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Axel H. Kaiser zum Dritten:

http://mobil.stern.de/tv/lkw-attacke-auf...48674.html

Der zerstörte Stand wird anhand eines Fotos an der Studiowand eindeutig identifiziert.

Obwohl er gleich dorthin rannte, hat er nirgends Tote oder Verletzten gesehen.

Die unter den Trümmern begrabene Mitarbeiterin seiner guten Freundin (letztere nach meiner Hypothese Susanne Wollenschläger) verlangte nach ihrer Bergung einen Schnaps. (War das nicht hier im Forum bereits erwähnt?)
(21.02.2017, 21:06)BSB schrieb: [ -> ]Axel H. Kaiser zum Dritten:

http://mobil.stern.de/tv/lkw-attacke-auf...48674.html

Der zerstörte Stand wird anhand eines Fotos an der Studiowand eindeutig identifiziert.

Obwohl er gleich dorthin rannte, hat er nirgends Tote oder Verletzten gesehen.

Die unter den Trümmern begrabene Mitarbeiterin seiner guten Freundin (letztere nach meiner Hypothese Susanne Wollenschläger) verlangte nach ihrer Bergung einen Schnaps. (War das nicht hier im Forum bereits erwähnt?)

Klingt nach wie vor okay für mich. Die letzten Zweifel über die Identität der zerstörten Bude sind also beseitigt. Auf dem Weg zu "Frau Wollenschläger" lagen auch keine Leute auf dem Boden, das fing erst hinter ihrem Stand an, insofern ist auch diese Aussage nachvollziehbar.

Wenn schon im hauptbetroffenen Stand keine Toten und Schwerverletzten zu beklagen waren - wo waren die denn dann? Immer dieselbe Frage.
"....das fing erst hinter ihrem Stand an, insofern ist auch diese Aussage nachvollziehbar"
Die Aussage ist nur nachvollziehbar unter Berücksichtigung, das zu dieser ZEIT die "Verletzten und Toten" noch nicht da lagen. Der Ort ist jetzt nicht nur definiert, sondern auch so klein, dass ich eine Aussage "fing erst hinter ihrem Stand " für deplaziert halte. Das arabische Video zeigt die Situation, die auch ein herr Kaiser hätte sehen müssen, wäre sie existent gewesen. Es handelt sich um 2,50 Meter Breite des Standes und 2,55m Breite des LKW, die nach offizieller Lesart einander sogar überschnitten hatten, also um einen Bereich von rund 4 Metern mit Weiterungen. Da gibt es nichts zu übersehen oder zu überhören, da stand ja keine Wand.
Die Theaterkulisse war teils bereitet, doch die Schauspieler noch nicht auf der Bühne - und da platzte Kaiser rein und holte die Freundin aus der Kulisse. That`s all.
Kaisers Ansicht bzw. Wahrnehmung dürfte ungefähr dem entsprechen, was im Hollitzervideo bei 1:58 oder direkt nach der Prügelszene, als er also die Weihnachtsgasse zurückblickend filmt, zu sehen und zu hören ist (ca. min 3:38).

Insofern für mich kein Widerspruch.
(22.02.2017, 10:50)A.Hauß schrieb: [ -> ]"....das fing erst hinter ihrem Stand an, insofern ist auch diese Aussage nachvollziehbar"
Die Aussage ist nur nachvollziehbar unter Berücksichtigung, das zu dieser ZEIT die "Verletzten und Toten" noch nicht da lagen. Der Ort ist jetzt nicht nur definiert, sondern auch so klein, dass ich  eine Aussage "fing erst hinter ihrem Stand " für deplaziert halte. Das arabische Video zeigt die Situation, die auch ein herr Kaiser hätte sehen müssen, wäre sie  existent gewesen. Es handelt sich um 2,50 Meter Breite des Standes und 2,55m Breite des LKW, die nach offizieller Lesart einander sogar überschnitten hatten, also um einen Bereich von rund 4 Metern mit Weiterungen. Da gibt es nichts zu übersehen oder zu überhören, da stand ja keine Wand.
Die Theaterkulisse war teils bereitet, doch die Schauspieler noch nicht auf der Bühne - und da platzte Kaiser rein und holte die Freundin aus der Kulisse. That`s all.

Die Schauspieler dürften schon vor dem Vorfall auf der Bühne gewesen sein und dann unmittelbar nachdem der LKW durchgefahren war mit ihrem Job angefangen haben, d.h. sie gingen einfach in die Knie, legten sich auf den Boden und simulierten einen Verletzten oder Toten. Später mit dem Job anzufangen (sich hinzulegen usw.) hätte für Nichtbeteiligte seltsam gewirkt und die Gefahr beinhaltet, dass ein Passant die Szene filmte, bevor die ganzen Leute auf dem Boden lagen.

Das heisst nicht, dass es nicht auch echte Verletzte gegeben haben könnte, die zB von Latten getroffen wurden, die der LKW mit sich riss! Und dass da Leute unter Schock standen, kann ich mir auch sehr gut vorstellen.

Das arabische Video II, um das nochmal zu wiederholen, muss wenige Sekunden nach dem Vorfall gefilmt worden sein. Davon zeugen zB das Zaunelement links vom LKW, das noch nicht entfernt worden war, und das aufgeregte Verhalten der Weihnachtsmarkt-Mitarbeiter ("Frau Wollenschläger! Frau Wollenschläger!"), die sich sicherlich nicht zwei Minuten Zeit gelassen haben, um nach ihrer möglicherweise verletzten Kollegin zu schauen. Dass sich die aufgeregte Stimmung beim Hollitzer-Video etwas beruhigt hat, spricht dafür, dass es dann doch nicht so schlimm war, wie anfangs befürchtet.

