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Hier eine Übersetzung durch https://www.deepl.com

Zitat:BERLINE - Auf dem Weihnachtsmarkt genoss die Familie Kuiper in einer Blockhütte ein Glühweingetränk. Sirenen im Hintergrund störten die Ruhe und Stille. Der Glühweinverkäufer sagte, dass wir unseren Wein schnell trinken und gehen müssten. Der Weihnachtsmarkt sollte geschlossen werden", sagt Gerben Kuipers.

Familie Kuipers

Als mehrere Sirenen zu hören waren, verschwand die Vorstellung von einem Unfall völlig aus der Familie. Gerben (22), Sohn von Marian und Henk Kuipers, bleibt für vier Monate in Berlin, um ein Praktikum im Mercurehotel zu absolvieren. Es war geplant, zum Weihnachtsmarkt zu gehen, um ihre Wiedervereinigung zu feiern.

Der Angriff hat diese Wiedervereinigung unterbrochen, sagt Gerben, obwohl es unter den Menschen wenig Panik gab:"Eine Frau stand neben der Glühweinkabine und rief, dass die Musik rausgehen müsse, aber darüber hinaus ging jeder nur mit der Frage umher, wie er in aller Seelenruhe vom Weihnachtsmarkt wegkommen könne.

Die Familie suchte nach der Metro, aber die drei waren völlig orientierungslos. Sie kamen versehentlich in die Nähe des abgesperrten Platzes. Da der öffentliche Verkehr zum Stillstand kam, beschlossen Gerben und seine Eltern, ein Taxi zu nehmen. Wir wollten so schnell wie möglich weg.

Es ist wirklich verrückt ", sagt Gerben am Telefon:" Nur in meinem Hotelzimmer habe ich gemerkt, was passiert ist", sagten seine Eltern auch, dass es bis zur Ankunft im Hotel kein wirkliches Bewusstsein gab. Dort war es ziemlich ruhig. Die Hotelgäste verfolgten die Nachrichten an der Rezeption im Fernsehen. Es gab auch ein Summen von Lärm.

Das Hotel, in dem Gerben das Praktikum absolvierte, war sich zunächst der Situation des Praktikanten nicht bewusst. Die Geschäftsführung hörte es indirekt von einer Gerbener Hochschule, wo das Hotel Gerben psychiatrische Hilfe anbot. Aber er lehnte es ab:"Ich brauche es nicht. Ich fühle mich jetzt ruhig unter ihr ". Gerben sagt, dass er die Nachrichten so weit wie möglich meidet. Ich muss die Nachrichten nicht lesen.

Seine Antwort auf die erste Nachricht, dass ein pakistanischer Flüchtling der Täter sei, lautete:"Unsere Familie war immer offen für die Aufnahme von Flüchtlingen, und wir bleiben dort. Seine Mutter sagte:"Die Welt sollte nicht denken, dass alle Flüchtlinge jetzt böse sind"!

Trotz allem Elend versucht die Familie, fröhlich zu bleiben. Als die Haushälterin am Morgen nach dem Anschlag das Hotelzimmer betrat, begrüßten ihn Gerben und seine Eltern freundlich. Aber meine Eltern waren heute nicht aus dem Hotelzimmer ", reflektiert Gerben. Nun,"Gut! Um Sandwiches zu bekommen", rufen seine Eltern im Hintergrund. Und heute geht die Familie Kuipers wieder aus.


Das Bild wurde m. M. später aufgenommen, da rechts nach dem Baum eine große Lück klafft.
(31.08.2017, 16:31)coldwater schrieb: [ -> ]Das Bild wurde m. M. später aufgenommen, da rechts nach dem Baum eine große Lück klafft.

Ja, aber das tat sie sowieseo:

Hollitzer:
[Bild: frame00844tyjw9.png]


Kieko M:
[Bild: berlinweihnachtsmarktubjwu.png]


EDIT: Hier auch gut zu sehen: da steht die Wildfütterungskrippe drin...


