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Augenzeugen
#11
Frido sagte:
5. Januar 2017 um 9:50
Zufälle gibt es:
„Auch Havel, ein Syrer aus Aleppo, der derzeit in Brandenburg lebt und nach eigenen Angaben beim Roten Halbmond gearbeitet hat, leistete Erste Hilfe. „Es war schrecklich.“ Er habe zwei Dutzend Menschen am Boden gesehen, viele davon mit Kopfverletzungen.“
http://www.bz-berlin.de/berlin/charlotte...achtsmarkt

Antworten
#12
Ich habe etwas recherchiert und ein paar Texte übersetzt, was den verletzten Italiener angeht. Ich packe es in diesen Thread, da er auch ein Augenzeuge ist. Ich  garantiere euch,  die Geschichte ist wirklich spannend.

[Bild: lagrassa-U46000462893381DtC-U46040463662...giorno.JPG]

Wer ist der Verletzte Giuseppe La Grassa? Er betreibt eine Firma, die sich um Events, Animateure, Sänger, Tänzer und Fitness-Trainer kümmert. Gleichzeitig ist er Vorsitzender eines lokalen Verbandes kultureller Unternehmer. Nebenbei ist der Herr auch Schauspieler. Auf Youtube findet man ihn bei einem Casting für einen Film: https://www.youtube.com/watch?v=KXx4h0AWkwA
Seine Ehefrau heißt Elisabetta Ragno, beide sind 34 Jahre alt.

Nun zu den übersetzten Texten:

* Auf seinem Facebook-Profil https://www.facebook.com/giuseppe.lagrassa.7 schreibt er am 23.12.2016 um 17:29 Uhr:
"Man muss immer lächeln...wir sind uns bewusst, dass uns niemand die Gelassenheit und die Lust, fröhlich zu leben, nehmen wird, auch nicht die Taten eines Verrückten! Wink
Dieses Video möchte ich allen Freunden widmen, die mir ihre Unterstützung für den Vorfall in Berlin gezeigt haben. Danke an alle und Fröhliche Weihnachten!"


Den Smiley hat er in seinem Posting auch benutzt.

* http://tg24.sky.it/tg24/mondo/2016/12/22...rlino.html
In diesem Interview sagt er:
"La Grassa: Ich erinnere mich nur, als wir auf dem Weihnachtsmarkt angekommen waren. Ich erinnere mich an das Geräusch eines LKWs, der plötzlich beschleunigte. Ich habe mich umgedreht um zu sehen, wo meine Frau abgeblieben ist, und habe mich auf dem Boden wiedergefunden, weil ich von diesem LKW mitgerissen wurde.
Reporter: Sie sind bei Bewusstsein geblieben, Ihre Frau hat ihnen geholfen, was haben Sie um sich herum gesehen?
La Grassa: ich habe viele Leute auf dem Boden gesehen, bewegungslos. Dann sind wir zusammen zum Ausgang [des Weihnachtsmarktes] gegangen, wo uns ein Sanitäter versorgt hat, ein Berliner, der uns zu einem nahe gelegenen Hotel gebracht hat. Er hat mich dort verarztet und mit einem Auto des Hotels sind wir dann sofort zu einem Militärkrankenhaus gefahren."

* https://www.youtube.com/watch?v=H5p8ucLMiPc
In diesem Interview sagt er:
"Reporter: Ihre ist eine wirklich unglaube Geschichte. Zum Glück sind Sie lebend zurück gekommen. Können Sie uns erzählt, wie sich alles abgespielt hat?
La Grassa: wir sind durch ein Wunder gerettet, denn wir sind zurück gekommen und das ist das Wichtigste. Wir haben etwas Schlimmes erlebt, wir waren auf diesem Weihnachtsmarkt, wo dieses LKW reingefahren ist. Ich habe nur das Geräusch des Gaspedals des LKW gehört und als ich mich umgedreht habe, wurde ich mitgerissen und zu Boden geschleudert. Kurz danach habe ich die Stimme von Elisabetta [seine Frau] gehört, die mir hochgeholfen hat. Ich habe ihr gesagt, dass wir schnell weg müssen, weil im LKW explosives Material liegen könnte. Wir haben den Weihnachtsmarkt verlassen und haben einen Doktor, einen Berliner, einen Sanitäter getroffen, der uns zu einem nahe gelegenen Hotel gebracht hat. Dort hat er mir erste Hilfe geleistet, wo er gesehen hat, wie er mir am Besten helfen konnte. Danach haben mich Hotelangestellte [undeutlich zu hören] sofort zu einem Militärkrankenhaus gebracht.
Reporter: Hast du sofort gemerkt, dass es ein Terroranschlag war?
La Grassa: Man hätte sicherlich ein Genie sein müssen, um zu dieser Jahreszeit so etwas vorhersagen zu können. Aber wir lassen uns von so etwas nicht aufhalten, weil es sich um Absurditäten handelt, die uns zwar nicht gefallen, die aber auch nicht unser positives Denken aufhalten können.
Reporter: Welches Bild ist dir von diesem Tag, von dieser verrückten Nacht in Erinnerung geblieben?
La Grassa: Abgesehen von dem, was ich dir bereits erzählt habe, sind mir nur schöne Erinnerungen dieser Reise geblieben.
Reporter: Als du den LKW von weitem gehört hast, hast du dann auch Menschen auf dem Boden und leider auch Tote gesehen, die insgesamt 12 sind.
La Grassa: Die böse Erinnerung
dass ich viele Menschen auf dem Boden gesehen habe, als wir den Weihnachtsmarkt verlassen haben. Aber... wie es ihnen passiert ist, hätte ich dort liegen können. Dann würde ich nicht hier stehen und dir von diesen Vorfällen erzählen."

