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Kinderporno BKA
#1
Der Name des KiPo BKA'lers konnte identifziert werden: Kriminaldirektor Karl Heinz Dufner.

Indizienkette:

Zitat:http://www.focus.de/politik/deutschland/...84020.html
Im Fall des SPD-Politikers Sebastian Edathy wurde die Durchsicht der Kundenliste eines kanadischen Kinderporno-Rings abgebrochen, nachdem ein führender Mitarbeiter des Bundeskriminalamts in der Liste entdeckt worden war. Das erfuhr die „Bild“-Zeitung vom Donnerstag aus Ermittlerkreisen. Demnach blockierte die Spur des BKA-Beamten Karl-Heinz D., dem der Erwerb von kinderpornografischem Material nachgewiesen wurde, monatelang weitere Ermittlungen.

Die Kundenliste war im November 2011 beim Bundeskriminalamt eingegangen. Im Februar 2012 übernahm die Staatsanwaltschaft Mainz die Ermittlungen zum BKA-Spitzenbeamten, der später einen Strafbefehl akzeptierte und daher nicht vor Gericht musste. Nach eigenen Angaben entdeckte das BKA den Namen Edathys auf der Liste erst im Sommer 2012.
Der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Wolfgang Bosbach, nannte das Vorgehen des Bundeskriminalamts „mehr als merkwürdig. Man sollte vom BKA erwarten, dass nach einem solchen Treffer erst recht weiter geforscht wird“.
BKA-Beamter kandidierte für SPD

Nach Informationen der „Bild“-Zeitung war der BKA-Mann D. Top-Fahnder für internationale Verfahren unter anderem in Sachen Drogen und Menschenhandel. 2009 soll der 58-Jährige für die SPD als Kandidat im Gemeinderat seiner Heimatstadt Ingelheim angetreten sein.

Dem BKA zufolge sei nicht auszuschließen, so das Blatt, dass Sebastian Edathy bei einer Führung durch das BKA im Jahr 2009 auch dem Fahnder Karl-Heinz D. begegnet ist. Die Führung fand unter anderem auch in der BKA-Abteilung von D. statt.

Zitat:Doch statt Aufklärung neue Ungereimtheiten: Wie BILD erfuhr, wurde die Durchsicht der Kundenliste Anfang 2012 abgebrochen, nachdem der Name des BKA-Mannes Karl-Heinz D. (58) aus Ingelheim aufgetaucht war.

Zitat:http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fwinternheim
Großwinternheim ist ein Stadtteil der Kreisstadt Ingelheim am Rhein im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz.

Zitat:http://www.spd-ingelheim.de/?mod=con...4&page_id=3335
Kandidatinnen und Kandidaten zur Ortsbeiratswahl Großwinternheim 2009
08 Dufner, Karl-Heinz

Hinweis: Die SPD hat die Liste derweil gelöscht!

Zitat:http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-47134757.html
Karl-Heinz Dufner, Chef der Rauschgiftfahnder beim Bundeskriminalamt (BKA)

Zitat:http://www.kriminalpolizei.de/ausgab...land/print.pdf
INTERPOL zu Gast in Deutschland

Von Karl-Heinz Dufner, Ltd. Kriminaldirektor 2000-2005 Leiter Interpol Wiesbaden

   

INP
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#2
Zitat:Sanft entsorgt
Das Verzeichnis, das Edathys Käufe von Bildern nackter Kinder offenlegte, listet auch einen BKA-Beamten - einen Leitenden Kriminaldirektor. Um einen Skandal zu vermeiden, wurde er lautlos entfernt....
http://www.faz.net/aktuell/politik/inlan...70343.html

Zitat:...
 Ein Gericht verurteilte D. später ohne Aufsehen zu einer Geldstrafe. Anstatt ihn aus dem Dienst zu entfernen, entließ Ziercke den Mann in den Ruhestand.

