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  „Hohe Reichtweite, begrenzte Wirkung“ – und einäugiger „Faktenfinder“
Geschrieben von: Volker - Gestern, 14:31 - Forum: Programmbeschwerden - Keine Antworten

Betreff: PB 44 "" - Faktenfinder-Reichweite
Datum: 25. Juni 2017 um 11:59:07 MESZ
An: l.marmor@ndr.de

Eingabe: „Hohe Reichtweite, begrenzte Wirkung“ – und einäugiger „Faktenfinder“

http://faktenfinder.tagesschau.de/hinter...s-101.html
Bezug: Reuters-Studie
 

Quellen u.a.: http://www.digitalnewsreport.org
 http://meedia.de/2017/05/09/republica-20...fake-news/
https://www.heise.de/newsticker/meldung/...53125.html
https://deutsch.rt.com/inland/47011-reut...he-medien/
http://www.digitalnewsreport.org/survey/...many-2017/


 Sehr geehrter Herr Intendant Marmor,

es dürfte einvernehmlich sein, dass das freimütige Eingeständnis von Fehlern und Mängeln in der Nachrichtengestaltung nicht nur vom journalistischen Anstand geboten ist, sondern auch den redaktionellen Selbstanspruch stärkt und die Glaubwürdigkeit des Instituts erhöht. Dass die Chefredaktion ARD-aktuell sich zwar mächtig etwas darauf zugute hält (Dr. Gniffke: Fehler muss man eingestehen“. Sendereihe „Sag´s mir ins Gesicht“), mit Fehlern und Schwächen adäquat umzugehen, tatsächlich jedoch meilenweit entfernt davon ist, lässt sich ebenso mühelos nachweisen.  Ein bemerkenswerter Beitrag der ARD-aktuell zu ihrer „Glaubwürdigkeit“ ist, dass sie über den neuen jährlichen Reuters Institute Digital News Report zur globalen Medien-Nutzung nicht ein einziges Wort verliert – weder in der Tagesschau (obwohl es doch ausdrücklich um deren Belang in der Studie geht – noch in einem ihrer anderen Formate. Verständlich ist das zwar, denn die Qualitätsjournalistenzentrale bekommt im Ergebnis eine schallende Ohrfeige; entschuldbar ist es aber nicht, denn selbstverständlich hätte es im Interesse der Zuschauer gelegen, darüber informiert zu werden, welchen Rang „ihre“ Sendung nun eigentlich einnimmt in nationalen und im internationalen Vergleichen. 

Hier nur einige Zahlen aus der Studie: Lediglich die Hälfte aller deutschen Nutzer vertraut den Medien in ihrer Gesamtheit noch (USA: nur noch 33%).

Lediglich 44% der Zuschauer gestehen der ARD-aktuell die Attribute „akkurat“ und „verlässlich“ für ihre Nachrichten zu. Nur 39% halten die Sendung für die beste hinsichtlich Verständlichkeit bei der Vermittlung komplexer Sachverhalte. Und gar nur noch 28% gestehen ihr zu, die entschiedensten Standpunkte zu vertreten. 

Das „Flaggschiff der ARD“  kommt also sehr schlecht in der aufwändigen Studie weg. Die Zahlen für die ARD sind sowohl für sich, als auch im Vergleich verheerend. Großbritannien:

Die BBC – ein Medium, mit dem sich die ARD gerne vergleicht – überzeugte immerhin noch 70% ihrer Nutzer in puncto „akkurate“ und „vertrauenswürdige“ Nachrichten. 

Das sind verheerende Ergebnisse der ARD-aktuell hinsichtlich Glaubwürdigkeit und Gewicht in der eigenen Nutzergruppe für einen mit Unsummen von der Bevölkerung alimentierten Apparat, der laut Rundfunkstaatsvertrag objektiv, umfassend, unabhängig und überparteilich berichten sollte.

Einen Tag nach der Reuters-Studie veröffentlichte der „Faktenfinder“ der ARD-aktuell das Traktätchen „Hohe Reichweite, begrenzte Wirkung“ und befasste sich darin mit dem ach so beliebten Thema "Fake News". Die Reuters-Studie wird hier natürlich auch nicht erwähnt. Und erst recht wird kein Blick auf koinzidentes Zahlenmaterial geworfen:  Laut "ARD ZDF Beitragsservice" befinden sich 4,6 Mio. Konten im Mahnverfahren - das sind rund 10% aller Zahlungspflichtigen. Letztes Jahr wurden 1,46 Mio. Vollstreckungen eingeleitet. Sekundärquelle:
http://www.mmnews.de/index.php/politik/1...treckungen

Die Beitragseinnahmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehen zurück. Auch darin ist eine Antwort auf die Glaubwürdigkeitsfrage zu finden.

