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Medien und Blogs zum Thema
https://www.presseportal.de/pm/13399/3781952

Hier ein Hinweis auf eine N24-Reportage von Stefan Aust und Helmar Büchel am 17. Dezember um 20.05 Uhr.

Im Text heißt es unter anderem:

"Die Ampel am Berliner Breitscheidplatz zeigt Rot. Es ist exakt 20.00 Uhr, als der 24-jährige Tunesier auf die Senden-Taste drückt. Sein Anleiter am anderen Ende des Chats, ein Führungskader des sogenannten Islamischen Staates, wird nicht mehr antworten. Das Signal springt auf Grün. Amri gibt Gas. Er lenkt den stahlbeladenen Sattelzug direkt in eine Budengasse....."  

Das ist der erste Artikel nach dem Erscheinen des ZEIT-Artikels, der den Stopp vor der Ampel erwähnt. Hier verzichtet man zwar auf  die Beschreibung des mühsamen Anfahrens und des Maximalen Tempos von 15 km/h (die ZEIT hatte sich die Mühe mit der Erklärung gemacht), aber es bleibt beim Halten und wieder Anfahren.
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"Hier ein Hinweis auf eine N24-Reportage von Stefan Aust und Helmar Büchel am 17. Dezember um 20.05 Uhr. "
warum wird in dem Artikel der 17. Dezember genannt ?
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Das Geschwindigkeitsdilemma nimmt mehr und mehr die Form eines Fussballspiels an. Nach Becks Konter zum 2:1 (mit den 49 km/h) haben Aust und Büchel nun mit Doppelpass den Ausgleich zum 2:2. erzielt.

Ich prophezeie mal, dass, wenn die Geschwindigkeitsfrage überhaupt noch mal öffentlich geklärt werden sollte, es auf eine langsame Geschwindigkeit hinausläuft. Sie werden versuchen, das Problem flach zu halten und im übrigen auf den überfüllten Weihnachtsmarkt verweisen.
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Arabischstämmige Praktikantin schnüffelte in Berliner Polizei-Computer

https://de.sputniknews.com/panorama/2017...n-skandal/

Nach B.Z.-Informationen ist noch am 20. Oktober eine Studentin der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) auf einem Polizeiabschnitt festgenommen worden, wo sie als Praktikantin heimlich Fahndungsbilder von Mitgliedern einer arabischen Großfamilie und sogenannte Fernschreiben ablichtete und per WhatsApp verschickte.

Die 20-Jährige, die einen arabischen Migrationshintergrund habe, habe dafür einen unbeobachteten Moment ausgesucht, Beamte hätten sie jedoch ertappt und sie festgenommen. Nun wird gegen die Frau wegen Verrats von Dienstgeheimnissen ermittelt.

....also da würde ich auch gerne mal rumschnüffeln... und wer weiss, was die Studentin da ausspioniert hat...
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Amri - Vom "Nachrichtenmittler" zum Attentäter?

Eine Chronik der Widersprüche und viele offene Fragen zum LKW-Anschlag auf dem Breitscheidplatz in Berlin - Sonderermittler Jost berichtet dem Untersuchungsausschuss

