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Normale Version: Augenzeugen
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(23.05.2017, 20:22)fhh schrieb: [ -> ]Ergänzung: hier noch etwas ausführlicher

https://webcache.googleusercontent.com/s...clnk&gl=de

Wow! Danke erstmal!
Diese berichte werde ich Fachleuten vorlegen und bitte auch Sie, das zu tun.
Mir erscheint das alles wie ein auf "aktuell" getrimmtes Fall-Beispielen aus dem Lehrbuch.
Auf innere Widersprüche gehe ich nicht ein - die Storys wurden schon recht gut präsentiert - aber Lügner sind nie gut genug.
Mir reicht die wiederholte Passage:
"...kein Material, um zu helfen...."
Das entspricht bekanntlich auch der Videodokumentation Hollitzers und anderen: nicht einmal Verbandszeug, nichts Weißes weit und breit - aber die blauen Handschuhe allüberall.
ALLE Buden rundherum dürften Notfall-Köfferchen oder Ähnliches haben, denn ob man sich am Glühwein verbrüht, ob es am Bratwurstgriull eine Verbrennung gibt oder ob sich jemand an Wein-, Bier- oder anderen Gläsern schneidet: der Unfall lauert an jeder Ecke. Und so ist es auch bei den Autos, die auf der Budapester und der Kantstr. zum Stehen gekommen sind: sie alle haben Erste-Hilfe-Päckchen, so auch natürlich die Feuerwehrleute und die Polizei, die -dokumentiert - in Minuten da waren (vgl. Hollitzer).

Jetzt, nachdem ich das alles geschrieben habe, korrigiere ich mich: die Arbeit, Fachleuten das Geschreibsel der "Augenzeugen", die "zufälliog" des Weges kamen, zu zeigen, mache ich mir nicht mehr. Das ist alles gequirlter bullshit, egal wieviel Fachausdrücke da vorkommen. Und war nicht auch Tsokos, unser Charite-Chefpathologe zur Umdeklarierung von Leichen, auch an dieser Oldenburger Schule? Natürlich "zufällig"?
(24.05.2017, 08:23)A.Hauß schrieb: [ -> ]Und war nicht auch Tsokos, unser Charite-Chefpathologe zur Umdeklarierung von Leichen, auch an dieser Oldenburger Schule? Natürlich "zufällig"?

Davon weiß ich nichts. Vermutet hatten wir ihn mal vorsichtig auf einem Gruppenbild vom MANV-Workshop an der AKNZ in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Allerdings kann ich diese Vermutung jetzt widerlegen. Es handelt dich dabei offensichtlich um diesen Mitarbeiter der AKNZ:

[Bild: 294.jpg]
(24.05.2017, 08:23)A.Hauß schrieb: [ -> ][...]
Jetzt, nachdem ich das alles geschrieben habe, korrigiere ich mich: die Arbeit, Fachleuten das Geschreibsel der "Augenzeugen", die "zufälliog" des Weges kamen, zu zeigen, mache ich mir nicht mehr. Das ist alles gequirlter bullshit, egal wieviel Fachausdrücke da vorkommen. Und war nicht auch Tsokos, unser Charite-Chefpathologe zur Umdeklarierung von Leichen, auch an dieser Oldenburger Schule? Natürlich "zufällig"?

Ja, mir fielen zwei Merkwürdigkeiten beim "wissenschaftlichen" Beitrag:
1. Die Einbeziehung von Mitautoren, die eigentlich nichts beitrugen, denn der Beitrag war in erster Linie eine Augenzeugebeschreibung.  War diese Einbeziehung notwendig um einen wissenschaftlichen Anschein zu stellen?
2. Das Detailreichtum der Augenzeugebeschreibungen.  Ich finde es schwer zu glauben, dass die Autoren all diese Details sich erinnerten. Sie erwähnen aber nicht, dass diese Details unmittelbar dokumentiert wurden.
In diesem Video
https://youtu.be/-Et3O5fEHSU
sieht man die beiden mehrfach. Bei 5:55 rechts außen Freund, links außen mit weinroter Jacke und Rucksack Wieprich. Bei 6:55 stehen sie links nebeninander. Scheint mir plausibel, auch wenn Wieprich laut SZ "Handtasche und Stiefeletten" getragen hätte. Die Frau mit dunklen Haaren und "Handtasche und Stiefeletten", die man in dem Abschnitt mehrfach sieht, dürfte wohl eher Huo sein.

In dem Thieme-Papier werden Freund und Wieprich als Mitarbeiter der Zentralen Notaufnahme des Medizinischen Campus der Univetsität Oldenburg/Evangelisches Krankenhaus Oldenburg vorgestellt.

Zwei mindestens befreundete ("wir gingen nach hause und schalteten den Fernseher ein") notfallmedizinische Fachkräfte, die gerade eine MANV-Schulung besucht haben, besorgen also die Triage. Besser kann es nicht laufen.

Die Aussagen sind so gut wie wertlos, da nur anekdotisch einzelne Maßnahmen beschrieben werden. Man kann weder auch nur näherungsweise auf die Gesamtzahl der Toten und Verletzten oder der Verletzungsarten schließen, noch erhält man irgendeinen Eindruck der Gesamtsituation.
Bei der Pressekonferenz im Berliner Rathaus am 20.12.2016 sagte der Leiter der Feuerwehr dass alle Verletzten individualmedizinisch betreut werden konnten und nicht mehr nach dem Konzept MANV (Massenanfall von Verletzten) abgearbeitet wurden.
((Bei der MANV sind individuelle Rechte eines Verletzten eingeschränkt zugunsten der Rettung möglichst vieler Verletzten.))

Ist Huo diejenige, die eine Jacke mit dem Fell(imitat) eines exotischen Raubtiers trägt.
(25.05.2017, 10:31)thümjan schrieb: [ -> ]Ist Huo diejenige, die eine Jacke mit dem Fell(imitat) eines exotischen Raubtiers trägt.

Nein, das ist wahrscheinlich die "Pelsin".
zu http://www.berliner-zeitung.de/berlin/br...t-27764526 in #208

Ungeachtet des Wahrheits- oder Tatsachengehalts oder gerade wegen des fehlenden Wahrheits- bzw. Tatsachengehalts dieser "story" halte ich es für jeden von uns wichtig sich selbst sachlich und fachlich über Traumatisierungen ebenso wie über das Post-Traumatischen-Stress-Syndrom aufzuklären und kundig zu machen. Wann ist jemand anfällig dafür und warum und was können wir tun. Jeder wird für sich die geeignete Fachliteratur finden können, die für ihn nachvollziehbare Information bietet, auch im Internet gibt es Einstiegsmölichkeiten in das Thema.

Der Artikel/die story nützt/mißbraucht dieses Thema meinem Empfinden nach zur Verunheimlichung und trägt somit somit keinesfalls zur Aufklärung bei.
(19.06.2017, 13:25)thümjan schrieb: [ -> ]Der Artikel/die story nützt/mißbraucht dieses Thema meinem Empfinden nach zur Verunheimlichung und trägt somit somit keinesfalls zur Aufklärung bei.

Dieser neue Artikel nur der Vollständigkeit halber. Er setzt die Serie der Berichte fort, aufbauend auf älteren Artikeln oder dem Bericht bei Thieme, wo man sich ebenfalls hauptsächlich mit der Arbeit der Rettungskräfte und Kliniken beschäftigt und die Arbeitsabläufe und Belastungen während eines Einsatzes beschreibt.
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