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Normale Version: Augenzeugen
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Ja, mögliche Erklärung. Am 21. 12. hatte sie einen Fototermin in der Bild-Redaktion, also noch vor Erscheinen des Dashcam-Videos. Da hatte Bild wohl mit ihr gesprochen.

https://www.facebook.com/iazualarios/

Allerdings gibt es da nichts zum Weihnachtsmarkt, und laut Bild soll sie ja auf facebook ihre Erlebnisse geschildert haben. Eintrag gelöscht?

Sie sagt mehrmals, dass sie sich verspätet hat, das heisst, sie muss zumindest ein paar Minuten (2, 3 oder mehr) im Taxi verweilt haben. Dass sie die Menschen auf dem Boden hat liegen sehen, lässt Rückschlüsse auf die Position des Taxis zu, es hat wohl auf der linken Spur (Abbiegespur?) der Budapester gestanden. Vielleicht war es sogar das Taxi, das im Dashcam-Video mit ausgeschaltetem Licht zu sehen ist?
(13.09.2017, 10:25)woodybox schrieb: [ -> ]Ja, mögliche Erklärung. Am 21. 12. hatte sie einen Fototermin in der Bild-Redaktion, also noch vor Erscheinen des Dashcam-Videos. Da hatte Bild wohl mit ihr gesprochen.

https://www.facebook.com/iazualarios/

Allerdings gibt es da nichts zum Weihnachtsmarkt, und laut Bild soll sie ja auf facebook ihre Erlebnisse geschildert haben. Eintrag gelöscht?

Stimmt, dort war der Weihnachtsmarkt kein Thema. Allerdings war Kollege Wotan Wilke Möhring dann am 21.12.2016 beim Studiogespräch / Stern-TV......
http://www.stern.de/tv/lkw-attacke-auf-w...48674.html
(13.09.2017, 10:25)woodybox schrieb: [ -> ] Vielleicht war es sogar das Taxi, das im Dashcam-Video mit ausgeschaltetem Licht zu sehen ist?

Welches Fahrzeug soll das sein? Wo steht es genau? Der weisse Jaguar ist kein Taxi, sondern ein Europcarmietfahrzeug
(13.09.2017, 13:58)MachtdurchWissen schrieb: [ -> ]
(13.09.2017, 10:25)woodybox schrieb: [ -> ] Vielleicht war es sogar das Taxi, das im Dashcam-Video mit ausgeschaltetem Licht zu sehen ist?

Welches Fahrzeug soll das sein? Wo steht es genau? Der weisse Jaguar ist kein Taxi, sondern ein Europcarmietfahrzeug