[Bild: germany_christmas_marlnk2q.jpg]
http://abload.de/img/germany_christmas_marlnk2q.jpg
Schauspielerin Iazua Larios/Mexiko fährt im Moment des Geschehens im Taxi am Breitscheidplatz vorbei

http://www.bild.de/news/inland/weihnacht....bild.html
(12.09.2017, 20:06)fhh schrieb: [ -> ]Schauspielerin Iazua Larios/Mexiko fährt im Moment des Geschehens im Taxi am Breitscheidplatz vorbei

http://www.bild.de/news/inland/weihnacht....bild.html

Das ist eine der weniger glaubwürdigen Geschichten. Das Renaissancetheater ist in der Knesebeckstraße Ecke Hardebergstr. Da fährt man von der Kantstraßedoch nicht ums Waldorf Astoria herum hin. Selbst wenn es so war, und sie den LKW gesehen hat, sich also in einem der Autos aus dem Dashcam-Video befand, dürfte sie das Ereignis nicht daran gehindert haben, nach links abzubiegen. Wieso mußte sie erst von Polizisten weitergewinkt werden? Die Vorstellung begann um 20.00 Uhr:
https://www.twotickets.de/mobile/freikar...on-278474/
Wenn sie zu spät kam, dann nicht wegen des Ereignisses am Breitscheidplatz.
Und ob sie da im Vorbeifahren Menschen auf dem Bodrn liegen gesehen haben kann, muß auchvals höchst zweifelhaft gelten. Ich denke, die Dame wollte sich ein bißchen wichtig machen.
(12.09.2017, 22:49)BSB schrieb: [ -> ]
(12.09.2017, 20:06)fhh schrieb: [ -> ]Schauspielerin Iazua Larios/Mexiko fährt im Moment des Geschehens im Taxi am Breitscheidplatz vorbei

http://www.bild.de/news/inland/weihnacht....bild.html

Das ist eine der weniger glaubwürdigen Geschichten. Das Renaissancetheater ist in der Knesebeckstraße Ecke Hardebergstr. Da fährt man von der Kantstraßedoch nicht ums Waldorf Astoria herum hin.

Zur Veranschaulichung hier der Stadtplan mit Renaissancetheater

[Bild: renaissanced0u2x.jpg]
(12.09.2017, 22:49)BSB schrieb: [ -> ]Das Renaissancetheater ist in der Knesebeckstraße Ecke Hardebergstr. Da fährt man von der Kantstraßedoch nicht ums Waldorf Astoria herum hin. Selbst wenn es so war, und sie den LKW gesehen hat, sich also in einem der Autos aus dem Dashcam-Video befand, dürfte sie das Ereignis nicht daran gehindert haben, nach links abzubiegen. Wieso mußte sie erst von Polizisten weitergewinkt werden? 

Als ich die Geschichte überflog, sah ich sie in meiner Vorstellung auf der Budapester Straße fahren, und ich glaube, die meint sie auch. 
"Ich fuhr im Taxi in Berlin Richtung Renaissance-Theater, und direkt gegenüber fuhr ein schwarzer Lastwagen in einen Weihnachtsmarkt"
Vermutung: Die Dame hatte keine Straßennamen parat. Sie wollte hier nur erzählen, dass sie direkt am Geschehen vorbeigefahren war, der BILD-Autor hat da etwas durcheinander gebracht. 
Was sie auch wollte, ist Publicity.
(13.09.2017, 08:19)fhh schrieb: [ -> ]Als ich die Geschichte überflog, sah ich sie in meiner Vorstellung auf der Budapester Straße fahren, und ich glaube, die meint sie auch. 
"Ich fuhr im Taxi in Berlin Richtung Renaissance-Theater, und direkt gegenüber fuhr ein schwarzer Lastwagen in einen Weihnachtsmarkt"
Vermutung: Die Dame hatte keine Straßennamen parat. Sie wollte hier nur erzählen, dass sie direkt am Geschehen vorbeigefahren war, der BILD-Autor hat da etwas durcheinander gebracht. 
Was sie auch wollte, ist Publicity.

Stimmt, unter dieser Annahme wird alles plausibel.

Schaut mal, welche Fahrtroute des LKW in diesem Artikel dargestellt wird. Hatten wir die schon?
(13.09.2017, 08:19)fhh schrieb: [ -> ]Als ich die Geschichte überflog, sah ich sie in meiner Vorstellung auf der Budapester Straße fahren, und ich glaube, die meint sie auch. 
"Ich fuhr im Taxi in Berlin Richtung Renaissance-Theater, und direkt gegenüber fuhr ein schwarzer Lastwagen in einen Weihnachtsmarkt"
Vermutung: Die Dame hatte keine Straßennamen parat. Sie wollte hier nur erzählen, dass sie direkt am Geschehen vorbeigefahren war, der BILD-Autor hat da etwas durcheinander gebracht. 
Was sie auch wollte, ist Publicity.