Im Innenausschuss beklagen Abgeordnete von Union und Grünen, dass Ziercke ihnen diesen Vorgang verschwiegen hat. Nur scheibchenweise rücke er mit Informationen heraus, jeweils nachdem Abgeordnete zuvor aus anderen Quellen darauf hingewiesen wurden. Über Karl-Heinz D. berichtete er Wochen nach Bekanntwerden der Verwicklung des Abgeordneten Edathy in denselben Tatkomplex. Die Abgeordneten fühlten sich hintergangen, sogar getäuscht. „Das kann ich nachvollziehen“, sagte Ziercke zu dieser Kritik, fragte dann aber: „Aus welchem Grunde hätte ich die bürgerliche und familiäre Existenz des früheren BKA-Mitarbeiters gefährden sollen?“
Das war eine berechtigte Frage, aus seiner Sicht. Denn schließlich hatte Ziercke alles Erdenkliche unternommen, um dem überführten Kinderpornographen Diskretion und eine Beamtenpension – etwa 4.000 Euro monatlich – zu sichern. Nun gibt es Nachfragen von Politikern, auch von Journalisten. Ziercke spricht von „Medienhatz“....

http://www.faz.net/aktuell/politik/inlan...43-p2.html
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#3
Überschneidungen NSU-Komplex und Kindesmissbrauch