* http://www.palermotoday.it/cronaca/giuse...rlino.html
In diesem Artikel wird seine Ehefrau folgendermaßen zitiert:
"Mein Mann ist vom hinteren Teil des LKWs getroffen worden, während ich noch an einer Bude stand und dabei war zwei Brötchen zu bezahlen. Wir sind froh hier zu sein und die Möglichkeit zu haben, von den Geschehnissen zu erzählen
(...)

Giuseppe hatte sich von der Stelle entfernt, während ich noch dabei war zu bezahlen und deswegen noch etwas dort verblieben bin. Eine Frau, die in meiner Nähe stand, ist mitgerissen/überfahren worden. Als der LKW seine Fahrt in die Menschenmenge beendet hat, habe ich sofort mein Handy genommen und versucht ihn anzurufen, bin weitergegangen und habe ihn dann gefunden. Er war auf den Boden gefallen, dennoch hat er mich gebeten ihm zu helfen, aufzustehen und wegzulaufen: er fürchtete, dass der LKW in jedem Moment explodieren könnte. Vor der Einlieferung ins Krankenhaus hat ihm ein deutscher Arzt erste Hilfe geleistet, der sich dort befand und dem wir sehr dankbar sind".

* http://www.ilgiornale.it/news/politica/s...44977.html
Diese konservative Zeitung (im Besitz der Familie Berlusconi)  schreibt:
"Der im Gesicht verletzte Mann war vom hinteren Teil des LKWs getroffen worden, nachdem dieser an eine Holzbude des Weihnachtsmarktes geprallt ist."

* http://www.ansa.it/sicilia/notizie/2016/...030ef.html
Die Nachrichtenagentur ANSA zitiert am 21.12 den Verletzten folgendermaßen:
"Meine Frau ist wie durch ein Wunder am Leben. Sie war dabei ein Brötchen zu bestellen und hat etwas gezögert. Sie wurde von einer Frau überholt. Die Frau ist dann vom LKW erfasst worden und gestorben. Ich bin vom hinteren Teil des LKWs getroffen worden, nachdem er seine Fahrt gegen die Holzbuden beendet war. Wie man auf den Bildern, die um die Welt gingen, gesehen hat, war die Atmosphäre sehr entspannt. Wir hatten unser Hotel in der Nähe des Weihnachtsmarktes und sind dorthin gegangen. Ich erinnere mich an die starke Beschleunigung des LKWs, der gegen die Buden gerast ist. Danach habe ich meine Frau gesucht und wir sind weggelaufen"

* http://www.ansa.it/sicilia/notizie/2016/...19a13.html
Die Nachrichtenagentur ANSA zitiert am 22.12 den Verletzten folgendermaßen:
"Ich habe des Sattelschlepper gehört und dachte sofort, dass etwas Schlimmes passieren würde. Wir sind knapp dem Tod entronnen. Ich dachte, der LKW wäre mit explosivem Material beladen. Ich hatte kurz vorher meiner Frau gesagt, dass es auf diesem Weihnachtsmarkt nur wenig Kontrollen gab. Andere Gebiete in Berlin wurden besonders gut kontrolliert. (...) Gestern Abend sind wir mit einem Flug aus Rom in Palermo angekommen. Heute wollte man mich operieren, aber ich habe noch einige Dinge für meine Firma zu erledigen. Deswegen habe ich die Behandlung auf die nächsten Tage verschoben"