Der Programmauftrag im Staatsvertrag enthält u.a. die Verpflichtung der ARD-aktuell, den Rundfunkteilnehmern und Rundfunkteilnehmerinnen „einen objektiven und umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und länderbezogene Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben.“ Indem die Qualitätsjournalistenzentrale in Hamburg-Lokstedt die für sie blamable Reuters-Studie mit Schweigen bedenkt, verstößt sie gegen diese Pflicht.

Volker Bräutigam, Friedhelm Klinkhammer

 

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  Brüssel 20.06.2017 Explosion
Geschrieben von: Haifisch - 20.06.2017, 21:46 - Forum: dynamisch - Antworten (3)

Brüssel: Explosion an Bahnhof - Mutmaßlicher Täter mit Sprengstoffgürtel getötet
Bei einem Großeinsatz am Brüsseler Hauptbahnhof ist ein mutmaßlicher Selbstmordattentäter getötet worden. Er soll nach Polizeiangaben einen Sprengstoffgürtel getragen haben.
#BREAKING Reports of 2 explosions at the Brussels Central train station!!
— DUTCHREPORTER (@marellbas) 20 июня 2017 г.
Zunächst hatten mehrere Menschen auf Twitter von Explosionen oder Schüssen in Brüssel berichtet. Der Grand-Place und der Hauptbahnhof sind Medienberichten zufolge evakuiert worden.
Laut den belgischen Zeitungen „Avenir“ und „Libre Belgique“ war in der Nähe eines Schalters am Hauptbahnhof eine Explosion zu hören. Zudem soll ein Unbekannter Feuer auf Militärs eröffnet haben, die den Bahnhof patrouillierten.
Explosion inside #Brussels Central railway station, more details unknown at this time pic.twitter.com/ouxYhTpOfS
— Roeland Roovers (@r0eland) 20 июня 2017 г.
Der Zugverkehr wurde laut der staatlichen Eisenbahngesellschaft eingestellt. Wie lokale Medien berichten, befindet sich ein massives Polizeiaufgebot vor Ort.

https://de.sputniknews.com/panorama/2017...-schuesse/

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  Wording und fehlende Einordnung- Jetabschuss in Syrien durch US-Militär
Geschrieben von: Volker - 20.06.2017, 19:51 - Forum: Programmbeschwerden - Keine Antworten

Wording und fehlende Einordnung- Jetabschuss durch US-Militär

http://www.tagesschau.de/multimedia/send...20355.html
http://www.tagesschau.de/ausland/syrien-...d-107.html


Sehr geehrte NDR-Rundfunkräte,

die missbräuchliche, weil kommentierend abwertende Bezeichnung „Machthaber“ für einen gemäß Völkerrecht als Staatspräsident anzusehenden Politiker rechtfertigte der ARD-aktuell-Chefredakteur Dr. Gniffke jüngst ausdrücklich und abwegig damit, solches „Wording" diene der vom Staatsvertrag gebotenen „Einordnung“, es sei also wesentlicher Bestandteil einer sachlichen Nachricht. Der werte Herr Chefredakteur belieben, Sie, die berufenen Repräsentanten des Publikums, am Nasenring herumzuführen. Enthielt z.B. fast jeder ARD-aktuell-Bericht über die Krim-Sezession „einordnende“ Floskeln über den Völkerrechtsbruch der Russen, so fehlen entsprechende Verständnishilfen stets dann, wenn das der transatlantischen, „prowestlichen“ konformistischen Linie der ARD-aktuell Abbruch täte. Beispiel: Tagesschaumeldung, am 19.06. um 20 Uhr:
 
„Der Abschuss eines syrischen Kampfjets durch ein US-Flugzeug belastet die Beziehungen zwischen den USA und Russland. Der russische Vizeaußenminister Rjabkow sprach von einem Akt der Aggression und warf den USA vor, Terroristen zu unterstützen. Das russische Militär werde Flugzeuge der US-geführten Koalition als potenzielle Ziele ins Visier nehmen, hieß es in Moskau. Der syrische Jagdbomber war gestern bei Gefechten um die IS-Hochburg Rakka getroffen worden.“ Quelle: s. o.