Ja, sie fuhr wohl auf der Budapester, sehe ich auch so. Wenn man nur dieses wörtliche Zitat nimmt

„Ich fuhr im Taxi in Berlin Richtung Renaissance-Theater, und direkt gegenüber fuhr ein schwarzer Lastwagen in einen Weihnachtsmarkt. Mehrere Menschen lagen auf dem Boden, der Taxifahrer hielt im Schock an, die Rettungswagen waren noch nicht da. Die Polizei kam an, mit angelegten Waffen, und schickte uns weiter."


macht alles Sinn, auch dass "mehrere Menschen auf dem Boden lagen" - das können die am LKW gewesen sein. Die Details sprechen dafür, dass sie sich das nicht aus den Fingern gesogen hat. Das Taxi könnte sogar auf einem oder mehreren Videos zu sehen sein.

Was da absolut nicht reinpasst, ist die Kantstrasse. Aber das ist ja nur ein sozusagen indirektes Zitat. Sie könnte natürlich die Strassennamen durcheinandergebracht haben. Der Delphi-Filmpalast, wo sie ein paar Tage vorher bei der Premiere war ihres Films war, liegt ja in der Kantstrasse. Das heisst aber auch, dass sie mit den Örtlichkeiten schon ein bisschen vertraut war, und so recht leuchtet mir nicht ein, dass sie dann die Budapester mit der Kantstrasse verwechselt. Budapester/Hardenberg wäre schon eher zu verwechseln.

Deshalb hier (auch wenn ich jetzt Haue kriege Tongue ) meine Spekulation: sie erzählte dem Bild-Team, dass der LKW aus der Kantstrasse gekommen war. Das passte natürlich nicht zu der gängigen Theorie, zumal Bild ja gerade das Dashcam-Video verbreitete. Deshalb deutete Bild ihre Aussage einfach um. Die Frage wäre dann natürlich, warum sie die Info nicht einfach weggelassen haben. Vielleicht hat sie beim Interview die Kantstrasse (die sie ja kannte) hervorgehoben, und Bild zeigte ihr die Endfassung des Artikels, und da sie kein Deutsch lesen kann, konnten sie ihr weismachen, sie hätten ihrer Aussage korrekt wiedergegeben ("Schauen sie mal hier - hier steht das mit der Kantstrasse")...

Wäre auf jeden Fall interessant, die Dame nochmal zu fragen.
(13.09.2017, 09:14)BSB schrieb: [ -> ]
(13.09.2017, 08:19)fhh schrieb: [ -> ]Als ich die Geschichte überflog, sah ich sie in meiner Vorstellung auf der Budapester Straße fahren, und ich glaube, die meint sie auch. 
"Ich fuhr im Taxi in Berlin Richtung Renaissance-Theater, und direkt gegenüber fuhr ein schwarzer Lastwagen in einen Weihnachtsmarkt"
Vermutung: Die Dame hatte keine Straßennamen parat. Sie wollte hier nur erzählen, dass sie direkt am Geschehen vorbeigefahren war, der BILD-Autor hat da etwas durcheinander gebracht. 
Was sie auch wollte, ist Publicity.

Stimmt, unter dieser Annahme wird alles plausibel.

Schaut mal, welche Fahrtroute des LKW in diesem Artikel dargestellt wird. Hatten wir die schon?

Ja, eine Grafik mit diesem Weg habe ich schon mal gesehen, und ich glaube, es kam auch von Bild.
(13.09.2017, 09:50)woodybox schrieb: [ -> ]Was da absolut nicht reinpasst, ist die Kantstrasse. Aber das ist ja nur ein sozusagen indirektes Zitat.

Meine Meinung dazu:

Das ist für mich kein "indirektes Zitat", sondern allein die Beschreibung des Redakteurs. In dem Artikel ist alles, was an Infos zu dem Thema von ihr kam, in der direkten Rede geschrieben. Die Beschreibung im Text des Redakteurs soll "nur" die von ihr wörtlich geschilderte Situation erläutern:

Zitat:Am Montagabend sitzt die Mutter eines kleinen Sohnes (1, derzeit in Mexiko) im Taxi, fährt die Kant-Straße entlang. Sie will ins Renaissance-Theater, eine Aufführung über das Leben der Jazz-Sängerin Billie Holiday besuchen.

Soweit ich mich erinnere, ist das Dashcamvideo am 22.12. veröffentlicht worden (ebenso wie der Artikel). Bis dahin hieß es überall Kantstraße. Aus diesem Bild "Kantstraße" als Einfahrtstelle baute der Autor diese dann in die Route der Dame ein, da eine Einfahrt des LKW von der Kantstraße aus von ihr aus ihrer Position Budapester nicht hätte beobachtet werden können.
(Vielleicht war ihm auch Budapester klar, aber er wollte es dramatischer und noch "augenzeugiger" schreiben)
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