Okay, Europcarmietfahrzeug, wenn du das sagst. Aber es gibt ja noch andere Kandidaten, zB das dahinter mit dem Warnblinklicht. Welcher Autotyp und Firma ist das? Könnte das ein Taxi sein?
(13.09.2017, 14:09)woodybox schrieb: [ -> ]Okay, Europcarmietfahrzeug, wenn du das sagst.
https://youtu.be/dxkmhF-XK8g?t=4m9s
...dann wäre sie aber reichlich spät zur Vorstellung gekommen, denn der bewegte sich doch erst um 20:45 Uhr weg Wink
Auch wenn man annimmt, daß die absurde Information Kantstraße von der Bildzeitung eingefügt wurde, sie sich tatsächlich auf der Budapester befand, ist die Erzählung doch merkwürdig: Der Taxifahrer hielt im Schock an. D.h. sie haben unmittelbar erlebt, wie der LKW durch den Zaun auf die Straße fuhr. Das schreibt sie aber nicht, sondern: Der LKW fuhr in einen Weihnachtsmarkt.
Wenn sie tatsächlich auf der Budapester direkt vor ihrer Nase den LKW vom Breitscheidplatz fahren gesehen haben sollte, müßte ihr doch auch der Fahrer aufgefallen sein...
"Was dann passierte, schildert sie Freunden auf Facebook: „Ich fuhr im Taxi in Berlin Richtung Renaissance-Theater, und direkt gegenüber fuhr ein schwarzer Lastwagen in einen Weihnachtsmarkt. Mehrere Menschen lagen auf dem Boden, der Taxifahrer hielt im Schock an, die Rettungswagen waren noch nicht da. Die Polizei kam an, mit angelegten Waffen, und schickte uns weiter."
Also: wenn nicht Kant, sondern Budapester, dann nicht in, sondern aus dem Markt.
wenn aber AUS dem Markt, konnte sie keine Menschen am Boden liegen sehen. Das ging einzig bei IN, also Kant.
Jetzt aber kommen nun schon die Polizisten mit MPs - wie das? Innerhalb von Sekunden?
Wenn also MINUTEN vergingen: wo waren dann die Rettungs- und Hilfsaktionen dieses Taxifahrers und von ihr selbst mit dem Erste-Hilfe-Koffer des Taxis? Und wie passt das zusammen mit dem "erst-später-realisieren", was passiert war, nach der Vorstellung?
Anders gesagt: entweder stimmt alles nicht, oder sie kam erst einige Minuten nach 8 Uhr an der Budapester vorbei (der sich auf den LKW beziehende Satzteil hätte in der Vergangenheit stehen müssen - woher dann aber der "Schock"?), sah durch die mittlerweile geöffnete Lücke Menschen am Boden und wurde von der Polizei weiter geschickt. Interessant ist dann aber: keine Rettungswagen, aber Polizisten mit MPs.
(14.09.2017, 07:21)A.Hauß schrieb: [ -> ]"Was dann passierte, schildert sie Freunden auf Facebook: „Ich fuhr im Taxi in Berlin Richtung Renaissance-Theater, und direkt gegenüber fuhr ein schwarzer Lastwagen in einen Weihnachtsmarkt. Mehrere Menschen lagen auf dem Boden, der Taxifahrer hielt im Schock an, die Rettungswagen waren noch nicht da. Die Polizei kam an, mit angelegten Waffen, und schickte uns weiter."
Also: wenn nicht Kant, sondern Budapester, dann nicht in, sondern aus dem Markt.
wenn aber AUS dem Markt, konnte sie keine Menschen am Boden liegen sehen. Das ging einzig bei IN, also Kant.
Jetzt aber kommen nun schon die Polizisten mit MPs - wie das? Innerhalb von Sekunden?
Wenn also MINUTEN vergingen: wo waren dann die Rettungs- und Hilfsaktionen dieses Taxifahrers und von ihr selbst mit dem Erste-Hilfe-Koffer des Taxis? Und wie passt das zusammen mit dem "erst-später-realisieren", was passiert war, nach der Vorstellung?
Anders gesagt: entweder stimmt alles nicht, oder sie kam erst einige Minuten nach 8 Uhr an der Budapester vorbei (der sich auf den LKW beziehende Satzteil hätte in der Vergangenheit stehen müssen - woher dann aber der "Schock"?), sah durch die mittlerweile geöffnete Lücke Menschen am Boden und wurde von der Polizei weiter geschickt. Interessant ist dann aber: keine Rettungswagen, aber Polizisten mit MPs.

Der zitierte Bericht kann nicht so stimmen. Entweder fantasiert die Frau oder die Zeitung hat sie misverstanden. Als Erlebnisbeweis verwerflich.
Die Diskussion bezgl. Iazua hat mich darauf gebracht, daß ich nur einen einzigen Augenzeugenbericht kenne, der das Durchbrechen des LKW durch den Zaun auf die Budapester Straße beschreibt. Nämlich die von fhh gefundene Mascha Katschalowa, deren schönes Bild wir gerade im anderen Strang behandeln:

https://meduza.io/feature/2016/12/20/kak...nu-storonu

Mithilfe rudimentärer Russischkenntnisse und des google-Übersetzers habe ich ein paar Sätze etwas schöner hingekriegt:

И вдруг этот рядок просто разорвало, сквозь него вынесло — как по инерции — гигантский грузовик. Я услышала крики. С одной стороны я видела эту машину, а с другой — выход с этой ярмарки, оттуда просто толпой выбегали люди. Целая толпа, настоящая толпа. Те, кто были рядом со мной, тоже побежали — либо внутрь торгового центра, либо в сторону, противоположную движению грузовика.

Übers.: Und plötzlich riß diese Reihe (von Hüttendächern) einfach, durch sie kam -- wie durch die Massenträgheit -- ein gigantischer LKW. Ich hörte Schreie. Auf der einen Seite sah ich jenes Fahrzeug, auf der anderen den Ausgang des Weihnachtsmarkts, aus dem die Menschen einfach in Scharen davonrannten. Eine ganze Masse, eine echte Masse. Die, die nahe bei mir waren, liefen auch -- entweder ins Innere des Einkaufszentrums, oder auf die der Fahrtrichtung des LKW entgegengesetzte Seite.

Еще успела подумать: какие же они организованные — все сразу побежали в одну сторону.

Übers.: Ich denke noch: Wie organisiert sie sind -- alle rannten plötzlich auf eine Seite.

(Dieser letzte Satz ist übrigens auch der Titel des ganzen Artikels.)

Я так и не увидела того, кто вел этот грузовик, успела сделать фото — я уже потом его рассматривала, и видно, что двери закрыты.

Übers.: Ich sah nicht denjenigen, der jenen LKW fuhr, ich konnte ein Foto machen -- später sah ich es mir an, und man sieht, daß die Türen geschlossen sind.

(Seltsam, auf dem besagten Foto scheint mir die Tür eher offen zu sein.)
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