Die Anwesenheit der US-Luftwaffe (und die der Verbündeten der USA) in Syrien ist an sich bereits ein Bruch des Völkerrechts, denn es gibt kein Mandat des UN-Sicherheitsrats dafür. Diese Erklärung gehört zum rechten Verständnis der Bedeutung des geschilderten Flugzeugabschusses zwingend in diese Nachricht. Der Abschuss selbst ist ein Kriegsverbrechen, denn für diesen  Gewaltakt gibt es gem. Kriegsrecht keine gültige Grundlage. Das hätte ebenfalls erklärt werden müssen, ebenso, wie darauf hinzuweisen gewesen wäre, dass die russische Einschätzung „aggressiver Akt“ international rechtskonform ist; stattdessen wird die russische Reaktion jedoch – explizit im o.g. Artikel auf tagesschau.de – als Drohung hingestellt, obwohl sie nichts anderes als die rechtlich einwandfreie Bereitschaft darstellt, die syrische Souveränität zu schützen. Es hätte darauf hingewiesen werden müssen, dass die US-amerikanische bedenkenlose Schießwut vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gehörte, was auch im aktuellen Fall unter anderem deshalb nicht erfolgt, weil sich die USA der Rechtsprechung des IStGH entziehen. Auch dies Detail wäre für eine qualifizierte Urteilsbildung der Zuschauer wichtig gewesen.

Es ist die Fortsetzung der bisher bekannten Linie, dass ARD-aktuell stattdessen erneut versucht, geopolitische Kriminalität indirekt als „Kampf gegen den IS“ für erklärlich und vertretbar auszugeben. Hier wird Berichterstattung mit Kriegspropaganda verwechselt, und zwar offenkundig bewusst und gewohnheitsmäßig. Auf diese Weise wird dem in der Politik längst alltäglichen Rechtsnihilismus auch im Verständnis des TV-Publikums Vorschub geleistet. Mit den Programmrichtlinien ist der o. g. Beitrag ebenso unvereinbar wie mit den Grundsätzen für die Zusammenarbeit im ARD-Gemeinschaftsprogramm "Erstes Deutsches Fernsehen":
 
§5 Programmauftrag
(1) Der NDR hat den Rundfunkteilnehmern und Rundfunkteilnehmerinnen einen objektiven und umfassenden Überblick über das internationale [...] Geschehen [...] zu geben.
§8 Programmgestaltung
Ziel aller Informationssendungen ist es, sachlich und umfassend zu unterrichten und damit zur selbständigen Urteilsbildung der Burger und Bürgerinnen beizutragen. Berichterstattung und Informationssendungen [...] müssen unabhängig und sachlich sein [...] Alle Beitrage haben den Grundsätzen journalistischer Sorgfalt und Fairness [...] zu entsprechen.
ARD-Grundsätze
(3) Anforderungen insbesondere an Informationssendungen und -angebote
Die ARD hat bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung [...] zu berücksichtigen. [...] In Berichten und in Beitragen, in denen sowohl berichtet als auch gewertet wird, dürfen keine Tatbestande unterdrückt werden, die zur Urteilsbildung nötig sind. [...]
 
Der hier diskutierte Auszug aus der ARD-aktuell-Berichterstattung – die oft fast wortgleich mit allen anderen Mainstreammedien ist – belegt, was der österreichische Russlandexperte Hannes Hofbauer in seinem Buch "Feindbild Russland" (2017) treffend im Kapitel "Medienmeute losgelassen" beschreibt. Er zitiert u.a. die Kommunikationswissenschaftlerin Sabine Schiffer: "Wie man einen Feind bastelt, bekommen wir derzeit lehrbuchmäßig vorgeführt. [...] Im alltäglichen Gebrauch der Medien fällt gar nicht mehr auf, wie das scheinbar zufällige Setzen negativ konnotierter Adjektive oder Wortzusammensetzungen die Wahrnehmung von gut und Böse beeinflussen [...] Zum Repertoire jeder Feindbildproduktion gehört dann auch noch das Hinzudichten kleiner und größerer Lügen, das "Messen mit zweierlei Maß", die "Dämonisierung und Dehumanisierung des ausgemachten Gegners. [...]“

Insbesondere für die neuen Mitglieder in Ihren Reihen dürften Hinweise erhellend sein, an welches Netzwerk im internationalen Informationswesen zu denken ist und wie man es sich vorzustellen hat, wenn hier von „transatlantischer Schlagseite der ARD-aktuell“ die Rede ist; hilfreich sind dabei die Arbeiten der Schweizer Studiengruppe „Swiss Propaganda“. Untige Links führen zu deren entsprechender Grafik für Deutschland sowie zu den jüngsten Studienergebnissen

https://swisspropaganda.wordpress.com/ne...utschland/ 
https://swisspropaganda.wordpress.com

