine Schausteller-Dynastie zu sein, die schon länger im Geschäft ist. Da taucht immer wieder mal eine politische Größe auf, wenn man einen kurzen Blick in die Videos auf deren Website wirft.
Schon sicherheitstechnisch werden bewachungspflichtige VIP’s nicht in jede Bude einfach so reinlatschen, sondern das ist  vorher immer „gut abgestimmt“.

Will sagen, warum soll man sich nicht auch im Westsektor, nahe der einstigen Demarkationslinie, mit den „Behörden“ geeinigt haben, bei Bedarf vertrauensvoll zusammen zu arbeiten?
Westberlin war ein Agentennetz schlechthin (und dürfte es auch heute noch sein) und im Suff und anheimelnder Atmosphäre wurde da sicher etwas mehr geplaudert als üblich.
Da muß doch irgendjemand die Infos "aufnehmen" und wer kann das besser als einer der immer da sein muß.  Big Grin  

Das würde zumindest für mich die merkwürdigen Aussagen einiger Zeugen erklären.
Nur bringen eine solche Vermutungen nicht wirklich weiter, denn sie sind schwer zu beweisen.
Daher wäre das Nachhaken zu den Verletzungen des Glühweinkocher-Geschädigten sinnvoller. War er nur geschockt oder mußte er ärztlich behandelt werden, wie das bei Verbrennungen/Verbrühungen in der Regel der Fall ist?

Und wie ordnet sich dieses Fragment in das Geschehen ein?

Die Bundeskanzlerin ging noch zu zwei weiteren Getränkeständen, die der Attentäter mit dem Lastwagen erfasst hatte – darunter der Stand von Susanne und Roland Wollenschlaeger, an dem zwei Menschen gestorben waren. 
Auch diese Bude wurde zertrümmert. Ein damals verletzter Angestellter hat weiterhin Schwierigkeiten beim Laufen.

Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/vor-j...03040.html

Ist das der Glühweingerät-Mann?
Wenn ja, und die Verbrühungen tatsächlich so tiefgreifend waren, dann stellt sich natürlich die Frage, warum Herr Wollenschläger außer von dessen Schock nichts zu berichten hatte.
Ebenso wäre zu fragen, wenn der immer noch Lauf-Beeinträchtigte nicht der Glühweingerät-Mann war und es einen zweiten Geschädigten gab, warum uns Herr Wollenschläger das damals nicht mitgeteilt hat.

Es ist das übliche Muster, daß man zu erkennen beginnt, wenn die Lügner ihre Story immer wieder (neu) erzählen müssen und dabei ihrer Phantasie freien Lauf lassen.
Ich nenne es das "Lehrer Heise-Phänomen."  Wink

Allerdings sollte man auch noch die gestalterischen Aspekte der Journaille nicht vergessen, die ggf. Aussagen so zurecht biegen, daß sie dramatisch klingen.

Daher - alle Zeugen vorladen - ins Kreuzverhör nehmen und auspressen wie die Zitronen.
Ganz schnell würde sich der Nebel vor dem Ereignis verziehen und die wahre Geschichte ins Licht treten.
Dann würden wir auch etwas über die von Zeugen gehörten Schmerzensschreie erfahren, die man aus unerfindlichen Gründen im Hollitzer-Video nicht hörte.  Rolleyes

mfG
nereus

Wurden mehr als eine Bude vom LKW "völlig" zerstört? Jene von Roden und Max Müller und jene der Wollenschläger? Das kann man auf Bilder eigentlich nicht erkennen. Auf den Bildern scheint nur eine Bude (bei der Ausfahrt) völlig zerstört gewesen sein.
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