Kaiser sagt übrigens in einem anderen Video, das BSB gepostet hat, dass er, als er die Frau aus den Trümmern holte, Schreie hörte ("hier sind Tote" oder so), aber dass er zu seinem Stand zurückging, um zu verhindern, dass dort eine Panik ausbricht.
"Es war auch zu leise für ein normales Geräusch."
Sagt der Zeuge und jetzt benütze ich auch das Wort dürfte , das dürfte dem Umstand geschuldet sein, dass er sein Sprüchlein solange wiederholen musste bis sein Interview im Kasten war. Bei einem Punkt bleibt er absolut konsistent.
"Ich sah den LKW." "Der LKW stand da." Als Hollitzer dort stand und den LKW, der dort stand filmte sagt Hollitzer "Da liegen Menschen."
Die letzten drei Posts verstehe ich nicht in Bezug zueinander, zu dem von mir Gesagten bzw. zu Kaisers Wahrnehmungen.
Es geht uns hier jetzt doch nur um eines: eine Erklärung dafür zu finden, weshalb Kaiser 60 Tote und Verletzte nicht wahrnahm bzw. deren Puppen/Schauspieler bzw. zumindest diejenigen, die ihm an der Glühweinbude direkt vor den Füßen hätten liegen müssen. Angesichts der Licht- und Ortsverhältnisse, so meine These, geht das nur, wenn die (zumindest die in der Nähe der Glühweinbude/LKW-"Ausfahrt") noch nicht da waren. Das ist eine These, die sich kongruent zu den gesagten 10 Meter Distanz und dem soforteigen Rauslaufen nach dem Knall verhält.
Ich werde Herrn Kaiser erst Ende März danach befragen können, vorher ist er nicht erreichbar.
Ich verstehe Kaisers Äusserungen, dass ihm die "Toten und Verletzten" erspart blieben, nicht so, dass da jenseits der Glühweinbude seiner Freundin, wo er sich drum kümmerte, "nichts war". Im arabischen Video II, das ja just an der Stelle vor dem zerstörten Glühweinstand spielt, laufen ziemlich viele Leute hin und her, die Aufregung ist gross. Am Boden liegende Leute sind da schnell verdeckt, wenn man ein paar Meter weg ist. Ich verstehe ihn so, dass er konkret keinen Toten und Verletzten im Angesicht hatte, aber nicht so, dass er die Existenz von Toten oder Verletzten generell ausschloss.

Zitat:zumindest diejenigen, die ihm an der Glühweinbude direkt vor den Füßen hätten liegen müssen

Das ist ein interessanter Punkt, weil er bei dieser Bude ja Bescheid wusste. Ja, etwaige Tote hätte er sehen müssen, hat er aber nicht - ausgerechnet an dieser Bude gabe es keine Toten. Das wiederum wird vom Bildmaterial, das verfügbar ist, bestätigt: an dieser Bude liegt eben keine leblose Person herum. Das einzige, was ich erkennen kann, ist, dass in der dunklen Ecke, wo die Weihnachtsbäume am Zaun stehen (neben dem Kartoffelchips-Stand) jemand zu sein schein, um den sich andere kümmern. Leider sehr dunkel.
(22.02.2017, 15:20)thümjan schrieb: [ -> ]"Es war auch zu leise für ein normales Geräusch."
Sagt der Zeuge und jetzt benütze ich auch das Wort dürfte , das dürfte dem Umstand geschuldet sein, dass er sein Sprüchlein solange wiederholen musste bis sein Interview im Kasten war. Bei einem Punkt bleibt er absolut konsistent.
"Ich sah den LKW." "Der LKW stand da." Als Hollitzer dort stand und den LKW, der dort stand filmte sagt Hollitzer "Da liegen Menschen."

Aus dem Kontext heraus kann man schließen, dass er "zu laut für ein normales Geräusch" meinte. Solche Versprecher kommen vor. Für ein aufgezeichnetes Interview könnte man es trotzdem neu aufnehmen ...

Vielleicht hat es keiner gemerkt; vielleicht haben sie es drin gelassen, weil es authentischer ist; vielleicht haben sie es drin gelassen, damit es authentischer wirkt. Wer weiß? Letztlich sagt es über die Authentizität nichts aus.
(21.02.2017, 21:06)BSB schrieb: [ -> ]Axel H. Kaiser zum Dritten:

http://mobil.stern.de/tv/lkw-attacke-auf...48674.html

Der zerstörte Stand wird anhand eines Fotos an der Studiowand eindeutig identifiziert.

Obwohl er gleich dorthin rannte, hat er nirgends Tote oder Verletzten gesehen.

Die unter den Trümmern begrabene Mitarbeiterin seiner guten Freundin (letztere nach meiner Hypothese Susanne Wollenschläger) verlangte nach ihrer Bergung einen Schnaps. (War das nicht hier im Forum bereits erwähnt?)

Ich finde es merkwürdig, dass er mit den gleichen Geschichten und ähnlichen Formulierungen aufwartet. "Der Berliner ist so" -- klopft Staub ab -- "und macht weiter" ...

Ich werde mich auch wiederholen, wenn ich etwas nochmal erzähle, aber ein bisschen wirkt es, als hätte er kaum mehr zu erzählen. "Der Tag, als ich die Freundin einer Freundin unter ihrem Weihnachtsmarktstand hervorzog und wir einen Schnaps tranken und die warme Bude den Schockpatienten überliessen." Huh



Möglicherweise hat sein Kollege, der auch den LKW gesehen haben soll, insgesamt mehr gesehen. Aber der wollte wohl nicht ins Fernsehen.
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