Ebenfalls von besonderem Interesse dürfte für Sie ein Vortrag sein, den der vormalige Justiziar des NDR, Dr. Werner Hahn, jüngst auf einem mdr-Podium hielt:

http://www.mdr.de/medien360g/video-103576.html

Wir empfehlen Ihrer besonderen Aufmerksamkeit seine Anmerkungen über das Ungleichsheitsverhältnis zwischen dem Rundfunkrat und dem Management eines öffentlich-rechtlichen Senders (beginnend bei ca. 28’) und dem Anstaltsumgang mit öffentlicher Kritik.
Mit freundlichen Grüßen

Volker Bräutigam, Friedhelm Klinkhammer

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  London: Mann fährt mit Lieferwagen in eine Gruppe Gläubiger vor Moschee
Geschrieben von: Haifisch - 19.06.2017, 22:24 - Forum: dynamisch - Antworten (2)

London: Zeugen berichten über den Terroranschlag auf Muslime
In der Nacht von Sonntag auf Montag ist in London ein Transporter in eine Gruppe muslimischer Gläubiger gefahren. Zeugen beschreiben den Vorfall. In den letzten Monaten kam es vermehrt zu Terrorangriffen in Großbritannien. Diese hatten jedoch einen islamistischen Hintergrund.....

Täter: "Ich will Muslime töten"
Mit einem Lieferwagen fuhr ein Mann in London in eine Gruppe von Muslimen, als sie ein Gebetshaus verließen
In London scheint sich die Stimmung im Brexit-Großbritannien nach dem Wahldebakel und nach dem verheerenden Brand in einem Hochhaus aufzuheizen. Die von islamistischen Terrorgruppen wie al-Qaida und Islamischer Staat propagierte Methode, mit Fahrzeugen in Menschenmengen zu fahren und beliebige Menschen zu töten, wurde auch beim letzten Terroranschlag in London praktiziert.
Die Terroristen und ihre Anhänger, die im Westen im Namen des Islam Angst und Schrecken mit blutigen Anschlägen auslösen wollen, deren Opfer alle werden können, scheinen nun eine ebenso blinde und tödliche Wut ausgelöst zu haben, mit denselben Waffen einen Anschlag gegen Muslime auszuführen. Im Norden Londons, im Stadtteil Finsbury Park. raste ein um Mitternacht ein Lieferwagen in eine Gruppe von Muslimen, die gerade das Muslim Welfare House, ein kleines Gebetshaus, verließen. Dabei wurde ein Mann getötet, 8 Menschen wurde so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Eine ganz in der Nähe befindliche große Moschee, aus der ebenfalls Gläubige strömten, war angeblich in der letzten Zeit bereits Ziel von antimuslimischen Angriffen....
https://www.heise.de/tp/features/Taeter-...46551.html

genau diese Aufheizung scheint jemand gut in den Kram passen, siehe auch Syrien, Katar, Iran, Saudi-Arabien. Das sitzt wer auf einem Benzinfass und raucht Zigarette

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  Paris: Anschlag auf Polizei 200 Meter vor Präsidentenpalast
Geschrieben von: Haifisch - 19.06.2017, 21:41 - Forum: dynamisch - Antworten (1)

(ich mache mal ein Thema dazu auf. Ob er wohl polizeibekannt ist?)

Paris: Anschlag auf Polizei 200 Meter vor Präsidentenpalast – Täterfahrzeug explodiert – Kalaschnikow im Auto gefunden
Auf der Avenue des Chamnps-Elysées wurde am heutigen Montagnachmittag ein Polizeiauto von einem Renault Megane gerammt. Das Täterfahrzeug explodierte dabei. Der Attentäter ist tot. Innenminister Collomb ist am Ort des Geschehens....
http://www.epochtimes.de/politik/europa/...46842.html

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  Hochhausbrand in London
Geschrieben von: INP - 16.06.2017, 17:03 - Forum: statisch - Antworten (20)

Diese Ausführung ist nur sehr bedingt passend in dieser Rubrik, dennoch ist es ein Paradebeispiel für Propaganda, Marketing und Entwicklungen zum Nachteil der Bevölkerung.