Obwohl inzwischen vieles bekannt ist, beherrschen die Aufklärung des terroristischen Anschlages auf den Weihnachtsmarkt in Berlin am 19. Dezember 2016 mit zwölf Toten nach wie vor zwei große Unbekannte: Einmal der mutmaßliche Attentäter Anis Amri selber, daneben aber die Sicherheitsbehörden in der gesamten Bundesrepublik.
Das wird aus der Arbeit des Sonderbeauftragten Bruno Jost deutlich, der jetzt den Mitgliedern des Amri-Untersuchungsausschusses im berliner Abgeordnetenhaus Rede und Antwort stand. Anfang Oktober 2017 hatte er seinen Bericht vor der Presse vorgestellt. (Siehe Abschlussbericht des Sonderbeauftragten).
Das Pikante: Die eine Unbekannte kannte die andere gut.
"Merkwürdig", "fragwürdig", "die linke Hand wusste nicht, was die rechte wusste", "da fehlen mir die Worte", "Widersprüche, die ich nicht erklären kann", "unvorstellbare Kette von Versäumnissen", "nicht nachvollziehbar", "derart ungewöhnlich, dass es selbst für Berlin ungewöhnlich ist" - so die zahlreichen Begleitkommentare des früheren Bundesanwaltes.
Josts Auftrag war, das Behördenhandeln in Berlin vor dem Anschlag zu untersuchen. Seine Nachforschungen führten zum Teil über die Hauptstadt hinaus - aber vor allem wurden sie ihrerseits selber von Widerstand und Missachtung seitens der Behörden begleitet, nach dem Anschlag also.
Juli 2015
Anfang Juli 2015 reiste Anis Amri, aus Italien kommend, nach Deutschland ein - und damit begannen die Merkwürdigkeiten. Er ließ sich unter einem falschen Namen - Amir - bei der Polizei registrieren. In der Folgezeit benutzte er mehrere Alias-Namen, aber auch seinen richtigen: Amri. Die Mehrfachnennungen tat er nicht, wie man heute weiß, um mehrfach Sozialleistungen abzugreifen. Das geschah lediglich einmal und betraf ganze 300 Euro. Offensichtlich versuchte Amri von Anfang an, Spuren zu verwischen. Warum? Mit welchen Absichten kam er aus Italien, wo er jahrelang im Gefängnis gesessen hatte?
Zunächst blieb Amri in Baden-Württemberg und meldete sich, was bisher nicht bekannt war, in Ellwangen an. Dadurch wurde er ausländerrechtlich Baden-Württemberg zugewiesen, und dieses Bundesland wäre für ihn zuständig gewesen. Laut Jost sei das aber "untergegangen und nie bekanntgeworden". Letztlich wurde Nordrhein-Westfalen (NRW) für ihn zuständig.
Das eigentliche Ziel des Tunesiers schien aber Berlin gewesen zu sein. Bereits Ende Juli 2015 tauchte er in der Stadt auf und meldete sich, erneut unter einem anderen Aliasnamen - Hassan - an. Er wiederholte seine Anmeldung in Berlin im September 2015, erneut unter einem wieder anderen Namen - und wurde nun Berlin zugewiesen. War das seine Absicht? Er erscheint rückblickend jedenfalls professionell und systematisch vorgegangen zu sein.....

weiter hier:https://www.heise.de/tp/features/Amri-Vo...88351.html

Kommentare:

-fdik-, Volker Birk, So funktioniert Deutungshoheit

Berlin-Attentäter Anis Amri wurde vom BKA, von zwei LKAs, vom Bundesnachrichtendienst, vom “Verfassungsschutz” und sogar von einem Strafrichter geschützt und gefördert. Dabei wurden Akten gefälscht, Amri wurde nach Berlin gefahren, ihm wurde die Tat von einem V-Mann nahegelegt.
Deutungshoheit ist es nun, hier von einem “Versagen der Sicherheitsbehörden” zu sprechen. Man spürt die Deutungshoheit sehr gut, wenn man sich der Interpretation zuwendet, die viel besser mit den Fakten zusammenpasst:
Dass die Behörden nämlich gar nicht versagt haben, schliesslich hat der Anschlag ja funktioniert.


Warum das ganze Theater?
Zitat Filmemacher Dirk Pohlmann:
"Wenn sie Terrorismus verfolgen, landen sie immer an der Tür eines Geheimdienstes!"
Wir sollten wirklich jedes Mal wieder fragen, wer hat was davon, oder wer könnte so bekloppt sein, dass er meinen könnte, er habe davon einen Vorteil? Oder ist es einfach nur ein verkommenes Theater, um uns einzuschüchtern und gedanklich zu beschäftigen? Aber wozu? Von was wollte man uns an Weihnachten 2016 ablenken?


Dieser Bericht ist beunruhigender als der Terrorismus selbst ...
... denn eigentlich gibt es aus meiner Sicht nur zwei Möglichkeiten:
1 - Die Polizei, Kriminalämter, Geheimdienste und Politiker in Deutschland sind völlig inkompetent und verantwortungslos, oder
2 - die stecken da selber mit drin und haben diesen Anschlag einfach geschehen lassen oder waren an der der Planung beteiligt.

Oder übersehe ich eine Möglichkeit?


Erstaunlich, erstaunlich....
Scheinbar gibt es keinen Terroristen bzw. Terroristen im Geiste, der nicht von den Diensten überwacht bzw. gesteuert wurden.
Entweder sind die alle total dämlich und lassen sich vorher verhaften, oder werden durch dienstnahe VLeute betreut, angeleitet oder gar angestiftet.
Komischer Weise, wenn sowas rauskommt, sind die drei Affen wieder am Start. Oder es wird zur Verschlusssache. Ich wundere mich über gar nichts mehr, denn das ganze hat scheinbar System. Mehr Überwachung, Orwell scheint Hellseher gewesen zu sein.


hoffentlich geben die Angehörigen nie auf...
... Die Wahrheit zu suchen! Ich hoffe sehr dass sie jeden Stein umdrehen!!