Sebastian Edathy, ehe. Vorsitzender des Innenausschusses und NSU-Untersuchungssausschuss des Bundestages
Im Oktober 2011 erhielt das BKA eine Liste mit 800 deutschen Kinderporno-Kunden, die im Rahmen der „Operation Spade“ in Toronto sichergestellt wurden. Sowohl der hochrangige Kriminaldirektor im BKA Karl-Heinz D. wie der gleichfalls wichtige SPD-Abgeordnete Sebastian Edathy waren dort verzeichnet. Obgleich D. bereits im Jan 2012 in der Liste entdeckt wurde, wäre dies beim damaligen Spitzenpolitiker Edathy angeblich nicht der Fall gewesen.
„Ausgerechnet die SPD reklamierte für Edathy ein Schweigerecht, weil er sich womöglich vor dem im Februar anstehenden Strafprozess selbst belasten könnte. Das Landgericht Verden hat gegen Edathy Anklage „wegen Besitzes kinderpornographischer Schriften“ erhoben. „Wir gehen davon aus, dass Herr Edathy ein umfassendes Auskunftsverweigerungsrecht besitzt“, sagte die Ausschussvorsitzende Eva Högl (44, SPD) bei einem Pressegespräch ihrer Fraktion.
Natürlich habe man ein „Interesse an Aufklärung“, aber als Vorsitzende werde sie auch „sehr genau“ darauf achten, dass dieses Recht Edathys gewahrt werde. Högl sagte weiter, es gelte zu klären, ob es „überhaupt“ eine Fragestellung gebe, die ihn zu einer Antwort zwingen würde. (stern)
Kriminaldirektor Karl-Heinz D.
„Doch statt Aufklärung neue Ungereimtheiten: Wie BILD erfuhr, wurde die Durchsicht der Kundenliste Anfang 2012 abgebrochen, nachdem der Name des BKA-Mannes Karl-Heinz D. (58) aus Ingelheim aufgetaucht war.“
„Pädophiler BKA-Beamter Sanft entsorgt
Das Verzeichnis, das Edathys Käufe von Bildern nackter Kinder offenlegte, listet auch einen BKA-Beamten – einen Leitenden Kriminaldirektor. Um einen Skandal zu vermeiden, wurde er lautlos entfernt. (…) In der Abteilung Organisierte Kriminalität führte er die Rauschgift-Ermittlung. Zur selben Abteilung gehörte auch die Bekämpfung von Kinder- und Jugendpornographie. D. war Autor der Fachzeitschrift „Kriminalpolizei“ und gut vernetzt bei Interpol. Und er engagierte sich in der SPD. (…)
Der Leitende Kriminaldirektor Karl-Heinz D. hatte, wie Edathy, bei der kanadischen Kinderporno-Firma Azov Nacktbilder bestellt, mehr als zwanzig Mal. Unter den Masturbationsvorlagen für Pädophile befanden sich in seinem Fall auch solche, deren Besitz in Deutschland strafbar ist. Sie zeigten sexuelle Handlungen. Sofort brach die Sachbearbeiterin ihre Arbeit ab und informierte ihre Vorgesetzten. (…)
Ein Kinderporno-Konsument im Bundeskriminalamt, sozusagen Tür an Tür mit seinen ärgsten Jägern. Das hätte für maximales Aufsehen gesorgt – wenn es bekannt geworden wäre. Präsident Ziercke handelte blitzschnell. Der Fall D. wurde herausgelöst aus den kanadischen Daten. Das Innenministerium bekam eine mündliche Information. D. erschien nicht mehr zum Dienst, innerhalb von Tagen entstand eine Akte für die Mainzer Staatsanwaltschaft. Nachdem das erledigt war, geschah lange nichts mehr.
Der Rest des giftigen Materials wurde unter Verschluss gehalten. Niemand im BKA durfte sich dafür interessieren, ob noch andere Bekannte auf der Liste standen. Das habe, so sagt die Sachbearbeiterin heute, „die Hierarchie“ entschieden.“ (faz)
Kriminaldirektor Christian Hoppe, BKA
„Christian Hoppe (51), Kriminaldirektor, BKA-Chefermittler für die „Ceska“-Morde, die sich später als Terror-Serie des NSU-Neonazi-Trios herausstellten. Er war einer der wichtigsten Zeugen im NSU-Untersuchungsausschuss – hart befragt von Ex-Ausschusschef Sebastian Edathy (44). Und ausgerechnet dieser Mann wird nun zu einer der zentralen Figuren in der Kinderporno-Affäre um den SPD-Politiker.
Rückblick: 11. Mai 2012. Drei Stunden und 20 Minuten wird Hoppe vorm NSU-Ausschuss befragt. Was lief bei den Ermittlungen schief? Warum wurde ein rechtsextremer Hintergrund lange Zeit außer Acht gelassen? 206-mal antwortet Hoppe, stets sachlich.
Was damals kein Thema war: Zum Zeitpunkt seiner Begegnung mit Edathy hatte Hoppe innerhalb der Behörde bereits seinen Job gewechselt – und war als Leiter des Referats SO 12 („Auswertung von Sexualdelikten zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen“) zuständig für die Kinderporno-Daten, die das Bundeskriminalamt Ende November 2011 erhielt.
Operation „Schwelm“ – so wurden BKA-intern die Ermittlungen nach dem nordrhein-westfälischen Übergabeort der 450 Gigabyte großen Kundendatei von „Azov Films“ genannt. Darauf fanden sich rund 800 Verdächtige. Einer davon war Sebastian Edathy . (…)
Und Edathy? Ist Hoppe dieser Name wirklich nicht aufgefallen? So sei es gewesen, sagt Ziercke. Erst im Oktober 2013 sei die Polizei in Edathys Heimat Nienburg hellhörig geworden. Zum Beweis hat Ziercke inzwischen alle damit befassten Beamten eine „dienstliche Erklärung“ abgeben lassen. „Unwahre Angaben würden disziplinarrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen“, so Ziercke.
Ein „streng vertraulicher“ Vermerk aus Sicherheitskreisen bezeichnet es jedoch als „unwahrscheinlich“, dass Hoppe tatsächlich der Name Edathy nicht aufgefallen sei. Denn, so steht es dort: „Mit Edathy musste Hoppe sich im Rahmen des ihn selbst betreffenden Untersuchungsausschusses intensiv auseinandersetzen.“ (Berliner-Kurier)
 
hier:http://friedensblick.de/24580/ueberschne...issbrauch/
 

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