Grundsätzlich geht es um "energetische" Sanierung und die damit verbundenen Gefahren, die Schlimmste, da mit direkt messbaren Auswirkung ist Feuer.

Ein Fassadenfeuer das den Grenfell Tower, ein 24 stöckiges Wohnhaus völlig zerstörte sollte (hoffentlich) den Wärmedämmungswahnsinn in die Schranken weisen.



(Fast 10 Stunden aufgezeichnete Liveübertragung von RT.)

Auch wenn sich heute noch keine offizielle Stelle zum Brandhergang äussern möchte kann man klar und deutlich sagen, dass die Wärmedämmung zur brennenden Fackel wurde.
Solche Brände hat es schon häufiger gegeben: Russland, China, Dubai... Nie jedoch war die Opferzahl nur annähernd so hoch wie in London.
Das Gebäude hat nur ein Treppenhaus (Haupt Flucht- und Rettungsweg) es galt die Devise in den Wohnungen zu verbleiben und dort auf Rettung durch die Feuerwehr zu warten. Ein komplettes Fiasko, da das Feuer über die Fassade alle Stockwerke erreichte und durch geöffnete Fenster oder Glasbruch die Wohnungen innen selber heimsuchte.
Die bisher kolportierte Anzahl von Todesopfern mag zwar die Zahl der bisher bestätigten Fälle wiedergeben, wird aber in den nächsten Wochen signifikant steigen, Kenner der Materie gehen von 200+ toten Menschen aus.

Der Skandal ist nicht, dass ein Feuer ausgebrochen ist, sowas kann jederzeit überall vorkommen, der Skandal ist die brennbare Wärmedämmung die das Gebäude zur Fackel machte.

Die Drehleitern der Londoner Feuerwehr reichen maximal bis 32m Höhe, dass entspricht etwa der 10. Etage. Drehleitern der Feuerwehr werden auch als s.g. zweiter Rettungsweg bezeichnet, sie dienen nicht nur der Brandbekämpfung sondern sind auch zur Rettung vom Menschen gedacht. Das bedeutet das die Bewohner ab der 11. Etage nur das Treppenhaus als Fluchtweg diente, die Feuerwehr allerdings zum Verbleib in den Wohnungen aufrief, bzw. das Brandschutzkonzept des Gebäudes die Bewohner anhielt die Wohnungen nicht zu verlassen solange diese nicht selber in Flammen steht. Eine konzeptionelle und behördliche Todesfalle.
Es gibt Augenzeigenberichte von Müttern die - in ihrer Verzweifelung - das eigene Kind aus dem Fenster geworfen haben, in der Hoffung das die Menschen am Boden es auffangen. So gross muss manigfach die Verzweifelung gewesen sein!
Das einzige Treppenhaus als Fluchtweg war komplett verraucht und nicht passierbar. Zwar war es mit Brand- und Rauchschutztüren versehen, jedoch nicht als Überdrucktreppenraum ausgelegt, d.h. eindringender Rauch wurde nicht durch höheren Luftdruck abgehalten, auch gab es keine Türschleusen die eine Verrauchung beim Betreten minimieren. Ein brandschutztechnisches Fiasko!

Die von den Medien kolportierten Warnungen der Grenfell Action Group, einer Bürgerinitiative, beziehen sich auf zweitrangige brandschutzrelevante Tatsachen: Nicht-Wartung von Feuerlöschern, fehlender Feueralarm und das Blockieren von Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen.
Die Wärmedämmung mit brennbaren Materialien grundsätzlich als auch über die Erreichbarkeitsgrenze hinaus (32m) ist nie thematisiert worden.
In Deutschland ist die Grenze für s.g. B1 (schwer entflammbar) Dämmung bei 22m. Allerdings ist das deutsche B1 ein Etikettenschwindel, da es nur nach mitgeschriebener Definition der Hersteller schwer entflammbar ist. Im restlichen Europa wird Styropor als entflammbar definiert.

Dieser Artikel wird in den nächsten Tagen weiter detailiert und strukuriert.