Nationaler Skandal
Als ich vor ein paar Wochen die Meldung vom rbb las, dachte ich, ich gucke nicht richtig.
Ein V-Mann soll Amri zum Anschlag gedrängt haben. Für mich ist das ein Skandal, der mindestens das Ausmaß des NSU Komplexes hat. Aber was passierte dann? Nichts. Es blieb eine regionale Angelegenheit, was die Pressemeldungen anging. Kein Minister wurde befragt. Kein großer Aufschrei in der Öffentlichkeit. Was muss denn eigentlich passieren, damit mal ein Innenminister auf die Idee kommt, zurückzutreten?
Seit Merkel an die Macht kam hatten wir NSU, NSA, BND, Snowden usw. Normalerweise würde das den Rechtsstaat in den Grundfesten erschüttern. So erschüttert es nur mich, wie folgenlos solche Skandale an der Bundesregierung vorbeigehen.


Fakt ist..
..die meisten dieser angeblichen Terroristen haben irgendwie einen Bezug zum Verfassungsschutz oder den Geheimdiensten. Egal ob in Deutschland, Frankreich, England, etc.
Das ist doch lächerlich, wieso überhaupt noch großartig analysieren oder ermitteln? Reine Zeit- und Steuerverschwendung.

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Ja, die Kommentare sind schon saftig. Erstaunlich für Telepolis.
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https://www.rbb24.de/politik/beitrag/201...igung.html
Interessantes embedded Video.

Nach Anschlag auf Weihnachtsmarkt - Händler am Breitscheidplatz wartet weiter auf Entschädigung

20.11.17 | 12:42 Uhr

Der Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz wird derzeit wieder aufgebaut. Mit dabei sind auch Händler, die vom Anschlag vor knapp einem Jahr betroffen sind. Doch Buden-Besitzer Max Müller wartet nach wie vor auf Entschädigung.

Auf den ersten Blick sieht auf dem Berliner Breitscheidplatz alles aus wie immer Ende November: Die Aufbauarbeiten für den Weihnachtsmarkt laufen auf Hochtouren. Doch das, was vor elf Monaten genau hier passiert ist, ist längst nicht vergessen. Immer wieder bleiben Menschen vor den Blumen und Kerzen stehen, die auf dem Platz an den Anschlag vom 19. Dezember erinnern, an die Opfer und die Hinterbliebenen.
Offene Fragen bei der Aufarbeitung gibt es auch noch bei einigen Händlern, die im vergangenen Jahr ihren Stand auf dem Markt hatten - unter ihnen Max Müller. Er ist empört über die bürokratischen Hürden, mit denen er nach dem Anschlag zu kämpfen hatte. Am 19. Dezember vor einem Jahr war der Attentäter Anis Amri mit einem schwarzen Lastwagen direkt in Müllers Glühwein-Bude gerast.
Als der rbb ihn im Juni dieses Jahres befragte, kämpfte der Standbetreiber noch mit Bildern von zerfetzten Körpern in seinem Kopf - und war entsetzt darüber, wie schwer es ist, Hilfe zu bekommen. Sechs Monate Wartezeit - das ginge gar nicht, beschwert sich der Budenbetreiber. Der Antrag auf Schadenersatz hätte nach seinen Worten spätestens nach zwei Monaten bewilligt werden müssen. Stattdessen habe er im Juni einen Härteleistungsantrag ausfüllen müssen.