* http://www.repubblica.it/esteri/2016/12/...154637299/
Hier wird zunächst der Verletzte zitiert:
"Diese zusätzliche Sekunde, um die Tische zu erreichen, hat mir das Leben gerettet. Der LKW war schon neben mir, die Menschen flogen wie Kegel durch die Luft oder wurden von den Rädern zerquetscht. Dieser zusätzliche Moment hat verhindert, dass mich dieser riesige LKW frontal getroffen hat. Ich wäre genauso wie jene blonde Frau gestorben, die das gleiche Brötchen wie ich in der Hand hatte und vom LKW mitgerissen worden ist, weniger als einen Meter von mir entfernt"

Danach gibt es ein ganzes Interview mit ihm:

"Reporter: Wo waren Sie auf dem Weihnachtsmarkt?
La Grassa: ich hatte gerade ein typisches deutsches Brötchen in einer Bude geholt und wollte zu den Tischen gehen um es dort zu essen. Meine Frau stand hinter mir und war dabei das Restgeld in die Brieftasche zu verstauen. Ich habe mich zu ihr umgedreht und im gleichen Moment habe ich das Geräusch eines Motors gehört, der beschleunigte. Aus den Augenwinkeln habe ich den riesigen LKW in meine Richtung fahren sehen und ich habe es nicht mehr geschafft auszuweichen. Danach habe ich einen sehr starken Schlag auf meine linke Schulter und einen auf dem Kopf gespürt, und habe mich auf den Boden wiedergefunden. Ich spürte das Blut, das in meinem Gesicht herunterlief, ich hatte die Jacke und die Hose voller Blut, ich spürte überall Schmerzen.
Reporter: Sie lagen blutend auf dem Boden neben dem LKW, wo war Ihre Frau Elisabetta?
La Grassa: Einen Meter von mir entfernt. Sie hatte sich verspätet um das Restgeld noch zu verstauen und das hat sie gerettet. Glücklicherweise ist sie unverletzt, sie hat noch nicht mal einen Kratzer abbekommen. Als sie mich stürzen gesehen hat, hat sie angefangen mich zu suchen. Es waren endlos lange Sekunden, sie sah mich nicht. Ich lag auf dem Boden mit vielen anderen Menschen. Als sie mich endlich gesehen hat, ist sie zu mir gerannt und war verzweifelt. Sie schrie, war verängstigt, aber sie hat es trotzdem geschafft mich an einen Arm zu packen und mir hochzuhelfen. Ich schaffte es, auf den Beinen zu stehen und in diesem Moment war dies bereits wie ein Sieg. Ich habe mitten unter vielen Toten überlebt und das reichte mir. Ich habe mich umgesehen und diese Eindrücke werden ich ein Leben lang behalten.
Reporter: Was haben Sie gesehen?
La Grassa: Blut, überall Blut. Schreie, leise Klagen, weinende Menschen. Es roch nach Verbranntem, nach verbranntem Diesel. Menschen, die auf dem Boden verzweifelt schrien, andere regungslose Körper, die unter den Rädern zerquetscht lagen. Diese schrecklichen Bilder haben mich einen kurzen Moment lang gelähmt, danach hat mir der Überlebenstrieb ermöglicht, mich zusammen mit meiner Frau in Rettung zu bringen.
Reporter: Sie sind weggegangen?
La Grassa: ich hatte Angst, dass der LKW in wenigen Sekunden explodieren könnte, dass dort eine Bombe sein könnte, dass es gerade nur der Anfang dieses Infernos war. Meine Frau und ich sind dann so weit wie möglich gelaufen. Es fällt mir schwer, das zu erzählen, aber ich glaube, dass ich dabei auch auf Menschen getreten bin, die auf dem Boden lagen. In diesem Moment war das einzige, was wirklich zählte, von diesem Inferno wegzulaufen, wir beide dachten nur daran unser Leben zu retten.
Reporter: Hat jemand die Ankunft des LKWs bemerkt?
La Grassa: niemand, er hat uns alle überrascht, es war unmöglich rechtzeitig diesen riesigen LKW zu bemerken, der mit einer irren Geschwindigkeit fuhr. Wir alle waren dabei einen festlichen Abend zu verbringen. Die einen aßen, andere bummelten durch die Läden des Weihnachtsmarktes. Es gab dort viele Familien, viele Kinder. Man konnte die Freude der Weihnachtszeit regelrecht spüren. Danach hat sich innerhalb einer Sekunde alles in Terror verwandelt.
Reporter: Haben Sie die italienische Frau, die noch als verschollen gilt, gesehen?
La Grassa: ich habe von ihr über die Medien erfahren, ich kannte sie nicht. In jenem Chaos bin ich froh, dass ich überhaupt meine Frau gefunden habe.
Reporter: Werden Sie weiter verreisen?
La Grassa: ich habe bereits Tickets für London gekauft, ich werde mit meiner Frau dorthin fahren. Wir können nicht aufhören zu leben, ich will nicht, dass der Terrorismus mein Leben beeinflusst. Besoders nach allem, was gestern Abend passiert ist.
Reporter: Denkt Ihre Frau genauso?
La Grassa: als wir zurückkamen, sagte sie zu mir: dass du jetzt am Leben bist, ist das größte Geschenk, das du mir zum Hochzeitstag machen konntest. Schließlich ist alles eine Frage des Blickwinkels"