Hier zwei sehr wichtige deutsche Dokumentationen zum Thema Wärmedämmung:









INP

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  Fehlalarm: "Radiologische Waffe" im Hafen von Charleston
Geschrieben von: John Thomas - 15.06.2017, 18:58 - Forum: Die nächste 'false flag' - Antworten (1)

Meldung in der FAZ von heute Morgen:

Zitat:Hafenterminal in Charleston evakuiert
Auf einem Containerschiff im amerikanischen Charleston wurde eine mysteriöse Waffe gefunden. Spezialisten sind vor Ort.
15.06.2017

Im amerikanischen Bundesstaat South Carolina ist ein Hafenterminal wegen einer „potenziellen Bedrohung“ durch eine radiologische Waffe an Bord eines Containerschiffs evakuiert worden. Das betroffene Schiff von Maersk Memphis liege im Hafen von Charleston, erklärte die Küstenwache am Mittwoch. Der Sender NBC berichtete unter Berufung auf deren Mitarbeiter von einer möglichen „schmutzigen Bombe“. Vor Ort seien Spezialisten für den Umgang mit gefährlichen Stoffen im Einsatz, so der Sender weiter. Die Behörden betonten aber, dafür gebe es bisher keine glaubhaften Informationen, meldete der Sender ABC.
Bei einer schmutzigen Bombe wird durch einen konventionellen Sprengsatz radioaktives Material freigesetzt. Es handelt sich aber nicht um eine Atombombe. Laut dem Lokalsender WCSC ist bislang keine radioaktive Strahlung ausgetreten.


Später folgte dann Entwarnung, man habe auf dem Schiff nichts gefunden. Verantwortlich für den Fehlalarm soll ein VTler sein:

Zitat:Shortly after 8:30 p.m. Wednesday, Coast Guard officials say they were alerted to the threat of a possible "dirty bomb" aboard the Memphis by a so-called "YouTube conspiracy theorist." The Coast Guard says the person who made the initial claims of a bomb aboard the Memphis has been detained for questioning.

http://abcnews4.com/news/local/no-dirty-...-to-reopen

Als ich von der Sache hörte, erinnerte ich mich an einen Film, den ich in den 80ern im Fernsehn gesehen habe: "Special Bulletin".

Zitat:Special Bulletin is a 1983 American made-for-TV movie. It was an early collaboration between director Edward Zwick and writer Marshall Herskovitz, a team that would later produce such series as thirtysomething and My So-Called Life. The movie was first broadcast March 20, 1983 on NBC as an edition of NBC Sunday Night at the Movies.

In this movie, a terrorist group brings a homemade atomic bomb aboard a tugboat in the harbor of Charleston, South Carolina in order to blackmail the U.S. Government into disabling its nuclear weapons, and the incident is caught live on television. The movie simulates a series of live news broadcasts on the fictional RBS Network.

https://en.wikipedia.org/wiki/Special_Bulletin

(Nur damit der Vorfall dokumentiert ist. Sollte der Thread hier nicht passen, bitte verschieben.)

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  Corbett-Report
Geschrieben von: Haifisch - 15.06.2017, 07:06 - Forum: dynamisch - Antworten (1)

What We Didn't Learn At Bilderberg 2017

Published on Jun 5, 2017
SHOW NOTES: https://www.corbettreport.com/?p=22955
What do we know about the secret, behind-closed-door globalist soiree that was Bilderberg 2017 in Chantilly, Virginia? Only what the Bilderbergers told us, and we know they're lying to us about who is in attendance so why should we trust them about anything? This year James breaks down what we were and weren't told about what was happening at Bilderberg, and what other globalist conferences might be worth keeping our eye on.



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  Schießerei auf Baseballfeld in Alexandria bei Washington
Geschrieben von: Haifisch - 15.06.2017, 06:55 - Forum: dynamisch - Antworten (13)

Dramatic New Video Captures Exact Moment Shooter Opened Fire On GOP Baseball Practice
A shocking new video has just been released by the New York Post which reveals the exact moment that "progressive" James Hodgkinson opened fired on the GOP's baseball practice in Alexandria, VA.

Shooter Identified As Never-Trumper James Hodgkinson: “Mr. President You Are Biggest Asshole Ever”

"I want to say Mr. President, for being an ass hole you are Truly the Biggest Ass Hole We Have Ever Had in the Oval Office."

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  Ein Wind des Laizismus weht in der islamischen Welt
Geschrieben von: Haifisch - 14.06.2017, 21:00 - Forum: dynamisch - Keine Antworten

Ein Wind des Laizismus weht in der islamischen Welt

Donald Trumps Rede in Riad löste eine Welle von Stellungnahmen gegen den Terror und gegen den politischen Islam aus. Die arabische Welt drückt ihren Durst nach Säkularismus zum einem Zeitpunkt aus, wo dieser in Europa denaturiert ist und gegen die Religionen verwendet wird. Gegen diesen Aufschwung zur Freiheit organisieren die Briten das Lager des politischen Islams rund um den Katar, Iran, die Türkei und die Muslim-Bruderschaft.