Händler musste Kredit für neue Buden aufnehmen
Als die rbb-Abendschau vor wenigen Tagen noch einmal mit Müller auf dem Breitscheidplatz sprach, äußerte er sich immer noch fassungslos darüber, wie mit den Geschädigten des Anschlags umgegangen werde. "Wir wurden im Stich gelassen, das ist das Gefühl, was bleibt", klagt er und berichtet, er habe einen Kredit aufnehmen müssen, um neue Buden zu kaufen.
Nach wie vor kämpfe er um Schadenersatz, sagt Müller, und fordert, dass die Bundesregierung für die Entschädigung aufkommt, nicht die Verkehrsopferhilfe. "Die Verantwortung wird an eine andere Organisation abgeschoben, das ist eine Frechheit. Wir können uns hier nicht an ein paar Paragrafen festmachen, die für einen Verkehrsunfall gelten. Das war kein Verkehrsunfall."
Insgesamt drei Finanztöpfe für Geschädigte
Für die Geschädigten gibt es drei Finanzierungstöpfe:
  • Härteleistungen: Hier kommt das Geld vom Bundestag. Einen Rechtsanspruch darauf gibt es allerdings nicht. Vor allem körperliche Schäden sollen kompensiert werden.
  • Opferentschädigungsgesetz: Diese Leistungen zahlen Bund und Land gemeinsam. Allerdings wurde lange gestritten, ob das Gesetz auch für den Anschlag vom Breitscheidplatz gilt.
  • Entschädigungsfonds der Verkehrsopferhilfe: Dieser Topf speist sich aus Beiträgen zur Kfz-Haftpflichtversicherung. Entschädigt werden Menschen, denen durch ein Kraftfahrzeug Schaden entstanden ist.
Auch Berlins Opferbeauftragter Roland Weber räumte am Sonntag in der rbb-Abendschau ein, es sei im Fall von Max Müller "nicht gut, wie es dort abläuft". In anderen Fällen von Geschädigten seien die Hilfen aber schneller geflossen.
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link aus dem soeben geposteten Beitrag:
https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/...entat.html

Ein Jahr nach dem Anschlag - Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz öffnet wieder
17.10.17 | 17:59

Rund ein Jahr nach dem Terroranschlag an der Berliner Gedächtniskirche wird der dortige Weihnachtsmarkt wieder öffnen – ausgenommen ist nur der Jahrestag. Das Motto sei: "Normalität soweit wie möglich", sagte Klaus-Jürgen Meier, der Vorstandsvorsitzende der AG City und Vertreter des Handels, der Deutschen Presse-Agentur. Von Absagen von Händlern sei ihm nichts bekannt.
Der Markt auf dem Breitscheidplatz öffnet am 27. November und läuft bis zum 7. Januar 2018. Am 19. Dezember, dem Jahrestag, bleibt er geschlossen. An diesem Tag finden mehrere Gedenkfeiern statt.

Nach einer nicht-öffentlichen Zeremonie im Kreis der Hinterbliebenen und Verletzten und einer Andacht in der angrenzenden Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist am 19. Dezember eine öffentliche Einweihung des Mahnmals vor Ort geplant, wie Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) am Dienstag mitteilte. Außerdem ist eine Gedenkveranstaltung im Abgeordnetenhaus geplant.

Gedenkveranstaltung von Bund und Berlin Künftig soll mit einem mehr als 14 Meter langen, etwa drei Zentimeter breiten goldenen Riss auf dem Boden am Anschlagsort an die Getöteten erinnert werden. Die Namen der Opfer und ihre Herkunftsländer sollen zudem auf der Vorderseite der Stufen zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche angebracht werden. Chebli sprach von einem zurückhaltenden und zugleich würdevollen Gedenkzeichen.
"Wenn wir von einem Riss sprechen, dann ist der Riss das, was sozusagen an dem Tag in Berlin passiert ist und der goldene Guss ist das, was uns wieder zusammenführt", so Chebli. Die Staatssekretärin in der Berliner Staatskanzlei hat das Gedenkprojekt in den letzten Monaten geleitet. Eine Jury hatte sich im September für diesen Vorschlag ausgesprochen. Der Entwurf stammt vom Designerbüro Merz Merz.

Hinterbliebenen der Anschlagsopfer wurden in das Projekt miteinbezogen
"Wir wollten nicht irgendetwas dorthin setzen - wie eine Sperre oder eine Blockade, keine Stele, wie man es sonst kennt", erklärte Pablo von Frankenberg vom Architekturbüro, "sondern wir wollten, dass dort weiterhin die Menschen ganz normal laufen können, dass dort der Weihnachtsmarkt und andere Events stattfinden können."
Die Hinterbliebenen der Anschlagsopfer wurden in das Projekt miteinbezogen. Sie waren von "vornherein auf diesen Entwurf fokussiert und das ist der Entwurf, der sie emotional am stärksten berührt", so Chebli. Die Inschrift lautet: "Zur Erinnerung an die Opfer des Terroranschlags auf dem Weihnachtsmarkt am 19. Dezember 2016. Für ein friedliches Miteinander aller Menschen". Dass die Namen aller Opfer genannt werden sollen, sei ein ausdrücklicher Wunsch der Hinterbliebenen gewesen.
Der islamistische Attentäter Anis Amri hatte einen Lastwagen in den Weihnachtsmarkt gesteuert. Bei dem schwersten islamistischen Terroranschlag in Deutschland starben zwölf Menschen, fast 70 wurden verletzt.
Mit Informationen von Thorsten Gabriel
Antworten


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