* http://livesicilia.it/2016/12/21/berlino...lo_811369/
Dieses Portal zitiert seine Frau Elisabetta Ragno:
 "Giuseppe era sceso dal marciapiede quando è avvenuto l'impatto col tir, arrivato alle sue spalle. Io sono immediatamente corsa in suo soccorso, era una maschera di sangue. Il mezzo andava avanti, poi indietro. In un attimo sono arrivate alla mia mente le immagini dell'attentato di Nizza ed ho capito subito cosa stava succedendo. Temevamo ci fosse anche dell'esplosivo".
übersetzt:
"Giuseppe hatte den Bürgersteig verlassen, als es zum Aufprall mit dem LKW kam, der von hinten kam. Ich bin unverzüglich zu ihm gerannt um ihm helfen, er hatte das Gesicht voller Blut. Das Fahrzeug fuhr vorwärts, dann rückwärts. Mir kamen sofort die Bilder des Terroranschlags von Nizza in Erinnerung und ich habe sofort verstanden, was gerade passierte. Wir befürchteten, es würde auch explosives Material geben"




Also, an unterschiedlichen Versionen scheint es hier nicht zu mangeln. Das Pärchen zieht eine Clownsnummer ab und niemand scheint es zu merken. Ich schrieb schon im Opfer-Thread: Die Aussage mit dem Handy ist wirklich das i-Tüpfelchen bei dieser Geschichte.
Beim letzten Zitat überrascht mich der Satz "Das Fahrzeug fuhr vorwärts, dann rückwärts". Mit Fahrzeug ist natürlich der LKW gemeint. Könnte es sich hier um einen Freudschen Versprecher handeln?

Andere Frage: wenn ein "Augenzeuge" so viele verschiedene Versionen erzählt, könnte das nicht ein Hinweis sein, dass er sich alles ausgedacht hat?
Antworten
#13
@Blabär: danke für die La Grassa-Recherche!
"Der Weg der Tugend ist recht schmal. Und dennoch herrscht überhaupt kein Gedränge."
(Hermine Hauß, Großtante)
Antworten
#14
Kann man hier eigentlich in den Sonder-Threads diskutieren oder sind die nur zur Sammlung von Fakten da?

@Blaubär
Auch von mir ein Dankeschön für diese Arbeit!

Zitat:Er betreibt eine Firma,...Gleichzeitig ist er Vorsitzender eines lokalen Verbandes kultureller Unternehmer.

Wenn mich nicht alles täuscht ist jeder Unternehmer - oder zumindestens jeder Unternehmer mit einer Mindestanzahl Arbeitnehmern(?) - in Deutschland Mitglied eines Clubs (Rotary, evtl. auch (Freimaurer-)Loge, vermutlich je nach Unternehmensgröße), also nicht nur Mitglied bei der IHK.
Das gleiche könnte auch bei Herrn La Grassa der Fall sein, vor allem als Vorsitzender eines Verbandes lokaler Unternehmer.

Zitat:Als sie mich endlich gesehen hat, ist sie zu mir gerannt und war verzweifelt. Sie schrie, war verängstigt,...La Grassa: Blut, überall Blut. Schreie, leise Klagen, weinende Menschen.

Da haben also doch tatsächlich mehrere Menschen während dieses still verlaufenen Terrorattentats ein paar gut zu hörende Laute von sich gegeben. Sapperlot! Nur komisch dass ich bisher noch auf keinem Video (ich habe zugegebenermaßen nur ein paar gesehen) solche Laute hören konnte.

Zitat:Giuseppe hatte den Bürgersteig verlassen, als es zum Aufprall mit dem LKW kam, der von hinten kam.

Hmm, wo gab es eine Bude, die Essen verkaufte und die in der Nähe der Straße stand? Denn einen Bürgersteig gibt es doch nur an der Straße, oder?

Zitat:Die Aussage mit dem Handy ist wirklich das i-Tüpfelchen bei dieser Geschichte.