[Bild: article196806.html]

Wenig bekannt in der westlichen Welt, Sayyid Qutb (1906-66) ist der Bezugs-Denker des "politischen Islam", d. h. vom Willen, die Gesellschaft und die Privatsphäre der Individuen zu organisieren, unabhängig von ihrer Religion, gemäß einer Interpretation des Islam. 1953 trat er der Muslim-Bruderschaft bei. Er reinigte die Ideologie von Hassan el-Banna von allen nationalistischen Elementen, um eine Lehre zu etablieren, die gegen alle kontextuellen Elemente unempfindlich ist. In 64 Jahren haben viele Muslime in der Welt die Spiritualität des Islam aufgegeben, um die ausschließlich politische Lehre von Sayyid Qutb anzunehmen. Seine Gedanken strukturieren alle dschihadistischen Gruppen.
Während der Kolonisation und während des ganzen Kalten Krieges verwendeten die imperialistischen Mächte die Religionen, um jegliche Opposition gegenüber ihrer Vorherrschaft zu ersticken. So beschloss Frankreich, das im Jahre 1905 ein wichtiges Gesetz über Säkularismus seiner Institutionen erließ, dieses sofort in den kolonisierten Gebieten nicht anzuwenden.
Heute wissen wir, dass der Arabische Frühling eine britische Initiative war, um die Muslim-Bruderschaft an die Macht zu hieven und damit die angelsächsische Vorherrschaft über den "Erweiterten Nahen Osten" zu stärken.
Seit 16 Jahren beschuldigt der Westen zu Recht die Muslime, bei sich zu Hause nicht aufzuräumen und dort Terroristen zu tolerieren. Allerdings ist es jetzt offensichtlich, dass diese Terroristen von ebendenselben Westlern unterstützt werden, um die Muslime mittels des "politischen Islams" zu beherrschen. London, Washington und Paris machen sich nie Sorgen über Terrorismus, außer wenn er vom "Erweiterten Nahen Osten" übergreift und kritisieren niemals den "politischen Islam", zumindest nicht bei den Sunniten.
Mit seiner Rede in Riad, am 21. Mai 2017, wollte Präsident Trump dem Terrorismus, der die Region verzehrt und der sich nun auch im Westen verbreitet, ein Ende setzen. Die Worte, die er benutzte, wirkten wie ein elektrischer Schlag. Seine Rede wurde als eine Erlaubnis ausgelegt, dieses System abzuschaffen.
Was in den letzten Jahrhunderten als undenkbar schien, hat sich plötzlich realisiert. Indem Saudi-Arabien akzeptierte, jeglichen Kontakt mit der Muslim-Bruderschaft abzubrechen, ging es nun gegen alle diejenigen vor, die mit den Briten zusammenarbeiten und vor allem gegen Katar. Riad gab das Signal zur Jagd, das viele Enttäuschungen mit sich bringt. Wegen dem Rachegeist der Beduinen wurden die diplomatischen Beziehungen abgebrochen und eine Wirtschaftsblockade gegen die Bevölkerung von Katar organisiert, während in den Emiraten eine Gefängnisstrafe von 15 Jahren verhängt wurde für alle, die einfach Mitgefühl für die Bewohner des geschmähten Katars zeigen.
Eine riesige Bewegung der Kräfte und Allianzen hat begonnen. Wenn diese Bewegung weitergeht, wird sich die Region um eine neue Spaltung organisieren. Die Frage des Kampfes gegen den Imperialismus wird dem Kampf gegen den Klerikalismus Platz machen.
Die Europäer haben diese Kluft vierhundert Jahrelang, vom 16. bis 19. Jahrhundert erlebt, aber nicht die US-Amerikaner, weil ihr Land von der Puritaner-Sekte gegründet wurde, die dieser Kluft entkommen wollte. Der Kampf gegen das politische Christentum war zunächst ein Kampf gegen den Anspruch des Klerus der katholischen Kirche, seine Anhänger bis in ihre Schlafzimmer zu regieren. Er endete erst mit Paul VI, der die päpstliche Tiara aufgab. Diese dreifache Krone sollte symbolisieren, dass der Papst über Kaisern und Königen stand.
Wie das ursprüngliche Christentum, das keine Priester hatte (sie kamen erst im dritten Jahrhundert), haben der ursprüngliche Islam und die aktuelle Sunna keine. Allein der Schiismus gliederte sich wie der Katholizismus und die Orthodoxie. In der Tat, heute ist der politische Islam in der Muslim-Bruderschaft und in der Regierung von Scheich Rohani verkörpert (der Titel des Scheichs zeigt, dass Präsident Rohani Mitglied des schiitischen Klerus ist).
Mit Hilfe des Vereinigten Königreichs wird derzeit eine klerikale Allianz gebildet. Sie könnte ein Block mit Iran, Katar, Türkei, Idlib nordwestlich von Syrien und Gaza werden. Dieses Ensemble würde der Beschützer der Muslim-Bruderschaft werden und folglich die Verwendung von Terrorismus befürworten.
Die arabische Presse, die bisher die Muslim-Bruderschaft als eine mächtige geheime Organisation und den Dschihadismus als legitime Verpflichtung angesehen hatte, hat plötzlich in zwei Wochen kehrtgemacht. Überall lässt jetzt jedermann seine Verurteilung des Anspruchs der Muslim-Bruderschaft hören, welche die Lebensqualität der Menschen beeinflussen und den grausamen Wahnsinn des Dschihadismus rechtfertigen will.
Dieser Strom von Kommentaren, die Jahrhunderte von Frustrationen, die sie zum Ausdruck bringen, ihre Gewalt, macht alle Umkehr unmöglich; Das bedeutet aber nicht, dass die Iran-Katar-Türkei-Hamas-Allianz bis zum Ende des Weges gelangen wird. Diese revolutionäre Welle passiert in dem Monat Ramadan. Die Versammlungen zwischen Freunden und Familien, die einvernehmliche Feiern sein sollten, werden sich manchmal in Herausforderungen verwandeln, die bis jetzt die Grundlagen des Islam zu sein schienen.
Für den Fall, dass die Spaltung für oder gegen Klerikalismus fortfahren würde, würde man eine generelle Umstrukturierung der politischen Landschaft erleben. Zum Beispiel die Wächter der Revolution, die sich gegen den angelsächsischen Imperialismus gebildet haben, häuften Ressentiments gegen die iranischen Geistlichen. Viele erinnern sich, dass während des durch den Irak aufgezwungenen Krieges, es den Mullahs und Ajatollahs gelang, ihre Kinder zu verstecken, während die Revolutions-Wachen auf dem Schlachtfeld fielen.
Aber es ist unwahrscheinlich, dass die während der ersten Rohani-Jahre geschwächten es wagen würden, sich gegen die bürgerliche und religiöse Macht zu erheben. Die libanesische Hisbollah jedoch wird von Sayyed Hassan Nasrallah geführt (der Titel hier des Sayyed zeigt, dass er direkt vom Propheten Muhammad abstammt), eine Persönlichkeit, die die Trennung von der Öffentlichkeit und dem privaten Bereich fördert. Obwohl er eine religiöse Funktion und eine andere politische innehatte, war er stets dagegen, die beiden zu verwechseln, trotz der Annahme des platonischen Grundsatzes des Velayat-e Faqih (d. h. Regierung durch einen weisen Mann). Daher ist es unwahrscheinlich, dass die Hisbollah der Regierung Rohani folgen wird.
In der Zwischenzeit rauscht es in der gesamten Region: in Libyen hat die Muslim-Bruderschaft Tripolis verlassen und ließ eine Miliz Saif al-Islam Gaddafi befreien und General Haftar seinen Einfluss erweitern. In Ägypten ließ General-Präsident al-Sissi eine Liste von Terroristen durch seinen Amtskollegen aus dem Golf aufstellen. In Palästina floh die politische Führung der Hamas in den Iran. In Syrien haben die Dschihadisten aufgehört gegen die Republik zu kämpfen und warten auf Order. Im Irak verdoppelt die Armee ihre Bemühungen gegen die Muslim-Bruderschaft und gegen den Orden der Naqchbandis. In Saudi-Arabien hat die muslimische Weltliga den Star-Prediger der Brüder und Befürworter des arabischen Frühlings, Scheich Qaradawi, vom Aufsichtsrat ausgeschlossen. die Türkei und Pakistan begannen jetzt, Zehntausende von Soldaten in den Katar zu transportieren, welcher nicht mehr seine Bevölkerung ernähren kann, ohne die Hilfe des Iran.
Eine neue Ära scheint in der Region aufzukommen.

Thierry Meyssan
Übersetzung
Horst Frohlich

http://www.voltairenet.org/article196806.html

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