Ich stehe total auf dem Schlauch. Was ist besonders an einem Handy?
Antworten
#15
@Dalton:

Mit "Verband kultureller Unternehmer" ist vermutlich eine Interessensgemeinschaft gemeint, vergleichbar mit Einzelhändlern in Kleinstädten, die ebenfalls gemeinsam ihre Interessen vertreten. In ganz groß gibt es hier den BDI (Bundesverband der deutschen Industrie). Ich finde solche Interessensgemeinschaften legitim. Seine Firma ist wohl eine Event-Agentur: https://www.facebook.com/WHOOP.AGENCY/

Zu den Schreien: ja, auf den Videos ist alles ruhig. Er selbst wirkt auch nicht gerade geschockt. Als ich dieses Video https://www.youtube.com/watch?v=H5p8ucLMiPc das erste Mal gesehen habe, wirkte er auf mich so, als habe er mehrfach versucht, sich ein Lächeln zu verkneifen.

Zitat:
Zitat:Giuseppe hatte den Bürgersteig verlassen, als es zum Aufprall mit dem LKW kam, der von hinten kam.

Hmm, wo gab es eine Bude, die Essen verkaufte und die in der Nähe der Straße stand? Denn einen Bürgersteig gibt es doch nur an der Straße, oder?

Ich habe mich auch gefragt, was die Frau damit ausdrücken wollte. "sceso dal marciapiede" verstehe ich so, dass er vom Bürgersteig aus seinen Fuß auf die Straße gesetzt hat. Vielleicht meinte sie mit Bürgersteig den Breitscheidplatz, denn dieser liegt ein paar cm höher als die Fahrbahn.

Zum Handy-Kommentar:
Es geht um diese Aussage der Ehefrau: "Als der LKW seine Fahrt in die Menschenmenge beendet hat, habe ich sofort mein Handy genommen und versucht ihn anzurufen, bin weitergegangen und habe ihn dann gefunden."
Beide stehen also an einer Bude, wo sie sich Brötchen gekauft haben. Der Mann geht schon vor, während die Frau noch das Restgeld einstecken will. Der Mann wird dann angeblich vom LKW erfasst und zu Boden geschleudert. In so einem Moment will die Frau ihren Mann angerufen haben? Wenn sie schon lügt, dann kann sie sich wenigstens Mühe geben!

Auch andere Aussagen aus den übersetzten Texten hätten einen Kommentar verdient, den erspare ich mir. Für mich ist die ganze Geschichte inszeniert. Anders sind die vielen verschiedenen Versionen nicht zu erklären.
Antworten
#16
Hier noch ein deutsches Video:

Keine Ahnung ob schon vorhanden.

Muss kurz nach dem Ereignis aufgenommen worden sein. Keine Ahnung ob Hollister.









Noch ein Video von 20:45







Antworten
#17
Falls noch nicht dabei gewesen:


Antworten
#18
@snafu

ist das der Nachwuchs Lefloids?




Antworten
#19
@snafu

Der Typ ist geschminkt, oder? Macht man das heutzutage als Jugendlicher wenn man dazugehören will?
Finde ich super, dass er in seinem Video noch mal extra das Wort Daschcam zeigt, also in Jugend-Englisch.
Also ich finde er könnte sofort beim Morgenmagazin (Moma) anfangen und dort Zeitungsartikel vorlesen (gibt's das Feature noch?).

Also Leute da es jeden treffen kann: Geht nicht mehr auf Weihnachtsmärkte, in Diskotheken, ins Kino, auf Loveparades, zu Silvesterfeiern, fahrt nicht mehr so oft mit der U-Bahn oder dem Zug. Nein, macht es Euch zu Hause richtig schön gemütlich, lasst Euch Lebensmittel von eurem üblichen immer fröhlichen und nicht gestressten und vor allem gut bezahlten Paketelieferanten nach Hause liefern und überlasst der Polizei und den Diensten alles weitere. Toi, toi, toi!!!
Antworten
#20
(06.01.2017, 16:13)ralf schrieb: Hier noch ein deutsches Video:

Keine Ahnung ob schon vorhanden.

Muss kurz nach dem Ereignis aufgenommen worden sein. Keine Ahnung ob Hollister.









Noch ein Video von 20:45








Ich habe das oberste Video kurz nach dem Ereignis gesehen. Es wurde m.W. von einem Reporter mit dem Handy gemacht. Der Mann befand sich auf der gegenüberliegenden Strassenseite, als es passierte und er sagte auch, er habe ein Geräusch wie einen Schuss gehört. Das Video war wesentlich länger als dieses hier
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